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Stadt Bocholt schickaniert ALG II Empfänger

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ExitUser

Gast
Ich bin nach einer Umschulung seit Juli 2005 arbeitslos gemeldet.
Seit dem Tag haben die bis heute nichts für mich getan.Weder die,noch ich weiß,welcher SB für mich zuständig ist.Das einzige,was die tun,ist jeden Monat einen neuen Bescheid schicken,wo natürlich jedes mal Gelder ohne Begründung gekürzt werden (Kürzung der Mietkosten,Kürzung der Nebenkosten,etc.)
Alleine seit Anfang dieses Jahres habe ich 40 Bewerbungen geschrieben,was zur Folge hatte,dass man mir dieser Bewerbungskosten nicht mehr erstatten will, weil es ZYNISMUS sei, so viele Bewerbungen zu schreiben.In Zukunft werden Bewerbungskosten nur noch erstattet,wenn eine Absage eingegangen ist.
Fahrtkosten werden ebenfalls nicht erstattet,weil diese angeblich in dem Regelsatz von 6% enthalten sind.
Was soll man mit solchen Wasserköppen noch machen,außer täglich ein Fax senden um auf sich aufmerksam zu machen?
 

hellucifer

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Geh systematisch und mit Plan vor!

Zunächst: Du solltest schon wissen, wer für dich die Ansprechpartner sind.

Als persönliche Ansprechpartner gibt es für dich zwei Personen:

A: Leistungsangelegenheiten
B: Arbeitsvermittlung

Deren Namen lass dir in der Arge mitteilen.

Informier dich in der Arge über die "angemessenen Kosten der Unterkunft". Dafür gibt es eine für Bocholt gültige Richtlinie. Anhand dieser kannst du feststellen, ob die Arge zu Unrecht Kosten nicht anerkannt.

40 Bewerbungen sind ne ganze Menge. Bewerben sollte man sich nur, wenn es wirklich sinnvoll ist. Die maximalen übernommenen Bewerbungskosten jährlich liegen bei 260 Euro. Pro Bewerbung veranschlagst du 5 Euro. Das ergibt 52 Bewerbungen pro Jahr. Wenn du mehr Bewerbungen schreiben sollst, dann soll die Arge dir das zur Pflicht machen, und auch die Mehrkosten tragen.

Vor einem Vorstellungsgespräch kläre mit der Arge bzw. dem Arbeitgeber ab, dass die Kosten übernommen würden (- würde ich nicht aus eigener Tasche bezahlen!). Wirst du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, so hat der Arbeitgeber dafür die Kosten zu übernehmen (er kann sie schließlich als Werbungskosten von den Steuern absetzen). Und solltest du in Vorleistung treten müssen (z.B. für eine Bahnfahrt nach München) und dazu nicht in der Lage sein, dann wende dich an die Arge. Die wird dir schon sagen, ob es Sinn macht, dort hinzufahren, oder nicht. Schließlich gibt es auch in München und in Umgebung Arbeitslose, für die jede Arbeit zumutbar ist!
 

wolliohne

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las Dich nicht vera......

ich rate Dir zu Widerspruch und Klage,

nimm Deine Unterlagen mache Kopien und gehe direkt zu Deinem zuständigen SG,der Rechtspfleger dort wird Dir kostenlos behilflich sein beim Aufsetzten der Klageschrift.
 

Stella0815

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so wie helllucifer das schreibt kenne ich das auch. Die meisten Firmen schreiben ja noch nicht mal zurück oder senden dir die Bewerbungsmappe zurück. Also bei mir ists 10:1 das ich se wieder zurück bekomme.

Wie immer mein Tipp wenn der Widerspruch auch fehlschlägt, an die Regionaldirektion schreiben, ob das so stimmen kann.

Das man einen Nachweis für die Bewerbungen erbringen muss ist mir auch klar, aber bei mir steht im Antrag der Bewerbungskosten drin, dass auch Bewerbungsschreiben wenn teilweise auch Absagen dabei sind als Beweis genügen!
 
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ExitUser

Gast
Ich hatte in der vergangenen Woche eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Bürgermeister eingereicht und darauf hingewiesen, dass ich gerichtlich gegen die Stadt Bocholt eine Schadensersatzforderung auf Lohn-/Gehaltsbasis wegen Untätigkeit einreichen werde.
Es muß wohl etwas bewirkt haben,denn gestern habe ich telefonisch einen Termin zwecks Beratung und Vermittlung bekommen. Und man war plötzlich unheimlich freundlich am Telefon! :hihi:
 

Bruno1st

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Stella0815 schrieb:
Wie immer mein Tipp wenn der Widerspruch auch fehlschlägt, an die Regionaldirektion schreiben, ob das so stimmen kann.
Gute Idee, nur mir hat die Regionaldirektion Baden-W. geschrieben :
"...für Ihr Anliegen ist ausschließlich die Arge..... zuständig. Die Regionaldirektion Baden-W. führt keine Fach- oder DIenstaufsicht aus über die Arbeitsgemeinschaft. Die Arbeitsgemeinschaften oder Jobcenter, die die Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch II wahrnehmen, sind selbstständig und allein verantwortlich in der Aufgabenerledigung, der Arbeitsvermittlung und der Leistungsgewährung des Arbeitslosengeldes II ihrer Kunden....."
Die perfekte Kleinstaaterei und ABM Maßnahme für Gerichte oder die Basis für Frust und dessen Auswirkungen.
 

Stella0815

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Klar sind die für sich selbstzuständig, aber auch die müssen sich an gewisse Richtlinien halten!
 
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Gast
Und wenn die Stadt Bocholt sich gegenüber dem Kreis Borken bereit erklärt,sich selber um die Arbeitslosen zu kümmern,müssen sie ihrer Verpflichtung auch nach kommen. Ansonsten hätten sie es ja beim Arbeitsamt lassen können.
 
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