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Stadt hat 15 Zusatzjobs geschaffen

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Radi4u

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#1
Heute bei uns im Stadtanzeiger!

Seit Anfang August sieht man auf den Straßen in Horn-Bad Meinberg Arbeiter, die fegen, jäten, schneiden und säubern.
Diese Arbeiter wurden als ein Euro-Jobs vom Bauhof der Stadt eingestellt im Zuge von Hartz IV. Dies beinhaltet neben der wöchentlichen Arbeit von 24 Stunden auch 8 Stunden Qualifizierung, die nicht entlohnt werden.
Die "Mitarbeiter auf Zeit" sind für die verschiedensten Aufgaben zuständig, die Instandhaltung des Kurparks, die Pflege von Obstbäumen und Wildgehölzhecken sind nur einige davon.
In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Lippe, die den korrekten Einsatz dieser Arbeitskräfte überwachen und der EUWATEC, die die Arbeiter qualifiziert und anleitet, kann die Stadt 15 dieser Zusatzjobs anbieten. Diese Jobmaßnahme dauert in der Regel sechs Monate, allerdings gibt es viele Mitarbeiter, die Ihren Vertrag verlängern möchten.
Die Mitarbeiter der Euwatec versuchen in die Gruppe eine gesunde Mischung zu bringen, jung und alt, qualifizierte und branchenfremde Personen, die von einander lernen und sich gegenseitig helfen können.
Ein ständiger Wechsel der Mitarbeiter durch Eintritte in den ersten Arbeitsmarkt :kinn: oder längerfristige Erkrankungen garantiert ein kontinuierliches Arbeiten, ohne lange Phasen der Einarbeitung. Die Mitarbeiter sind motiviert und zuverlässig, so dass der erfolgreichen Durchführung der Projekte nichts mehr im Wege steht. :uebel:
Die Zielsetzung der Euwatec ist es, 20 Prozent und mehr dieser Zusatzjobber im ersten Arbeitsmarkt unter zubringen, was trotz der momentanen Wirtschaftslage ein realistisches Ziel ist. :lol: :lol:
Natürlich habe alle Beteiligten die Zahlen aus Lippe im Blick, bei 14200 Hartz IV Empfängern und lippeweit 650 Zusatzjobs ist dies ein kleiner Schritt, aber es ist auch ein Anfang. Bürgermeister E. B. zeigt sich erfreut über die Umsetzung der Zusatzjobs und unterstreicht, dass diese Jobs nicht dazu dienen reguläre Arbeit zu verrichten und die Haushaltskasse zu entlasten, sondern das neue Projekt entstehen und alte wiede die nötige Zuwendung bekommen, die sie verdienen. So wurde z.B der Waldlehrpfad an den Externsteinen instand gesetzt, das Krebsbachtal gesäubert, die Aussenanlagen der Schulen werden besser gepflegt und die Stadt ist sauberer. Der Anleiter meint: Es ist erstaunlich, was man alles schaffen kann, in den letzten Wochen ist eine Menge passiert und doch stehen wir erst am Anfang.

Anmerkung von mir: Wenn da mal nicht einiges Faul ist.

Gruß
Radi
 
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