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Steuererstattung bei Selbstständigkeit

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OlliPM

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Hab da folgenden Sachverhalt.Vielleicht hat jemand ja Erfahrungen oder einen Rat. Bin ab diesen Monat aus ALG2-Bezug freiberuflich mit Einstiegsgeld. Normalerweise, wie dem Forum zu entnehmen, werden ja Einnahmen gegen die Ausgaben des Unternehmens/Firma von der Arge gerrechnet. Soweit gut. Ich habe die ganzen Anschaffungskosten verständlicherweise in diesem ersten Monat der Selbstständigkeit, jedoch noch keine Einnahmen. Bekomme jetzt jedoch eine Rückzahlung vom Finanzamt. Kann ich diese "Einnahme" mit den Anschaffungskosten verrechnen oder ist das Geld pfutscht und ich kann die Anschaffungskosten im nächsten Monat nicht mehr geltend machen gegenüber Einnahmen ?
Wäre nett wenn jemand der einen Tipp hat sich meldet.
Grüße Olli
 

Arco

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OlliPM schrieb:
Hab da folgenden Sachverhalt.Vielleicht hat jemand ja Erfahrungen oder einen Rat. Bin ab diesen Monat aus ALG2-Bezug freiberuflich mit Einstiegsgeld. Normalerweise, wie dem Forum zu entnehmen, werden ja Einnahmen gegen die Ausgaben des Unternehmens/Firma von der Arge gerrechnet. Soweit gut. Ich habe die ganzen Anschaffungskosten verständlicherweise in diesem ersten Monat der Selbstständigkeit, jedoch noch keine Einnahmen. Bekomme jetzt jedoch eine Rückzahlung vom Finanzamt. Kann ich diese "Einnahme" mit den Anschaffungskosten verrechnen oder ist das Geld pfutscht und ich kann die Anschaffungskosten im nächsten Monat nicht mehr geltend machen gegenüber Einnahmen ?
Wäre nett wenn jemand der einen Tipp hat sich meldet.
Grüße Olli
Hallo Olli,

freiberuflich mit Einstiegsgeld ist in Hinsicht deiner Frage nach meiner Meinung sehr problematisch ! !

Auf dem ersten Blick ist die Steuerrückerstattung Einkommen und wird verrechnet - ob du das mit deinen "Verlusten" verrechnen kannst, waage ich sogar zu bezweifeln, bin mir aber da nicht ganz sicher.

Das Einstiegsgeld ist sowieso eine seltsame Sache und lohnt sich nach meiner Meinung fast nicht da du deine Gewinne garnicht ganz behalten darfst - sonder nur so etwa zu 10 bis 17 % ! !

Schaue dir mal den Link an:

http://www.ueberbrueckungsgeld.de/ueberbrueckungsgeld/einstiegsgeld.shtml
 

zulu

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Nein, Umsatzsteuererstattung sind m.E, kein Einkommen.
Das "anrechenbare Einkommen" bei Selbständigen ist gem SGB 2 § 11 in Verbindung mit SGB 4 § 15 ist nach dem Einkommensteuerrecht zu errechnen und Umsatzsteuer sind keine Betriebseinnahmen und Vorsteuer sind keine Betriebsausgaben. Du bekommst vom Finanzamt ja nur das zurück (bestenfalls), was Du selbst vorab bezahlt hast.

Die ArGe wird Dich vielleicht eher fragen, woher denn das Geld kommt, welches Du jetzt investiert hast, liegt es im Rahmen des Schonvermögens, was zuvor angegeben war?
Wenn es ein Verwandten-Darlehn war, dann könnten sie mit dem Schwachsinn kommen, dass Du das Geld vorrangig für Deinen Lebensunterhalt einsetzen musst.
Da Du aber Einstiegsgeld bekommst (wieviel? wie lange?), hast Du das im Vorfeld sicher mit Deinem SB geklärt?

Der Link des Vorposters ist daneben, denn Du hast ja keine Wahl, ob Einstiegsgeld oder Überbrückungsgeld.
Du hast die Wahl: Nichtstun mit ALG2 oder etwas tun mit ALG2 PLUS Einstiegsgeld.
Du hast richtig gewählt, Glückwunsch!
Doch es wird ein harter Weg, denn die ArGe-Mitarbeiter haben selten Verständnis für Selbständige.
Viel Glück!
 
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