• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Städte geizen mit ihren Schulbüchern

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

edy

Redaktion

Mitarbeiter
Redaktion
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
1.306
Gefällt mir
6
#1
Die Stadt Bonn lehnt es ab, für Kinder von ALG-II-Empfängern die Schulbücher zu bezahlen - weil angeblich kein Geld da ist. Andere Kommunen in NRW sind großzügiger, obwohl sie in der Haushaltssicherung stecken

KÖLN taz Schüler müssen in NRW unterschiedlich viel zu ihren Schulbüchern beisteuern: Die Kommunen entscheiden selbst, ob sie Hartz-IV-Empfängern die Lernmaterialien stellen oder nicht. Aktuelles Beispiel ist die Stadt Bonn. Rund 43.000 Euro hätte sie aufbringen müssen, um allen Kindern von Arbeitslosengeld-II-Empfängern die Schulbücher zu bezahlen. Doch ein entsprechender Antrag der Grünen wurde vergangenen Mittwoch im Sozialausschuss abgelehnt. "Es ist kein Geld da", erklärt die SPD-Ausschussvorsitzende Barbara Ingenkamp.

Für den grünen Bonner Ratspolitiker Helmuth Göbel ist diese Haltung "ausgerechnet im Bereich von Bildung grotesk". Mit der Entscheidung lasse man "gerade die SchülerInnen, die ohnehin in einem finanziell extrem schwierigen Umfeld leben müssen, im Regen stehen". In der Tat haben auch die neue Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände in NRW festgestellt, dass Kinder von ALG-II-Empfängern benachteiligt werden. Laut dem von Rot-Grün im Januar verabschiedeten neuen Schulgesetz sind nämlich nur noch Bezieher von Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch XII, also nicht-erwerbsfähige Menschen, von der Zuzahlung zu Lernmitteln befreit. Übergangsweise gilt dies auch für Kinder von ALG-II-Empfängern, die vorher in der Sozialhilfe waren und schon im letzten Schuljahr eine Befreiung hatten. Andere ALG-II-Bezieher müssen dagegen wie alle Eltern einen Teil der Bücherkosten selbst zahlen: zwischen 18 und 38 Euro pro Jahr.

weiter gehts hier:

www.taz.de/pt/2005/09/13/a0007.nf/text
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten