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Stadtspiegel Essen 01.08.2007

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redfly

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aha, auf das wirklich interessante Problem wird nicht eingegangen. Ein EEj kostet nämlich nicht nur 160€ im Monat. In der Regel wendet eine Stadt das drei- bis vierfache auf, also rund 500€ im Monat. Die Differenz fällt an die 'Beschäftigungsgesellschaft'.
Bei 190 EEJ fallen somit 30'400€ an die Harzopfer und 100'000 bis 120'000€ an die 'Beschäftigungsgesellschaft'. Und nachdem die Aktion schon seit gut 10 Monaten läuft hat die Stadt eine gute Million ausgegeben. Wobei wir die Grundversorgung gemäß HIV noch nicht einmal bedacht haben.
Offenbar ist massenhaft Geld da. Es wird nicht an örtliche Unternehmen ausgegeben. Es wird nur nicht zur Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt. Eher um örtliche Unternehmer in den Ruin zu treiben.
 

redfly

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Nur zu Info, die Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG), wie auch die Arbeit & Bildung Essen GmbH, beschäftigen dort rund 1.500 Ein-Euro Jobber. Allein im letzten Monat haben bei der EABG 67 "Gemeinwohlarbeiter" ihren Dienst dort angetreten. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, wieviel bei einer "Kopfgeldpauschale" in Höhe von 500 € beim Beschäftigungsträger hängen bleibt.

Hier ein interessanter Beitrag von LabourNet Germany:

http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/eurohanke.html

Hier habe ich noch etwas gefunden:

http://kommentar.mine.nu/fundstuecke/Hartz-IV in Essen.htm
 
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Gast
real existierende Korruption

Nur zu Info, die Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG), wie auch die Arbeit & Bildung Essen GmbH, beschäftigen dort rund 1.500 Ein-Euro Jobber. Allein im letzten Monat haben bei der EABG 67 "Gemeinwohlarbeiter" ihren Dienst dort angetreten. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, wieviel bei einer "Kopfgeldpauschale" in Höhe von 500 € beim Beschäftigungsträger hängen bleibt.

Hier ein interessanter Beitrag von LabourNet Germany:

http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/eurohanke.html

Hier habe ich noch etwas gefunden:

http://kommentar.mine.nu/fundstuecke/Hartz-IV in Essen.htm

besonders der Schluß des zweiten Berichtes ist erleuchtend. Niemand weiß wo die überschüssigen 300€ pro Person versumpfen.
Dagegen hilft eigentlich nur noch organisierter Widerstand. Wenn alle 1500 Sklaven gleichzeitig 'renitent' werden, dann platzen die Verträge der EABH und der ABEG. Außerdem hat die ARGE Essen nicht genug Zeit und Mitarbeiter um 1500 Beschwerden, Sanktionsbescheide, Widerrufe, Ablehnungsbescheide und Gerichtsverfahren *gleichzeitig* zu bestreiten.
 

redfly

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So, heute wurde im Essener Stadtspiegel ein Leserbrief zum Artikel vom 01.08.2007 veröffentlicht:

 
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Gast
zu lang und zu unkritisch

gut formuliert ist der Leserbrief. Aber der Verweis auf die kriminelle Vergangenheit von P. Hartz zieht den Leser (zumindest mich) auf die Schiene der Verschwörungstheoretiker.
Und dann ist er eindeutig zu lang! Den Intellektuellen sagst du nichts neues. Dem Dummvolk verleidest du durch Langatmigkeit den Genuß.

Die Feststellung, daß die 190 EEJ 190 Festanstellungen bei Landschaftsgärtnern vernichten, die geht irgendwie im ganzen drumherum unter.
Und die Frage wo 190 mal 500€ bleiben, wenn dem Einzelnen nur 260 ausgezahlt werden, die fehlt auch.
 
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