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Stadion in Wuppertal wird ausgebaut.

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Heiko1961

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#1
Der Wuppertaler SV baut in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal sein Stadion aus.
Quelle: HIER und HIER
Drei Mal dürft ihr raten, wer dafür eingesetzt wird.:icon_kotz2:
 

Borgi

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#4
Ja die ARGE Wuppertal hat schon was sehr kreatives.
Dazu will ich dann auch mal was schreiben. Durch die ARGE werden in "sozialen Projekten" folgende Arbeiten vermittelt und auch öffentlich an Litfasssäulen umworben:

• Holzenergiehof – Ein-Euro-Jobber sammeln Äste in Wälder, schlagen Bäume und das Holz wird dann zu Pellets verarbeitet und verkauft
• Wuppertaler Tafel – Ein-Euro-Jobber fahren zu Händlern und Kantinen um Lebensmittel abzuholen, um sie dann später zu verteilen
Konsumgenossenschaft – da habe ich noch nichts erfahren können, aber der Info-Link von Wiki lässt nichts Gutes erahnen
Stadionumbau – Langzeitarbeitslose bauen die Stehtribüne um und nehmen den Unternehmen Aufträge im Wert von mindestens 2 Millionen Euro weg
• Natur und Landschaftspflege – Ein-Euro-Jobber machen Grünarbeiten/Bürgersteigpflege die vorher von der Stadt gemacht wurde. Auch ein ganz neu eingerichteter jüdischer Friedhof wird komplett mit Ein-Euro-Jober von Anfang bis Ende fertig gestellt (GESA)
• Haushaltshilfen – Arbeitslose kaufen für alte Menschen ein und helfen im Haushalt unter dem Deckmantel der Caritas
• Münzstrasse – Hier wird unter „Qualifizierung von Baufachkräften“ ein komletter Gebäudekomplex saniert und renoviert
• Wichernhaus – Betreuung von Jugendlichen mit problematischer Vergangenheit (Diakonie)
• Volkshochschule – Berufsqualifikation von jungen Leuten
Brockenhaus - Möbel und Elektrogeräte werden eingesammelt und verkauft. Ein-Euro-Jobs für Verkauf, Reparatur und Transport

Die Zahl von 18.000 Beschäftigungs- und Integrationsmaßnahmen werde im diesen Jahr übertroffen (Quelle: Wuppertaler Rundschau)
Herr Zöllmer(Bundestagabgeordneter/SPD) findet, dass die ARGE Wuppertal eine Vorzeig-Arge ist. Im Anhang der gesamte Zeitungstext

 

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ExitUser

Gast
#5
Irgendwie schon deprimierend:frown:

Werden da nicht sozialversicherungspflichtige Jobs gekillt?:icon_kotz2:


Und bald arbeiten wir alle für nichts:icon_eek:
 

Borgi

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#6
Wuppertal ist chronisch pleite. Und weil sie ihre kleinen Mitbürger scheiße behandelt, werden auch weniger Kinder geboren. Hier gibt es bereits richtig viele leer stehende Wohnungen. Einst hatten wir 400.000 Einwohner. Jetzt sind wir bei 350.000.
Die Stadt Wuppertal mit ihrer ARGE vernichtet hier massenhaft Arbeitsplätze. Und wenn man sich mal diese Scheinheiligen von Caritas und Diakonie anschaut, dann weiß man auch wer dessen aktive Helfershelfer sind.

Die Kirche kassiert Jahr für Jahr 14 Milliarden Euro Steuern, bekommt von den ARGEN je Ein-Euro-Jobber zusätzlich 300 bis 500 Euro, aber bezahlt seinen Mitarbeitern (Ausbilder für völlig kaputte Typen) gerade mal 1.650 Euro Brutto (habe mich selbst mal beworben, daher weiß ich das!).
 

Rinzwind

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#7
Feinheiten der Formulierung

[...]
Werden da nicht sozialversicherungspflichtige Jobs gekillt?
:icon_evil: Neeee, wird doch ausdrücklich betont...
[...]Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf hat jüngst bestätigt, dass durch die Umbaumaßnahme keine Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt gefährdet werden. [...] Link

...allerdings wird nicht darauf eingegangen, dass durch den Stadionumbau sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen werden könnten! :icon_neutral:


Und bald arbeiten wir alle für nichts
:icon_psst: Du darfst doch nicht einfach die Ziele der volksverhetzenden VerbrecherInnen ausplaudern!

Am Ende heißt das dann "demokratischer Kommunismus", wenn Arbeitskräfte Vollzeit arbeiten und Zusatzleistungen erhalten müssen, um nicht in ihrer Bretterbude zu verhungern. :icon_twisted:

Schönen Gruß, Andreas
 
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#8
da wundert es mich nicht, dass mein Ex-Lebensgefährte nicht die Genehmigung erhält wieder nach Köln zu ziehen. Er hat etliche Jahre Berufserfahrung im Straßenbau (Pflastern etc.) ist jedoch für den 1. Arbeitsmarkt zu alt (57).
 

zebulon

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#9
..dass mein Ex-Lebensgefährte nicht die Genehmigung erhält wieder nach Köln zu ziehen.
Hallo Strümpfchen, was bedeutet das ?
 
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#10
Hallo Strümpfchen, was bedeutet das ?
Er zog Ende 2004 nach Wuppertal, einerseits, weil ihm dort ein Job incl. Wohnung angeboten wurde, andererseits wegen Differenzen mit mir. Da er jedoch seit Mitte 2005 arbeitslos ist, wollte wieder zurück nach Köln, um näher bei unserem gemeinsamen Sohn zu sein. (Fahrkosten für das Umgangsrecht werden ihm bis heute verweigert.)

Die Übernahme von Umzugskosten sowie Kosten der Wohnungssuche in Köln wurde abgelehnt, angeblich müsste die ARGE Köln diese zahlen. In Köln hieß es die ARGE Wuppertal hätte die Umzugskosten, kaution etc zu tragen ..

Leider gibt er gegenüber Behörden sehr schnell auf. Deswegen macht er inzwischen den 3. 1-Euro-Job ohne Aussicht auf Festanstellung. Aktuell liegt nur ein befristetes Angebot für einer "Entgeltvariante" vor

Aber so hat Köln dann wieder ein Argument mehr, warum mein Sohn von meinem Mitbewohner versorgt wird. Der KV lebt nicht in Köln und kann sich daher nicht um die täglichen Sorgen des Kindes kümmern (=daraus folgt mein Mitbewohner macht das, denn schließlich kann eine Frau das ja nicht alleine bewältigen) :icon_kotz:
 

Jenie

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#11
das ist nicht nur in Wuppertal so... je verschuldeter die Städte desto mehr tritt genau das ein......

2008 werden es noch mehr werden da die Komunen ja jetzt kein Geld mehr bekommen oder rückforderungen da sind vom bund.

wie war das mit dem system ausbluten lassen? sieht doch genau so auch aus immer mehr verschuldungen und bankrotte stück für stück.....
 
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