Star-Richter soll über Zinsgeschäfte der Deutschen Bank urteilen

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Mailand (Reuters) - Einer der prominentesten Richter Italiens soll den Betrugs-Prozess
gegen die Deutsche Bank und vier andere internationale Banken führen.

In dem Verfahren gegen die Deutsche Bank, die HRE-Tochter Depfa, die UBS und die US-Bank JPMorgan
geht es um den Vorwurf der vorsätzlichen Täuschung beim Verkauf komplexer Wertpapiere,
mit denen die Stadt Mailand ihre Zinslast verringern wollte.

In Deutschland streitet sich die Deutsche Bank bereits mit Dutzenden von Mittelständlern,
Gemeinden und kommunalen Firmen über solche Zinsswap-Geschäfte.
Die bisherigen Urteile gehen in unterschiedliche Richtungen.
Quelle

Betrugsprozess gegen 4 Banken in Italien eröffnet

In Italien hat der Prozess gegen vier ausländische Banken wegen des Vorwurfs eines betrügerischen Derivategeschäfts begonnen.
Der Deutschen Bank AG, der irischen HRE-Tochter Depfa Bank, der schweizerischen UBS AG sowie dem US-Institut J.P. Morgan Chase .......

Die Banken haben laut Staatsanwaltschaft 100 Mio EUR in illegalen Profiten durch den ordnungswidrigen Verkauf von Derivaten erzielt.
Quelle

Zweifelhafte Zinsgeschäfte
Unternehmen und Kommunen als Bankenopfer
..... Betroffen sind schätzungsweise 700 mittelständische Unternehmen und knapp 200 Kommunen.
Zwar mischten auch andere Banken mit, doch gerade die Deutsche Bank verkaufte dieses Programm besonders gern.

Dass die Deutsche Bank ihre Kunden dabei über den Tisch ziehen wollte,
daran haben die Richter des Oberlandesgerichts keinen Zweifel:
........

Italien geht gegen "Swap"-Geschäfte vor

Rechtsanwälte wie Jochen Weck, der viele "Swap"-Geschädigte vertritt, kann das nicht verstehen.
Seiner Auffassung nach hätte die Staatsanwaltschaft allen Grund, sich mit den Banken zu befassen, die solche Produkte verkaufen. So wie in Italien.
Zweifelhafte Zinsgeschäfte - ZDF.de
 
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