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Stelle bekommen - kein Geld um den ersten Monat zu pendeln

mickymouse

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Guten Abend alle zusammen,

sorry schonmal falls das nun der falsche Forenteil ist aber ich war mir insgesamt unsicher wo ich das nun posten kann. Bitte hackt mir nicht den Kopf dafür ab.

Folgende Situation:

Ich bin 22 Jahre alt und wohne bei meinen Eltern in der Nähe von Freiburg. Ich habe im August 2013 meine Ausbildung abgeschlossen, zeischenzeitlich gearbeitet und bin nun seit Januar 2014 durchgehend arbeitslos.

Nun habe ich eine Stelle in der Schweiz gefunden die ich am in einer Woche antreten darf, habe aber keine Möglichkeit den ersten Monat bis zur ersten Zahlung zu pendeln.

Ich bekomme ca. 300 Euro ALG
Ich habe ca. 50 Euro auf dem Konto
Ich besitze ein 16 Jahre altes Auto mit einem Restwert von ca. 400 Euro

Ein Abo mit dem Zug würde pro Monat etwa auf 500 Euro kommen da ich bei der SBB in der Schweiz ja noch den "Juniorenrabatt" mit 22 bekomme. Davon abgesehen, dass ich jeden Tag etwa 6 Stunden Zug fahren würde, hätte ich für diese Stelle kein Problem das anzutreten.

Das Problem ist nun, dass ich ein Paar Monate pendeln müsste bis ich in die Schweiz auswandern könnte da ich wie bereits erklärt absolut nichts besitze was irgendwie von Wert sein könnte. Habe jedoch keine 500 Euro Fahrt + Geld furs Essen um den ersten Monat zu überbrücken.

Kann ich irgend eine Hilfe vom Amt beantragen?

Klar wird mir keiner Kaution + erste Monatsmiete für eine Wohnung bei Zürich (ist sowieso Ausland) vorstrecken aber mit 6 Stunden Zugfahrt am Tag kann ich auch n Monat leben. Irgend eine Hilfe für die Fahrtkosten wäre wirklich toll. Nur ungern würde ich mein Auto gegen eine Monatskarte eintauschen.

Meine Eltern haben leider keine Möglichkeit mich zu unterstützen, sonst würden sie es selbstverständlich tun.
 

wolfmuc

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aber mit 6 Stunden Zugfahrt am Tag
.. ich seh das als Blödsinn, sorry - weil es von deiner Freizeit abgeht..:icon_motz:

da wahrs doch vernünftiger mit dem AG die Situation zu erklären, ggf. Ünterstützt er dich ja mit ner Suche nach nem Zimmer . und wenns nur ne Pension ist -- oder n Vorschuss ..

lg
 

Julchen68

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Wenn's ein ordentlich bezahlter Job bei einer vernünftigen Firma ist (da Du nicht grundsätzlich über die 500 Piepen jammerst, nehme ich das jetzt einfach mal an), dann würde ich direkt dort nach einem Vorschuß fragen.

Habe ich schon mal sebst aus exakt denselben Gründen gemacht und ohne viel Aufhebens 500€ bekommen.
Und vielleicht haben die ja doch ein Zimmerchen übrig?
Denn das mit den 6 Stunden Pendelzeit sehe ich nur entspannt machbar, wenn Dir zu Hause alle Alltagsarbeiten wie Einkaufen, Wäsche, ggf. Behördengänge etc abgenommen werden sollten. Sonst bist Du bei allen guten Vorsätzen schon nach 4 Wochen ausgepumpt, weil die Wochenenden zu einer Hetze werden und auch die Pausenzeiten auf der Arbeit für Rumtelefonierei draufgehen. Da hatte ich schon bei 4 Stunden (aufgrund völlig bescheuert geplanter Umbaumaßnahmen und Ersatzverkehr der Bahn) meine Probleme.
 
E

ExitUser

Gast
Also ich würde mir in der Schweiz ein Zimmer in einem Hotel oder einer Pension suchen.
Das lässt sich mit dem Verdienst dort finanzieren.
Viele Pensionen in der Umgebung von Zürich z.B lassen mit sich einen festen Monatspreis aushandeln.
Und ich würde mich dann dort im Ort auch ofiziell melden.
Denn wenn Du nur pendelst, als Grenzgänger, dann musst Du deinen Verdienst aus der Schweiz in Deutschland versteuern.
Hast Du Dich gut darüber informiert?
Mache es bitte, sonst kann es große Probleme mit dem Finanzamt geben.

Mal ein Tipp, in Winterthur würdest Du mit einem Zimmer Glück haben.
Und von dort bis Zürich mit dem Zug ist es noch nicht einmal eine halbe Stunde.
Bad Zurzach wäre auch eine Möglichkeit, dort wohnen immer noch einige ehemaligen Arbeitskollegen von mir in einer Pension, und dass schon für teilweise drei Jahre.
Die pendeln alle zwei Wochen mal nach Hause.
 
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