Statistikänderung enthüllt: Mehr Leiharbeiter als angenommen – Tendenz steigend

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Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Statistikänderung enthüllt: Mehr Leiharbeiter als angenommen – Tendenz steigend

In Deutschland gibt es mehr Leiharbeiter als bisher bekannt. Hintergrund ist die Umstellung auf ein genaueres Meldeverfahren in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. 2014 arbeiteten rund 900.000 Menschen für einen Verleihbetrieb – 40.000 mehr als nach alter Statistik. 2015 ist ihre Zahl zudem weiter gestiegen.
Statistikänderung enthüllt: Mehr Leiharbeiter als angenommen ? Tendenz steigend | O-Ton Arbeitsmarkt
 

Kone

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Hier bei uns werden es Woche für Woche immer mehr ZAF Firmen die neu gegründet, oft von Ex-Dispos der größeren ZAF, aus dem Boden schiessen.

Gier ist gut, Gier ist richtig.... so deren Motto!

Für LAN bedeutet das nichts gutes, der Kampf um Marktanteile geht wie immer über den Preis beim Entleiher zu lasten der dort arbeitenden LAN.

Die Flüchtlingskrise verschärft den Druck bei den ungelernten Helfern und Lagerarbeitern noch mehr.

Ich sehe wieder Rückschritte und Verhältnisse kommen die einst Wallraff in den frühen 1980er Jahren beschrieb.

Kaum einer kennt noch die dreckigen Methoden von damaligen, kleinen "Weltfirmen" wie Manpower oder Randstad im Bereich der Helfer/Lageristen.
 
E

ExitUser

Gast
In anderen Bereichen hat man auch befristetet Verträge und niedrigen Löhne.
Jeder muss doch seine eigenen Grenzen und Lohnvorstellungen kennen und dann auch vertreten. Leiharbeit hin oder her.

Wenn ich sehe, was ein Bekannter bei einer Leihbude verdient kann ich nur neidisch werden mit meiner Festanstellung. Die große Ungerechtigkeit sehe ich darin, dass der Werdegang stärker bewertet wird als die Leistung.
 

Kone

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Dem stimme ich aus eigener Erfahrung zu, bei der Zeitfirma DIS AG hatte ich einen guten, festen Monatslohn der spätestens am 28. auf dem Konto war, lange Kundeneinsätze (+12 Monate), freundliche und ehrliche Dispos die mir die ein oder andere bezahlte Weiterbildung ermöglicht haben.

Am Geburtstag kam die Niederlassungsleiterin zum Kundenbetrieb mit einem Geschenkkorb und gratulierte mir, Dienstwagen + Tankkarte bei entfernten Einsätzen die schlecht mit ÖNV erreichbar waren.

Umgekehrt, bei DB-Schencker, also keine ZAF, miese Bezahlung, absolut cholerische Vorgesetzte, Chaos im Schichtbetrieb, hohe Fluktuation der Belegschaft, verlogener Betriebsrat.
 

Hexe45

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Wenn ich sehe, was ein Bekannter bei einer Leihbude verdient kann ich nur neidisch werden mit meiner Festanstellung. Die große Ungerechtigkeit sehe ich darin, dass der Werdegang stärker bewertet wird als die Leistung.

Warum bewirbst du dich dort dann nicht?

Fänd ich besser als Neid.
 

Kone

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Warum bewirbst du dich dort dann nicht?

Fänd ich besser als Neid.

Er hat in seiner Kernaussage vollkommen das Dilemma beschrieben.

Deutsche Personaler, generell Vorgesetzte gehören zu den schlechtesten Weltweit. Da wird nur auf Zeugnisse, Abschlüsse gestarrt, hast du Abitur oder nur Realschule, warst du 10 Jahre oder nur 1 Jahr in der vorherigen Firma.

Im englischen, skandinavischen Raum ist das vollkommen anders. Da ist ein bunter, wechselhafter CV (wie bei viel ZAF üblich), ein Ausdruck von Flexibilität.

Bei Bilfinger hatte ich ein VSG 2015 das fast handgreiflich endete als der Personaler cholerisch und beleidigend wurde wegen meiner vielen ZAF im CV.

Jobhopper, Abbrecher waren da noch die nettesten Vorwürfe, der Abteilungsleiter der IT, der die Vorgespräche geführt hat, den Einstellungstest durchgeführt hat war Fassungslos. Mehrfach hat der sich im Anschluss entschuldigt bei mir für seinen ********** von Personalleiter.
 

Hexe45

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@ Kone
deine Ansicht bezüglich der Qualität macher Personaler kann ich teilen.

Ich hatte in der Bewerbungsphase nach meinem Rehastudium noch eine andere Nettigkeit kennen lernen dürfen.

Nämlich das Assesment, davon drei in einen Monat und du warst gebügelt.
 

Kone

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Du ich habe für ein Chemieunternehmen einen ganzen Tag einen psychologisch-esoterischen Test machen dürfen.

Am Ende gab es bunte Kreisdiagramme und einen ratlosen Psychologen der mich nicht einordnen konnte, da ich in allen drei Abschnitten des Kreises dieselbe Punktzahl hatte, was laut ihm (Dipl. Psychologe) eigentlich gar nicht möglich sein kann!

Ich habe es ihm dann erklärt! :biggrin:

Grob erklärt:
Der Test enthielt ständig wiederholende Ereignisse/Fragen in wechselnder Konstellation, nach 5.min hatte ich das durchschaut und den Test manipuliert.

Das Gesicht hättest du sehen sollen, den Job bekam ich sofort. Leider befristet....
 
E

ExitUser

Gast
Warum bewirbst du dich dort dann nicht?

Fänd ich besser als Neid.

In meiner Branche gibt es so gut wie keine Leiharbeit. Ich hatte mich mal bei Brunel beworben und kann nur sagen, dass der Kontakt respektvoll und freundlich ablief.

Generell tun sich die Leihbuden schwer mit der Vermittlung von Behinderten. Die wollen ja etwas verkaufen und nicht unbedingt Mitarbeiter, die nur eingeschränkt einsetzbar sind. Unsere Leihbude ist der Ifd und wie der agiert, kann man hier ja auch öfter nachlesen.

Neidisch sagt man halt so. Wirklich beneiden kann ich ihn auch nicht, da sie im Gegenzug auch sehr viel auf sich nehmen muss. Abgesehen davon gilt der zweite Teil meiner Aussage ja auch für die Leihbuden...
Mit akademischem Abschluss wird man in einen entsprechenden Tarif eingestuft. Zumindest entspricht das einem Durchschnitteinkommen.
 
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