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Steuererklärung für Rentner

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vagabund

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#1
Nicht einmal als Rentner haben viele Bundesbürger jetzt Ruhe vor dem Finanzamt: Wer sich 2005 über eine ordentliche Rente und womöglich noch Zusatzeinkünfte freuen durfte, wird in diesem Jahr erstmals neu Steuern dafür zahlen müssen.
.
.
.
Alterseinkünftegesetz ändert vieles
Mit Start des Alterseinkünftegesetzes 2005 wurde das bisherige Steuersystem aber einschneidend verändert. Von Jahrgang zu Jahrgang müssen Rentner nun immer mehr von ihren Altersbezügen an den Staat abführen. Für 2005 sind 50 Prozent der Jahresbruttorente bis zum Lebensende steuerpflichtig, sowohl für neue als auch für bisherige Ruheständler. Ab 2006 müssen 52 Prozent versteuert werden. Ein Neurentner im Jahr 2015 ist dann mit 70 Prozent dabei. Und ab 2040 ist jeder Renteneuro zu versteuern.
....

Bis zum 31. Mai müssen betroffene Rentner eine Steuererklärung abgeben.

Quelle: klick
 

Argon5

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#2
Was beschwert ihr Euch dann, Ihr habt Sie doch gewählt, die uns dies eingebrockt haben und werden auch noch weiter gewählt :| :| :motz: :motz: :kotz: :kotz:
argon5
 

Arco

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#3
Argon5 sagte :
Was beschwert ihr Euch dann, Ihr habt Sie doch gewählt, die uns dies eingebrockt haben und werden auch noch weiter gewählt :| :| :motz: :motz: :kotz: :kotz:
argon5
Wisoooooo :p :p

Schröder, Fischer und Eichel hat doch keiner gewählt, jedenfalls findet sich fast keiner mehr :pfeiff: :pfeiff:
 
E

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#4
Was hat das mit beschweren zu tun?

Jeder ist mit seinen Einkünften in der Bundesrepublik laut EStG steuerpflichtig!

Dazu zählen auch seit jeher die Renteneinkünfte nach §22 EStG !

Die Renten werden nur mit einem Teil versteuert (Ertragsanteil).
Es war in früheren Jahren möglich sein Einkommen soweit runterzurechnen, das man nicht mehr der automatischen Abgabe der Steuererklärung unterlag.
Mit der Heraufsetzung des Ertragsanteils und der automatischen Meldung der Renteneinkünfte ist dieses nun nicht mehr möglich. Auch gibt es eine generelle Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung.

Bei alleinigem Bezug von Sozialleistungen nach SGB II und XII wird allerdings darauf verzichtet!

So long
Nachtm
 

Arco

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#5
Nachtm sagte :
Was hat das mit beschweren zu tun?

Jeder ist mit seinen Einkünften in der Bundesrepublik laut EStG steuerpflichtig!

Dazu zählen auch seit jeher die Renteneinkünfte nach §22 EStG !

Die Renten werden nur mit einem Teil versteuert (Ertragsanteil).
Es war in früheren Jahren möglich sein Einkommen soweit runterzurechnen, das man nicht mehr der automatischen Abgabe der Steuererklärung unterlag.
Mit der Heraufsetzung des Ertragsanteils und der automatischen Meldung der Renteneinkünfte ist dieses nun nicht mehr möglich. Auch gibt es eine generelle Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung.

Bei alleinigem Bezug von Sozialleistungen nach SGB II und XII wird allerdings darauf verzichtet!

So long
Nachtm
Hallo Nachtm :daumen: :daumen:

übrigens, wenn ich nach noch 10 Jahren Hartz4 in Rente gehen darf und nach heutigen Bedingungen 1.583 Euro Rente als Alleinstehender bekommen würde, würde ich aber gerne für den ersten Euro mehr, davon 50 % und davon ca. 20 % Steuern zahlen.....
Bitte selbst meine Steuerzahlung ausrechnen :cry: :cry:
(Achtung das ist etwas Ironie)
 

vagabund

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#6
Argon5 sagte :
Was beschwert ihr Euch dann, ....
Wo bitte ist bei einer sachlichen Mitteilung die Beschwerde? :pfeiff:
 

Luigi Vampa

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#7
Selbst auf die Gefahr hin daß ich mich wiederhole. Unser Eltern und Grosseltern haben sich den Buckel krumm gearbeitet um eine kleine Rente zu bekommen. Ein Helmut Schmidt und ein walter Scheel kassieren für ihre Handlangerarbeiten, für das Kapital doppelt und dreifach Rente. Unsere Vorfahren haben diesen............(jedes beliebige Schimpfwort) in den Paralmenten und Kabinetten ihr Studium mitfinanziert. Es wird Zeit daß eine breite volksbewegung diesen Lümmeln das Hanwerk legt. :motz:
 

Arania

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#8
Das geht glaube ich am Thema vorbei, die Rente richtet sich nach dem vorherigen Einkommen, steht den Politikern also auch zu
 

Arco

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#9
Luigi Vampa sagte :
Selbst auf die Gefahr hin daß ich mich wiederhole. Unser Eltern und Grosseltern haben sich den Buckel krumm gearbeitet um eine kleine Rente zu bekommen. Ein Helmut Schmidt und ein walter Scheel kassieren für ihre Handlangerarbeiten, für das Kapital doppelt und dreifach Rente. Unsere Vorfahren haben diesen............(jedes beliebige Schimpfwort) in den Paralmenten und Kabinetten ihr Studium mitfinanziert. Es wird Zeit daß eine breite volksbewegung diesen Lümmeln das Hanwerk legt. :motz:
:laber: :laber: :laber: :laber:

... wenn du keine größeren Probleme hast :pfeiff: :pfeiff:
 
E

ExitUser

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#10
Selbst auf die Gefahr hin daß ich mich wiederhole. Unser Eltern und Grosseltern haben sich den Buckel krumm gearbeitet um eine kleine Rente zu bekommen.
Du meinst die Eltern und Großeltern, die nie genug Geld für ihre Rente zurückgelegt und uns einen Schuldenberg hinterlassen haben?

Ein Helmut Schmidt und ein walter Scheel kassieren für ihre Handlangerarbeiten, für das Kapital doppelt und dreifach Rente. Unsere Vorfahren haben diesen............(jedes beliebige Schimpfwort) in den Paralmenten und Kabinetten ihr Studium mitfinanziert. Es wird Zeit daß eine breite volksbewegung diesen Lümmeln das Hanwerk legt.
Unsere Vorfahren haben diese (jedes beliebige Schimpfwort) in exakt die Parlamente gewählt. Unsere Vorfahren haben die Schuld an der ganzen Misere, Du Superhirn.
 

egjowe

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#11
steuerbelastung ??!!

mir scheint es so, dass hier manches falsch verstanden worden ist oder durcheinandergewürfelt wird.

jeder hier sollte für sich seine eigene steuerbelastung ausrechnen und keine halben sachen in den raum werfen.

hier ein link zur besteuerung von renten:
(bund der steuerzahler)
http://www.steuerzahler.de/webcom/s..._nr-1/_lkm-1197/i.html?PHPSESSID=5b1d2f80d8#1

punkt 4:
Rentnern stehen, wir anderen Steuerzahler auch, verschiedene Steuer-Freibeträge – z. B. der Grundfreibetrag in Höhe von derzeit 7664/15328 Euro (ledig/verheiratet) oder Freibeträge für so genannte Vorsorgeaufwendungen wie Krankenversicherungsbeiträge – zu. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums sind für Alleinstehende, die im Jahr 2005 in Rente gegangen sind oder bereits eine gesetzliche Rente bezogen haben, deshalb rund 19.000 Euro pro Jahr, das sind etwa 1.580 Euro pro Monat, steuerfrei, soweit neben der gesetzlichen Rente keine weiteren Einkünfte, wie z. B. Privatrenten oder Zinsen, vorliegen. Bei Verheirateten verdoppeln sich diese Beträge. Kommen noch andere Einkünfte hinzu, dann gilt diese Beispielrechnung nicht mehr.
arcos beispiel:
übrigens, wenn ich nach noch 10 Jahren Hartz4 in Rente gehen darf und nach heutigen Bedingungen 1.583 Euro Rente als Alleinstehender bekommen würde, würde ich aber gerne für den ersten Euro mehr, davon 50 % und davon ca. 20 % Steuern zahlen.....
Bitte selbst meine Steuerzahlung ausrechnen
danach und nach heutigem stand ist das ergebnis:
in 2006 ca. 32,- euro im monat
in 2015 ca. 89,- euro im monat
(hierbei habe ich lediglich werbungs- und sonderausgabenpauschbeträge, grundfreibetrag und sonderausgaben für kv und pv nach heutigem stand berücksichtigt)

aber welcher hartz4-empfänger hat sich heute schon eine rentenanwartschaft in dieser höhe erworben?
in 2015 wohl erst recht keiner.
hierauf bezogen verstehe ich "arcos" ironie.

alles geschriebene gibt meine meinung bzw. meinen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
 

Arco

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#12
aber welcher hartz4-empfänger hat sich heute schon eine rentenanwartschaft in dieser höhe erworben?
in 2015 wohl erst recht keiner.
hierauf bezogen verstehe ich "arcos" ironie.
.... :hihi: :hihi: :( genauso wollte Ich das auch verstanden wissen ;)
 

uelekken

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#13
siehe auch hier im FORUM...

siehe auch hier im FORUM...:

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic7828809.html

auf die schnelle:

[ZITAT]
Rentnern stehen, wir anderen Steuerzahler auch, verschiedene Steuer-Freibeträge – z. B. der Grundfreibetrag in Höhe von derzeit 7664/15328 Euro (ledig/verheiratet) oder Freibeträge für so genannte Vorsorgeaufwendungen wie Krankenversicherungsbeiträge – zu. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums sind für Alleinstehende, die im Jahr 2005 in Rente gegangen sind oder bereits eine gesetzliche Rente bezogen haben, deshalb rund 19.000 Euro pro Jahr, das sind etwa 1.580 Euro pro Monat, steuerfrei,....
[ENDE]

Es ist davon auszugehen, dass Frührentner aufgrund von Arbeitslosigkeit
diese Grenze von 19'000 euronen kaum überschreiten.......

schönen tach

UP.
 

uelekken

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#14
Rente ab 67 ? ? ? ?

Rente ab 67 ? ? ?

"das wäre es" - noch einmal ZWEI JAHRE MEHR
H'IV - infiziert.... - so beabsichtigt der STAAT in
Zukunft die Rentenkassen "zu entlasten":

mit 67 in die Rente und mit 68 "der A.... zu" - die ARMEN
sterben früher


siehe hierzu:

http://dip.bundestag.de/btd/16/027/1602747.pdf

schönen tach

UP.
 
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#15
Ich finde das auch recht ärgerlich. statt seinen Lebensabend zu genießen, nach langem entbehrungsreichen Lebens muss man sich mit diesen drögen, langweiligen Steuerangelegenheiten befassen.
Konnte einem Bekannten behilflich sein, für den die ganze Welt zusammenbrach, als er hörte, nun auch noch Steuern auf die Rente.
Die Krankenversicherung müssen Rentner seit Kurzem auch alleine tragen, davor gab es die Hälfte Zuschuss vom Träger.
Es gibt da einen Freibetrag aber wenn jemand Mieteinkünfte hat oder Kapitalerträge, die ja gerade für die Altersabsicherung gedacht waren, darf er blechen. Das Tückische ist, die stufenweise Anhebung, letztes Jahr noch 50 % der Rente und dann immer mehr, was zu versteuern ist.
Der Witz ist, daß bei Zinserträgen ja schon die Quellensteuer davor abgegriffen hat.
Aber bei meinem Bekannten hat sich die Regierung geschnitten, da er den Behindertenpass hat, bekam er auch noch was zurück.
War echt zum totlachen. Davor hatte er als Frührentner nie seine Kosten gegen die Zinsertragssteuer gegerechnen können.
Echt zum :dampf: ist, daß die Gelder ja irgendwann schon mal versteuert waren, als sie verdient wurden.
Und seit Jahren eine Nullrunde nach der Anderen bei gleichzeitigem Teuro.
Dies bedeutet alles reale Rentnekürzungen durch die Hintertür.
 

egjowe

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#16
Die Krankenversicherung müssen Rentner seit Kurzem auch alleine tragen, davor gab es die Hälfte Zuschuss vom Träger.
das ist meiner meinung nach nicht korrekt.
auf die gesetzliche rente zahlt der rentner weiterhin 50% der kv und 50% der träger.
auf zusätzliche versorgungsbezüge muss er allerdings 100% zahlen.
letzteres gilt auch für die pv.

Das Tückische ist, die stufenweise Anhebung, letztes Jahr noch 50 % der Rente und dann immer mehr, was zu versteuern ist.
das gilt für den zeitpunkt des renteneintritts.
für 2008 hieße es 56 %.
dieser ermittelte betrag gilt dann ein leben lang, steigt also nicht in den folgejahren an.
das nur der ordnung halber, um missverständnissen vorzubeugen.


viel schlimmer empfinde ich, dass für alg2-bezieher ab 2007 nur noch 40 statt 78 euro in die rv abgeführt werden.
altersarmut und sozialhilfe ist damit vorprogrammiert für diejenigen, die nicht demnächst in rente gehen können.
 
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#17
Hallo egjowe, Ja, mag stimmen, ich hatte gerade den Rentenbescheid der Zusatzrente vor Augen und da ich auch die Jahre zuvor nachträglich für m. Bekannten nachreichte, fiel mir das auf, daß es vorher 50 % dazu gab und dann nicht mehr.
Daß für ALG II Empfänger der Rentenbeitrag, ich glaube , noch einmal heruntergesetzt wird ist eine Frechheit.
So produzieren sie sich weiterhin Stützeempfänger bis ins Grab.
Jetzt schon, bevor ich überhaupt Rente kriege, z.B. (noch 4 Jahre, dann aber unter Abschlägen) habe ich schon Verluste aufgrund meiner längeren Arbeitslosigkeit . Vor 4 Jahren forderte ich mal bei der BfA einen Verlauf mit Prognose an und dieses Jahr nochmal und da sieht man zu meinen Ungunsten schon eine Abweichung der zu erwartenden Rente von rd. 100 € !! Wenn ich noch mal 4 Jahre arbeitslos bleibe, weiss nicht, ob ich das überlebe, wären das nochmal soviel.
Durch Arbeitslosigkeit, trotz 36 Arbeitsjahren kann man davon ausgehen, daß man, wenn auch noch vorgezogen die 18 % Abschläge dazukommen,
einen Verlust von 400 € im Monat einfährt. Und dann geht
die Regierung auch noch her und kürzt für Arbeitslose, die ohnehin auf dem letzten Loch pfeifen auch noch die Rentenbeiträge.
 
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#18
Arno_Nyhm sagte :
Selbst auf die Gefahr hin daß ich mich wiederhole. Unser Eltern und Grosseltern haben sich den Buckel krumm gearbeitet um eine kleine Rente zu bekommen.
Du meinst die Eltern und Großeltern, die nie genug Geld für ihre Rente zurückgelegt und uns einen Schuldenberg hinterlassen haben?

Ein Helmut Schmidt und ein walter Scheel kassieren für ihre Handlangerarbeiten, für das Kapital doppelt und dreifach Rente. Unsere Vorfahren haben diesen............(jedes beliebige Schimpfwort) in den Paralmenten und Kabinetten ihr Studium mitfinanziert. Es wird Zeit daß eine breite volksbewegung diesen Lümmeln das Hanwerk legt.
Unsere Vorfahren haben diese (jedes beliebige Schimpfwort) in exakt die Parlamente gewählt. Unsere Vorfahren haben die Schuld an der ganzen Misere, Du Superhirn.
Sehr einfach gedacht. Die Alten sind also an allem Schuld
Aber die Schulden haben nicht die jetzigen Normalrentner gemacht sondern die jeweiligen Regierungen, ob Schwarz, ob rot.
So lange ich denken kann, wird darum schon herumgestritten.
Nicht zu vergessen, was die Einheit gekostet hat.
Und dem Volk sind die Schulden nicht zugute gekommen,
denn in den guten Zeiten haben die Bürger für sich selbst gesorgt,
Arbeit gehabt, kaum Sozialleistungen gebraucht (Im Schnitt war man mal so 3 Monate arbeitslos zwischen den Jobs)
Wo das Geld hingesickert ist, kann keiner so richtig sagen.
Ich weiß nur, daß der Bürger für alles, was er vom Staat will, auch bezahlen muss in Form von Steuern und Gebühren.
Oder wie sich der Staat an normalen Lohnabhängigen Monat für Monat durch die Lohnsteuer bereichert.

Übrigens hinterlassen die Alten recht stattliche Immobilien - Vermögen.
Da kann sich dann Söhnchen oder Töchterchen hineinsetzten und braucht sich gar nicht krummzulegen dafür oder gar 10-15 Jahre lang auf jeden Urlaub verzichten, weil alles ins Haus gesteckt wurde.
Das Kapital, was die Älteren den Jungen hinterlassen, besteht aus 40 Jahren Frieden und Freiheit, guten Ausbildungsmöglicheiten,
gesicherten, wohlhabenden Verhältnissen mit eigenem Zimmer Tivi und Stereoanlage und mit 18 dem Auto und dem Führerschein.
alles Sachen, die sich die Alten erst selbst erarbeiten mussten.
 

egjowe

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#19
@ jimminygrille
... zu meinen Ungunsten schon eine Abweichung der zu erwartenden Rente von rd. 100 € !! Wenn ich noch mal 4 Jahre arbeitslos bleibe, weiss nicht, ob ich das überlebe, wären das nochmal soviel. ...
in einem punkt kann ich dich trösten.
für die zu erwartende rente werden die durchschnittlichen beiträge der letzten 5 jahre zu grunde gelegt und hochgerechnet.
also dürfte bei dir der ausgewiesene rentenanspruch in zukunft ziemlich konstant bleiben trotz der jetzigen kürzung der beiträge.

und zum anderen sollte man nicht unbedingt immer diesem abschlag von 18% nachtrauern.
beispiel:
durchschnittliche lebenserwartung (männer) ca. 78 jahre
78 - 65 = 13 jahre x monatl. rentenanspruch x 12
78 - 60 = 18 jahre x (monatl. rentenanspruch - 18%) x 12

so schlecht schneidet die vorgezogene rente gar nicht ab, und dass, obwohl die auszahlung früher beginnt.

zum anderen thema "versorgung von parlamentariern" stelle ich nur fest:
nach 8 jahren bundestagsabgeordneter liegt der versorgungsanspruch bei ca. 1.700,- euro.
zusätzlich zu anderen ansprüchen, wohlgemerkt.
wie lange muss otto-normalverbraucher für so einen anspruch arbeiten und in die gesetzliche rentenkasse einzahlen?
ein leben lang, wenn er höchstbeiträge zahlt (beitragsbemessungsgrenze).
ansonsten könnten es auch zwei oder drei werden.

wer kann von sich schon behaupten, dass er herr über die höhe seines eigenen einkommens und seiner eigenen altersversorgung ist.
doch wohl nur parlamentarier und toppmanager.
erstgenannte vergessen allzu schnell, dass auch sie von steuergeldern leben.
 
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