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Stadtarchiv in Köln eingestürzt

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
In Köln sind am Nachmittag das Historische Stadtarchiv und mehrere weitere Gebäude eingestürzt. Mindestens zwei Menschen werden unter den Trümmern vermisst, Medien berichten von Toten. Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.

rüd/dne/HB KÖLN. Das Gebäude des Historischen Kölner Stadtarchivs ist am Dienstag eingestürzt. Alle Bediensteten und Nutzer hätten das Haus jedoch kurz vor der Katastrophe verlassen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Nachmittag. Allerdings wurden noch zwei Handwerker vermisst, die in dem Gebäude gearbeitet hatten. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte zuvor auf seiner Homepage berichtet, es sei die Rede von bis zu 30 Toten. Gegenüber handelsblatt.com wollten dies weder Polizei noch Feuerwehr bestätigen.
Auch ein Nebengebäude sei teilweise eingestürzt, hieß es bei der Feuerwehr. Hier gebe es noch keine Erkenntnise über mögliche Opfer. Ob weitere Häuser in der Nachbarschaft einsturzgefährdet sind, war zunächst unklar. Polizeisprecher Wolfgang Baldes sagte: „Am Unglückshaus sieht es aus wie nach einem Erdbeben.“ Die Trümmer bedeckten nach seinen Worten eine Strecke von 50 bis 70 Metern. ....
Stadtarchiv in Köln eingestürzt - Journal - Vermischtes - Aus aller Welt - Handelsblatt.com
 

Kaulquappe

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#2
Bis zu neun Vermisste nach Einsturz von Stadtarchiv in Köln

Dienstag, 3. März, 21:34 Uhr
AFP

Bei dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln und zweier Nachbarhäuser sind möglicherweise bis zu neun Menschen verschüttet worden. Darauf deuteten nach Angaben der Feuerwehr Hinweise von Augenzeugen hin. Das Unglück steht nach ersten Erkenntnissen offenbar in Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau in der Kölner Südstadt.


Die Rettungskräfte vermuteten, dass sich sowohl die meisten Bewohner der beiden angrenzenden Wohnhäuser als auch die Mitarbeiter des Archivs in Sicherheit hätten bringen können, sagte ein Stadtsprecher. Dasselbe gelte für Arbeiter, die unmittelbar vor dem Einsturzort an der Kölner Severinsstraße an einer U-Bahn-Baustelle Auskleidearbeiten ausgeführt hätten. Auch zwei auf dem Archivgebäude mit Dacharbeiten beschäftigte Handwerker hätten das Haus vor dem Einsturz rechtzeitig verlassen. Archivmitarbeiter hätten kurz zuvor Geräusche gehört und daraufhin die Anwesenden warnen können.

(...)

AFP: Bis zu neun Vermisste nach Einsturz von Stadtarchiv in Köln
 

Guevara

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#3
Den U-Bahn Bau solte die Stadt Köln einstellen !!

Nicht nur das dies der erste Unfall wahr !!

Sondern die kosten dafür laufen ins Uferlose ,wofür der Steuerzahler aufkommen muss !!

Der Bau der Strecke wurde mit 600-700 Millionen € beanschlagt,inzwischen sind s über 1 Miliarde € ohne die ganzen Schäden dazu gerechnet !!

Wär übernimmt die Verantwortung für diese Verschwendung !!

Zumal dies alles Ignoriert wurde mit den Rissen im Haus/Keller !!

Warscheinlich gehen Kölner Politiker und die KVB lieber über Leichen nur um
Schäden und Verschwendung zu vertuschen !!


Guevara
 

Martin Behrsing

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#4
Ja so sind die Kölner. Mal eben die Geschichte versenkt und alle Kölner Klünglesleute können wieder aufatmen.
 

Curt The Cat

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#5
Ich war zwar in der Mittagszeit in Köln, aber ich wars nicht...


:cool:

 
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  Th.Starter/in  
#10
schon zwei "Tatverdächtige", die ohne gefragt zu werden ihre Unschuld beteuern.

Was das wohl zu bedeuten hat???? :icon_party:
Da fehlt allerdings noch einer, dann wären Prinz, Bauer und Jungfrau komplett. :icon_wink:
 

Arania

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#11
Ja so sind die Kölner. Mal eben die Geschichte versenkt und alle Kölner Klünglesleute können wieder aufatmen.
Na ja dafür hätte man ja nun nicht das komplette Böllarchiv und anderes versenken müssen und Menschen wollte man sicher auch nicht umbringen

Das sind wieder Ideen hier!
 
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#12
Sag bzw. schreib ich doch... Das Kölner Dreigestirn ist über den Aschermittwoch hinaus tätig. :rolleyes:
 

michaelulbricht

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#13
Ja ja ,

aber wie wird es weiter gehen ?
Die Stadt Köln und die Verkehrsbetriebe werden die Verantwortung über Jahre hinweg von sich weisen und mit Argumenten wie "höhere Gewalt" ins Felde ziehen.

Die kleinen Leute werden nicht entschädigt werden für ihr zerstörtes Eigentum und auf ihre privaten Versicherungen verweisen.

Die privaten Versicherungen werden auf den Orginalversicherungspolicen bestehen und den nachweis über alle Gegenstände die in der Wohnung waren.
Das wird sich über Jahre hinwegziehen.

Wenn einer der betroffenen ein Hartz IV Bezieher ist und eine ersteinrichtung für eine neue Wohnung beantragen wird dann wird die Arge ihn darauf verweisen das er ja schon eine Ersteinrichtung für eine Wohnung besaß und der Steuerzahler ja nicht für derartige Verluste haften könne.

Und denkt daran das eine Umzugsgenehmigung im Vorraus gestellt werden muß!


Klaus
 
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  Th.Starter/in  
#14
Was mich so bei diesem Einsturz anwidert, sind die Meldungen über die unwiderbringlichen Schätze der Stadtgeschichte, die nun unter Trümmer begraben liegen,.......aber niemand spricht von den Opfern, die man unter selbigen Trümmern mutmaßt.
Der Stern bringt eine ganze Fotoreihe, wo Feuerwehrleute unschätzbar wertvolle Bücher und Dokumente retten, doch keine, wo die verzweifelte Suche nach Menschen dokumentiert wird. Dafür interessiert sich schlicht niemand.
Für mich wird hier sehr deutlich, welche Prioritäten hier gesetzt werden.

LG
 

Nrw_Lady

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#15
Es wird schon über die evtl.Verschütteten gesprochen,leider können die Helfer nicht an sie ran,weil es einfach zu gefährlich ist.Ich wohne in der Nähe,und es sieht aus,als wenn eine Bombe dort hochgegangen ist.
 

Martin Behrsing

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#16
Na ja dafür hätte man ja nun nicht das komplette Böllarchiv und anderes versenken müssen und Menschen wollte man sicher auch nicht umbringen

Das sind wieder Ideen hier!
Gott sei dank ist das nicht versenkt.
 
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  Th.Starter/in  
#17
...aber niemand spricht von den Opfern, die man unter selbigen Trümmern mutmaßt...

Warum sollte man, sind doch keine Politiker oder Milionäre oder Angehörige des deutschen Adels unter den Opfern. (in dieser Reihenfolge)
 

Arania

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#19
In jedem Bericht den ich höre und lese wird auch über die eventuell Verschütteten gesprochen, ich weiss nicht welche Nachrichten Ihr lest und hört
 

Guevara

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#20
ich auch nicht, da ich mit dir in Köln war.
Bauen die eigentlich auch ne U-Bahn in Bonn an der berüchtigten Arge vorbei :icon_twisted:

Aber mal zum Ernsten Teil !!

Heute Morgen wurde die erste Leiche von zwei geborgen ! Der junge Lehrling der für die Stadt Köln und der KVB sein Leben geben durfte !!

Ich behaupte mal ,das die serwohl wussten was kommt bei den Grabungen in der Severingstr..

Den wenn der Schutt wirklich in die Baustelle bzw. in den Tunnel eindrang.Ist dies ein Zeichen dafür,das man nie !! den Tunne abgesichert und abgestüzt hat wie es üblich ist bei dem Tunnelbau !!

siehe Foto,U-Bahn Tunnelbau Dortmund

http://img17.imageshack.us/img17/9851/dpo32tunnelbaurichtungb.jpg

Quelle:

Google-Ergebnis für http://www.emschertal.de/online/dortmund/dpo-32-tunnelbau-richtung-borsigplatz-1.jpg

man ist bewusst das Risiko eingegenagen um entweder Geld zu sparen oder das Geld wurde für was anderes genuzt !!

Warscheinlich brauchen sie ein neues Haus für die Dokumente,oder halt Alibi für Geld verschwendung !!

Den wenn wirklich an dieser Stelle wie man schon im TV zeigte der Schutt
von der Seite in den Tunnel eindrang,das er nie und nimmer gesichert und abgestüzt !!

Was in jeden Stollen, Tunnelbau Standart,da sonst Steinschlag und instabiel die Wänder und Decke !!

Und das ist dann vorhersehbare Fahrlässige Tötung der Stadt Köln und der KVB Köln !!

Meine Meinung !!


guevara
 

Kaulquappe

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#22
In jedem Bericht den ich höre und lese wird auch über die eventuell Verschütteten gesprochen, ich weiss nicht welche Nachrichten Ihr lest und hört
Ja, so ist es.

Der 17-Jährige wurde tot geborgen, im Schlaf überrascht schreibt man. Der 24-Jährige wird wohl aufgegeben, da er, so er noch darunter sein sollte, keine Überlebenschance hat :-((

Hab's gerade bei Yahoo oder so gelesen, einfach die passenden Suchwörter in eine Suchmaschine eingeben...
 
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  Th.Starter/in  
#23
Kölner OB: Staatsanwalt ermittelt gegen Schramma

Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma hat Sitzungen des Krisenstabes zum Einsturz des Stadtarchivs auf Tonband mitschneiden lassen – ein Fall für den Staatsanwalt.

Es bestehe der Anfangsverdacht einer Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte. Der CDU-Politiker hatte die Wortbeträge auf den Sitzungen des Koordinierungsstabes „Unglücksstelle Waidmarkt“ am 19. und 20. März auf Tonband aufgezeichnet lassen. Dagegen hatten sich einige der teilnehmenden Dezernenten gewehrt.
Kölner OB: Staatsanwalt ermittelt gegen Schramma - Aus aller Welt - FOCUS Online
 
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