Städtischer City Service wird erweitert (1 Betrachter)

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Paolo_Pinkel

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Aachen. Sie sind inzwischen ein vertrauter Anblick in den Straßen der Aachener City: Die Akteure des City Service. Seit knapp zwei Jahren in den Aachener Stadtfarben gelb-schwarz deutlich erkennbar im Innenstadtbereich unterwegs, werden sie ab April auch in den Stadtbezirken Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster-Walheim, Laurensberg und Richterich eingesetzt werden.

Die Initiatoren des Projektes, städtische Wirtschaftsförderung, ARGE, Märkte und Aktionskreis City (MAC) sowie das Sozialwerk Aachener Christen (SAC) als Qualifizierungsträger blicken resümierend positiv auf die ersten 22 Monate ihres Gemeinschaftsprojektes 'City Service'.

Gestartet mit sechs Teams zu je zwei Personen verfügt der City Service mittlerweile über mehr als 30 Teilnehmer, so dass nun auch die Expansion in die Bezirke möglich wird. Diese war, nachdem ein Pilotprojekt im Bezirk Eilendorf sehr gute Ergebnisse gebracht hatte, von Politik und Verwaltung der übrigen fünf Bezirke schon seit geraumer Zeit gewünscht.
Städtischer City Service wird erweitert - AZ-Web.de

(Man beachte die Kommentare:icon_party:)

Gruss

Paolo
 
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ExitUser

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Der Link scheint nicht zu gehen, er läd und läd und läd und...


jetzt isser da.
 

Hotti

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Gelb-Schwarz gekleidet auch noch. Also wenn ich dort hin müsste.Ich bin weder Dortmunder Fussballfan, noch Fan von einer schwarz-gelben Regierung. Wieso also sollte ich mich so verkleiden?:icon_kinn:

:icon_idee:Ich habs, um als Hartzer erkannt zu werden.
 
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ExitUser

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Wichtig ist Kuck jedoch auch die Feststellung, dass die Akteure des städtischen Services weder so genannte hoheitliche Maßnahmen durchführen dürfen, noch originäre Aufgaben der städtischen Ämter erledigen sollen.

Das Projekt ´City Service´ ist ein von der ARGE finanziertes arbeitsmarktpolitisches Instrument, das die Chancen zur Wiedereingliederung in den regulären Arbeitsmarkt verbessern soll. Nach einer entsprechenden Qualifizierung der Kandidatinnen und Kandidaten, die durch das ´Sozialwerk Aachener Christen´ zu Beginn konzentriert und auch während der Maßnahme begleitend durchgeführt wird, sind die Akteure dann wöchentlich zwischen 30 und 39 Stunden im Dienste der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger unterwegs.
Sie übernehmen also keine "originären Aufgaben" der städtischen Ämter, noch führen sie "hoheitliche Maßnahmen" durch. Dan nbraucht man auch nicht auf das zu hören, was sie sagen?

Dieses "arbeitsmarktpolitische Instrument":icon_kotz: soll sie also wieder in reguläre Arbeit bringen. Wie?

Wie sieht diese Qualifizierung aus?

Ich bin sprachlos, ob der "tollen Chancen", die hieraus entwachsen.
 

Arania

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Gelb-Schwarz gekleidet auch noch. Also wenn ich dort hin müsste.Ich bin weder Dortmunder Fussballfan, noch Fan von einer schwarz-gelben Regierung. Wieso also sollte ich mich so verkleiden?:icon_kinn:

:icon_idee:Ich habs, um als Hartzer erkannt zu werden.
als fleissiges Bienchen natürlich:cool:
 

Drueckebergerin

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Mein EX hat sowas bei uns gemacht, als Unterstützung des Ordnungsamtes.

Dabei wurde jedes Hundehäufchen notiert:icon_twisted:, nee, aufsammeln brauchten sie es nicht.
Anschließend wurde jedes Häufchen in eine xl-Tabelle eingegeben.

Sinn der Aktion ?:icon_kinn:

Den Geschäftsführern der Catermoon gGmbH ein fettes Gehalt aus Fördergeldern zu sichern???

Ach nee, es sollte festgestellt werden ob die Abfallbehälter, die in etwa 5m Abstand hintereinander stehen ausreichen.

Von den Geldern, die da verschoben wurden, hätten gut und gerne sv-pflichtige Stellen beim Ordnungsamt eingerichtet werden können.
 

Arania

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:cool: Mach die Genossen nicht so schlecht, auch da gibt es solche und solche
 

ethos07

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Ich meine, es ist auch einfach ein Mangel an minimalem Zivilcourage der Bewohner. Würde man sich gegenseitig immer mal höflich, aber nachdrücklich darauf aufmerksam machen, dass Müll, den man selber entstehen läßt , auch wieder eigenhändig zu entsorgen ist, wäre das Problem im Nu keines mehr.

Da aber niemand dem nächsten mal freundlich-nachdrücklich auf die Finger klopft, wenn der seinen Abfall einfach liegen lässt, sondern lieber seiteweise anonym gemeckert wird, wachsen sich solche Unsitten schnell zu Müllbergen aus - und verursachen Kosten, die überhaupt nicht nötig wären.
 
R

Rounddancer

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Das klappt gegenüber Leuten, die echt versehentlich was fallen lassen.
Aber die potentiellen Schlamper, die bewußt gegen Regeln (wie das Einhalten der Rauchverbote, das Aufheben und ordentliche Entsorgen des eigenen Kleinmülls (Zigarettenschachteln, deren Folien, Kippen, gebrauchte Taschentücher, -kondome, etc.) und des Kots der eigenen Hunde verstoßen, diese Typen sind oft aggressiv,- und wer will von sonem Typen schon umgebracht, niedergeschlagen, oder vor die S-Bahn geschubst werden?

In solchen Fällen sind wir Normalbürger genauso überfordert, wie irgendwelche Streifen aus EEJlern. Ja selbst Polizisten nehmen da oft schon Reißaus, oder tun, als hätten sie nichts gesehen.
 

elemka

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Himmel - warum machen die Menschen bei sowas mit :confused:.
Na endlich spricht es hier mal jemand aus !!!

Das frage ich mich auch- sicher, die Anwort lautet, aus Angst vor Sanktionen- ich habe sehr viel Phantasie, um mir vorstellen zu können, welche Möglichkeiten es gibt, daß mich eine Prekarier-Cheftruppe janz schnell wieder loswerden wird, bevor aus friedlichen Bienchen gräßliche Wespen werden.

LG elemka
 
R

Rounddancer

Gast
Zum Teil aus Angst vor Sanktionen. Zu einem anderen Teil aber aus wirtschaftlichen Gründen,- weil so halt doch der eine oder andere Euro mehr hereinkommt,- den man braucht, um z.B. den Teil Miete zu bezahlen, der über der behördlich gesetzten Obergrenze ist und darum nicht bezahlt wird.
Und dann sind da noch die, die so das Gefühl wieder zurückbekommen, gebraucht zu werden, die Chance, täglich wieder rauszumüssen, statt hinterm Ofen hahinzuvegetieren, weil, wie an den Innenseiten der Zimmertüren von ETAP-Hotels steht: "Bleiben Sie da, denn draußen ist alles teurer!"
 

Drueckebergerin

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Nö, Gavroche!
Im Gegensatz zu vielen hier kenne ich einige der ursprünglichen Forderungen beider Seiten und einige Auseinandersetzungen zwischen den Koalitionspartnern.:cool:
 
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