Stellenangebot vom Amt bekommen, möchte ablehnen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

test2

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Hallo,

ich habe da ein kleines Problem. Ich habe eine Stelle einer Firma vom Amt zum bewerben bekommen.

Manko: diese Firma war als Subunternehmer für meine alte Firma tätig, bei denen unter anderem die Arbeitszeiten fürs Gesäß (teilweise länger als 12 Stunden am Stück).

Außerdem: Petzen wäre Unschön, und selbst wenn, ich vermute mal, daß die für so eine Behauptung bestimmt Beweise haben wollen.

Wie kann ich gefahrlos ablehnen, ohne mir zu Recht sagen zu lassen, daß ich ein Arbeitsverweiger wäre.
Denn Arbeit unter normalen Umständen suche ich.

Vielen Dank!
 

Sebi1988

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hast das angebot per PZU bekommen ? wenn nein, dann hast du es eben nicht bekommen ... die post wirds wohl verbummel haben .. sowas kommt vor :biggrin:
das jobcenter ist dann nämlich verpflichtet dir zu beweisen, dass du dieses stellenangebot doch erhalten hast und das wird schwierig ... ;)
ist aber nur sonen gedanke, was du machst musst du selbst wissen.
 

test2

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Das geht leider nicht, mein Berater hats mir in die Hand gedrückt...
 

gelibeh

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dann würde ich beim Vorstellungsgespräch ganz geschickt die Sprache auf die Arbeitszeiten bringen. Dass Du in der Firma gearbeitet hat, wo die Subunternehmer waren, geht ja aus den Bewerbungsunterlagen hervor.
Muss man sehen, wie man das formuliert.
 

AnonNemo

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Hallo test2,

als Erstes würde ich wissen wollen:
Hatte das Stellenangebot eine RFB (Rechtsfolgenbelehrung)?

Nein? ... und ab in die (JC-Archivierungs-):icon_tonne:!

AnonNemo
 

koloss

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Es geht nicht um ein Vorstellungsgespräch, richtig ? wohl eher um eine Bewerbung.

Mach das so, wie Gelibeh dir das geschrieben hat, hebe hervor das Du da schon gearbeitet hast und wie "unzufrieden" dort warst, lass deiner Phantasie freien lauf, aber vorsicht bei der Formulierung, das muss schon sehr geschickt formuliert sein.
"Da mir das Subunternehmen bekannt ist, bei dem Stellenangebot um dem es sich handelt, war der hohe Personalwechsel stets eine Herausforderung.
Die Bezahlung entsprach nicht meinen persönlichen vorstellungen, die bei Ihnen sicherlich vernünftigere Konditionen entsprechend der Arbeitsleistung angepasst sind."

Irgendetwas .. sei spontan,mir fällt jetzt nichts bissigeres ein.
Vielleicht fällt noch jemandem was nettes ein, geduld. (oder google)
 

test2

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Nur zum Verständnis:

meine alte Firma war in Ordnung, die haben mich aber leider kündigen müssen, da ein Objekt weggefallen ist.

Der Subunternehmer hat es dort mit der Arbeitszeit etwas übertrieben.
 

koloss

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Dann versuche das so in die Bewerbung rein zu quetschen, das der Subunternehmer dir nicht zusagt und Du vom hören und sagen her das gehört hast.

"Mir hatte man nach wegfall des Objektes zugetragen, wo mein Arbeitsplatz war, das allerdings vom jetzigen Subunternehmen geführt wird, die Arbeitszeiten nicht zusagen werden." <- das kannst Du aber am besten nur im Vorstellungsgespräch sagen, aber die Richtung ist klar oder?

Da Du dich ja gegen diese Bewerbung mit Händen und Füssen wehrst, mach doch einfach eine Standardbewerbung, wo ausversehen einige Fehler sich einschleichen, und/oder nicht zu dem Arbeitsplatz so richtig zu passen scheint.
Lass z.B. den Ansprechpartner weg und schreib die normale Floskel "Sehr geehrte Damen und Herren..." rein, also so unpersönlich wie es nur geht.
Arbeitszeugnisse nicht mitschicken, ausser es steht audrücklich im VV.

Oder einfach darauf ankommen lassen, das es zum Vorstellungsgespräch kommt, da kann man dann auch zuspät kommen und sein Interesse im Gespräch ganz deutlich machen: Ne, das sind mir zuviele Stunden..nee, das ist mir zu wenig Kohle....schwups bist Du den AG los.... :biggrin:


Ist der VV denn mit rechtsfolgebelehrung ?
Fehler sind halt nur menschlich..... :icon_mrgreen:
 

AnonNemo

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@test2:
Keine RFB ~> keine Bewerbung ... fertig!!!

Falls es Probleme geben sollte, dürfte die Information mit den 12 Arbeitsstunden am Tag ein guter Grund sein, warum man an der Stelle nicht interessiert war.
Anzeige wegen dem Verdacht auf einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.
 

Pixelschieberin

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Ich bewerbe mich mit Qualifikationen, die ein selbstbewußter AG, der auf eine partnerschaftliche Beziehung wert legt, gut verträgt.
Verantwortung übernehmend und Führungspositionen bekleidend. Teamleitung, Qualitätssicherung, Einkauf, Kundenbetreuung, you name it.

Manche der vorangegangenen Vorschläge halte ich für genau so gut interpretierbar wie Zeugnisse wo geschrieben steht: "XY hat sich stets bemüht."
Den Deibel würde ich tun, sowas in einem Schreiben abzusetzen und mich mit Beweismaterial angreifbar zu machen.
Manche SBs mögen ja 'n bissi doof sein aber bei Gericht sind sie nicht gaaaaaanz so weit weg von der Arbeitswelt und den gängigen Formulierungen.

Daß ich mich nicht einfügen werde, kann beim Vorstellungsgespräch mit Körpersprache signalisiert werden.
Da reicht es schon, sich auf eine bestimmte Weise hinzusetzen und auf bestimmte Art und Weise zu gucken und ganz bestimmte Fragen zu stellen.
Vorsicht, nicht zu unbekümmert. Früher habe ich ausgerechnet da die Zusagen bekommen, wo ich schon nach dem ersten shake-hands gar nicht hin wollte.
Das waren noch die Zeiten <40 Lenze
 
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