Stadt oder Land? Wo lebt man am Besten mit wenig Geld?

  • Starter*in Gelöschtes Mitglied 46910
  • Datum Start

Wo lebt man am Besten?

  • Großstadt

    Abstimmungen: 5 33,3%
  • Stadt

    Abstimmungen: 1 6,7%
  • Umland

    Abstimmungen: 4 26,7%
  • Land

    Abstimmungen: 5 33,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    15

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G

Gelöschtes Mitglied 46910

Gast
Servus,
gleich eines vorweg: natürlich ist diese Frage mit vielen anderen Faktoren verbunden!

Mich würde interessieren, wo man eurer Meinung nach am Besten leben kann, auch mit wenig Geld?

Meint ihr, man kann sich in einer Stadt am Besten durchschlagen:
- weil es hier mehr Angebote für ärmere Menschen gibt (z.B. Tafeln)
- weil es mehr Möglichkeiten gibt, sich zu versorgen (z.B. Container, Teilen)
- weil es mehr Chancen auf (Gelegenheits-)Jobs gibt

Oder lebt man am Besten auf dem Land:
- weil es hier einfach gesünder ist (weniger Lärm, bessere Luft)
- weil man nicht den Verlockungen des Konsums ausgesetzt ist (keine Konsumtempel)
- weil man in der Natur Ressourcen findet (Kräuter, Früchte, Beeren, Obst)
- Gute Nachbarschaft
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
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Ich denke, das man sich auf dem Land besser durch Eigenanbau usw. versorgen kann. Und in der Landwirtschaft sollte es auch genug Jobs geben.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Gegen Großstadt spricht die Wohnungsnot und die überhöhten Mieten, auch ist der Fluglärm und allgemeiner Lärm nicht zu unterschätzen...spreche da aus eigener Erfahrung.

Ich bin für ein Mittelding zwischen Stadt und Land.

Man muss auch bedenken das man für Land aufgrund der schlechten Infrastruktur ein Auto braucht.
 

Alm-Ah

Elo-User*in
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4 März 2019
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'N Morgen, Negev,

Wie Du schon sagtest: Das ist ein weites Feld.

Zu Deinem Beispielpunkt "mehr Angebote für ärmere Menschen" fallen mir auf Anhieb auch mehr Hilfegruppen, gar -vereine für Alg-Empfänger ein und eine erfahrenere, vermutlich auch kompetentere Alg-Beratung.

Auf dem Land habe ich mich nach e i n e m Beistand dusselig gesucht.
Und wenn alle Stricke reißen, gibt es hier keinen halbwegs erfahrenen Anwalt für Sozialrecht.

Die gute Nachbarschaft auf dem Land ist teilweise ein Mythos.
Dafür sind mir hier noch keine Handgreiflichkeiten gegen HE bekannt geworden.
Auch umgekehrt entgleisen HE hier wohl "weniger schnell" (!?) gegen JC-Mitarbeiter.


Kurzum:
Ich denke, HE sind überall erstmal im Eimer.
 
M

Märzenbecher

Gast
Kommt wohl drauf an, was man will vom Leben. Gegen Großstadt spricht für mich: Zuviel Menschen, zuviel Lärm, Dreck. Keine Schrebergärten frei. Andererseits hatte Köln ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz. Auch die Arztdichte ist nicht zu verachten und andere Großstädte mit noch mehr Ärzten sind gut erreichbar.

Hier in Thü. ist das alles anders. Es gibt zwar ein öffentliches Verkehrsnetz, das ist aber bescheiden. Die Arztdichte ist auch bescheiden.

Ich finde aber die schönere Landschaft, meinen großen Garten und die weniger Menschen besser. Also ich würde nicht als Armer in der Großstadt wohnen wollen. Die dünnere Wohbesiedelung hier in der Kleinstadt macht für mich einen Großteil der höheren Lebensqualität aus. Öffentliche Verkehrsmittel brauch ich hier nur, wenn ich mal weiter weg fahre, was eher selten ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
In vielen Großstädten gibt es Sozialtickets für den ÖPNV, und Ermäßigungen für Einrichtungen wie Zoo, Theater, VHS-Kurse, Museum etc. Ich benötige kein Auto, weil ich mit der Bahn überall hinkomme. Fachärzte, Vereine, Kultureinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten - hier gibt es alles was ich brauche.

Meine Großeltern haben auf dem Land gewohnt, das war so lange okay bis die weiten Wege zu beschwerlich wurden. Sie mussten dann im hohen Alter doch wieder zurück in die Stadt ziehen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast
Ich schreibs mal ganz anders:
Ich wünschte es gäbe nicht nur eine Europäische Währungsunion sondern auch eine Europäische Sozialgesetzunion, denn dann wäre ich auf meiner Insel, 5000 KM von exkrement Wetterverhältnissen entfernt, von wenig lächelnden Gesichtern, in Jeans, T-shirt und Flipflop am Strand sitzend in der Abendsonne mit einem caipirinha :cool: und erholte mich von meiner Arbeit auf einer Tierauffangstation (das macht Sinn)
 

atasteofbunny

Elo-User*in
Mitglied seit
7 März 2014
Beiträge
482
Bewertungen
448
Puh, schwer zu sagen. Ich kann mir vorstellen, dass eine kleinere Stadt ganz gut ist. Auf dem Land würde ich ohne Auto nicht sein wollen (war ich mal für 1 Jahr, war echt nervig).

Ich wohne seit vielen Jahren in Hamburg und bin schon recht genervt, denn hier ist alles t e u e r. Das fängt bei den Wohnungen an, geht über den ÖPNV, Kulturangebote, Cafés. Das Leben hier ist darauf ausgerichtet, dass man konsumiert - so kommt es mir jedenfalls vor. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass man hier eher einen Job findet - dann müsste ich eigentlich einen haben ... es werden zwar zahlreiche Stellen ausgeschrieben, aber die Anforderungen sind sehr hoch.

Ausgabestellen für Lebensmittel, Mittagstisch für Bedürftige - da gibt es hier vermutlich mehr Auswahl als anderswo. Ich gehe da ungern hin, mache es aber trotzdem, um wenigstens ein bisschen zu sparen.
 
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