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Stellenvorschlag Amazon Versandmitarbeiter Werne

Bergkamener

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Hallo,

nach jahrelangem Lesen habe ich selbst jetzt ein Problem.

Meine SB schickte mir anfang September einen Vermittlungsvorschlag als Versandmitarbeiter für das AMAZON - Lager Werne.

Gestern musste isch an einer Informationsveranstaltung bei Amazon teilnehmen und wurde auch prompt als qualifiziert bewertet.

Amazon sucht für das Weihnachtsgeschäft mehere hundert Versandmitarbeiter. Zu der Infoveranstanltung waren ca. 80-100 Leute erschienen, ging von 0800h bis ca. 1300h, die 2. Veranstanltung begann um 1300h. Ein Mitarbeiter des Jobcenters Kreis Unna war auch anwesend und half auch bei der Bewerbersuche.

Konditionen: 9,65 Euro Stundenlohn 35/38,75 Woche, heisst 38,75 Stunden müssen gearbeitet werden, 35 Stunden werden bezahlt. Bis 8% Zulage möglich. 2 Schichtbetrieb. 0630h-1500h oder 1500h-2330h. Vor Weihnachten auch Sonntage (dann 75 % Zulage) und Nachschichten (dann 25% Zulage).

Hört sich erstmal nicht so schlecht an.

Befristeter Vertrag bis 31.12.2011

Hier der Hammer:
Jeder Bezieher
von ALG 1 und 2 muß 2 Wochen unentgeldlich Probearbeiten, und das bei mehreren Hundert benötigter Saisonkräfte . (Das ist eine Subvertionierung von Amazon in Höhe von meheren 10.000 Euro)

2 Wochen Probearbeiten bei insgesamt 3 Monate Zeitvertrag.

Natürlich sagt Amazon, daß jeder die Chance hat auch übernommen zu werden.

Auf Nachfrage, wenn man keine staatlichen Leistungen erhält, was denn dann sei, hieß es, daß man dann von der ersten Stunde an normal bezahlt würde.


Meine Frage: Kann ich diese Stelle ablehnen, ohne sanktioniert zu werden??

Welche Möglichkeiten hätte ich??
 

Kerstin_K

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Ich würde ;al fragen, warum so verfahren wird. Ist man als Bezieher von Arbeitslosengeld automatisch weniger qualifiziert und mus erst eingearbeitet werden? Kann sein, dass Du dann ne Absage bekommst, aber dann ist es nicht schade um den Job. Und wegen der Frage sanktionieren geht sicher auch nicht.
 

Mainzelmann

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Hallo,

nach jahrelangem Lesen habe ich selbst jetzt ein Problem.

Meine SB schickte mir anfang September einen Vermittlungsvorschlag als Versandmitarbeiter für das AMAZON - Lager Werne.

Gestern musste isch an einer Informationsveranstaltung bei Amazon teilnehmen und wurde auch prompt als qualifiziert bewertet.

Amazon sucht für das Weihnachtsgeschäft mehere hundert Versandmitarbeiter. Zu der Infoveranstanltung waren ca. 80-100 Leute erschienen, ging von 0800h bis ca. 1300h, die 2. Veranstanltung begann um 1300h. Ein Mitarbeiter des Jobcenters Kreis Unna war auch anwesend und half auch bei der Bewerbersuche.

Konditionen: 9,65 Euro Stundenlohn 35/38,75 Woche, heisst 38,75 Stunden müssen gearbeitet werden, 35 Stunden werden bezahlt. Bis 8% Zulage möglich. 2 Schichtbetrieb. 0630h-1500h oder 1500h-2330h. Vor Weihnachten auch Sonntage (dann 75 % Zulage) und Nachschichten (dann 25% Zulage).

Hört sich erstmal nicht so schlecht an.

Befristeter Vertrag bis 31.12.2011

Hier der Hammer:
Jeder Bezieher
von ALG 1 und 2 muß 2 Wochen unEntgeltlich Probearbeiten, und das bei mehreren Hundert benötigter Saisonkräfte . (Das ist eine Subvertionierung von Amazon in Höhe von meheren 10.000 Euro)

2 Wochen Probearbeiten bei insgesamt 3 Monate Zeitvertrag.

Natürlich sagt Amazon, daß jeder die Chance hat auch übernommen zu werden.

Auf Nachfrage, wenn man keine staatlichen Leistungen erhält, was denn dann sei, hieß es, daß man dann von der ersten Stunde an normal bezahlt würde.


Meine Frage: Kann ich diese Stelle ablehnen, ohne sanktioniert zu werden??

Welche Möglichkeiten hätte ich??

Wieso werden nicht alle Stunden bezahlt?

Das würde ich schon gar nicht Akzeptieren, ebnso das kostenlose Probearbeiten nur weil ich ALG1 oder 2 beziehe.

Das ist Diskriminierung unterster Schublade, Antidiskriminierungs-Gesetz! (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz).
 

gila

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Ja .... und z.B. Probe-Arbeitsverhltnisse mssen vergtet werden : Gansel Rechtsanwälte : Probearbeit, Rechtsanwalt, Bezahlung, Gehalt, Anwalt, Arbeitsvertrag, Vergtung, Probearbeitsverhltnis, Gehaltszahlung, Einfhlungsverhltnis, Rechtsanwlte, Berlin

schon älter, aber gilt sicher immer noch.
Auch kann man sicherlich bei VERDI mal nachfragen!

Ich denke, man muss sich noch eher auf die etwas "schräge" Argumentation der Arge vorbereiten:

"Sie erhalten ja in der Zeit öffentliche Gelder".

DAS gilt es ebenso zu entkräften. Suche noch hierzu ne Quelle.

AMAZON wird auch in unserer Gegend ein großes Center bauen - bin gespannt, was dann hier los ist.
Allgemein gibt es viel Kritik zu Arbeitszeiten, Bezahlung und auch zum Arbeitsklima.
Meist soll man statt 3-schichtig immer in der gleichen Schicht arbeiten ...

auch schon älter - aber da mal ansetzen: de.indymedia.org | Lohnsklaverei bei amazon.de
 

Mario Nette

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"Sie erhalten ja in der Zeit öffentliche Gelder".
Ist keine stichhaltige Begründung, um Amazon derart zu begünstigen. Man lese § 1 SGB II.

Ich würde überlegen, diese unrechtmäßige Subventionierung an die große Glocke zu hängen. Vorsicht dabei: Da Amazon in der Region vermutlich nicht der kleinste Arbeitgeber sein dürfte, muss hier sehr viel Öffentlichkeitsarbeit selbst gemacht werden. Denn beispielsweise viele Kommunalpolitiker wollen natürlich die Wirtschaft nicht verärgern und würden einfach die Füße stillhalten.

Mario Nette
 

gila

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aber aber, Mario ... man will doch nur alles tun, um die armen Menschen in Arbeit zu bringen. Keiner will das verstehen ... :icon_cry::icon_cry:
 

teddybear

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Eine für § 612 ausreichende Vergütungserwartung ist bereits dann anzunehmen, wenn der Arbeitnehmer in einer dem Dienstberechtigten erkennbaren Erwartung späterer Vergütung tätig wird und dieser die Dienste gleichwohl entgegennimmt (BAG 14. 7. 1966 AP BGB § 612 Nr. 24).

Zudem kann man nicht unentgeltlich Probearbeiten! In der Zeit wäre man bei einem Arbeitswegeunfall in der Folge auch nicht mal versichert. Das Jobcenter müsste jenes ""Probearbeiten"" schon als Maßnahme zuvor erstmal bewilligen. Der Steuerzahler müsste dann in etwa den quasi Amazon- Gratis- Arbeitnehmer über das JC zumindest die Fahrkosten und andere mit der "Maßnahme" entstehenden Mehraufwendungen zahlen. Zudem muss dann die Maßnahme nach §16d auch zusätlich sein. Das funzt also hinten und vorn nicht, wie sich das Amazon hier mit ALG II Empängern ausgedacht hat!

Die Maßnahme ist hier zudem aber in den Massen ohnehin unmöglich vom JC zu billigen, weil schon feststeht, dass, wenn überhaupt die Fortführung des Arbeitsverhältnisses nur bis 31.12.11 befristet wäre. Die Chance auf Festeinstellung ist hier gleich null, weil Amazon ja schon mehr als nur offensichtlich nur das höhere Versandaufkommen über die Weinachtsbestellungen abdeckeln will.

Die Vortäuschung einer Festeinstellung, um so die Motivation (Ausbeutung) des Einzelnen zu steigern und auch letztlich noch mit Steuergelder den Geschäftsgewinn hier steigern zu wollen, ist schon mehr als kapitaldreist von Amazon!
 

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Hallo

auf Übernahme brauchg sich keiner Gedanken machen es geht nur darum die Weihnachtszeit zu überbrücken.
Und 75 % zuschlag am Sonntag gibts da nicht 100%?

Und entweder es wird ab der ersten Stunde bezahlt wie bei jemandem der nicht ALG1 oder ALG2 bezieht oder man lässt es.

Denke daran das wird ein knüppeljob werden nur hetze hetze hetze
Lies mal die anderen Amazon berichte hier#

ala Containerdorf und so


Gruss Uwe
 
E

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Befristeter Vertrag bis 31.12.2011

Hier der Hammer:
Jeder Bezieher
von ALG 1 und 2 muß 2 Wochen unEntgeltlich Probearbeiten, und das bei mehreren Hundert benötigter Saisonkräfte .
Hast Du bereits etwas schriftliches auf der Hand?
Wenn, dann stelle es bitte einmal hier ein. (Scannen oder auch abschreiben. Ohne personenbezogene Daten, versteht sich.)
 

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Hallo
Hallo,

Amazon sucht für das Weihnachtsgeschäft mehere hundert Versandmitarbeiter.

Natürlich sagt Amazon, daß jeder die Chance hat auch übernommen zu werden.

Das ist reine Bauernfängerei damit ihr euch alle schön rein hängt.
Denn Nach Weihnachten heisst es für alle Bye Bye



Konditionen: 9,65 Euro Stundenlohn 35/38,75 Woche, heisst 38,75 Stunden müssen gearbeitet werden, 35 Stunden werden bezahlt. Bis 8% Zulage möglich. 2 Schichtbetrieb. 0630h-1500h oder 1500h-2330h. Vor Weihnachten auch Sonntage (dann 75 % Zulage) und Nachschichten (dann 25% Zulage).

Hört sich erstmal nicht so schlecht an.


So Rechnung:
35 Stunden werden bezahlt=1351 Euro
38,75 Stunden gearbeitet =1495,75 Euro
Differenz 144,75 Euro

Warum werden nur 35 Stunden bezahlt was passiert mit den anderen Stunden?



Bis 8% Zulage möglich

Für was?
Wer bestimmt die Zulage?
Auf was wird die Zulage berechnet?

Befristeter Vertrag bis 31.12.2011

Hier der Hammer:
Jeder Bezieher
von ALG 1 und 2 muß 2 Wochen unEntgeltlich Probearbeiten, und das bei mehreren Hundert benötigter Saisonkräfte . (Das ist eine Subvertionierung von Amazon in Höhe von meheren 10.000 Euro)

2 Wochen Probearbeiten bei insgesamt 3 Monate Zeitvertrag.

Natürlich sagt Amazon, daß jeder die Chance hat auch übernommen zu werden.

Auf Nachfrage, wenn man keine staatlichen Leistungen erhält, was denn dann sei, hieß es, daß man dann von der ersten Stunde an normal bezahlt würde.

Entweder die Arbeitszeit wird ab der ersten Stunde bezahlt oder man fängt nicht an dort zu Arbeiten
Denn die ungleichbehandlung zu normalen Bewerben ist rechtswidrig und widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz


Meine Frage: Kann ich diese Stelle ablehnen, ohne sanktioniert zu werden??

Welche Möglichkeiten hätte ich??

Gruß Uwe
 

Bergkamener

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Danke erstmal für die vielen Antworten.

Nein, ich habe noch nichts schriftliches in der Hand.

Überlege ja noch, wie ich es am Besten verhindern kann, ohne Sanktion.

Sollte ich dort wirklich arbeiten müssen, werde ich es hier aber berichten.

Letztes Jahr zur Weihnachtszeit lief die gleiche Prozedur schon mal im Kreis Unna. Ich gehörte damals zum GLÜCK noch nicht zu den auserwählten "Glücklichen".
 

Bergkamener

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35/38,75h

Amazon arbeitet mit einem Zeitkonto. Ich habe es aber so verstanden, daß Überstunden erst über 38,75 h pro Woche auf dem Zeitkonto landen, also wären die 3,75 h pro Woche wirklich für lau. Überstunden werden mit Freizeit ausgeglich, selten ausgezahlt. Und wenn die 3,75 h wirklich nicht vergütet werden, dann muß der Stundenlohn auch nach unten korrigiert werden und zwar um mindestens 10 %.

Zulagen bis 8%

2% keine Arbeitsunfälle
2% Vorgaben schaffen
2% ???
2% ???
konnte mir leider nicht alles merken

""Entweder die Arbeitszeit wird ab der ersten Stunde bezahlt oder man fängt nicht an dort zu Arbeiten
Denn die ungleichbehandlung zu normalen Bewerben ist rechtswidrig und widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz""


Meine Meinung, nur was soll ich tun, will ja keine Sanktion kassieren.
 

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Hallo

zu was ein Zeitkonto?

das ist Blödsin da du dort befristet Arbeitest für 3 Monate

entweder die werden ausgezahlt oder nicht geleistet
gehe davon aus das die vorgaben nicht zu schaffen sind
Gruss Uwe
 

saida25

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Amazon Marktführer in Amerika. ??

Bücher, Musik, riesen Angebot. Tabletts.
Oder heisst es Tablets?? Online-Shop.

Wo gibt es hier überall Versandlager von Amazon in
Deutschland?

Ebenso für Zalando. Wo?? Würde mich
echt mal interessieren!!

Und viele lassen ihre Auslieferungslager
oder Produktionslager im Ex-Osten nieder
wegen Subvestionen (durch den Soli-Zuschlag ebenso gefördert- im Radio gehört).

Ich hab keinen an der Waffel. Aber auch
unsere Waffelfabrik haut ab gen Osten.

Hielten sich wohl letztendlich durch PA oder
ZA - Mitarbeiter über Wasser hier. Nur
4 - 8 Mitarbeiter werden mitgehen.

Haben diese Mitarbeiter keine Familie, Eigentum hier , oder? Oder einfach nur
Angst vor der Arbeitslosigkeit?.


Das ist eine Entwicklung - zum Kotzen.

Nee, für die (Amazon - Zalando und wie sie
alle heißen, diese Ausbeuter) wollte ich nicht arbeiten, nicht
1 Minute umsonst. Sollen die auch korrekte
Löhne von Anfang an zahlen. Nix mit 2 Wochen unentgeltlich. Sollten sich schämen,
die mit diesen Firmen/Unternehmen zusammenarbeiten, um auf Kosten von
Arbeitslosen zu profitieren. Schämen.

Und noch was: Mini-Jobs müssen weg.

Am Rande: Ich bin sauer. Da manche Arbeitgeber
keinen Bock haben auf Mini-Jobber-Mitarbeiter haben , die bereits einen Mini-Job haben, Angst vor
zusätzlichen Kosten , falls diese mal bei
2 Mini-Jobs über 400 Euros kommen könnten. ( Die Mini-Jobs müssen weg). Meine Meinung- und Eure?
Wie wärs denn dann mal mit
Midi-Jobs? Gleitzone ab 400,01 Euro.
Arbeitgeber könnten dadurch sogar
Kosten sparen. Steuerberater???


Dann könnte man ja noch einen Mini-Job
ausführen (falls flexibel - ha, ha)

Und für die Einzelhändler wird es immer
schlimmer - durch Online-Shops - durch
die Einkaufszentrum, die auf brachen Flächen
entstehen - etc.

Das ist nicht gut. Tut allen nicht gut. Nur
den Kapitalhaien.

Und das immer mehr Einkaufszentren auf
grünen Wiesen gebaut werden, hilft den
alt eingesessenen Einzelhändlern auch nicht
weiter.

Gruss Saida
 

Berenike1810

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Alle Achtung ! :icon_idee:

So etwas ist mir bisher noch nicht untergekommen. Vermutlich wird das JC die zwei Wochen als "Praktikum" verbuchen.

Nur mal so gedacht:

Amazon hat mit der Arge/JC verhandelt, sie nehmen ein paar Hundert Leute für 3 Monate (aus der Statistik*), dafür möchteAmazon ein kleines Präsent, nämlich wenigstens 2 Wochen, pro Mann u. Maus, kostenlos arbeiten lassen.

(*macht sich sehr gut zum Jahreswechsel !!!)

Man stelle sich mal mancherorts den Zirkus vor, wenn da einer nach diesen 3 Monaten wieder den ganzen "Unterlagen-Antrags-Klimbim" durchlaufen muß :icon_kotz:.

Dann: würde ich einem AG, der mich nur für drei Monate einstellt, keine "Überstunde" schenken, höchstens ein/zwei "Überminuten".

-Da bin ich ja gespannt, wie das in dieser Sache weitergeht.

Berenike
.
 

jackfruit

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Amazon Marktführer in Amerika. ??

Bücher, Musik, riesen Angebot. Tabletts.
Oder heisst es Tablets?? Online-Shop.

Wo gibt es hier überall Versandlager von Amazon in
Deutschland?

Ebenso für Zalando. Wo?? Würde mich
echt mal interessieren!!

Und viele lassen ihre Auslieferungslager
oder Produktionslager im Ex-Osten nieder
wegen Subvestionen (durch den Soli-Zuschlag ebenso gefördert- im Radio gehört).
auslieferungslager von amazon ist ein riesen großes bei leipzig und anscheinend in werne und von zalando in großbeeren und brieselang(das bei berlin, da sitzen auch andere große lager)

versandlager lassen sich nämlich nicht outsourcen!!
vllt sollte man sich erst vorher informieren bevor man sich aufregt

und nun zur eigentlichen frage
musst du halt abwägen, ob du 2wochen probearbeiten möchtest
bei amazon sind zumindestens (hier in leipzig) die chancen gut übernommen zu werden
lass dir den vertrag vorlegen schau nach, ob was mit probearbeitenvereinbart ist wenn nicht meldeste dich ganz normal ab und dann müssen sie dich bezahlen, weil du ja nicht mehr in bezug von rigendwelchen leistungen bist
 

Nettle45

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Kack auf die 2 Wochen Probearbeit und hoffe das Du 3 Monate arbeiten kannst. Das ist heute so üblich, in vielen Betreiben sinds nicht 2 Wochen sondern 6 Monate Praktikum.
Probearbeiten is heutzutage normal. Ist nicht gerecht
und is Abzocke, aber man muß sich vergegenwärtigen
das der gesamte pervertierte Arbeitsmarkt nur noch Abzocke ist und Druck.
Dann bleibt Dir nur garnix zu machen und Dich zu verweigern.
Aber obs das wert ist, dann haste wenigstens über Weihnachten mal Geld.
 
E

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Gast
Kack auf die 2 Wochen Probearbeit und hoffe das Du 3 Monate arbeiten kannst. Das ist heute so üblich, in vielen Betreiben sinds nicht 2 Wochen sondern 6 Monate Praktikum.
Probearbeiten is heutzutage normal. Ist nicht gerecht
und is Abzocke, aber man muß sich vergegenwärtigen
das der gesamte pervertierte Arbeitsmarkt nur noch Abzocke ist und Druck.
Dann bleibt Dir nur garnix zu machen und Dich zu verweigern.
Aber obs das wert ist, dann haste wenigstens über Weihnachten mal Geld.
Und wenn jeder (ich zitiere) darauf kackt, arbeiten wir bald alle umsonst. Auch wenn du es als üblich betitelst, so muss keiner umsonst arbeiten. Würden sich alle mal dagegen wehren, dann würden diese Auswüchse auch mal verkümmern.

Der Gesetzgeber hat die Probezeit geschaffen, die genau diesem Zweck dient, aber regulär bezahlt wird. Das "Instrument" der Probearbeit und des Praktikums ist deshalb vollkommen überflüssig. Ich für meinen Teil arbeite nicht umsonst. Eine Einführung in den Betrieb oder so lasse ich mir noch evtl. gefallen, solange es keinen ganzen Tag überschreitet. Sobald ich aber eine Leistung vollbringe, möchte ich auch dafür bezahlt werden.

Gerade in den saisonalen Jobs wächst dieses Geschwulst Probearbeit rasant. Da werden Menschen für nur wenige Wochen beschäftigt, aber sollen einen erheblichen Teil davon umsonst arbeiten. Gepflegt wird dieses Geschwulst auch noch von den Jobcentern.

Deshalb - Nicht drauf kacken, sondern wehren!

Ich vermisse in diesem Thema auch die "armen" Steuerzahler, die sich darüber aufregen, daß sie mit den Steuern arbeitslose finanzieren. HIER ist doch eigentlich der Aufreger, denn sie subventionieren einen grossen Konzern mit ihren Steuern!
 
E

ExitUser

Gast
Mit einem -unbezahlten- Praktikum muss sich ein "Kunde" eines JC nicht einverstanden erklären.
Sch*** egal, ob danach eventuell, vielleicht, unter Umständen, .... noch eine angebliche Weiterbeschäftigung dranhängt.

Wozu gibt es eigentlich noch Probezeiten? :icon_neutral::icon_neutral:
Häufig erfahre ich von Betrieben, die sehr gerne erst einmal ein Praktikum vereinbart wissen möchten. "Hach, dann sehen wir wenigstens, ob es Ihnen mit der Arbeit auch Ernst ist..." (diese Arschgeigen)

Wenn die gröbsten Klamotten dann erledigt sind? "Tschüssi... Du taugst nix! Du Lusche"
(Gibt es hier in meiner Nähe doch einen Sonderpostenmarkt, der jede Menge "Praktikanten" über das JC angelt um das Lager aufzuräumen! Anbei: Ich habe es im Bekanntenkreis gehabt, das dieser Arbeitgeber dem JC dann sonst etwas erzählt. Nach dem Praktikum darf man sich dann auch noch mit Sanktionen abkämpfen, weil die "Nichteinstellung" ja selbst verschuldet wäre :icon_motz:)

Auch bei solch wirklich seeehr kurzen Befristungen darf der Arbeitgeber durchaus eine Probezeit vereinbaren!
Bei Hermes gab es auch nur Verträge über sechs Monate (TzBfG ... dieses "Sklavenermöglichungsgesetz"). Die ersten vier Wochen waren Probezeit!

Meine Herren. Und Ich dachte damals, Hermes sei schlimm! Aber dort wurde wirklich jede gearbeitete Minute (Sekunde) vom ersten Tag an bezahlt.

Ich bin der Ansicht: Das unbezahlte Praktikum darfst Du ablehnen. Die Arbeit an sich allerdings, vermute ich, jedoch nicht.
Du solltest einmal mit deinem SB über dieses Praktikum und auch die unbezahlten Wochenstunden "sinnieren".
Und nehme etwas zum schreiben mit (Beistand mit Block und Stift :icon_mrgreen:)
 

farger4711

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Ich bin einer von den "armen" Steuerzahlern.

Und ich kann sehr schlecht damit leben, dass Menschen für lau arbeiten sollen, damit solche Konzerne wie Amazon etc. einen noch größeren Reibach machen.
Ich schließe mich meinen Vorschreibern an, dass es dafür die Probezeit gibt, in der Arbeitnehmer wie auch der Arbeitgeber sehen können, ob es passt.

Diese Probearbeiterei ist heute schon dermaßen normal geworden, dass selbst junge Menschen, die eigentlich nur ein bisschen Taschengeld neben der Schule verdienen wollen, erst mal für ein "paar" Tage umsonst Probearbeiten müssen.
Und natürlich machen sie das auch........ist ja normal, machen die Kumpels ja schließlich auch :icon_neutral:.

Wenn Amazon ein- oder zweihundert Leute haben will und jeder davon 2 Wochen Probearbeit machen muss, dann haben die ihren Bedarf für's Weihnachtsgeschäft ja schon fast damit gedeckt.

Ich finde das zum :icon_kotz2:.
 
E

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Wenn Amazon ein- oder zweihundert Leute haben will und jeder davon 2 Wochen Probearbeit machen muss, dann haben die ihren Bedarf für's Weihnachtsgeschäft ja schon fast damit gedeckt.
Noch besser, @farger4711 !!

Wer sagt denn, das alle Sklaven zur gleichen Zeit kommen?

Amazon könnt alles ohne jegliche Bezahlung regeln!

Stellt euch doch nur einmal vor....
Es wird zunächst nur ein Teil der "Auserwählten" genommen. Diese werden dann nach zwei Wochen abgeschoben und die nächsten "Praktikanten" folgen....
Auf diese Art könnte Amazon das Weihnachtsgeschäft ohne jegliche Lohnkosten erledigen!

Und ich persönlich könnte mir gut vorstellen, das dies auch so geschehen soll.

Wer glaubt denn schon daran, Amazon bräuchte HUNDERTE neue Arbeitskräfte?
 

farger4711

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Noch besser, @farger4711 !!

Wer sagt denn, das alle Sklaven zur gleichen Zeit kommen?

Amazon könnt alles ohne jegliche Bezahlung regeln!

Stellt euch doch nur einmal vor....
Es wird zunächst nur ein Teil der "Auserwählten" genommen. Diese werden dann nach zwei Wochen abgeschoben und die nächsten "Praktikanten" folgen....
Auf diese Art könnte Amazon das Weihnachtsgeschäft ohne jegliche Lohnkosten erledigen!

Und ich persönlich könnte mir gut vorstellen, das dies auch so geschehen soll.

Wer glaubt denn schon daran, Amazon bräuchte HUNDERTE neue Arbeitskräfte?
@Stephan42

das meinte ich auch, habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt.
Bin ziemlich stinkig über so eine Abzocke.
 

Mario Nette

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Liebe Leute, schreibt doch darüber für PR Sozial einen Artikel. Gerade jetzt vor Weihnachten wird es Amazon bestimmt nicht so sehr gefallen, wenn man den potenziellen Kunden die Wahrheit vor den Latz knallt. Oder lasst uns gemeinsam schreiben - viel gutes Wissen steckt hier in dem Thread drin, das muss nur noch aufbereitet werden. Und PR Sozial hat auch einen recht guten Verbreitungsrahmen.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
Liebe Leute, schreibt doch darüber für PR Sozial einen Artikel. Gerade jetzt vor Weihnachten wird es Amazon bestimmt nicht so sehr gefallen, wenn man den potenziellen Kunden die Wahrheit vor den Latz knallt. Oder lasst uns gemeinsam schreiben - viel gutes Wissen steckt hier in dem Thread drin, das muss nur noch aufbereitet werden. Und PR Sozial hat auch einen recht guten Verbreitungsrahmen.

Mario Nette
Ich wüsste nun auch wirklich nicht.... wie! (Machen an sich und auch vom Text her...Aufbau etc.)

Magst einmal erklären?
 

farger4711

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Ich wüsste nun auch wirklich nicht.... wie! (Machen an sich und auch vom Text her...Aufbau etc.)

Magst einmal erklären?
Genau das war auch meine Überlegung :wink:.
Ich habe die Seite von PR Soziales zwar schon aufgemacht, aber an der Umsetzung hapert es dann doch.
 

gila

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Unsere ureigene lang gehegte und gepflegte "Geiz-ist-Geil" Mentalität trägt tagtäglich zu all dem bei.

Will ich die Einzelhändler vor Ort und nicht die Billiglöhner auf der grünen Wiese oder im Internet, muss ich BEI MIR anfangen und aufhören, bei Ibäh oder Media etc. einkaufen. So isses einfach!

Nochmal zur Frage des TE: WAS soll man TUN mit dem Angebot?

Es ist ja was anderes, sich über solche Auswüchse aufzuregen, als nun konkret in der Situation handeln zu müssen ...

Man könnte mit irgendwelchen Gesetzestexten winken - sollte man aber nur, wenn man da sattelfest ist.

Denn was BEZWECKT werden soll ist ja offensichtlich: mit fadenscheinigen Argumenten wie Aussicht auf eventuelle Übernahme / weg von der Hilfe und damit kostenlose Probearbeit zu rechtfertigen wird letztendlich dann den "Verweigerern" wieder der Stempel der Schuld und des Nichtwollens aufgedrückt.
Das Ganze hat doch System, wie wir wissen und immer mehr erkennen!

Also mal gefragt: Wie kann man dem hier "alltagstauglich" entgegnen?

Ich glaube, ich persönlich würde (da ja schon das "Auswahlverfahren gewonnen" :icon_knutsch:) den SB (und Amazon :biggrin:) darum bitten, meine "Verunsicherung" in Sachen der kostenlosen Probearbeit aufzuklären, da ich aus verschiedenen Quellen gehört habe, dass dies weder versicherungsrechtlich noch arbeitsrechtlich einwandfrei ist.
Ich würde um eine schriftliche Stellungnahme unter Nennung der rechtlichen Quellen bitten, die mich hier von eventuellen Nachteilen befreit.

Vielleicht erfahren wir hier was Neues - oder es ist Ruhe.
 

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Hallo
Kack auf die 2 Wochen Probearbeit und hoffe das Du 3 Monate arbeiten kannst. Das ist heute so üblich, in vielen Betreiben sinds nicht 2 Wochen sondern 6 Monate Praktikum.
Probearbeiten is heutzutage normal. Ist nicht gerecht
und is Abzocke, aber man muß sich vergegenwärtigen
das der gesamte pervertierte Arbeitsmarkt nur noch Abzocke ist und Druck.
Dann bleibt Dir nur garnix zu machen und Dich zu verweigern.
Aber obs das wert ist, dann haste wenigstens über Weihnachten mal Geld.
Ich habe auch einen Job für dich
Ich habe den Hof voller Klinker so ca 100 Kubikmeter.
die müsste ich zu Staub gemahlen haben.

Ich zahle dir 3 Euro Brutto und 65 Stunden Woche.
Die ersten 6 Monate gibts aber kein Geld.
Ist ja nicht so Shclimm wie du sagst.
Achja ist draussen aber kannst dich ja Warm Arbeiten.


Also wer so einen Blödsinn schreibt wie du solte besser gar nichts schreiben.

Ich sehe das so das Amazon sparen will und als Erfüllungsgehilfen das Jobcenter nimmt.
Die bekomme Leute aus der Statistik und Amazon billige Sklaven
Diese reissen sich den ***** auf weil man sie mit Eventueller einstellung lockt
dabei werden die auf voller Breite beschissen

Fakt ist

man kann nicht 38,5 stunden Arbeiten lassen und nur 35 bezahlen
Zeitkonto braucht man nicht weil es keine zeit gibt die stunden abzufeiern
Die Zulage nach Leistung ist quatsch.
Denn die vorgaben werden so hoch sein das man die eh nicht schafft.
Das wichtigste ist
es wird keine 2 wochen umsonst gearbeitet wozu gibt es probezeit

Da gibt es meines erachtens auch keine Sanktion.
Denn das Stellenangebot ist rechtswidrig wenn mir meine Arbeitszeit nicht komplett vergütet wird
Gruß Uwe
 
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Liebe Leute, schreibt doch darüber für PR Sozial einen Artikel. Gerade jetzt vor Weihnachten wird es Amazon bestimmt nicht so sehr gefallen, wenn man den potenziellen Kunden die Wahrheit vor den Latz knallt. Oder lasst uns gemeinsam schreiben - viel gutes Wissen steckt hier in dem Thread drin, das muss nur noch aufbereitet werden. Und PR Sozial hat auch einen recht guten Verbreitungsrahmen.

Mario Nette

Und wenn man Ross und Reiter nennt, winken die mit Anwälten. Das sollte uns aber nicht wirklich abschrecken. Wichtig wäre, dass der TE mit im Boot sitzt.

Und überhaupt: Bücher sind in Deutschland preisgebunden. Die kann ich auch beim Buchhändler an der Ecke kaufen. Da muss ich nicht bei einem Unternehmen bestellen, welches das christliche Weihnachtsfest mit Umsatz auf den Schultern von Arbeitslosen für sich versilbert.

Im nachhinein kann ich mich beim TE nur bedanken, denn Amazon ist für mich ab sofort tabu. Genau aus diesem Grund werde ich dort die Löschung meiner Kundendaten fordern.
 
E

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Einmal gaaanz zurück:

Gestern musste isch an einer Informationsveranstaltung bei Amazon teilnehmen und wurde auch prompt als qualifiziert bewertet.
Prima :icon_klatsch::icon_klatsch:
Man hat Dich also als Päckchen-trage-tauglich und Drück-die-Scannertaste-tauglich eingestuft. WOW!!

Hattet Ihr auch "Einstellungs"tests?
Eventuell .... die Relativitätstheorie erklären müssen, oder einfach nur einen Fragebogen zum Migrationshintergrund ausfüllen?


Auf Nachfrage, wenn man keine staatlichen Leistungen erhält, was denn dann sei, hieß es, daß man dann von der ersten Stunde an normal bezahlt würde.
DAS ganze auf weißem Hintergrund (schriftlich also) wäre doch wohl ein Beleg für legale Sklaverei!

Da kann man einmal sehen, denn ich schenke Dir Glauben zu der Aussage, was ein Leistungsempfänger in diesem Land zählt.
 

teddybear

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Wenn ich derartige Methoden lese, dann komme ich nur zu einer Konsequenz!

Nämlich: Ich kaufe einfach nichts mehr über Amazon!

Zudem kann man die Händler, welche über Amazon verkaufen meist leicht über ihren Account ausmachen. Diese Händler haben fast immer auch eine Homepage, wo sie gleiches Produkt anbieten. Sollte es dort teurer sein, was selten der Fall ist, dann kann man auch anrufen und fragen, ob man das Produkt zu den Konditionen, wie bei Amazon bekommt. Die Händler sparen ja so auch Provisionsgebühren an Amazon ein, weshalb man dann den Bitten des Kunden auch meist nachkommt.

Solche Kapital-Heuschrecken die hier nur indirekt dank der perversen Politik auch noch zu Lasten der Steuerzahler kostenlose und subventionierte Arbeitskräfte abfingern wollen, um so ihren Profit maximieren zu können, beißen bei mir prinzipiell auf Granit.
Ich unternehme in solchen Fällen alles was in meiner Macht steht, um den noch Steuerzahlern, nicht zu Gunsten bestimmter Unternehmen zu belasten. Wenn ich und andere dies machen und somit unterstützen, so wird es bald überhaupt keine Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mehr geben, die Steuern zahlen. Welches Unternehmen braucht dann noch Arbeitnehmer die es bezahlt, wenn es doch kostenlose Arbeitnehmer dank hirnverbrannter Politik gibt.

Sollte man mich zwingen für irgendein Unternehmen, wie hier, 2 Wochen umsonst arbeiten zu gehen, so würde mir das derart auf den Magen schlagen, dass ich mit Sicherheit genau diese 2 Wochen gesundheitlich so außer Gefecht gesetzt wäre, dass ich leider diese 2 Wochen nicht gratis zur Gewinnmaximierung des Unternehmens beitragen könnte.

Aber es gibt ja leider immer genügend Waffeleisen die rum rennen und sich gratis so richtig ins Zeug legen, weil man ihnen das Grimm-Märchen von der Chance auf eine Übernahme erzählt. Oder den umgewandelten KZ-Spruch von Arbeit macht frei – in Sozial ist das was Arbeit schafft für gerecht erachten.

Nicht umsonst, werden auch gern immer wieder Hirnschrott-Kasperle in RTL2 gezeigt, die da angeblich 15 Stunden am Tag mehre Jobs machen, nur um nicht Hartz IV zu bekommen. Diese staatlich Umgepolten beschweren sich dann sogar noch nicht einmal, dass sie angeblich weniger am Monatsende verdienen, als ein ALG II Empfänger bekommt.

Ich glaube, dass RTL2 diesen Schauspielern dann auch aus der Springer-Kasse einen Haufen Kohle als Gage zahlt, damit diese Volksverblödung, von lieber umsonst arbeiten als Hartz IV, auch einigermaßen Glaubhaft bei den Zuschauern ankommt!
 
E

ExitUser

Gast
Im nachhinein kann ich mich beim TE nur bedanken, denn Amazon ist für mich ab sofort tabu. Genau aus diesem Grund werde ich dort die Löschung meiner Kundendaten fordern.
Willst Du etwa den Leistungsempfängern ihre Arbeit dadurch wegnehmen?:icon_mrgreen::icon_mrgreen:

Nein, im Ernst.
Wann werden endlich einmal klare Worte gesprochen?
Zum Beispiel so etwas wie...

Unbezahlte Arbeit ist -verboten-
Flächendeckende Mindestlöhne gibt es ab....

Ach so einiges wäre an der Zeit. Aber nicht hier, sondern von der Regierungsseite her.

Bislang habe ich immer nur das Gefühl: OK, Leistungsempfänger gehören nicht in die Biotonne.
 

Nettle45

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Deshalb - Nicht drauf kacken, sondern wehren!
Kann ich nachvollziehen die Reaktion,
is nur die Frage ob er auf den Job unbedingt verzichten sollte
in einem Einzelkampf um jeden Preis um in Arbeitslosigkeit zu bleiben. Ich geh auch davon aus, dad die 14 Tage Probearbeiten bereits von der Arge so eingeleitet worden sind.

Mir ist die Gesellschaft jedenfalls die politische Einzelaufopferung
nicht wert. Ob er das macht oder nicht, interessiert keine Sau,
davon wird sich nichts, aber auch rein garnichts ändern.

Was soll eigentlich 35/38,5 Stunden heissen,
das sind 45 Min täglich, wie sind Deine Pausen weist Du das?
Pausen werden nicht bezahlt.
 

hartz5

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Kann ich nachvollziehen die Reaktion,
is nur die Frage ob er auf den Job unbedingt verzichten sollte
in einem Einzelkampf um jeden Preis um in Arbeitslosigkeit zu bleiben. Ich geh auch davon aus, dad die 14 Tage Probearbeiten bereits von der Arge so eingeleitet worden sind.
Und wetten, dass nach 14 Tagen festgestellt wird, dass die Elos doch nicht qualifiziert genug sind? Dann kommen die nächsten vom JC gezwungenen, die 2 Wochen umsonst arbeiten....Und schwuppdiwupps ist es Janur und das Weihnachtsgeschäft vorbei und Amazon hat nicht einen Cent dazugezahlt.....:icon_daumen:
 
E

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Gast
in einem Einzelkampf um jeden Preis um in Arbeitslosigkeit zu bleiben.
Deute ich es falsch?
Wolltest Du schreiben: "In einem Einzelkampf, um um jeden Preis in Arbeitslosigkeit zu bleiben? :icon_kinn:"

Klingt nämlich etwas seltsam...

Falls Du es so meinst, dann Pfui!
Wenn nicht, entschuldige ich mich sehr gerne.


Was soll eigentlich 35/38,5 Stunden heissen,
das sind 45 Min täglich, wie sind Deine Pausen weist Du das?
Pausen werden nicht bezahlt.
Na, bei einer wahrscheinlichen 5-Tage-Woche wird er kaum mehr als eine halbstündige Pause zu erwarten haben.
Denn unter 8 Arbeitsstunden stehen einem Arbeitnehmer nun einmal keine 45 Minuten als Pause zu.

Wer glaubt denn schon daran, hier würde auch nur der Gedanke an eine durchbezahlte Pause aufkommen?

Ich hoffe doch, Dort soll nicht an 6 Tagen malocht werden?
Unter 6 Stunden schwindet der Anspruch auf Pause dahin!
Und zutrauen kann man es diesen .... Boah :icon_dampf:(Ruhig Fury)
 

Bergkamener

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Mir schägt die Geschichte auch auf den Magen.

Werde jetzt erstmal abwarten, bis Amazon sich bei mir meldet, will ja keine schlafenden Hunde wecken.

Hier noch einige Details zum Stellenangebot (Stellenbeschreibung) aus dem Vermittlungsvorschlag:

Grundlegende Vorraussetzungen:

- hohe Motivation
-Bereitschaft zum arbeiten am Wochenende
-...
- ....
- Freiwilligkeit

Mir wird aber der Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgebelehrung zugesandt. Kleiner Widerspruch?

"Des Weiteren ist es für die einzelnen Bereiche erforderlich, dass Sie 8 Stunden Stehen bzw. bis zu 15km in 8 Stunden Gehen können. Auch das Heben von bis zu 15 kg sollte für Sie kein Problem sein"

Wechselschichtsystem mit 14tägigem Wechsel.
9,65 Euro plus bis zu 8 % teamanhängige Leistungszulage.

Lustig fand ich auch die Infoveranstaltung nebst Test.

Die ca. 80-100 Leute mussten Platz nehmen auf Bierzeltgarnitur-Bänken. (angeblich wären Stühle bestellt)

Die Veranstaltung dauerte für mich persönlich "nur" 3,5h, es wurde aber gesagt, es kann 5-6 Stunden dauern, da man nacheinander zu Tests und Gesprächen aufgerufen wird. Zu Trinken gab es einen Wasserpender, zu Essen gab es nichts, auch keine Snacks.

Ablauf war folgender:

Vorstellung Amazon (Standorte, Arbeitsbedingungen, Bezahlung, usw.)
Werbefilm über Amazon
Personalbogen ausfüllen
Test schriftlich 15 Minuten
Test Computer (falls Computerkenntnisse)
Gespräch

Ich Gespräch wurden eigentlich nur die Daten vom Personalerfassungsbogen mit dem Computer abgeglichen. Man wollte sogar schon meine Sozialversicherungsnummer ins System eintragen und es wurde gesagt, daß man geignet ist und sich die Personalabteilung meldet, wann man beginnen soll.

Was ich lustig fand:

Ein Teilnehmer erschien im quitsch-grünen Trainingsanzug. er leuchtete Meilenweit.
Viele Teilnehmer unrasiert und ungepflegt.
Diese Leute wussten wohl schon, was auf sie zukommt.
 

Bergkamener

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Da es spekulationen Bezüglich der Arbeitszeiten gibt:

"Arbeit im Wechselschichtsystem mit 14-tägigem Wechsel (montags bis samstags / 5 Tage pro Woche), Frühschicht 06.30 Uhr bis 15 Uhr, Spätschicht 15.00 Uhr bis 23.30 Uhr"

Pausen pro Schicht gibt es wohl 2 (soweit ich mich erinnern kann), insgesamt 45 Minuten. So kommt man auf 7 Stunden 45 Minuten tägliche Arbeitszeit. Pro Woche also auf die 38,75 h.

Es gibt aber das System 35/38,75, wie bereits schon geschrieben, habe darüber aber nichts schriftliches.
 

Mario Nette

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@stephan, farger, all
Danke für eure Rückmeldung. Hab ich das richtig verstanden - es geht darum, wie man überhaupt einen Artikel schreibt? Also Einleitung, Hauptteil mit Darstellung beider Seiten, der Rechtslage und des moralischen Horizonts, Schluss, ggf. ein Bildchen. Demolier hat sicherlich nicht Unrecht, wenn er befürchtet, dass Anwälte dann rumschwirren könnten. Entsprechend sicher muss die Beweislage sein. Da gehört natürlich dazu, ob Bergkamener als momentan aktuell einziger "Zeuge" überhaupt möchte, dass es einen größeren, öffentlichen Rahmen nimmt. Und es gehört dazu, das auch mit dem Betreiber von PR Sozial abzuklären - also auf Nachfrage, falls wirklich Anwälte kommen, Aussagen oder Beweisstücke zu haben.

Anknüpfen - aber das ist kein Wunder - können wir an die wiederkehrenden Artikel zum Thema Amazon. Bereits 2006 gabs was dazu:
Ver.di-Attacke gegen Amazon: "Selbst Lidl zahlt besser" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
2007:
de.indymedia.org | Lohnsklaverei bei amazon.de
Und auch 2010:
Gewerkschaft kritisiert Billiglohn bei Amazon - Bad Hersfeld - Lokales - Nachrichten - HZ online
... und massenweise mehr im Netz.

Mario Nette
 

Kerstin_K

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Für mich sit Libri eine echte Alternative zu Amazon.

Die Arbeiten mit den Einzelhändlern zusammen. Man kann bei der Bestellung dann entsheiden, ob man sich das Buch schicken läßt wie bei Amazon, oder ob mn es selber beim Einzelhändler, den man Ausgewählt hat, abholt.

Ich finde es genial. Man hat die Vorteile des Onlind schopping und der Einzelhandel geht nicht kaputt.
 

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Grundlegende Voraussetzungen:

- hohe Motivation
-Bereitschaft zum arbeiten am Wochenende
-...
- ....
- Freiwilligkeit

Wenn es Freiwillig ist musst du ja nicht


"Des Weiteren ist es für die einzelnen Bereiche erforderlich, dass Sie 8 Stunden Stehen bzw. bis zu 15km in 8 Stunden Gehen können. Auch das Heben von bis zu 15 kg sollte für Sie kein Problem sein"

Wechselschichtsystem mit 14tägigem Wechsel.
9,65 Euro plus bis zu 8 % teamanhängige Leistungszulage.


Aha da haben wir den Fehler schon. Es gibt eine Teamabhängige zulage.
Also gibt es die nicht denn die finden schon was einer ist immer zu langsam oder macht fehler.
Entweder die ist Personenabhängig oder man zahlt keine aber das sind schöne Anreize

Gruß Uwe
 
E

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Mir schägt die Geschichte auch auf den Magen.

Das glaube ich Dir gerne!

Werde jetzt erstmal abwarten, bis Amazon sich bei mir meldet, will ja keine schlafenden Hunde wecken.

Wetten, die Raptoren sind schon von der Leine?

Hier noch einige Details zum Stellenangebot (Stellenbeschreibung) aus dem Vermittlungsvorschlag:

Grundlegende Voraussetzungen:

- hohe Motivation
-Bereitschaft zum arbeiten am Wochenende
-...
- ....
- Freiwilligkeit DANN LEHNE AB!

Mir wird aber der Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgebelehrung zugesandt. Kleiner Widerspruch?

Einen kleinen Widerspruch solltest Du schreiben, falls es nötig wird!

"Des Weiteren ist es für die einzelnen Bereiche erforderlich, dass Sie 8 Stunden Stehen bzw. bis zu 15km in 8 Stunden Gehen können. Auch das Heben von bis zu 15 kg sollte für Sie kein Problem sein"

Wechselschichtsystem mit 14tägigem Wechsel.
9,65 Euro plus bis zu 8 % teamanhängige Leistungszulage.

Ach! Wenn die Kollegen sich hängen lassen.... Kannste vergessen, diese 8%

Lustig fand ich auch die Infoveranstaltung nebst Test. -Die vermutete Relativitätstheorie?-

Die ca. 80-100 Leute mussten Platz nehmen auf Bierzeltgarnitur-Bänken. (angeblich wären Stühle bestellt)

Die Veranstaltung dauerte für mich persönlich "nur" 3,5h, es wurde aber gesagt, es kann 5-6 Stunden dauern, da man nacheinander zu Tests und Gesprächen aufgerufen wird. Zu Trinken gab es einen Wasserpender, zu Essen gab es nichts, auch keine Snacks.

Ablauf war folgender:

Vorstellung Amazon (Standorte, Arbeitsbedingungen, Bezahlung, usw.)
Werbefilm über Amazon
Personalbogen ausfüllen
Test schriftlich 15 Minuten
Test Computer (falls Computerkenntnisse)
Gespräch

Klingt eher nach Scientology

Ich Gespräch wurden eigentlich nur die Daten vom Personalerfassungsbogen mit dem Computer abgeglichen. Man wollte sogar schon meine Sozialversicherungsnummer ins System eintragen und es wurde gesagt, daß man geignet ist und sich die Personalabteilung meldet, wann man beginnen soll.

Was ich lustig fand:

Ein Teilnehmer erschien im quitsch-grünen Trainingsanzug. er leuchtete Meilenweit.
Viele Teilnehmer unrasiert und ungepflegt.
Diese Leute wussten wohl schon, was auf sie zukommt.
Welch ein Blödsinn!

War denn auch jemand vom Amt anwesend? (Ups...Überlesen. Ja, war einer da!)
 

Mario Nette

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Bei der teamabhängigen Zulage geht es darum, dass sich das Team selbst unter Druck setzt 1. untereinander, damit überhaupt der Zuschlag rauskommt, 2. unter den Teams, damit man das beste Team ist, damit die feinen Herren diese Drecksarbeit des Unter-Druck-Setzens nicht machen müssen.

Mario Nette
 

Bergkamener

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"War den auch jemand vom Amt anwesend?"

Wie bereits erwähnt, war auch ein Mitarbeiter des Jobcenters (ich glaube vom Arbeitgeber-Service) definitiv anwesend.
Er führte mit mir den "Computer-Test" durch und sagte mir auch freudestrahlend, daß es gut für mich aussieht.
 

farger4711

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"War den auch jemand vom Amt anwesend?"

Wie bereits erwähnt, war auch ein Mitarbeiter des Jobcenters (ich glaube vom Arbeitgeber-Service) definitiv anwesend.
Er führte mit mir den "Computer-Test" durch und sagte mir auch freudestrahlend, daß es gut für mich aussieht.



Dieses gut aussehen liegt halt wirklich im Auge des Betrachters.
Manchmal beschleicht mich der fiese Gedanke, die glauben auch noch an den Schei$, den sie da verzapfen :icon_motz:.

Solche SB sollte man auch mal zu so etwas per RfB schicken und dann möchte ich mal Mäuschen spielen und die Unterhaltung mit anhören. Da würden mir die Ohren höchstwahrscheinlich bluten.
 

teddybear

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Antworte dem JC, dass du "gerne" diesen super tollen Job machen würdest allerdings die Voraussetzungen nicht gegeben bzw. völlig unklar sind.

Du sollst 2 Wochen umsonst bei Amazon in einer so genannte „Probearbeitszeit“ arbeiten. Stelle die Frage, wie du in dem Fall versichert bist und auf welcher Rechtsgrundlage du ALG II bekommen kannst, obwohl du ja arbeitest? Eine Maßnahme nach §16d käme ja hier auch nicht in Betracht, weil die Arbeit nicht zusätzlich wäre.

Zudem ist der Arbeitgeber verpflichtet die Probezeiten des Arbeitnehmers selbst zu finanzieren und nicht etwa als getarnte Maßnahme über den Steuerzahler. Auch sonst ist dir nicht ansatzweise klar, wie diese Gratisarbeit von 2 Wochen rechtslegitim hier abgewickelt werden könnte, da ja nur das erhöhte Versandaufkommen durch das Weinachtsgeschäft hier beim Unternehmen sichergestellt werden soll.

Dies ergibt sich ja unstrittig aus der angesetzten Befristung des Arbeitsverhältnisses von nur 3 Monaten zum 31.12.11.

Wie hat das Jobcenter sichergestellt, dass nicht etwa die ALG II Bezieher stets nur die 2 Wochen umsonst arbeiten, um dann durch neue Alg II Bezieher für wiederum nur 2 Wochen gratis „beschäftigt“ zu werden? Geh ruhig zum Jobcenter und frage den zuständigen Leiter für Integrationsmaßnahmen. Ein 3 Monate Arbeitsverhältnis kann nicht Förderungsfähig sein. Zudem darf es keine Zeitkonten geben, weil man diese durch die Befristung ja nicht abbummeln kann.
 

Bergkamener

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Die Einstellungstests finden Deutschlandweit statt.


Umsatzsprung: Amazon sucht 10.000 Saisonkräfte in Deutschland - manager-magazin.de - Unternehmen


Amazon in Bad Hersfeld sucht Saisonkräfte fürs Weihnachtsgeschäft

Hoffe, daß sich hier andere Betroffe melden, um meine Aussagen zu betätigen oder zu widerlegen. Kann ja auch sein, daß ich einiges falsch verstanden habe, weil es wurde uns nichts schriftliches mitgegeben.

Mich würde auch interessieren wie die Arge reagiert, bei Ablehnung.
 

gila

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Für mich sit Libri eine echte Alternative zu Amazon.

Die Arbeiten mit den Einzelhändlern zusammen. Man kann bei der Bestellung dann entsheiden, ob man sich das Buch schicken läßt wie bei Amazon, oder ob mn es selber beim Einzelhändler, den man Ausgewählt hat, abholt.

Ich finde es genial. Man hat die Vorteile des Onlind schopping und der Einzelhandel geht nicht kaputt.

Das ist definitiv FALSCH! Ist zwar OT - aber weil ich es "Insider" weiß, kleiner Einblick:

LIBRI ist ein Zwischenhändler und "bedient" sich in der Hauptsache bei den VERLAGEN. Die Verlage schicken (sofern sie mit Libri Verträge eingehen) Listen mit ihrem Verlagsportfolio und immer wieder mit Neuerscheinungen ein. Dann werden sie aufgefordert (sofern einige Bücher "genehm" erscheinen), eine unterschiedliche Anzahl der jeweiligen Bücher des Interesses an LIBRI zu schicken.

Hierfür bekommt der Verlag erst einmal KEINEN EURO und hat zunächst die ganzen Kosten zu tragen, inkl. Porti.
Nach einer gewissen Zeit (meist mehrere Monate) wird mit dem Verlag abgerechnet. Wurden Bücher verkauft, behält sich Libri ca. 55% des Ladenpreises für seine Kosten und Gewinne. (Bei AMAZON sind es ca. 50% des Ladenpreises, wenn man die Shopgebühren etc. rechnet, die der Verlag oder Anbieter hat)

Libri macht keine Buchwerbung oder Marketing - sondern versorgt die Einzelhändler lediglich mit Infos über ihr wachsendes Angebot. Der Buchhändler greift natürlich gern zum Libri (oder KNO)-Angebot, weil er dann - ebenso wie bei Amazon - schnell beliefert wird und über Libri seine Prozente abschöpft.

DIES könnte der Buchhändler ebenso GLEICH beim Verlag, auch in der selben Höhe ... wenn er die KOSTENLOSEN Pflicht-Einträge der Verlage beim VLB (Verband lieferbarer Bücher) nachschlagen würde, wenn der Kunde nach einem Buch fragt. (unter buchhandel.de)

ABER DAS IST JA ARBEIT für den Buchhändler! Er muss das Buch raussuchen, den Verlag, und dort direkt bestellen. Er müsste eine EMail, Fax oder Telefon in die Hand nehmen...
Und der ungeduldige Kunde will sein Buch ja lieber vorgestern als übermorgen haben ... also: lieber über den Zwischenhändler - bequem, schnell, Provision.

Ist LIBRI nun als Zwischenhändler mit dem Verlag verbandelt, hat der Verlag nicht einmal mehr Einfluss auf die Angebote bei AMAZON, da diese zusammenarbeiten und ihre Daten austauschen.

Verlierer bei der ganzen Sache: meist die Kleinverlage (außer Spesen nix gewesen), wenn Bücher unbekannterer Autoren sich nicht verkaufen (und das tun sie meist nicht) und LIBRI den ganzen Rotz wieder an den Verlag zurück schickt.
Und der von den verbleibenden vielleicht 10% des Ladenpreises (nach Abzug des Autorenhonorars bei Verkauf auch noch) nicht mal die Druckkosten, geschweige denn Personal etc. zahlen kann.

Der weitere Verlierer: der AUTOR, dessen Honorar bei der Sache immer kleiner wird. Nur Bestsellerautoren und die großen Publikumsverlage überleben diese Strategien.

Ergebnis: flächendeckend MASSE statt Klasse. Lauter BOHLENS statt Dichter und Denker :icon_kotz:

Man sieht: der vermeintliche Vorteil des Einzelhandels mag sein - jedoch am Ende der Kette stehen die "Macher" :icon_cry:
 
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WAS?

Zitat:
"Der Online-Versandhandel Amazon sucht für seine beiden Logistikzentren im osthessischen Bad Hersfeld bis zu 4.000 Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft.

......................

Regulär beschäftigt das weltgrößte Internetkaufhaus in Bad Hersfeld rund 2.500 Mitarbeiter."

Also wird das Personal nur für das Weihnachtsgeschäft um (Mathe 6?) 160% aufgestockt?



Ja... Und alle haben die tolle Möglichkeit der Festeinstellung!

Sicher doch.
Und Morgen frühstücke ich mit Schlaudia Kiffer auf Mallocka! :icon_neutral::icon_neutral:
 

gila

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Antworte dem JC, dass du "gerne" diesen super tollen Job machen würdest allerdings die Voraussetzungen nicht gegeben bzw. völlig unklar sind.

Du sollst 2 Wochen umsonst bei Amazon in einer so genannte „Probearbeitszeit“ arbeiten. Stelle die Frage, wie du in dem Fall versichert bist und auf welcher Rechtsgrundlage du ALG II bekommen kannst, obwohl du ja arbeitest? Eine Maßnahme nach §16d käme ja hier auch nicht in Betracht, weil die Arbeit nicht zusätzlich wäre.

Zudem ist der Arbeitgeber verpflichtet die Probezeiten des Arbeitnehmers selbst zu finanzieren und nicht etwa als getarnte Maßnahme über den Steuerzahler. Auch sonst ist dir nicht ansatzweise klar, wie diese Gratisarbeit von 2 Wochen rechtslegitim hier abgewickelt werden könnte, da ja nur das erhöhte Versandaufkommen durch das Weinachtsgeschäft hier beim Unternehmen sichergestellt werden soll.

Dies ergibt sich ja unstrittig aus der angesetzten Befristung des Arbeitsverhältnisses von nur 3 Monaten zum 31.12.11.

Wie hat das Jobcenter sichergestellt, dass nicht etwa die ALG II Bezieher stets nur die 2 Wochen umsonst arbeiten, um dann durch neue Alg II Bezieher für wiederum nur 2 Wochen gratis „beschäftigt“ zu werden? Geh ruhig zum Jobcenter und frage den zuständigen Leiter für Integrationsmaßnahmen. Ein 3 Monate Arbeitsverhältnis kann nicht Förderungsfähig sein. Zudem darf es keine Zeitkonten geben, weil man diese durch die Befristung ja nicht abbummeln kann.
Um nochmal das Problem vom TE aufzugreifen:
ich persönlich finde den Vorschlag von teddybaer einen einzig gangbaren und sinnvollen Weg.

Die Frage könnte jedoch sein: soll man gleich mit der ganzen Munition schießen oder auf eine Reaktion/Drohung warten?

Ansonsten könnte man vielleicht relativ einfach reagieren:

man habe den Termin interessiert wahr genommen und die notwendigen Gespräche geführt - kommt jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen und erwünschten Voraussetzungen zu dem Schluß, für diese Arbeit - auch vorübergehen - nicht geeignet zu sein.
Der Vorschlag wäre mit Rechtsbelehrung ausgestattet - da das Ganze jedoch auf Freiwilligkeit basiert, sieht man dies als gegenstandslos an.

Und dann abwarten.
 

frankfurterin

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"Der Online-Versandhandel Amazon sucht für seine beiden Logistikzentren im osthessischen Bad Hersfeld bis zu 4.000 Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft.
Ist noch nichts ausgeschrieben. Leider ist es auch etwas weit, sonst hätte ich mich beworben.

Bisschen verwunderlich ist die Zahl schon. Wahrscheinlich arbeitet nicht jeder Vollzeit, sondern eben auch aushilfsweise oder auf Teilzeit. Und "bis zu" heißt ja nicht, dass diese Zahl zu 100% stimmt.

Da erinner ich mich nur an Internetanbieter, wo "bis zu 16.000" eben auch mal 5.000 heißen kann.
 
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Mir ist die Gesellschaft jedenfalls die politische Einzelaufopferung
nicht wert. Ob er das macht oder nicht, interessiert keine Sau,
davon wird sich nichts, aber auch rein garnichts ändern.

Was soll eigentlich 35/38,5 Stunden heissen,
das sind 45 Min täglich, wie sind Deine Pausen weist Du das?
Pausen werden nicht bezahlt.
Er macht ja den Einzelkampf letztendlich gerade auch für sich. In der Geschichte waren es immer zunächst einzelne, die aufbegehrten. Es wurden dank solcher Einzelkämpfer Bewegungen daraus. Dank der neuen Kommunikationsmöglichkeiten unseres Jahrhunderts spricht sich sowas aber schnell herum.

Ob er den Job haben möchte, weiß ich nicht. Die Eckdaten sprechen jedenfalls nicht dafür: Er soll 12 Wochen arbeiten, davon bekommt er 10 Wochen theoretisch bezahlt. Theoretisch deshalb, weil er 35 Stunden bezahlt bekommt, aber 38,5 Stunden arbeiten soll. Was sagt denn der Betriebsrat von Amazon dazu? Was sagt eine Gewerkschaft (wenn die nicht gerade im Kanzleramt zum Essen eingeladen sind) dazu??

Und noch eins zu deinem Satz: "Ob er das macht oder nicht, interessiert keine Sau,
davon wird sich nichts, aber auch rein garnichts ändern
" Mich interessiert es sehr wohl. Und wenn alle so denken würden, können wir das Forum schliessen und uns in unser Schicksal fügen!
 

Ron Taboga

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Mir ist die Gesellschaft jedenfalls die politische Einzelaufopferung
nicht wert. Ob er das macht oder nicht, interessiert keine Sau,
davon wird sich nichts, aber auch rein garnichts ändern.
Es interessiert aber die Person selber. Denn nicht jeder will sich für irgendwelche prekärjobanbietenden Konzernabzocker seine psychische und physische Gesundheit ruinieren lassen und seine Lebenszeit an diese verschwenden.
 

götzb

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Wenn das Südamerkia Fluß Versandhaus das verlangt,dann soll es auch dafür sorgen das nur Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsbelehrung rausgehen. Der Arbeitgeber kann das ankreuzen.
Test schriftlich 15 Minuten
Gut also wieviel ist 3*3 ? glaube ich 8 oder so...:icon_mrgreen:
Ein Teilnehmer erschien im quitsch-grünen Trainingsanzug. er leuchtete Meilenweit.
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Diese Leute wussten wohl schon, was auf sie zukommt.
Zu offensichtlich,da gibt es feinere Methoden...
 

Nettle45

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Es interessiert aber die Person selber. Denn nicht jeder will sich für irgendwelche prekärjobanbietenden Konzernabzocker seine psychische und physische Gesundheit ruinieren lassen und seine Lebenszeit an diese verschwenden.
Jeder ist berechtigt den für sich optimalen Weg zu wählen.
Wenn Arbeitslosigkeit besser und gesünder ist als dieser Job,
ich finde 9, 65 Euro überdurchschnittlich hoch,
den höchsten Lohn den ich in diesem Jahr bekam waren 8 Euro.
Ich selber wollte nie mehr in Hartz 4 only, das bedeutet für mich nur Depression und Flucht vor Selbstmord.
Auf die Dauer bringt Dich Hartz 4 um.
Heutzutage bleibt einfach nicht mehr viel,
es sieht halt entsprechend düster aus.
Aber mir soll es egal sein, ich fühle mich auch mit einfachen Jobs besser als völlig ohne Job.
 

Phys

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Kommt drauf an welcher Job.
Aber ich habe was neben Hartz 4 angefangen und habe einen genialen 400€ Job.
Und da verdiene ich mehr als 10€ netto die Stunde.
 
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Jeder ist berechtigt den für sich optimalen Weg zu wählen.
Wenn Arbeitslosigkeit besser und gesünder ist als dieser Job,
ich finde 9, 65 Euro überdurchschnittlich hoch,
den höchsten Lohn den ich in diesem Jahr bekam waren 8 Euro.
Ich selber wollte nie mehr in Hartz 4 only, das bedeutet für mich nur Depression und Flucht vor Selbstmord.
Auf die Dauer bringt Dich Hartz 4 um.
Heutzutage bleibt einfach nicht mehr viel,
es sieht halt entsprechend düster aus.
Aber mir soll es egal sein, ich fühle mich auch mit einfachen Jobs besser als völlig ohne Job.
Dann rechne mal nach:

Arbeiten soll er 12*38,5 Stunden = 462 Stunden. (Gesamt in drei Monaten)

Bezahlt werden aber nur 10*35 Stunden = 350 Stunden. (2 Wochen umsonst arbeiten und 35 von 38,5 nur bezahlt bekommen)

Das heißt, es werden 112 Stunden in diesen drei Monaten nicht bezahlt.

Rechnest du nun seinen Anspruch gegen die tatsächliche Zahlung, kommst du auf einen Stundenlohn von 7,31

Das ist der Betrag, wofür er arbeiten würde. Nichts anderes. Die 9,65 sind nur Makulatur.
 

Nettle45

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Dann rechne mal nach:

Arbeiten soll er 12*38,5 Stunden = 462 Stunden. (Gesamt in drei Monaten)

Bezahlt werden aber nur 10*35 Stunden = 350 Stunden. (2 Wochen umsonst arbeiten und 35 von 38,5 nur bezahlt bekommen)

Das heißt, es werden 112 Stunden in diesen drei Monaten nicht bezahlt.

Rechnest du nun seinen Anspruch gegen die tatsächliche Zahlung, kommst du auf einen Stundenlohn von 7,31

Das ist der Betrag, wofür er arbeiten würde. Nichts anderes. Die 9,65 sind nur Makulatur.
Sry mir sind die Abgaben zu verworren über die Stundenzahl.
Ich geh davon aus das die reine Arbeitszeit 35 Stunden beträgt und die Anwesenheit 38,5 wobei in einer Schicht 45 Min. Pause sind.
Das Dich jemand einstellt und sagt Du arbeitest 38,5 Stunden und bekommst aber nur 35 bezahlt gbits nich, dann können es nur Pausen sein.
 

Phys

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Gibt es. Bei einer ZA wo ich war sollten 30 Stunden bezahlt und 38 gearbeitet werden.
Die Überstunden dann zum Ausgleich, falls kein Job da ist.
Denke Amazon will keine ZA bezahlen und macht das selber. Aber im Prinzip ähnlich.
 
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Sry mir sind die Abgaben zu verworren über die Stundenzahl.
Ich geh davon aus das die reine Arbeitszeit 35 Stunden beträgt und die Anwesenheit 38,5 wobei in einer Schicht 45 Min. Pause sind.
Das Dich jemand einstellt und sagt Du arbeitest 38,5 Stunden und bekommst aber nur 35 bezahlt gbits nich, dann können es nur Pausen sein.
Doch gibt es. Mir wollte man 2007 auch so einen tollen Job aufhalsen. Es war auch ein Saisonjob für ein Cateringbetrieb. Die bezahlte Arbeitszeit war 8 Stunden am Tag. Es waren aber teilweise 12 und mehr Stunden - Arbeiten an Wochenenden wurden gar nicht vergütet, aber eingefordert. Der Festlohn basierte auf einer 40 Stundenwoche.
 

warpcorebreach

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so wie ich das sehe gibt es auch bei diesem thema wieder leute die nicht begreifen wollen oder können das personen die z.b.: nicht für ihre rechte kämpfen, freiwillig schlechtbezahlte jobs machen oder sich selber um 1 euro jobs bemühen im grunde unsere feinde sind. und damit meine ich nicht die personen die aus unwissenheit in solche situationen geraten sondern die bei denen man sich den mund fusselig redet und die nicht gewillt sind etwas gegen ihre situation zu unternehmen. diese personen sind es die mit ihrer einstellung und handlungsweise dieses verbrecherische system unterstützen und am leben halten. solange dieses system funktioniert haben alle anderen darunter zu leiden.

es ist z.b. auch im bekanntenkreis beinahe unmöglich den leuten klar zu machen warum man selbst augenscheinlich harmlose egv nicht unterschreibt und ich muss mir anhören ich ärgere mit meinem handeln die leute vom amt ja nur damit und nun haben sie mich auf dem kieker. einige wollen einfach nicht begreifen das ich mich nicht rechtfertigen muss für meine handlungen wenn sie sich im rahmen geltender gesetze bewegen.

genau so ist es auch augenscheinlich hier. wenn arbeitgeber der meinung sind das sie tun und lassen können was sie wollen werde ich ihnen an die karre Exkrementen. auf unterstellungen man wolle ja garnicht arbeiten darf man garnicht reagieren und verweist dabei auf die gesetzlichen gegebenheiten.
 

Vader

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Dem ist nichts hinzuzufügen.

Leider geht es vielen so.
 

gila

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so wie ich das sehe gibt es auch bei diesem thema wieder leute die nicht begreifen wollen oder können das personen die z.b.: nicht für ihre rechte kämpfen, freiwillig schlechtbezahlte jobs machen oder sich selber um 1 euro jobs bemühen im grunde unsere feinde sind. und damit meine ich nicht die personen die aus unwissenheit in solche situationen geraten sondern die bei denen man sich den mund fusselig redet und die nicht gewillt sind etwas gegen ihre situation zu unternehmen. diese personen sind es die mit ihrer einstellung und handlungsweise dieses verbrecherische system unterstützen und am leben halten. solange dieses system funktioniert haben alle anderen darunter zu leiden.

es ist z.b. auch im bekanntenkreis beinahe unmöglich den leuten klar zu machen warum man selbst augenscheinlich harmlose egv nicht unterschreibt und ich muss mir anhören ich ärgere mit meinem handeln die leute vom amt ja nur damit und nun haben sie mich auf dem kieker. einige wollen einfach nicht begreifen das ich mich nicht rechtfertigen muss für meine handlungen wenn sie sich im rahmen geltender gesetze bewegen.

genau so ist es auch augenscheinlich hier. wenn arbeitgeber der meinung sind das sie tun und lassen können was sie wollen werde ich ihnen an die karre Exkrementen. auf unterstellungen man wolle ja garnicht arbeiten darf man garnicht reagieren und verweist dabei auf die gesetzlichen gegebenheiten.
Jou - aber ist es nicht herrlich und "einfach", wenn sich dann die frisch gebackenen Niedriglohn(be)günstlinge herablassend über das faule Hartz4-Pack äußern können?

Ich sage schon immer: Sozialneid passiert nur immer in der untersten Etage. Auf "die da oben", die dieses System auslutschen und für sich ausnutzen, wird komischerweise nicht getreten.

Ist ja auch schwer, "nach oben" zu treten ...
 

Vader

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wenn sich dann die frisch gebackenen Niedriglohn(be)günstlinge herablassend über das faule Hartz4-Pack äußern können?
Das ist ja gerade das Witzige. Ich war auch mal so blöd, 48 Wochenstunden für 950 Netto zu malochen. Aber ich bin aufgewacht. Das System ist kollabiert und ich fast mit. Nie wieder.
 

nightangel

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Sry mir sind die Abgaben zu verworren über die Stundenzahl.
Ich geh davon aus das die reine Arbeitszeit 35 Stunden beträgt und die Anwesenheit 38,5 wobei in einer Schicht 45 Min. Pause sind.
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Und ob es das gibt. Hat ein guter Freund gerade erst erlebt.
12 Std. Schichten und die Chefin meinte noch, es kann sein das sie mal 1-2 Std. länger machen müssen, die schreiben sie dann aber nicht mit auf. Ach ja, und Pausen gabs auch keine während der 12 Std. Schichten. Bei einem Einsatz durfte nichtmal zwischendurch was gegessen werden.
Da könnte man nur noch :icon_kotz2:wenn man sowas mit kriegt.
 

Bergkamener

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Der Skandal hier ist doch meiner Meinung nach nicht unbedingt der Lohn. Obwohl selbst 9,65 Euro Brutto mehr als wenig sind.

Der Skandal ist meiner Meinung nach nur die Tatsache, daß die Arge die willigen Arbeitssklaven (unter Sanktionsandrohung) frei Haus liefert und auch noch 2 Wochen kostenlos zu Verfügung stellt.

Eine Zeitarbeitfirma verlangt wenigstens noch Geld für Ihre Arbeitssklaven.
 

Hamburgeryn1

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Der Skandal hier ist doch meiner Meinung nach nicht unbedingt der Lohn. Obwohl selbst 9,65 Euro Brutto mehr als wenig sind.

Der Skandal ist meiner Meinung nach nur die Tatsache, daß die Arge die willigen Arbeitssklaven (unter Sanktionsandrohung) frei Haus liefert und auch noch 2 Wochen kostenlos zu Verfügung stellt.

Eine Zeitarbeitfirma verlangt wenigstens noch Geld für Ihre Arbeitssklaven.
Das läuft wohl ähnlich wie bei diesem Unternehmen. Da sorgt das JC auch für die reibungslose und kostengünstige Rekrutierung von Arbeitssklaven. #18
http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/78854-eventueller-arbeitgeber-moechte-kundennummer-agentur-wissen-rechtens.html

 

teddybear

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Um nochmal das Problem vom TE aufzugreifen:
ich persönlich finde den Vorschlag von teddybaer einen einzig gangbaren und sinnvollen Weg.

Die Frage könnte jedoch sein: soll man gleich mit der ganzen Munition schießen oder auf eine Reaktion/Drohung warten?

Ansonsten könnte man vielleicht relativ einfach reagieren:

man habe den Termin interessiert wahr genommen und die notwendigen Gespräche geführt - kommt jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen und erwünschten Voraussetzungen zu dem Schluß, für diese Arbeit - auch vorübergehen - nicht geeignet zu sein.
Der Vorschlag wäre mit Rechtsbelehrung ausgestattet - da das Ganze jedoch auf Freiwilligkeit basiert, sieht man dies als gegenstandslos an.

Und dann abwarten.
gila es geht mir ja auch darum, dass hier offenbar das Jobcenter Alg II Empfänger 2 Wochen lang in Schwarzarbeit schicken will. Denn, wenn die 2 Wochen nicht als Maßnahme zur Integration in den 1. Arbeitsmarkt gefördert werden, dann ist es schlicht und ergreifend Schwarzarbeit ohne Lohn von der hier das Unternehmen massiv profitieren könnte.

Wenn nun der TE seine Bedenken zur Rechtmäßigkeit der 2 Wochen Gratisarbeit äußert und auch sogar noch nachfragt, auf welcher Rechtsgrundlage denn diese 2 Wochen Gratisarbeit mit Alg II Leistungsberechtigten basieren sollte, dann muss der Leistungsträger hier auch unverzüglich reagieren, wenn er schon den Vermittlungsvorschlag macht.

Wenn das zuständige JC dann nicht reagiert und trotzdem die Leistungsberechtigten wissentlich 2 Wochen gratis arbeiten lässt, dann begeht das Jobcenter hier sogar offenbar bewusst eine Beihilfe zur Schwarzarbeit. Da bei Amazon auch eine nicht unerhebliche Anzahl von kostenlos arbeitenden Saisonkräften vermittelt werden soll, könnte dann die besondere Schwere der etwaigen Straftat festgestellt werden, denn das Jobcenter müsste derartige Stellenvermittlungen sofort unterbinden und nicht etwa auch noch wissendlich fördern.

Es wäre wie gesagt alles okay, wenn da nicht diese 2 Wochen Gratisarbeit ausgerechnet nur für Alg II Berechtigte ohne jegliche Rechtsgrundlage wäre. Zudem kann eine Saisonarbeit von nur 3 Monaten auch schon offensichtlich nicht förderungsfähig sein. Auch nicht dann, wenn der Arbeitgeber hier durch bloße Lippenbekenntnis nach den 3 Monaten die Festeinstellungsmöglichkeit suggeriert. Gerade hier kann man doch leicht feststellen, dass Amazon kaum die Befristung des Arbeitsverhältnisses zur Versandabwicklung im Unternehmen verlängern kann, da das Weihnachtsgeschäft nach dem Zeitpunkt der Befristung, also ab dem 01.01.2012, doch gelaufen ist. Ab Januar ist im Versandhandel bei Amazon, wie überall, voll tote Hose.

Man müsste hier also sogar die Entlassung der Festangestellten befürchten. Da kann doch selbst der schärfste JC-SB-Drops doch nicht ernsthaft ennehmen, dass Amazon das befristete Arbeitsverhältnis auch noch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umwandelt. Wer hier diese Annahme geht, sollte sofort in der Psychiatrie angeschnallt und unter ständige Beobachtung gestellt werden.

Zudem wird ja sozusagen über die 2 Wochen "Probearbeit" (Schwarzarbeit) schon "geprüft", ob man als Hilfsarbeiter geeignet ist! Die dann darauf folgende Befristung des Arbeitsverhältnisses bis NUR zum 31.12.11, würde dann ja Sinngemäß eine erneute Probezeit darstellen.

Für diese Überbrückung von Produktionsspitzen bei Amazon gibt es Zeitarbeitsfirmen mit ihren Dumpinglohnern. Würde man also hier die Schwarzarbeit durch eine "Maßnahme" §16d "rechtlegitim" vergewaltigen wollen, so würde dies ja dann die Arbeit der Zeitarbeitsfirmen auch nur unterlaufen und somit die Dumpinglöhner überflüssig machen. Das darf nach §16d SGB II jedoch nicht passieren! :biggrin:
 

gila

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@ teddybaer: mit diesen Einschätzungen, denke ich, hast du völlig Recht. Jedoch muss der TE hier auch für sich entscheiden, WIE genau er reagieren will und auch KANN.
Er muss überlegen, ob der den vorsichtigen oder den dornenreichen Weg gehen will. So ein Weg hat Folgen und nicht jeder ist in der Lage, diese auch zu tragen. Diese Entscheidung dürfen wir hier dann auch niemand zum VOrwurf machen.

Also wenn Bergkamen sich entscheidet, hier volle Kante alles aufzufahren und schriftlich zu hinterfragen, muss man ihm hierzu auch die Fakten und Quellen liefern.

Ich persönlich kann mich zwar oft auf mein Rechtsempfinden verlassen - doch ist hier mehr gefragt.
Vorschlag: wenn Bergkamen sich mal KONKRET äußern würde, welche Art der Hilfestellung er von hier bekommen möchte, wäre das schonmal gut.

Dann kann man anfangen zu formulieren - bei diesem komplexen Thema würde ich pers. aber auch einen Arbeitsrechtler zur Hand nehmen oder eine Anfrage bei verdi machen.
Ich kenne nicht die eventuellen "Hintertüren", die die JCs sich in solchen Fällen u.U. offenhalten. In diese Fallen sollte man nicht laufen - schließlich sind wir hier ja doch mehr oder weniger "Laienjuristen" :biggrin:
 

teddybear

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@ teddybaer: mit diesen Einschätzungen, denke ich, hast du völlig Recht. Jedoch muss der TE hier auch für sich entscheiden, WIE genau er reagieren will und auch KANN.
Er muss überlegen, ob der den vorsichtigen oder den dornenreichen Weg gehen will. So ein Weg hat Folgen und nicht jeder ist in der Lage, diese auch zu tragen.
Das BSG hat schon festgestellt, dass es dem Leistungsberechtigten ermöglicht werden muss, die Rechtmäßigkeit einer Maßnahme nachvollziehen zu können. Um dieses festzustellen, bedarf es ja dann auch der Nachfrage beim Leistungsträger.

Es kann ja auch sein, dass der Leistungsträger hier nicht einmal weiß, dass Amazon hier eine Gratisarbeit, von den Leistungsberechtigten abverlangt.

Lass mal dann den TE etwas in der Zeit zustoßen! Arbeitsunfall, Wegeunfall etc... In dem Fall sagt dann nachher das JC noch, dass der Leistungsberechtigte hier einer illegalen Beschäftigung nachging.

Das Arbeitsverhältnis bei Amazon wird ja sicherlich auch auf dem Papier erst ab dem Tage der Entlohnung beginnen. Ansonsten wäre ja der vorenthaltene Arbeitslohn für die 2 Wochen auch einklagbar.

In dem Fall begeht man also während einer unentgeltlichen Probearbeitszeit eine illegale Beschäftigung, weil diese nicht versicherungstechnisch als Maßnahme durch das JC gedeckt wäre.

Also wenn Bergkamen sich entscheidet, hier volle Kante alles aufzufahren und schriftlich zu hinterfragen, muss man ihm hierzu auch die Fakten und Quellen liefern.
TE (Bergkamen) muss also schon aus eigenem Interesse das versicherungstechnische mit dem JC abklären. Zudem braucht TE ja sicher auch Entschädigungen seiner Mehraufwendungen, die mit der Gratisarbeit hier im Zusammenhang stehen.

Ich kenne nicht die eventuellen "Hintertüren", die die JCs sich in solchen Fällen u.U. offen halten. In diese Fallen sollte man nicht laufen - schließlich sind wir hier ja doch mehr oder weniger "Laienjuristen"
Deswegen einfach nach diesen "Hintertüren" das JC fragen, wenn es diese hier bei dem besonderen Sachverhalt überhaupt geben kann! Die einzige Hintertür wäre §16d SGB II aber wie schon erwähnt, wäre es in dem Fall ja viel zu offensichtlich, dass es dem zwingenden Merkmal der Zusätzlichkeit hier fehlt.

"Laienjuristen" sind wir natürlich fast alle hier aber deshalb sicherlich noch lange nicht so blöd, dass wir nicht etwa auch alle Paragraphen überhaupt nicht verstehen würden!:icon_evil: :biggrin: Im Gegenteil wir kennen die meist noch viel, viel besser, als der Durchschnitt der Sachbearbeiter an den Jobcentern!
 

gila

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Das BSG hat schon festgestellt, dass es dem Leistungsberechtigten ermöglicht werden muss, die Rechtmäßigkeit einer Maßnahme nachvollziehen zu können. Um dieses festzustellen, bedarf es ja dann auch der Nachfrage beim Leistungsträger.

Hast du da die Quelle, mit der man arbeiten könnte?

Es kann ja auch sein, dass der Leistungsträger hier nicht einmal weiß, dass Amazon hier eine Gratisarbeit, von den Leistungsberechtigten abverlangt.

good joke :icon_lol:

Lass mal dann den TE etwas in der Zeit zustoßen! Arbeitsunfall, Wegeunfall etc... In dem Fall sagt dann nachher das JC noch, dass der Leistungsberechtigte hier einer illegalen Beschäftigung nachging.

Thema Versicherung wäre auch gut, die Quellen zu sammeln und ein paar Sätzchen zusammen zu stellen.

Das Arbeitsverhältnis bei Amazon wird ja sicherlich auch auf dem Papier erst ab dem Tage der Entlohnung beginnen. Ansonsten wäre ja der vorenthaltene Arbeitslohn für die 2 Wochen auch einklagbar.

müsste man tatsächlich mal wissen, wie die das handhaben!

In dem Fall begeht man also während einer unentgeltlichen Probearbeitszeit eine illegale Beschäftigung, weil diese nicht versicherungstechnisch als Maßnahme durch das JC gedeckt wäre.

es sei denn, das JC hat da was im Ärmel ...?

TE (Bergkamen) muss also schon aus eigenem Interesse das versicherungstechnische mit dem JC abklären. Zudem braucht TE ja sicher auch Entschädigungen seiner Mehraufwendungen, die mit der Gratisarbeit hier im Zusammenhang stehen.

:icon_daumen:

Deswegen einfach nach diesen "Hintertüren" das JC fragen, wenn es diese hier bei dem besonderen Sachverhalt überhaupt geben kann! Die einzige Hintertür wäre §16d SGB II aber wie schon erwähnt, wäre es in dem Fall ja viel zu offensichtlich, dass es dem zwingenden Merkmal der Zusätzlichkeit hier fehlt.

:icon_daumen:

"Laienjuristen" sind wir natürlich fast alle hier aber deshalb sicherlich noch lange nicht so blöd, dass wir nicht etwa auch alle Paragraphen überhaupt nicht verstehen würden!:icon_evil: :biggrin: Im Gegenteil wir kennen die meist noch viel, viel besser, als der Durchschnitt der Sachbearbeiter an den Jobcentern!
und manchmal muss man sogar seinem RA auf die Sprünge helfen :biggrin:

Da es sich hier um massenhafte Vermittlungsangebote (in Saisonarbeit!) handelt, die anscheinend trotz "Freiwilligkeit" trotzdem mit Sanktionen behaftet werden, wäre es sicher angebracht, etwas "allgemein gültiges" zu entwickeln, was hier mehreren Elos hilfreich sein kann (ähnlich wie Paolo Pinkels Tipps).

Hier wäre vielleicht auch MARTIN BEHRSING und sein Team gefragt mit Wissen und Erfahrung. Vielleicht kann man auch eine Anfrage/Überprüfung an "höherer Stelle" mit Rechtsgrundlage und offizieller Stellungnahme erwirken?

 

teddybear

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Das BSG hat schon festgestellt, dass es dem Leistungsberechtigten ermöglicht werden muss, die Rechtmäßigkeit einer Maßnahme nachvollziehen zu können. Um dieses festzustellen, bedarf es ja dann auch der Nachfrage beim Leistungsträger.
Hast du da die Quelle, mit der man arbeiten könnte?
BSG, Urteil vom 16. 12. 2008 - B 4 AS 60/ 07 R

"Das Erfordernis der Bestimmtheit des Arbeitsangebots rechtfertigt sich auch unter der Geltung des § 16 Abs 2 Satz 3 SGB II, § 31 Abs 1 Satz 1 Nr 1d SGB II weiterhin aus der Überlegung, dass der erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus Gründen des Rechtsschutzes erkennen muss, ob die angebotene Arbeitsgelegenheit den inhaltlichen und formellen Anforderungen an eine zulässige Arbeitsgelegenheit, die zur Erreichung des Eingliederungsziels geeignet und erforderlich ist, genügt."

Zudem in:
Eicher in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 16 RdNr 238; Niewald in LPK-SGB II, 2. Aufl 2007, § 16 RdNr 51; Valgolio in Hauck/Noftz, SGB II, § 31 RdNr 62

Wolfgang Eicher ist Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
Prof. Dr. Wolfgang Spellbrink ist Richter am Bundessozialgericht



 

Phys

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Also bei 2 Wochen Einarbeitungszeit muss das ein komplizierter Job sein.
Dann muss der aber höher bezahlt werden. :icon_twisted:
Bei meinem Job im Lager war Einarbeitungszeit 2 Stunden und bei Fragen einfach zum Chef kommen.
Da wurde aber mehr bezahlt als bei Amazon. :icon_party:
 

teddybear

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Also bei 2 Wochen Einarbeitungszeit muss das ein komplizierter Job sein.
Hängt von der Intelligenz des jeweiligen Blödmannes ab!

Frage mich hierbei dann auch, ob Amazon die Anlernzeit zur Erlangung der Fähigkeiten, um wie hier ein Päckchen zuzukleben ,denn überhaupt mit nur 2 Wochen ausreichend angesetzt wurde? :icon_kinn:

Zwei Wochen bei solch hochqualifizierten Ausbildungsvorhaben halte ich für ganz schon knapp bemessen! :biggrin: Immerhin muss ja erlernt werden, dass so ein Päckchen einmal längst und einmal quer mit Klebeband zugeklebt werden muss. Zudem muss man erlernen, dass man zur Versendung eines sagen wir Fingernagel-Sets, nicht etwa einen Pack-Karton für eine Waschmaschine verwendet.

Das klingt ja doch schon alles recht kompliziert und wissenschaftlich. Amazon verlangt hier in den 2 Wochen unentgeltlicher Einarbeitungszeit eigentlich Unmögliches von seinen "zukünftigen Mitarbeitern".

Aber man sollte nicht meckern, den die Ausbildung zum Päckchen- Zukleber ist immerhin völlig kostenlos für den Auszubildenden Alg II Empfänger! :icon_party:

An Amazon ihrer Stelle, würde ich mir diese hochqualifizierte Ausbildung an meinen zukünftigen Mitarbeitern auch noch vom Jobcenter zusätzlich vergüten lassen. Sicher würde dass das Jobcenter auch einsehen, denn immerhin sorgt Amazon so ja auch für eine gute Arbeitslosenstatistik, die dann von der Lügen als erfolgreiche Politik der nazistisch veranlagten Koalition verkaufen kann. Wenn die Arbeitslosenzahlen so unter schwarz/braun gelb sinken, dann muss man ja einfach wieder CDU/CSU und FDP wählen!
 

Couchhartzer

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[...]

Meine SB schickte mir anfang September einen Vermittlungsvorschlag als Versandmitarbeiter für das AMAZON - Lager Werne.

Gestern musste isch an einer Informationsveranstaltung bei Amazon teilnehmen und wurde auch prompt als qualifiziert bewertet.

Amazon sucht für das Weihnachtsgeschäft mehere hundert Versandmitarbeiter.
[...]

Konditionen: 9,65 Euro Stundenlohn 35/38,75 Woche, heisst 38,75 Stunden müssen gearbeitet werden, 35 Stunden werden bezahlt. Bis 8% Zulage möglich. 2 Schichtbetrieb. 0630h-1500h oder 1500h-2330h. Vor Weihnachten auch Sonntage (dann 75 % Zulage) und Nachschichten (dann 25% Zulage).

Hört sich erstmal nicht so schlecht an.

Befristeter Vertrag bis 31.12.2011

Hier der Hammer:
Jeder Bezieher
von ALG 1 und 2 muß 2 Wochen unEntgeltlich Probearbeiten, und das bei mehreren Hundert benötigter Saisonkräfte . (Das ist eine Subvertionierung von Amazon in Höhe von meheren 10.000 Euro)


Meiner Ansicht nach sollten bezüglich dieser Ausnutzung der sozialen Sicherungssysteme und den damit verbundenen Fragwürdigkeiten folgende Stellen unter Vorlage der Ablichtung des schriftlichen Stellenangebotes benachrichtigt werden:

Zoll
(mit Hinweis und Anfrage bezüglich eventueller Verstöße gegen Schwarzarbeitsgesetz und möglichem Erschleichen von subventionerenden Vorteilen, da sich dieser Arbeitgeber diese zwei Wochen über die sozialen Sicherungssysteme mit Leistungsfortzahlung begünstigend finanzieren lässt / gleichsam sollte fragend mit eingebracht werden, ob mit der Stellenzuweisung dieser Arbeit mit kostenloser 2-wöchig zu erbringender Arbeitsleistung möglicherweise auch eine Aufforderung zur Beihilfe zu Straftaten wie Schwarzarbeit und Hinterziehung der Sozial- und Steuerabgaben beinhaltet sein könnte)

Krankenkassen
(mit Hinweis und Anfrage wegen möglichem Vorenthalt von Abführung der Kassenbeiträge im Zeitraum dieser 2 Wochen der Gratisarbeitsleistung für diesen Arbeitgeber)

Rentenversicherungsträger
(mit Hinweis und Anfrage wegen möglichem Vorenthalt von Abführung der Renten- und Pflegeversicherungsbeiträge im Zeitraum dieser 2 Wochen der Gratisarbeitsleistung für diesen Arbeitgeber)

Bundesrechnungshof
(mit Hinweis und Anfrage bezüglich möglichem Erschleichen von subventionierten Vorteilen mittels Leistungsweiterzahlung bei 2 wöchigem Arbeitsverhältnisses ohne Lohnzahlung, was dem Arbeitgeber gegenüber den Mitbewerbern am Markt einen ungerechtfertigten Marktvorteil zu Lasten der öffentlichen Kassen sichert)


Bundesagentur für Arbeit
(mit Anfrage ob es nun an derTagesordnung ist, dass Arbeitgeber wie z.B. Amazon nunmehr kostenlos arbeitende Arbeitskräfte für einen Zeitraum von 2 Wochen zugeschoben bekommen, und damit einer so großen finanzstarkem Unternehmen indirekt aus öffentlichen Geldern Marktvorteile subventioniert / mit einfliessen lassen, dass man gleichgelagerte Anfrage auch bei allen weiteren überwachenden Behörden eingereicht hat)





Wenn diesen Meldungen jeweils eine Ablichtung des Vermittlungsvorschlages Jobcenter beigefügt wird und die Inhalte der Infoveranstaltung bei Amazon dazu benannt werden (eventuell noch nachweisende Unterlagen organisieren oder andereTeilnehmerals Zeugen ausfindig machen), kann man ja freundlich auf den dort im Vermittlungsvorschlag sichtbaren Namen des veranlassenden SB als direkten Ansprechpartner hinweisen, denn so hat SB was zu tun und bekommt auch ein wenig Aufmerksamkeit.
 

Bergkamener

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Hallo,

erstmal Danke für die vielen Beträge. Gut zu wissen, daß ich nicht der Einzige bin, der so empört ist.

Habe bis heute nachmittag nichts von Amazon gehört, also vielleicht hat man mich ja doch aussortiert.

Es ist wirklich schwer, zum Teil auch in der eigenen Familie, sich mit seiner Meinung durchzusetzen. Manche sagen mach es doch, dann hast dur wenigstens für 2 Monate mehr Geld, vielleicht macht dir die Arbeit auch Spaß,usw


Aber ich finde darum geht es hier gar nicht. Klar könnte ich das Geld auch gut gebrauchen, aber muß ich dafür meine Würde verlieren und mit mir alles machen lassen.

Warum nur 2 Wochen unentgeltlich arbeiten, warum nicht bis Weihnachten??? Gibt doch Geld von der Arge...... und selbst wenn es mit einer Einstellung nichts wird, sieht doch gut im Lebenslauf aus... wo ist die Grenze??? Was kann man mit Arbeitslosen alles machen?

Am Donnerstag, den 06.10 habe ich mein Routinegespräch mit meiner SB in. Vielleicht erfahre ich da neues.

In der Infoveranstaltung teilte und ein AMAZON Mitarbeiter mit, daß wir unentgeltlich 2 Wochen arbeiten müssten und die Arge war bei der Info anwesend!
 

Phys

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Hängt von der Intelligenz des jeweiligen Blödmannes ab!

Frage mich hierbei dann auch, ob Amazon die Anlernzeit zur Erlangung der Fähigkeiten, um wie hier ein Päckchen zuzukleben ,denn überhaupt mit nur 2 Wochen ausreichend angesetzt wurde? :icon_kinn:

Zwei Wochen bei solch hochqualifizierten Ausbildungsvorhaben halte ich für ganz schon knapp bemessen! :biggrin: Immerhin muss ja erlernt werden, dass so ein Päckchen einmal längst und einmal quer mit Klebeband zugeklebt werden muss. Zudem muss man erlernen, dass man zur Versendung eines sagen wir Fingernagel-Sets, nicht etwa einen Pack-Karton für eine Waschmaschine verwendet.

Das klingt ja doch schon alles recht kompliziert und wissenschaftlich. Amazon verlangt hier in den 2 Wochen unentgeltlicher Einarbeitungszeit eigentlich Unmögliches von seinen "zukünftigen Mitarbeitern".

Aber man sollte nicht meckern, den die Ausbildung zum Päckchen- Zukleber ist immerhin völlig kostenlos für den Auszubildenden Alg II Empfänger! :icon_party:

An Amazon ihrer Stelle, würde ich mir diese hochqualifizierte Ausbildung an meinen zukünftigen Mitarbeitern auch noch vom Jobcenter zusätzlich vergüten lassen. Sicher würde dass das Jobcenter auch einsehen, denn immerhin sorgt Amazon so ja auch für eine gute Arbeitslosenstatistik, die dann von der Lügen als erfolgreiche Politik der nazistisch veranlagten Koalition verkaufen kann. Wenn die Arbeitslosenzahlen so unter schwarz/braun gelb sinken, dann muss man ja einfach wieder CDU/CSU und FDP wählen!
Klingt mir zu kompliziert. Wie rum muss ich denn das Messer halten?
Eventuell ein Kurs das Messer und ich?
Ich sitze dann einen Tag alleine in einem Raum nur mit dem Messer, um mich daran zu gewöhnen?
 

teddybear

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Klingt mir zu kompliziert. Wie rum muss ich denn das Messer halten?
Das ist Amazon schnuppe, weil du eh nur eine Kuttermesser-Klinge in die Hand bekommst. Ist so recht praktisch, weil du das Messer nie extra neu in einen Griff einspannen musst. Also einfach Kutter -Klinge fest in die Faust und los geht’s! :icon_daumen:

An die vielen tiefen Einschnitte in deiner Hand gewöhnst du dich sehr schnell! Kann auch alles nicht so schlimm sein, weil in Indien ja auch Buddhisten mit Buschmessern oder Sperren im Gesicht rumlaufen.


Eventuell ein Kurs das Messer und ich?
Ich sitze dann einen Tag alleine in einem Raum nur mit dem Messer, um mich daran zu gewöhnen?
Solche Kurse bezahlt das Jobcenter aber nur dann, wenn du es auch an deinen Körper den ganzen Tag lang auf seine Schnittfähigkeit ausprobieren würdest. So könnte das Jobcenter nämlich sicher gehen, dass du eine Festeinstellung beim Sichelmann bekommen hast und somit aus der Arbeitslosenstatistik fällst.
 

Pünktchen

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Nein, erstmal bekommst Du einen Kurs, wie Du die Arbeitshandschuhe richtig anziehst :icon_neutral:

Und noch was: Wenn der Arbeitsvertrag doch eh bis Jahresende befristet ist, wer außer Elos muß sich denn dort bewerben oder tut dies gar freiwillig...also: Wer kündigt einen Job, um so einen bei amazon anzunehmen? Ich denke, ein Großteil der dort Versklavten sind halt Elos, und auf die kann man ja prima die 2 Wochen Sklave ohne Lohn anwenden.

Geht's noch :icon_kotz2:? So etwas muß man wirklich öffentlich machen!
 

Pünktchen

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Habt Ihr Euch schon mal bei amazon selber umgesehen? Die Lagermitarbeiter in Werne sind wohl als "Initiativbewerbung" getarnt. Ansonsten haben sie recht viel in ihren Allgemeinen Bedingungen zur Beauftragung von Firmen zur Kandidatensuche und Arbeitnehmerüberlassung stehen, auch was kostenlose Probearbeit (hier max. 2 Tage) und Bezahlung angeht.

http://www.amazon.de/AGB-Agencies/b/ref=amb_link_47262865_9?ie=UTF8&node=203002011&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=left-4&pf_rd_r=1E9HG6JR3V5DBTM83GMA&pf_rd_t=101&pf_rd_p=165840491&pf_rd_i=202984011
 

Bergkamener

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Die Lagermitarbeiter werden als Versandmitarbeiter gesucht:

Amazon.de - Karriere bei Amazon Standort Werne

Amazon.de: Search Jobs

Die Referenznummer des Stellenangebots bei der Arbeitsagentur ist aber nicht mehr vorhanden.

Kann sein, daß Amazon schon genug Aushilfen fürs Weihnachtsgeschäft gefunden hat.

Gruß
 

Phys

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Gott sind da teilweise Jobbeschreibungen bei.



 

gila

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Es lässt einen ja nicht los ... :biggrin:

Ich habe mal die Zertifikate recherchiert, mit denen sich Amazon schmückt. Es handelt sich um ein Zertifikat als "Top-Arbeitgeber 2011" - ausgestellt von einem Institut namens CRF (auf der roten Plakette kaum lesbar), welches sich folgendes auf die Fahne schreibt (rot von mir):

Die Zertifizierung als Top Arbeitgeber wird nur an die Unternehmen vergeben, deren Personalwesen die höchsten Standards erfüllt. Durch objektive, auf Fakten basierende Recherche prüfen wir, ob ein Unternehmen die Anforderungen erfüllt und sich somit für die exklusive Zertifizierung als Top Arbeitgeber qualifiziert.

  • Die Top Arbeitgeber Recherche
Bei der Recherche werden alle wichtigen Bereiche in der Personalpolitik der teilnehmenden Unternehmen bewertet. Die wichtigsten Einflussfaktoren, Praktiken und Grundsätze für Kriterien wie Vergütung & Sozialleistungen, Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung, Karrierechancen, Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur werden gründlich geprüft.

> Der Top Arbeitgeber Researchprozess

  • 100 % zuverlässig
Das niederländische Wirtschaftsministerium hat uns bescheinigt, dass unser Top Arbeitgeber Zertifizierungssiegel 100 % zuverlässig ist. Nach der Analyse des Ministeriums ist das Projekt in seinen Urteilen absolut vertrauenswürdig und es werden nur die Top Arbeitgeber zertifiziert, die den anspruchsvollen Standards für die Personalpolitik gerecht werden.

----------------------------------------

so weit so fein ... die "Fakten" zu AMAZON sind hier zu lesen: Top Arbeitgeber Deutschland 2011 > Amazon.de GmbH

So, :biggrin: - man beachte folgendes bei der "Sternchenvergabe" (für wie blöd hält man eigentlich den Bürger?)

Karrieremöglichkeiten: nahezu volle Punktzahlt von 5, alles andere würde ich nicht als "top" bezeichnen. Und Möglichkeiten sind in erster Linie mal Pinselmalereien, die man sich gern auf die Fahne schreiben kann...

Das 2. was mir auffiel, und was eher signifikant ist:

Einstellungen 2011 ca. 50 in Deutschland

In Worten: FÜNFZIG :icon_biggrin:

Diese "Aussichten" rechtfertigen in der Tat, dass zig-Tausende Steuergelder hier für "Arbeitnehmerüberlassungen" investiert werden und Elos unter Druck gesetzt.

Ich finde das skandalös und Augenwischerei!
 

Claus.

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Ich gebe meinen Senf auch noch schnell dazu; durfte auch an so einem Arbeitsamt-Amazon-Casting teilnehmen...

Amazon baut momentan in Untermeitingen (bei Augsburg). X-tausend neue Arbeitsplätze ... im Umkreis von 40km dreht seitdem jeder am Rad. Öffentliche Gelder ohne Ende; die Baugenehmigung hätte beinahe erst nach dem Spatenstich überreicht werden können; innerhalb 4 Wochen konnte eine neue Buslinie aus dem Boden gestampft werden; und (kein Witz!) die Bahn baut nun innerhalb eines Jahres einen zusätzlichen Bahnhaltepunkt.

Für Amazon sind nahezu 100% der Bewerber geeignet. Die haben da Ansichten, die fast noch schlimmer sind als die des JC.
Besonders für Langzeitarbeitlose ist das eine hervorragende Chance :icon_dampf:so viele Aufstiegschancen. Der Personalmanager hat auch als Versandhelfer angefangen...
Zudem haben die anscheinend eine nahezu affensichere Arbeitsorganisation und sind geimpft auf ihren "amerikanischen" Stil. Und der ist offensichtlich noch weitaus schlimmer wie sein Ruf!
Einzig bei den Bereichen Gesundheit und Arbeitssicherheit reagieren die äußerst empfindlich.
Gabelstapler gibt es dort nicht. Zu gefährlich! Ameise fahren nur mit Schein, jeweils nur tageweise und nur im stehen. Tepichmesser -Benutzung warscheinlich nur mit Waffenschein. Ab 15kg Packetgewicht kommt automatisch ein 2.ter Mitarbeiter dazu. usw. Ich darf leider keine 8 Stunden pro Tag stehen (hinsetzen ist im Versand verboten) und habe leider die 15kg-"Testkiste" fast nicht hochbekommen; vielleicht hätte ich auch nicht gleich darauf eine Schmerztablette einwerfen sollen? :icon_cry:Ich hätte doch so gern...

Vielleicht hätte ich sogar als Teamleiter anfangen können! Die durften nämlich von Juli bis September, im Rahmen einer Trainingsmassnahme, nach Leipzig zum einlernen.
Ich weiß allerdings nicht, ob die Gerüchte stimmen, daß die frischgebackenen Teamleiter jetzt doch keinen Vertrag von Amazon bekommen hätten; die hätten gemeinsam mit dem Fußvolk am Samstag in Untermeitingen anfangen äääh an der Einstellungs- Arbeitsplatzvorstellungs- Infoveranstaltung teilnehmen sollen. Allerdings hört man die beiden Wörter "Amazon" und "Sanktion" grade eh ziemlich oft gemeinsam in einem Satz. Und das, wo doch Amazon alle unschlüssigen Bewerber noch einmal angerufen hat?
 

götzb

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Hier ist es so das man auf Amazon vom Vermittler angesprochen wird aber es keine Rechtsfolge relevante Angebote gibt. Liegt wohl an den 2 Wochen gratis Arbeiten...und auch das Amazon betont,es wolle nur motivierte Mitarbeiter. Und der Lohn niedriger (Tarif OST) als bei DHL oder Quelle (nicht mehr präsent) liegt.
 

gila

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Untermeitingen? Aha... hier war mal die Rede von Kaufering.

"Logistikzentrum - Augsburg, Graben
Amazon plant die Eröffnung eines neuen Logistikzentrums in Graben im Landkreis Augsburg, Bayern. Amazon erwartet, in Graben insgesamt bis zu 1.000 langfristige Arbeitsplätze in den nächsten drei Jahren nach Eröffnung zu bieten und weitere bis zu 2.000 saisonale Arbeitsplätze während der Hochsaisonzeiten. Amazon wird das Logistikzentrum voraussichtlich im vierten Quartal 2011 in Betrieb nehmen."


Nun vorerst sind es mal 1000 Arbeitsplätze, wenn es stimmt. Alles andere ist nur saisonal. Außerdem werden die meisten Jobs Knochenjobs sein - wer hält das auf Dauer durch?

Hatten (und haben wir nicht wieder nun in Rumänien) einen ähnlichen Eiertanz bei NOKIA, bevor die Heuschrecken das Land, in dem sie groß wurden, wieder verließen?
Supportnet News: Nokia 2.0 in Rumnien wieder hat Nokia Millionen eingesteckt und feuert alle Mitarbeiter


Da sieht man mal: wenn Kinder einen Zebrastreifen auf dem Schulweg benötigen oder eine Ampel, dann müssen erst ein paar platt gefahren werden ...
Für ein paar Arbeitslose weniger, deren KOSTEN sicherlich schon im Vorfeld durch Subventionen etc. aufgefressen wurden, macht alle Welt wieder Bücklinge.

Der Mensch lernt halt nix :icon_neutral:
 

Bergkamener

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Hallo,

kurzer Zwischenbericht. Bis heute habe ich noch nichts von Amazon gehört, vielleicht geht der Kelch an mir vorbei.

War heute im Gespräch mit meiner SB. Wenn Amazon mich will, muß ich die Stelle annehmen, sonst drohen tatsächlich Sanktionen. Ich soll aber abwarten, bis Amazon sich bei mir meldet.

Ich weiß bis heute zwar immer noch nicht, wie ich reagieren werde, wenn Amazon sich bei mir meldet, aber meiner Meinung nach muß diese Sache öffentlich gemacht werden.

Mich macht es echt wütend, wie ein Großkonzern seine Gewinne auf Staatskosten und auf den Rücken von ELOS maximiert.

Ich überlege, den Radaktionen unserer Tageszeitungen eine kurze Info zu schreiben.

Aufhänger:

Gewinnmaximierung bei AMAZON auf den Rücken von Arbeitslosen??
2-Wöchiges unentgeltliches Probearbeiten wird von jedem ALG-Empfänger verlangt, um einen 3-Monatsvertrag für das Weihnachtsgeschäft zu erhalten!
Sanktion bei Ablehnung!
Demnächst nur noch Arbeitsstellen, wenn vorher unentgeltlich gearbeitet wird?

Vielleicht wird dann ein Redakteur recherchieren.

Mich interessieren auch Zahlen, z.B. wieviele Arbeitslose bei Amazon dieses Jahr unentgeltlich Probearbeiten, oder wieviele es bereits letztes Jahr taten, oder wieviele letztes Jahr nach Weihnachten übernommen, bzw entlassen wurden.

Was könnte ich noch tun??? oder wie gehe ich am Besten vor?
Persönlich eine Redaktion aufsuchen??

Gruß
 

Mario Nette

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Die Frage ist, wie weit du gehen willst: Willst du das in wallraffscher Art und Weise machen und aus dem Inneren berichten - dazu musst du die Stelle annehmen. Oder willst du als potenziell Betroffener vorher durch die Öffentlichkeitsarbeit Druck aufbauen - entweder anonym oder mit Namen. Ich hatte ja geschrieben, dass diese Thematik jedes Jahr um die Weihnachtszeit wieder auf dem Tapet landet -> es hat also Methode, was Amazon tut und offensichtlich haben die Medien- und Betroffenenberichte in der Vergangenheit (noch) nicht gefruchtet. Einfach mal die Suchmaschine deines Vertrauens befragen.

Du kannst die Redaktionen anschreiben/aufsuchen, musst dich aber darauf einstellen, dass du für die Story Absagen kriegen kannst. Du kannst überlegen, ob vielleicht Sendungen wie Panorama, WISO, ... kontaktiert werden können. Du könntest auch Martin fragen, ob es diesbezüglich eine Stellungnahme des Elo-Forums / des Vereins geben kann. Interessant ebenfalls, welche Meinung denn Gewerkschaften und Parteien (jeweils die kommunalen Vertreter) zum Thema haben. Und vielleicht findest du in deiner Umgebung noch andere Betroffene. (Die Sache mit PR Sozial hatte ich oben schon angesprochen.)

Für dein Vorgehen besonders geeignet sind schriftliche Beweisstücke (auch Internet) und/oder möglichst viele Zeugen. Ebenfalls vorteilhaft ist, die Dinge, die hier im Thread schon angebracht wurden, mit einfließen zu lassen - also der rechtliche Rahmen und gern auch die Information, dass Amazon nur 50 Menschen neu eingestellt hat.

Mario Nette
 

gila

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War heute im Gespräch mit meiner SB. Wenn Amazon mich will, muß ich die Stelle annehmen, sonst drohen tatsächlich Sanktionen.
:eek: Hattest du nicht auch körperliche Einschränkungen? Heben? Tragen? Jeden Tag 15 km minimum laufen??? (= 300 km/mtl.)

Ungeheuer, wo das alles so langsam hin führt ...

Artikel 12 Grundgesetz


(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.


(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.


(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.


OB SICH "SCHLAND" DIESMAL AUFRAFFEN KANN?
Statt nur zu meckern und jammern?





Aufruf zu internationalen gewaltlosen Protesten am 15. Oktober 2011 | Nachrichtenspiegel online


Athen, Madrid, New York: Attac ruft zu Protesten auch in Deutschland auf


15. Oktober • Gemeinsam protestieren, gemeinsam auf die Straße - Lingen / Ems - vermerkelt, verhartzt, verdammt



 

gila

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Danke, habe fertig ;-)
 

_LUCKY_

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Wieso werden nicht alle Stunden bezahlt?

Das würde ich schon gar nicht Akzeptieren, ebnso das kostenlose Probearbeiten nur weil ich ALG1 oder 2 beziehe.

Das ist Diskriminierung unterster Schublade, Antidiskriminierungs-Gesetz! (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz).

Ich war ebenfalls bei dieser Infoveranstaltung , am nächsten Tag habe ich sofort einen Arbeitsvertrag bis zum 31.12.2011 bekommen.

HAb mir das dort 1,5 Wochen angeschaut und hab die Kündigung eingereicht.
MEine Frage ob Amazon mich nicht kündigen könne wurde verneint, ich solle dankbar sein das die mir einen Vertrag gegeben hätten, da könne ich doch nicht kündigen !!!

Nach Rücksprache mit der ARGE kann es sein das die mir nun 30%
Leistungen kürzen, jedoch habe ich ja aus gesundheitlichen Gründen gekündigt und schau mal was da so jetzt kommt.
( hab ja 30 % Schwerbehinderung auf´s Knie.)

Auf jeden Fall ist das MODERNE SKLAVEREI !!!

Arbeiten bis zum umfallen, 3 Toiletten für ca. 3000 Leute,
Wer keine Fahrgemeinschaft mit min. 4 Pers. hat darf nicht auf den Parkplatz.

Aus Insiderquellen habe ich herausgehört das die Chancen auf Übernahme nach dem Weihnachtsgeschäft =0 sind !!!

Absolute Ausbeuterei !!!
 

Bergkamener

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„Das ist ganz im Sinne des Gesetzgebers und absolut nichts ungewöhnliches“, trat Arge-Sprecherin Mega dem Vorwurf entgegen, hier werde Steuergeld verschwendet und Arbeit subventioniert. Es sei das gute Recht jedes Arbeitslosen, seine Eignung für eine angebotene Beschäftigung „in Praktika auszuprobieren und sich zu beweisen. Das ist gängige Praxis“

Lucky, war es auch Dein gutes Recht 1,5 Wochen umsonst zu arbeiten??

Wann warst Du bei der Info-Veranstaltung?

Ich habe bis heute immer noch nichts von dem Ausbeuterverein gehört und hoffe es bleibt dabei.

Du konntest ja hinter die Kulissen schauen. Teile uns bitte einige Details mit.
 

gila

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Ich war ebenfalls bei dieser Infoveranstaltung , am nächsten Tag habe ich sofort einen Arbeitsvertrag bis zum 31.12.2011 bekommen.

HAb mir das dort 1,5 Wochen angeschaut und hab die Kündigung eingereicht.
MEine Frage ob Amazon mich nicht kündigen könne wurde verneint, ich solle dankbar sein das die mir einen Vertrag gegeben hätten, da könne ich doch nicht kündigen !!!

Nach Rücksprache mit der ARGE kann es sein das die mir nun 30%
Leistungen kürzen, jedoch habe ich ja aus gesundheitlichen Gründen gekündigt und schau mal was da so jetzt kommt.
( hab ja 30 % Schwerbehinderung auf´s Knie.)

Auf jeden Fall ist das MODERNE SKLAVEREI !!!

Arbeiten bis zum umfallen, 3 Toiletten für ca. 3000 Leute,
Wer keine Fahrgemeinschaft mit min. 4 Pers. hat darf nicht auf den Parkplatz.

Aus Insiderquellen habe ich herausgehört das die Chancen auf Übernahme nach dem Weihnachtsgeschäft =0 sind !!!

Absolute Ausbeuterei !!!

Wenn dem so ist, dass du dafür auch noch sanktioniert werden sollst, dann melde dich unbedingt wieder hier, man wird sicher versuchen, dir mit vereinten Kräften zu helfen!

:icon_daumen:
 

50GdB23

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Diese Sanktionierung würde ich mir nicht bieten lassen, da können dir hier bestimmt einige helfen.

DIe Zustände die dort herschen, das ist doch unter der Menschenwürde. Wer macht den den Mist mit, wieso gibt es denn 3000 Mietarbeiter, die sich sowas gefallen lassen??

Da war sogar meine verkorkste Kindheit noch besser. Echt traurig das man Menschen auf so eine art und weise ausnutzt....überhaupt ausnutzt -.-
 
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Hallo,

ich hab auch das große Vergnügen,an dieser Infoveranstaltung dieses supertollen Inet-Giganten teilzunehmen.

Aber auf einen Test bin ich dann sicher nicht vorbereitet, auch auf das Ausfüllen sonstiger Listen, Zettel etc., da davon nichts in der Einladung steht.

Muss ich denn so einen Spontantest überhaupt mitmachen?
Hat da einer Erfahrung? Ist ja nun kein Maßnahmeträger, sondern ein Arbeitgeber.
 

Till NBYCV

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Hallo zusammen,
selbst habe ich auch dieses Stellenangebot bekommen.

Darf eigentlich das Jobcenter sich für mich bewerben?

Außerdem bin ich zurzeit im Klageverfahren wegen meines VA mit aufschiebender Wirkung, habe ich da vielleicht irgendwelche Möglichkeiten anzusetzen?

Jobcenter schrieb:
1. Einladung

bitte kommen Sie zum unten angegebenen Termin in die

Amazon Fulfillment Germany GmbH, Wahrbrink 25, 59368 Werne, Werkstor

Ihre Termindaten:

Datum:
Uhrzeit:
Raum:

Vorstellungsgespräch amazon

Dies ist eine Einladung nach § 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit § 309 Abs. 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).

Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten, wird Ihr Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld um 10 Prozent des für Sie nach § 20 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) maßgebenden Regelbedarfs für die Dauer von drei Monaten gemindert.

Beachten Sie bitte unbedingt auch die nachfolgende Rechtsfolgenbelehrung und die weiteren Hinweise.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Reisekosten erstattet werden. Falls ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt wird, legen Sie bitte den Fahrschein vor. Bitte bringen Sie auch Ihren Personalausweis oder Reisepass mit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Jobcenter

Dieses Schreiben wurde mit Hilfe einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage gefertigt und ist deshalb nicht unterschrieben. Für seine Rechtswirksamkeit ist die Unterschrift nicht erforderlich.
 

Till NBYCV

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http://www.elo-forum.org/beruf/46328-kein-unfallschutz-probearbeitstag-sg-aachen-26-09-16-09-a.html#post492162

Wer kann dazu was sagen/schreiben?
Theoretisch kann so etwas aufgrund des Urteils dann doch ausgeschlagen werden?

In dem Urteil geht es zwar um ein Arbeitsverhältnis weniger Stunden. Es kann aber auch sein, dass, das Probearbeitsverhältnis aufgrund welcher Gründe auch immer, nur wenige Stunden oder einen Tag dauert. Dann würde das Urteil doch greifen??? Immerhin doch möglich das sich ziemlich schnell rausstellt, dass ich nicht geeignet bin?

Vielleicht meldet sich ja noch jemand?
 
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