Stelle abgelehnt, gibt das Ärger? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

glamourkitty

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2006
Beiträge
45
Bewertungen
0
Ich habe vom Amt eine Stelle als Baumaschinenführerin in Dortmund (Radlader und Bagger auf einem Schrottplatz) vorgeschlagen bekommen. Diese lief über eine Zeitarbeitsfirma in Mühlheim. Ich dachte, o.k., wenn der Arbeitsort Dortmund ist, fahre ich da hin und an dem Job könnte ich Spaß haben. Ich habe vorher angerufen und sollte vorbei kommen.
Ich bin dann mit meiner Freundin da hin gefahren, sie ist gefahren, weil ich auf längeren Autobahnfahrten Angst habe (wegen eines Unfalls und habe außerdem Epilepsie).
Ich habe dort einen Personalbogen ausgefüllt, in dem ich unter Anderem angegeben habe, welchen Führerschein ich habe und welche Baumaschinen ich fahren kann.
Im Gespräch stellte sich heraus, daß die angebotene Stelle schon längst besetzt war. Ich bin aber in die Kartei aufgenommen worden. Dabei habe ich angegeben, daß ich aufgrund der Epilepsie keine Schichtarbeit mache und in Dortmund und Umgebung (ca. 20 km) arbeiten möchte.
Gestern bekam ich einen Anruf, ob ich heute in Arnsberg einen Kipplaster fahren könne.
Ich habe diese Stelle abgelehnt, weil ich keinen Kipplaster fahren kann, nur Führerschein Kl.B habe und mir Arnsberg zu weit ist.
Teilen die das dem Amt mit und kann ich dafür Ärger kriegen? Im Prinzip war ich doch für die Stelle nicht geeignet, da kein Führerschein und keine Erfahrung für Kipplaster.
 

sammy

Elo-User*in
Mitglied seit
22 Juli 2005
Beiträge
296
Bewertungen
88
hallo glamourkitty,

was soll denn passieren? du hast mangels erforderlicher fahrerlaubnis nicht die qualifikation einen kipplaster zu führen. ob die za-firma dies nun der agentur mitteilt oder nicht, ist ebenfalls egal, weil du schlichtweg für diese stelle nicht geeignet bist.

gruß
sammy
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.841
Bewertungen
21.248
Epilepsie

Hallo Kitty,

ich wndere mich ganz ehrlich, dass Du bei Epilepsie überhaupt nen Führerschein hast.

Das kann gefählich werden.

Kerstin
 

glamourkitty

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2006
Beiträge
45
Bewertungen
0
Nein, das macht bei mir nichts.
Ich bin seit Jahren gut auf Medikamente eingestellt und habe einen Test machen müssen, bevor ich den Führerschein gemacht habe. Nach einem und dann noch mal nach zwei Jahren mußte ich wieder ein Gutachten vom Neurologen vorlegen. Ich habe ja keine Anfälle.
Einschränkungen habe ich "nur" dadurch, daß ich nicht so schnell arbeiten kann wie Andere und keine Wechselschicht vertrage.
 

Bruno1st

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Dezember 2005
Beiträge
3.722
Bewertungen
2
Re: Epilepsie

Kerstin_K meinte:
Das kann gefählich werden.
gefährlich kann alles werden :))) das ist halt das Leben.

Dann müßten auch die Diabetiker, usw. den Führerschein abgeben und der Rest der Autofahrer auch noch, weil man ja auch einen Herzinfarkt am Steuer bekommen kann - obwohl, das wäre natürlich die Möglichkeit für eine technische Weiterentwicklung - automatische Gesundheitskontrolle am Steuer.
Aber wenn bis dahin alle Gefährdeten nicht fahren dürfen, wer bleibt noch übrig ? Raucher denen mal die Zigarette runterfällt und Leute mit Promille hinter dem Steuer und Politiker mit Fahrer.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.841
Bewertungen
21.248
Autofahren mit Handicap

Hallo Bruno,

so wie das bei Kitty gelaufen ist mit dem Gutachten ist das richtig und das ist auch gut so.

Wenn ich ein Fahrzeug lenke habe ich auch eine Verantwortung.

Weißt Du, ich selber bin auch behindert und brauche zusätzliche Technik in meinem Fahrzeug, damit ich es sicher führen kann. Das ist sogar in meinem Führerschein eingetragen. Würde ich jetzt ein nicht umgerüstetes Auto fahren, wäre das brandgefählich, weil ich mit den Beinen nicht schnell genug reagieren kann. Ich findes es auch unverantwortlich, wenn sich Leute ans Steuer setzen, die nicht richtig sehen.

Hast Du vielleicht Lust, von so jemandem überrollt zu werden, der Dich z.B. am Zebrastreifen nicht sieht?
 

Bruno1st

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Dezember 2005
Beiträge
3.722
Bewertungen
2
Re: Autofahren mit Handicap

Kerstin_K meinte:
so wie das bei Kitty gelaufen ist mit dem Gutachten ist das richtig und das ist auch gut so.

Ich findes es auch unverantwortlich, wenn sich Leute ans Steuer setzen, die nicht richtig sehen.
Hast Du vielleicht Lust, von so jemandem überrollt zu werden, der Dich z.B. am Zebrastreifen nicht sieht?
Von Gutachten halte ich wenig - weil das Gutachten nru die aktuelle Situation wieder gibt, aber nicht sagen kann, was sich wann und wie ändert.

Viele Leute haben schlechte Augen, doch wer mich auf dem Gehweg übersieht muß schon eine gelbe Binde mit 3 Punkten tragen. Außerdem sollte auch der Fußgänger selbst schauen, was in seiner Umgebung so los ist.
Oder wie habe ich mal vor Jahren vier Fahrgästen im Taxi geantwortet, als die am Sonntag morgen um 06:00 wissen wollten, was ich mache, wenn mir so ein Radfahrer wie eben (volle Kanne bei rot rüber) in den Weg kommt. Meine Antwort war : "ich mache den Rückwärtsgang rein und schaue nach, was ich überfahren habe"

Außerdem gibt es auch Leute die nach Gehör fahren :lol:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten