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Stellenvorschlag der Bundesagentur für Arbeit

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Nicht offen für weitere Antworten.
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo

Habe am Dienstag von meiner Arbeitsvermittlerin einen echt tollen Vorschlag bekommen.


Einen befristeten Arbeitsplatz von 2 Wochen und das erst im März als Verkaufshilfe. Bin gelernter Verkäufer.

Vollzeit. Aber auch weit weg von mit.

Habe beim Arbeitgeber angerufen und mich beworben. Habe auch darauf hingewiesen das ich für die Hinfahrt alleine 90 Minuten brauche. Wollten aber dennoch das ich mich persönlich bei ihnen vorstelle.

Das Tat ich dann auch am Samstag um 18.00 Uhr. Gespräch dauerte dann so bis 18.05 Uhr Die fragten mich nach meinem wohnort und wie lang ich zum Arbeitsplatz bräuchte . Ich sagte 96 Minuten habe ich heute gebraucht sagte ich den Damen.

Und nun der Knüller:

Die Frau sagte von sich aus das das echt Unzumutbar ist und solche Vorschläge unormal sind. Das konnte ich nur noch bejahen. Die beiden Damen kamen aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

Sagten dann das Sie hundert Bewerber aus der Umgebung haben. Und das Sie dem Arbeitsamt mitteilen werden das von ihnen aus ich nicht in Frage komme.

Also ich denke das ging gut. Aber das ich mir dadurch den ganzen Samstag versaut habe ist shite

Wollte das nur mal loswerden was sich diese Unfähigen beim Arbeitsamt so erlauben und das die meisten den Blick für die Realität verloren habe.

Ich meine ich kam mir beim Arbeitgeber ziemlich dumm vor. Habe auch gesagt das dies vom arbeitsamt aus kam.:icon_mrgreen:
 

hellucifer

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#2
Es wird auch nicht wirklich ernsthaft beabsichtigt, dich in eine solche Stelle zu vermitteln. Zum Testen deiner Arbeitsbereitschaft taugt ein solches Stellenangebot allemal.

Machst du nämlich den Fehler und lehnst das Angebot ab, dann verpasst man dir ne Sperre bzw. Sanktion.

Wichtig ist, dass man sich vom Arbeitgeber das Erscheinen zum Vorstellungsgespräch schriftlich bestätigen lässt. Auch sollte man vorher die Frage der Kostenerstattung vorher klären. Bei solch unsinnigen Stellenangeboten empfiehlt es sich - nach Möglichkeit - vorher schriftlich den Arbeitgeber um eine Bestätigung des Termins zum Vorstellungsgespräch zu bitten und auch zu fragen, ob er die Fahrtkosten übernimmt. Möglicherweise wirst du dann eingeladen, möglicherweise teilt man dir mit, dass die Stelle anderweitig vergeben wird oder bereits vergeben ist.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Es wird auch nicht wirklich ernsthaft beabsichtigt, dich in eine solche Stelle zu vermitteln. Zum Testen deiner Arbeitsbereitschaft taugt ein solches Stellenangebot allemal.

Machst du nämlich den Fehler und lehnst das Angebot ab, dann verpasst man dir ne Sperre bzw. Sanktion.
Und für die Zukunft wirst du in deinem Stammdatensatz in deren Datenbank als schwieriger Fall gebrandmarkt.
 

ofra

Elo-User/in

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#4
Es wird auch nicht wirklich ernsthaft beabsichtigt, dich in eine solche Stelle zu vermitteln. Zum Testen deiner Arbeitsbereitschaft taugt ein solches Stellenangebot allemal.

Machst du nämlich den Fehler und lehnst das Angebot ab, dann verpasst man dir ne Sperre bzw. Sanktion.

Wichtig ist, dass man sich vom Arbeitgeber das Erscheinen zum Vorstellungsgespräch schriftlich bestätigen lässt. Auch sollte man vorher die Frage der Kostenerstattung vorher klären. Bei solch unsinnigen Stellenangeboten empfiehlt es sich - nach Möglichkeit - vorher schriftlich den Arbeitgeber um eine Bestätigung des Termins zum Vorstellungsgespräch zu bitten und auch zu fragen, ob er die Fahrtkosten übernimmt. Möglicherweise wirst du dann eingeladen, möglicherweise teilt man dir mit, dass die Stelle anderweitig vergeben wird oder bereits vergeben ist.
kann die frage nach übernahme der fahrtkosten nicht schon als grund gesehen werden, dass man durch derartige "künstliche forderungen" sich als schwieriger fall entpuppt und das dann als vereitelung der arbeitsaufnahme gesehen werden könnte??

ich hatte nämlich so einen fall. ich hatte mich bei einer firma beworben, der arbeitsort wäre bei mir in der nähe gewesen. das vorstellungsgespräch sollte jedoch in einer anderen stadt statt finden - dies erfuhr ich beim ersten telefonat. ich fragte höflich an, ob man die fahrtkosten übernehmen könnte. die dame am anderen ende der leitung empfand das als frechheit und meinte, ich wolle die fahrt zum vorstellungstermin vereiteln und drohte mir, dies dem arbeitsamt mitzuteilen, als ob ich mich geweigert hätte, zum vorstellungstermin zu erscheinen.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#6
kann die frage nach übernahme der fahrtkosten nicht schon als grund gesehen werden, dass man durch derartige "künstliche forderungen" sich als schwieriger fall entpuppt und das dann als vereitelung der arbeitsaufnahme gesehen werden könnte??
Wieso denn das? Es gehört doch eigentlich zu den selbstverständlichen Dingen, die Rahmenbedigungen eines auswärtigen Vorstellungsgespräches zunächst einmal abzuklären, um beispielsweise bei Nichtzahlung der Vorstellungskosten einen Antrag auf entsprechende Beihilfe beim Arbeitsamt stellen zu können.

ich hatte nämlich so einen fall. ich hatte mich bei einer firma beworben, der arbeitsort wäre bei mir in der nähe gewesen. das vorstellungsgespräch sollte jedoch in einer anderen stadt statt finden - dies erfuhr ich beim ersten telefonat. ich fragte höflich an, ob man die fahrtkosten übernehmen könnte. die dame am anderen ende der leitung empfand das als frechheit und meinte, ich wolle die fahrt zum vorstellungstermin vereiteln und drohte mir, dies dem arbeitsamt mitzuteilen, als ob ich mich geweigert hätte, zum vorstellungstermin zu erscheinen.
Was Arbeitgeber heutzutage gerne vergessen: wird jemand zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, muß der einladende Arbeitgeber diesem die angemessenen Aufwendungen dafür erstatten, soweit nichts anderes im Vorfeld vereinbart wurde (also beispielsweise ausdrücklicher Hinweis im Einladungsschreiben, daß Vorstellungskosten nicht übernommen werden können).
 

Stumme Ursel

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#7
Stammdatensatz in deren Datenbank als schwieriger Fall gebrandmarkt?

Und für die Zukunft wirst du in deinem Stammdatensatz in deren Datenbank als schwieriger Fall gebrandmarkt.
Das gibt es doch nicht wirklich oder? :icon_kinn:

Das wäre ja der Hammer wenn "Gebrandmarkt" und gegängelt wird, weil man seine Rechte einfordert. :icon_dampf:
 

Cigan

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#8
Das gibt es doch nicht wirklich oder? :icon_kinn:

Das wäre ja der Hammer wenn "Gebrandmarkt" und gegängelt wird, weil man seine Rechte einfordert. :icon_dampf:
Doch das gibt es und wenn du umziehst werden die Daten weiter geleitet !!!
Ich habe einige Prozese gegen die ARGE Cham gewonnen und jetzt versucht es die ARGE Bogen!!
Meine neue ARGE weis auch ,daß ich einen Pitbull habe !!
Frage mich nur warum !!
Werde ich da vor Haus Besuchen verschont??
 

Stumme Ursel

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#9
Doch das gibt es und wenn du umziehst werden die Daten weiter geleitet !!!
Ich habe einige Prozese gegen die ARGE Cham gewonnen und jetzt versucht es die ARGE Bogen!!
Meine neue ARGE weis auch ,daß ich einen Pitbull habe !!
Frage mich nur warum !!
Werde ich da vor Haus Besuchen verschont??
Hat man den da nicht auch ein Recht auf Akteneinsicht oder meinst du
"geheime" Einträge in der EDV von Arbeitsamt und ARGE?

Ich finde hier nichts im Forum über "negative" Stammdaten?
 

Kaulquappe

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#10
kann die frage nach übernahme der fahrtkosten nicht schon als grund gesehen werden, dass man durch derartige "künstliche forderungen" sich als schwieriger fall entpuppt und das dann als vereitelung der arbeitsaufnahme gesehen werden könnte??
Hmmm ... eben :icon_kotz2:

ich hatte nämlich so einen fall. ich hatte mich bei einer firma beworben, der arbeitsort wäre bei mir in der nähe gewesen. das vorstellungsgespräch sollte jedoch in einer anderen stadt statt finden - dies erfuhr ich beim ersten telefonat.
Gerade das habe ich auch jetzt.

ich fragte höflich an, ob man die fahrtkosten übernehmen könnte. die dame am anderen ende der leitung empfand das als frechheit und meinte, ich wolle die fahrt zum vorstellungstermin vereiteln und drohte mir, dies dem arbeitsamt mitzuteilen, als ob ich mich geweigert hätte, zum vorstellungstermin zu erscheinen.
Genau deshalb habe ich es nicht gesagt, werde es erst beim Vorstellungsgespräch anbringen, bin aber sicher, dass die nichts zahlen!

Übrigens sagte mir jetzt jemand, dass man für die (höheren) Fahrkosten bei Bewerbungsgesprächen einen (erfolgreichen) Antrag bei der ARGE stellen kann - wofür jetzt leider schon zu spät bei mir wäre. Natürlich nicht rückwirkend sondern sofort, sobald man weiß, dass man dahin muss, was natürlich Stress und Rennerei bringt.

Ob das stimmt? Dann würde ich das nächste mal es in jedem Fall machen !
Weiß jemand was dazu?
 

Kaulquappe

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#12
Und dann bleibst DU auf den Kosten sitzen.
Ja klar :icon_kotz2: Aber eine Sperre wäre noch schlimmer.

Deshalb FRAGE ich ja, ob jemand weiß, ob es stimmt, dass die ARGE die Fahrkosten zu einem Vorstellungsgespräch zahlt wenn man einen Antrag stellt ! Damit mir das nicht nochmal passiert. Die Zeit reicht jetzt nicht, um 'nen Antrag zu stellen und rückwirkend geht es ja nicht.
 
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  Th.Starter/in  
#13
Ja klar :icon_kotz2: Aber eine Sperre wäre noch schlimmer.

Deshalb FRAGE ich ja, ob jemand weiß, ob es stimmt, dass die ARGE die Fahrkosten zu einem Vorstellungsgespräch zahlt wenn man einen Antrag stellt ! Damit mir das nicht nochmal passiert. Die Zeit reicht jetzt nicht, um 'nen Antrag zu stellen und rückwirkend geht es ja nicht.
Ja, wenn du nachweisen kannst, dass der Arbeitgeber die Fahrtkosten nicht zahlt.
 

ofra

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#14
ich kann nur folgendes aus meiner leidvollen erfahrung sagen: es gibt bereits zahlreiche arbeitgeber, die sehr sehr schnell damit drohen, den bewerber beim AA anzuschwärzen!!

als die dame sich am telefon mir gegenüber so aufgeregt hatte, sagte ich ihr, ich müsse erst bei der arge einen antrag auf fahrtkostenerstattung stellen.
daraufhin sagte sie eiskalt zu mir: "alles klar! unser interesse an ihnen hat sich erledigt!" und hat aufgelegt. :icon_sad:

bezüglich antrag auf fahrtkosten hab ich bisher auch keine konkreten erfahrungen. ich denke mal, dass die bearbeitung des antrags doch einige tage dauert. inzwischen hat sich der arbeitgeber 20 andere bewerber angesehen und sich schon für einen von denen entschieden, sodass sich die bewerbungs-fahrt für den hartzi schon erledigt hat.
das ist also aus meiner sicht ein bewerber-nachteil wenn man die fahrtkosten nicht mal eben so locker aufbringen kann.
wenn 20 andere ihre fahrtkosten selbst bestreiten können, wird der arbeitgeber bestimmt nicht für einen bewerber die kosten bezahlen, nur weil der so ein armer schlucker ist.

beim vorstellungsgespräch hab ich das thema fahrtkosten bisher auch noch nie angesprochen. viele gespräche laufen ohnehin schon in einer angespannten stimmung ab. und wenn dann das gespräch auf das thema entlohnung kommt, und der arbeitgeber knallhart sagt: "5 euro brutto die stunde. mehr zahlen wir nicht!!", dann ist es müßig, auch noch nachzufragen, ob man vielleicht eventuell die fahrtkosten erstattet bekommen könnte ...
der zeigt einem doch glatt den stinkefinger! und das bringt dann das fass zum überlaufen.
viele arbeitgeber sind mittlerweile der meinung (dank der intensiven medien-propaganda), dass der bewerber unendlich froh und dankbar sein muss, wenn er ein paar brotkrumen vorgeworfen bekommt. da heißt es: bloß keine ansprüche stellen! das kann schnell falsch interpretiert werden!! da sind die ziemlich empfindlich!

mögliche folgen:
a) sie stellen dich erst gar nicht ein oder
b) die schwärzen dich beim AA an und behaupten, der bewerber hätte "rumgezickt"
 
E

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#15
ich kann nur folgendes aus meiner leidvollen erfahrung sagen: es gibt bereits zahlreiche arbeitgeber, die sehr sehr schnell damit drohen, den bewerber beim AA anzuschwärzen!!
Das stimmt, ist bei ALG1 aber genau so. Dort hatte ich aber den Vorteil, dass mein ALG1 höher war, als der Verdienst bei der ZA je sein würde und deshalb habe ich zu der blöden Zicke gesagt:
"Nur zu, das juckt mich überhaupt nicht, denn ich bin im Recht."
Die wollte mir doch glatt weismachen, dass das Arbeitsamt die Differenz bezahlt.
Ich hasse ZA.
Ich mag mir gar nicht ausdenken, wie das bei ALG2 ist und wie es mir mal 2010 geht, aber mit einem kleinen Kind wollen die mich wahrscheinlich eh nicht, weil ich nicht Nachts und am Wochenende arbeiten könnte.
Jedenfalls nehme ich mir das vor. Ob ich das kann, weiß ich noch nicht. ;-)

Ich sags ganz frei raus, ich gehe gerne arbeiten. Aber für einen Lohn, der nicht mal halb zum Leben reicht, habe auch ich meine Probleme mit der Motivation.
Ich denke, das ist nur allzu menschlich und geht vielen so. Für einen schlechten Lohn würde ich auch entsprechend arbeiten. Heißt ordentlicher Lohn, hohe Einsatzbereitschaft. Hungerlohn, dementsprechende Minderarbeit. Dummstellen gehört dann auch dazu.
Jedenfalls nehme ich mir das vor. Ob ich das auch kann, weiß ich noch nicht. ;-)
 

ofra

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#16
das wär mal was neues ZA-aufstocker ...
die hat da wohl was verwechselt ...:icon_rolleyes:
 
E

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#17
Das ist nicht neu ofra. Bei 770 Euro Netto hätte ich noch Anspruch auf ALG2 gehabt. Du glaubst nicht, wie viele damals in der ZA aufstocken mussten.
Ist bei ZA gang und gebe in den untersten Lohngruppen.

Und dann wird man noch nach einem Auto gefragt, die haben doch eine Vollmacke.
 
E

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  Th.Starter/in  
#18
Und dann wird man noch nach einem Auto gefragt, die haben doch eine Vollmacke.
Das finde ich auch immer voll die Frechheit. Von was soll sich ein langjähriger Hartzi solche Anschaffungen leisten und unterhalten können?

Ich habe kein Auto und kein Telefon. Somit bin ich für die ZAF's schon mal nicht mehr interessant. Und das ist auch gut und richtig so!

Ich schreibe lieber in Ruhe sinnvolle Bewerbungen und zur Abwechslung gehe ich einem Ehrenamt nach.
 

fritzi

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#19
Heißt ordentlicher Lohn, hohe Einsatzbereitschaft. Hungerlohn, dementsprechende Minderarbeit. Dummstellen gehört dann auch dazu.
Da wäre ich vorsichtig. Ich habe zuweilen den Eindruck, für manche Jobs muß man schon ein wenig dumm sein. Was ich manchmal beim Einkaufen erlebe, verschlägt mir die Sprache :icon_eek:.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#20
Das finde ich auch immer voll die Frechheit. Von was soll sich ein langjähriger Hartzi solche Anschaffungen leisten und unterhalten können?
Das betrifft auch nicht mal nur Hartzis, sondern andere. Die Anschaffungskosten sind nicht das einzige Problem, die Unterhaltung des Autos ist der Knackpunkt.
 

ofra

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#21
ja,genau das wird immer erwartet: auto, telefon und wenns geht auch noch handy. man muss ja 24 stunden zur verfügung stehen.

wovon man das alles bezahlen soll, frägt keiner.
genauso wird davon ausgegangen, dass jeder einen pc+drucker zuhause hat und internet und damit seine bewerbungen schreiben kann.
 
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#22
wovon man das alles bezahlen soll, frägt keiner.
genauso wird davon ausgegangen, dass jeder einen pc+drucker zuhause hat und internet und damit seine bewerbungen schreiben kann.
Genau. Das ist das nächste was ich angehen werde. Ich werde denen mal bei passender Gelegenheit verklickern dass mein Drucker defekt ist und ich mir keinen neuen mehr leisten kann. Die Tinte ist auch nicht billig und auf diesen Kosten bleibt man auch noch sitzten.
 

Kerstin_K

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#23
Ja klar :icon_kotz2: Aber eine Sperre wäre noch schlimmer.

Deshalb FRAGE ich ja, ob jemand weiß, ob es stimmt, dass die ARGE die Fahrkosten zu einem Vorstellungsgespräch zahlt wenn man einen Antrag stellt ! Damit mir das nicht nochmal passiert. Die Zeit reicht jetzt nicht, um 'nen Antrag zu stellen und rückwirkend geht es ja nicht.
Kaulquappe, wichtig ist nur, dass Du den Antrag vorher stellst. Wenn nicht mehr genug Zeit für die Bewilligung bleibt, mußßt Du zwar die Kosten erst auslegen, aber wenn der Antrag bewilligt wird, bekommst Du sie im Nachhinein erstattet. Okay, das Risiko ist dann bei Dir, aber wenigstens bleibt Dir dann die Chance auf die Kostenerstattung.
 
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  Th.Starter/in  
#24
Die Tinte ist auch nicht billig und auf diesen Kosten bleibt man auch noch sitzten.
Mal so nebenbei. Es gibt auch andere Tinte, die mit dem Drucker kompatibel ist und wenig kostet, bis 5 Euro pro Patrone zahle ich.
 

hellucifer

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#25
Kaulquappe, wichtig ist nur, dass Du den Antrag vorher stellst. Wenn nicht mehr genug Zeit für die Bewilligung bleibt, mußßt Du zwar die Kosten erst auslegen, aber wenn der Antrag bewilligt wird, bekommst Du sie im Nachhinein erstattet. Okay, das Risiko ist dann bei Dir, aber wenigstens bleibt Dir dann die Chance auf die Kostenerstattung.
In diesem Fall hilft eine klarstellende Klausel in der EGV, dass "grundsätzlich der Leistungsträger Fahrtkosten dann übernimmt, wenn der Arbeitgeber dies nicht tut. Und die Fahrtkostenübernahme ist in diesem Fall in der Regel vorher zu beantragen sowie darüber zeitnah zu entscheiden. Ist das zeitlich nicht möglich, ist ausnahmsweise vom Leistungsträger die Fahrtkostenübernahme nachträglich auf Antrag (ohne vorherigen Antrag vor Eintreten des Anlasses) zu gewähren." - Im Hinblick auf die Fahrtkosten bei unsinnigen Stellenangeboten in entfernten Städten, wo bereits der Arbeitgeber mit regionalen Arbeitskräften bedient werden kann, schließlich gibt es Arbeitslose genug und überall, lassen die Leistungsträger dann solche, nicht ernstgemeinten Stellenangebot bestimmt bleiben!
 
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