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Sterilisation der Frau

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franzi

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Da ich durch die jahrelange Einnahme (ca. 12 Jahre) der "Pille" immer mehr gesundheitliche Probleme durch diverse Nebenwirkungen bekomme, möchte ich mich gerne sterilisieren lassen.
Auch die Kosten für die Pille werden mir einfach zu hoch, wenn ich berücksichtige, dass ich sie noch ca. 10 bis 15 Jahre nehmen müsste.

Nachdem die medizinischen Gründe wohl nicht ausreichend sein werden, um die Kosten von der KK übernommen zu bekommen, möchte ich jene Mädels unter euch fragen, die das schon hinter sich haben:
Gibt es die Möglichkeit der Ratenzahlung?
Wer rechnet eigentlich die Behandlungskosten ab, der Arzt oder die Klinik, wo der Eingriff durchgeführt wird?
 

franzi

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Mein Arzt sagte, es kostet 600 bis 1000 E bei der Frau.

Welche medizinischen Gründe stichhaltig sind, wollte man mir bei der KK ja nicht sagen. Die haben mich wieder zurück an den Arzt verwiesen.
Aber irgend eine Indikations-Liste bzw. Diagnosen muss es ja intern geben, nach der der Arzt entscheidet.
Da halten sie sich aber bedeckt.

Über die unerwünschten Nebenwirkungen der Pille kann ich mit meinem Arzt auch nicht sprechen, weil der grundsätzlich jede Nebenwirkung abstreitet und sagt: Das gibt es nicht, das kann nicht sein!
Da steckt wohl wieder die Pharma-Lobby dahinter...

Gibt es da keine öffentlichen Beratungsstellen wo man sich hinwenden kann und mal neutral beraten wird?
Fakt ist, dass die Nebenwirkungen bei mir immer schlimmer werden. Ich bin häufig krank und ich will mir das nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag antun, d. h. völlig auf hormonelle Verhütung verzichten. Daher ist auch die Spirale etc. für mich keine Alternative.
 
E

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Gast
Über die unerwünschten Nebenwirkungen der Pille kann ich mit meinem Arzt auch nicht sprechen, weil der grundsätzlich jede Nebenwirkung abstreitet und sagt: Das gibt es nicht, das kann nicht sein!
Da steckt wohl wieder die Pharma-Lobby dahinter...
Hast du schon einmal über einen Arztwechsel nachgedacht? Pillen ohne Nebenwirkung .... Hat der irgendwas studiert? Wenn ja dann bestimmt nicht Medizin.

Also Arzt wechseln. Neue Pille erst mal versuchen und dann entscheiden.
 

franzi

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Leider verleugnen viele Ärzt die Nebenwirkungen der Pille. Da nutzt mir ein Arztwechsel wenig.
Da die meisten Pillen ähnliche Nebenwirkungen haben, hat ein Wechsel des Wirkstoffs kaum Sinn. Bei Langzeit-Einnahme kommt es immer wieder zu den gleichen Nebenwirkungen.

Im Übrigen habe ich schon 5 verschiedene Präparate ausprobiert im Laufe der Jahre. Manche habe ich überhaupt nicht vertragen.
Außerdem ist ein häufiger Wechsel auch nicht gesund, weil jede Umstellung den Körper wieder belastet.

Im übrigen drängt bei mir langsam die Zeit zu einer Entscheidung.
Ich bin in den letzten 5 Jahren mehrmals im Jahr krank, was sich alles auf die Nebenwirkungen der Pille zurück führen lässt (leider sieht das mein Arzt ja nicht so).
Ich habe schon Unmengen an Geld für Medikamente ausgeben müssen, um diese Nebenwirkungen zu bekämpfen.
Das kann ja keine Dauerlösung sein.
Und jedes Jahr geht es mir schlechter.
 
E

ExitUser

Gast
hallo franzi,

von der kasse werden lediglich sterilisationen bei frauen übernommen wenn:

a) eine fortgeschrittene diabetes vorliegt
b) krankhafte veränderungen der gebärmutter
c) schwere kindbettpsychosen mit therapieressistenz.

ansonsten nur als eigenleistung, nach bestimmten ethischen kriterien:
a) über 35
b) abgeschlossene familienplanung
c) es wird in der regel ähnlich wie bei einem schwangerschaftsabruch eine psychologische beratung vom durchführenden arzt verlangt ehe er den eingriff vornimmt.

liebe grüße von barbara
 

franzi

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Vielen Dank für eure Beiträge. Darüber habe ich mich aber schon ausführlich informiert.
Kann vielleicht noch jemand auf meine Frage eingehen?
 
E

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Gast
hallole franzi,

also beim gynäkologen mit zulassung für ambulante eingriffe rechnet der selbst ab.

in krankenhaus rechnet die verwaltung ab.

liebe grüße von barbara
 

Tinka

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Vielleicht mal bei pro familia nachfragen, in Hamburg waren die früher sehr fortschrittlich, wie ich mich sehr gut erinnere. Vermutlich sind sie es immer noch.

pro familia: Home /
 

Tamina

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Ich habe eine gute Bekannte(kinderlos), die bereits mit 28 Jahren ihre Sterilisation durchsetzen konnte.
Sie ist bei zig Ärzten gewesen, bis sie einen fand, der bereit war den Eingriff zu machen.

Das Ganze wurde wohl von ärztlicher Seite auf die psychische Schiene geschoben (massive Ängste und zu erwartende Überforderung durch Schwangerschaft und Baby ect.);außerdem Hormonunverträglichkeit und Latexallergie.

Die KK zahlte alles.
 

franzi

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Ich habe eine gute Bekannte(kinderlos), die bereits mit 28 Jahren ihre Sterilisation durchsetzen konnte.
Sie ist bei zig Ärzten gewesen, bis sie einen fand, der bereit war den Eingriff zu machen.

Das Ganze wurde wohl von ärztlicher Seite auf die psychische Schiene geschoben (massive Ängste und zu erwartende Überforderung durch Schwangerschaft und Baby ect.);außerdem Hormonunverträglichkeit und Latexallergie.

Die KK zahlte alles.
Offenbar ist das heute nicht mehr so einfach wie früher durchzusetzen. Ich kenne Fälle, die trotz medizinischer Begründung durch den Arzt die Kosten nicht übernommen bekamen.
 

franzi

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hallole franzi,

also beim gynäkologen mit zulassung für ambulante eingriffe rechnet der selbst ab.

in krankenhaus rechnet die verwaltung ab.

liebe grüße von barbara
Dann werde ich mal mit dem Gyni reden, denke mal, dass der eher zu einer Ratenvereinbarung geneigt ist als das KH. Schließlich sind 500 E keine Unsummen und eine Ratenabzahlung eine zeitlich überschaubare Sache.
 

Sentina

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hi franzi, zu deinem problem:

vor genau diesem stand ich auch vor 3 jahren:
pille zu teuer, nebenwirkungen...

bin zu meiner gynäkologin und bestand ebenfalls auf sterilisation, war über 35 jahre damals und die familienplanung war abgeschlossen!

sie hat den eingriff folgendermassen begründet:
- starke beschwerden während der menstruation!!!!
somit wurde der eingriff kostenlos vorgenommen und es war eine der besten entscheidungen für mich. liebe grüße, sentina.
 

franzi

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hi franzi, zu deinem problem:

vor genau diesem stand ich auch vor 3 jahren:
pille zu teuer, nebenwirkungen...

bin zu meiner gynäkologin und bestand ebenfalls auf sterilisation, war über 35 jahre damals und die familienplanung war abgeschlossen!

sie hat den eingriff folgendermassen begründet:
- starke beschwerden während der menstruation!!!!
somit wurde der eingriff kostenlos vorgenommen und es war eine der besten entscheidungen für mich. liebe grüße, sentina.
Die Begründung wird bei mir wohl nicht durchsetzbar sein.
Bei mir war es so, dass ich vor der Einnahme der Pille jahrelang starke Menstruations-Beschwerden und massive Blutungen hatte. Durch die Pille ging das weitgehend weg.
Ich hab auch bei den möglichen Folgen der Sterilisation gelesen, dass es da wieder zu stärkeren Blutungen bzw. Beschwerden kommen kann.

Wie dem auch sei, ich bin jetzt fast 39, Familienplanung ist erledigt. Und ich möchte von den ständigen Hormonen weg. Leide häufig an Infektionen und muss immer wieder Antibiotika schlucken.
Bin es echt leid.
Werde am Montag mal mit meinem Doc sprechen und alle Details abklären. Bin jetzt wild entschlossen. :biggrin:

Noch eine Frage: wie ist das mit der Begleitperson bei der OP?
Ist die zwingend erforderlich?
Ich möchte eigentlich niemandem in meiner Familie davon erzählen, dass ich mich sterilisieren lasse. Ist schließlich meine private Angelegenheit. Daher ist nun das Problem, dass ich keine Begleitperson habe für den einen Tag. Mein Mann kommt erst spät abends nach Hause.
 

Schalentierchen

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Mhhh... franzi, schon mal über Alternativen nachgedacht!?

Fakt ist doch, dass du bald 39 wirst, also in absehbarer Zeit sowieso keine regelmäßige Verhütungsmethode brauchen wirst.
Bei dir ist die Familienplanung abgeschlossen; du verträgt die Pille nicht.

Da fällt dir tatsächlich absolut nichts anderes ein als die Sterilisation und dann auch noch bei dir, wo es bedeutend schwieriger ist als bei deinem Mann!?

Ehrlich franzi, mir fallen da spontan zig andere Möglichkeiten ein...

Sowieso scheint mir, dass du gerne "Alleinunterhalter" spielst.
Ist nicht böse gemeint, ist nur meine ganz persönliche Meinung.

Du möchtest in deiner Familie nicht von deinem Vorhaben berichten? Na ja, muss jeder für sich entscheiden, aber mir wäre die Meinung meiner Familie sehr wichtig.

Wie... und dein Mann kommt erst spät abends nach Hause!?
Du willst OHNE ihn zur Sterilisation gehen!?

Nee ehrlich, es gibt doch immer eine Möglichkeit, dass der Mann als Begleitung dabei ist; sei es, dass er Urlaub nimmt oder notfalls... auch eine AU für einen Tag.

Na ja, ich wünsch dir alles Gute, auch wenn ich dich nicht ganz verstehen kann.

LG
Schalentierchen
 

verona

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Radikallösung

Hallo,
dass hört sich echt rabiat gegen sich selber an. Eher würde ich auf Sex verzichten, als mir die Eierstöcke abklemmen zu lassen. Die hormonellen Auswirkungen sind übrigens nicht zu unterschätzen.
Spirale als Alternative?
Hat eigentlich dein Mann mal für sich über eine derartige Lösung nachgedacht?
Beratungsstelle wäre auch nicht schlecht.

L.G. verona
 

ela1953

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Ich lese gerade, dass du sogar einen Mann hast.

Warum lässt er sich dann nicht sterilisieren. Ist viel einfacher und kostengünstiger.

Oder hat er die Familienplanung noch nicht abgeschlossen?

Ist er vielleicht sogar gegen deine Sterilisation? Das wäre für der einzige Grund, dass er dich nicht begleitet.

Begleiten bedeutet ja nicht, dass er mit in den OP geht, sondern dich hinterher nach Hause fährt.

Hast du niemanden, der dich betreuen kann, bleibst du eben über Nacht im Krankenhaus.

Anderen in meiner Familie würde ich auch nicht davon erzählen. Mach ich nie, wenn ich mal zu einer ambulanten oder über Nacht Behandlung ins Krankenhaus gehe.
 

franzi

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Mhhh... franzi, schon mal über Alternativen nachgedacht!?

Fakt ist doch, dass du bald 39 wirst, also in absehbarer Zeit sowieso keine regelmäßige Verhütungsmethode brauchen wirst.
Bei dir ist die Familienplanung abgeschlossen; du verträgt die Pille nicht.

Da fällt dir tatsächlich absolut nichts anderes ein als die Sterilisation und dann auch noch bei dir, wo es bedeutend schwieriger ist als bei deinem Mann!?

Ehrlich franzi, mir fallen da spontan zig andere Möglichkeiten ein...

Sowieso scheint mir, dass du gerne "Alleinunterhalter" spielst.
Ist nicht böse gemeint, ist nur meine ganz persönliche Meinung.

Du möchtest in deiner Familie nicht von deinem Vorhaben berichten? Na ja, muss jeder für sich entscheiden, aber mir wäre die Meinung meiner Familie sehr wichtig.

Wie... und dein Mann kommt erst spät abends nach Hause!?
Du willst OHNE ihn zur Sterilisation gehen!?

Nee ehrlich, es gibt doch immer eine Möglichkeit, dass der Mann als Begleitung dabei ist; sei es, dass er Urlaub nimmt oder notfalls... auch eine AU für einen Tag.

Na ja, ich wünsch dir alles Gute, auch wenn ich dich nicht ganz verstehen kann.

LG
Schalentierchen
@ Schalentierchen:
Bitte habe Verständnis, dass ich auf deinen Beitrag inhaltlich nicht eingehe. Mir ging es bei meiner Frage nicht um die Sterilisation an sich, sondern um die Möglichkeiten der Finanzierung.

Alles weitere habe ich bereits bzw. kläre ich gemeinsam mit meinem Arzt ab. Meine private Situation muss ich hier wirklich nicht erläutern.

Ich wollte hier keine Diskussion über die Für und Wider einer Sterilisation los treten. Wir sind hier kein Gesundheits-Forum.
 

vagabund

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@ Schalentierchen:
Bitte habe Verständnis, dass ich auf deinen Beitrag inhaltlich nicht eingehe. Mir ging es bei meiner Frage nicht um die Sterilisation an sich, sondern um die Möglichkeiten der Finanzierung.

Alles weitere habe ich bereits bzw. kläre ich gemeinsam mit meinem Arzt ab. Meine private Situation muss ich hier wirklich nicht erläutern.

Ich wollte hier keine Diskussion über die Für und Wider einer Sterilisation los treten. Wir sind hier kein Gesundheits-Forum.
... :icon_daumen: also biite beim Thema bleiben...
 

Tamina

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Hallo,
dass hört sich echt rabiat gegen sich selber an. Eher würde ich auf Sex verzichten, als mir die Eierstöcke abklemmen zu lassen. Die hormonellen Auswirkungen sind übrigens nicht zu unterschätzen.
Das ist so nicht richtig, verona.
Die Eileiter haben nichts mit den Hormonen zu tun. Die werden auch weiterhin in den Eierstöcken gebildet.
Egal ob die Eileiter abgebunden/durchtrennt wurden oder nicht:icon_smile:

Vermutlich dachtest Du an eine komplette Entfernung der Eierstöcke und die hat wirklich enorme Auswirkung auf den Hormonhaushalt der Frau.
 

Tamina

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Offenbar ist das heute nicht mehr so einfach wie früher durchzusetzen. Ich kenne Fälle, die trotz medizinischer Begründung durch den Arzt die Kosten nicht übernommen bekamen.
Früher war das auch nicht einfach. Es war schon eine Ärzteodyssee.

Ich würde jedenfalls auch erstmal verschiedene Beratungsstellen abklappern.
Wenn ich irgendwo grenznah wohnen würde, könnte man überlegen, das im Ausland machen zu lassen.
 

verona

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AW: Radikallösung

Nein, an eine komplette Entfernung dachte ich nicht. Aber die Eierstöcke werden beeinflusst. Auch eine Gebärmutterentfernung, wobei die Eierstöcke in Funktion bleiben, verändern den Hormonhaushalt enorm. Der Östrogenspiegel kann sinken. Klar, kann auch alle auf normalen Level bleiben.
Wollte damit auch nur anmerken, kritisch damit umzugehen. Denn was Ärzte erzählen, ist nicht immer im wirklichen Interesse des Pat.
L.G. verona



Das ist so nicht richtig, verona.
Die Eileiter haben nichts mit den Hormonen zu tun. Die werden auch weiterhin in den Eierstöcken gebildet.
Egal ob die Eileiter abgebunden/durchtrennt wurden oder nicht:icon_smile:
Vermutlich dachtest Du an eine komplette Entfernung der Eierstöcke und die hat wirklich enorme Auswirkung auf den Hormonhaushalt der Frau.
 

Kaulquappe

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AW: Radikallösung

@ Franzi

Frauenberatungsstellen wissen in der Regel Bescheid darüber, in München gibt es sicher eine.
 

Muzel

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u. U. wissen die auch konkrete Angaben über die Finanzierung. Schließlich wird auch die Pille vom Sozialamt übernommen.
 

Tinka

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Ich sag's nochmal: proFamilia ist ein sehr kompetenter Verein für diese Fragen und die gibts in München sicher auch.
 

Feind=Bild

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franzi,
Du bist nicht darauf eingegangen, ob Dein Mann sich nicht eher sterilisieren lassen würde.
Ist einfacher und damit sicher billger, bei mir hats noch die Kasse bezahlt (mit 29, Begründung: abgeschl. Fam.planung), daher kenn ich die Kosten nicht.
Bedeutet danach ca. 2 Wochen Pause und danach alles wie immer, nur Dir macht er das Leben dann leichter.
Vorbehalte wie Verlust der Männlichkeit und son Quatsch kommen meist nur von den Jungs, die sich nicht trauen und Ausreden brauchen.
 
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