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Steinbach (CDU) für Koalition mit der AfD

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"Die AfD ist nach meinen Beobachtungen eine rechtsstaatliche, demokratische Gruppierung und damit ebenso unser Konkurrent wie unser möglicher Partner", sagte die Präsidentin des Bundes des Vertriebenen dem Magazin "Der Spiegel".

"In unserer Demokratie müssen die Parteien dazu bereit sein, mit allen demokratischen Gruppierungen zu koalieren, die nicht radikal oder gewaltbereit sind", so Steinbach. "Wenn Parteien anfangen, sich einander zu verweigern, dann wird es sehr gefährlich für die Demokratie."

Die CDU-Spitze hatte dagegen erklärt, dass es weder Bündnisse noch Kooperationen mit der AfD geben werde. Unionsfraktionschef Volker Kauder kündigte an, dass er auch keine Talkshows mehr besuchen werde, falls AfD-Politiker teilnehmen. Dieser Kurs stößt in der Partei auf Unbehagen. "Ich persönlich würde mich anders entscheiden", sagte Wolfgang Bosbach (CDU), Chef des Innenausschusses im Bundestag. Es sei nicht richtig plausibel, dass Kauder mit Spitzenkräften der Linken diskutieren wolle, nicht aber mit AfD-Chef Bernd Lucke.
Quelle:

Uneinigkeit in der CDU: Steinbach sieht AfD als möglichen Koalitionspartner
 
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