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Kathrin

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Hallo,

ich habe ein paar kurze Fragen, weiß jemand was? :kinn:
Also bisher wohnte ich in einer möblierten Wohnung (Haus) zur Miete.
D.h. teilmöbliert, also nicht alle Möbel gehören mir, ein Teil schon.

Der dementsprechende Mietvertrag liegt der Arge vor. Jetzt will ich in eine neue Wohnung ziehen mit meinem 4-jährigen Sohn.

Was ist mit den Möbeln, die mir nicht gehören, mir aber in der neuen Wohnung dann fehlen? Es handelt sich dabei nicht nur um Möbel, sondern auch Geräte, so Waschmaschine und Wäschetrockner, Garderobenmöbel, Schlafzimmer. Eine Einbauküche gehört mir, aber ob ich die mitnehmen kann, weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, ob ich eine dementsprechend große Küche in der neuen Wohnung habe. 270 x 330 cm als L-Küche.

Also die Wohnung suche ich gerade noch. Aber da ist schon das Problem, wenn die Stellfläche da ist, passen die Wasseranschlüsse nicht, usw.

Der Vermieter will die Küche auch nicht übernehmen (bezahlen), was ich verstehen kann. Ich will auch nicht verzichten auf diese Küche, weil ich sie mir hart vom Munde abgespart habe
:cry:

Ich habe auch keine Rücklagen, um Waschmaschine usw. zu kaufen. Was kann ich beantragen? Ach menno, ist schon zum Heulen. Ausziehen tu ich nur, weil ich seit Monaten keine KdU kriege, kein Alleinerziehendenzuschlag, mir wird die eheähnliche Lebensgemeinschaft untergejubelt mit dem Vermieter, der selbständig ist und ich will nicht klagen, bin inzwischen so krank, daß ich es nicht mehr überleben würde und von 279,00 € kann ich auch nicht mit meinem Kleinen leben! Habe kommenden Dienstag Termin bei meiner ARGE und dann will ich den Umzug ankündigen. Wäre schön, wenn ich dann etwas vorbereitet dort hin käme!

Trotz allem schöne Weihnachten für Euch! :stern:
 
E

ExitUser

Gast
benutze die Suchfunktion unseres Forums. Es steht schon eine Menge zu deiner Frage in den verschiedenen Themen. Zur Hilfe nimm dir das SBG II und lies es ein wenig!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Kathrin, Dein Problem sind nicht die Möbel, sondern deine eheähnliche Gemeinschaft mit deinem Vermieter, welche dir das Amt unterstellt.

Ich rate dir Anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn so lange wie man dir keine KDU bezahlt, wird man dir den Umzug auch nicht genehmigen.

Auszug aus dem § 22 SGBII


(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind.

(3) Wohnungsbeschaffungskosten sowie Mietkautionen und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.
 
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