Staat und Wirtschaft wollen IT-Fachkräftemangel angehen

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Hartzbeat

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Na, da arbeitet sich ja mal wieder alles Hand in Hand - Politik lässt von Vereinskumpanen aus Politik und Wirtschaft "analysieren", mit deren Ergebnissen dann von Fortbildungsträger gut Geschäfte gemacht werden.
Das nennt man neusprech wohl "Synergieeffekte" - zu deutsch: Falsche Hoffnung statt Brot für Dummies wie Dich und mich...

Die Initiative D21* führt eine Analyse durch, wie viel Nachwuchs an
IT-Experten der Standort Deutschland benötigt und welche Qualifikationen
gefragt sind, während der BVDW** die "Attraktivität" der Arbeitsplätze in der Branche betont...
:icon_arrow:Weiterlesen?...
https://www.heise.de/newsticker/meldung/98236

hofft auf anderes...
Hartzbeat

________________
* Initiative D21 = Verein, Mitglieder aus Politik und Wirtschaft für die Förderung der Informationsgesellschaft in Deutschland, ein branchenübergreifendes Netzwerk von etwa 200 Unternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Gründer: Gerhard Schröder, Ziel: wirksame Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft, um die Informationsgesellschaft im Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken (?), für mehr „Digitale Kompetenz“, „Digitale Exzellenz“ und „Digitale Integration“.
Weitere Infos unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Initiative_D21

**Bundesverband Digitale Wirtschaft
www.bvdw.org/
 

Zardoz

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Es muß doch einer wahrlich bekloppt sein, wenn er heutzutage noch Informatik lernt. Im Ausland ja, da würde ich z.B. in N.Y. 120000 $ / Jahr für mein Spezialgebiet bekommen. Aber im bescheuerten Deutschland bei irgendeinem größenwahnsinnigen deutschen Unternehmer, da gibts doch höchstens 1000Euro im Monat. Da kehr ich doch lieber den Stadtpark...
 
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Was soll das?

Gerade die IT-Branche zeichnet sich durch ortsungebundenheit aus. Es ist egal wo der Programmier seinen Job verrichtet. Und für das zusammenstöpseln reicht ein Angelernter.
Die heisse Luft füllt nur eine Propagandablase.

Als Anbieter ist man immer der Meinung viel Gold für wenig Dreck zu verkaufen. Andersherum ist leider die Realität.
 

Bruno1st

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War da nicht schon mal was mit der Green Card ?

Wenn Politiker die eine Bundesagentur gegen Arbeit mit den jahrzehntelangen Softwareproblemen unterstützen, die ARGEn miut dem gleichen Mist ausstatten, dann plötzlich neue ITler möchten, ist doch etwas faul.
Das ist keine Denk- oder Sprechblase - diese Blase hätte den rückwärtigen Ausgang nehmen sollen, statt oral verbreitet zu werden.

Die haben ja nicht mal eine Ahnung, wie lange eine Ausbildung dauert - von Berufserfahrung ganz zu schweigen.

Vermutlich wollen die nur wieder einige Studien finanzieren und Geld verbrennen.
 

burki

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Hi,
Gerade die IT-Branche zeichnet sich durch ortsungebundenheit aus. Es ist egal wo der Programmier seinen Job verrichtet. Und für das zusammenstöpseln reicht ein Angelernter.
mitnichten...
Das Problem liegt wo anders: Gerade in der IT wird gerne aktuelles Wissen abgegriffen (und das gerne weit jenseits von bei uns geltenden Arbeitsschutzgesetzen), um dann die Mitarbeiter wieder zu entfernen.
Viele Unternehmen machen es sich eben bzgl. Weiterbildung recht einfach (Zeit bleibt dafür eh in den wenigsten Fällen nicht) und jammern lieber.
Der andere Punkt sind aber eben Arbeitszeiten (unsere amerikanischen Entwickler arbeiten halt 14h/d und das an 6 Tagen die Woche, während wir offiziell eine 42h/Woche und sogar Anspruch an Urlaub haben) und so lästige Dinge wie Kündigungsfristen...
Gruss
burki
 

ladydi12

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Es muß doch einer wahrlich bekloppt sein, wenn er heutzutage noch Informatik lernt. Im Ausland ja, da würde ich z.B. in N.Y. 120000 $ / Jahr für mein Spezialgebiet bekommen. Aber im bescheuerten Deutschland bei irgendeinem größenwahnsinnigen deutschen Unternehmer, da gibts doch höchstens 1000Euro im Monat. Da kehr ich doch lieber den Stadtpark...
Hallo Zardoz,

und warum wanderst du dann nicht aus? Was hält dich hier in Deutschland?:icon_question:

fragt ladydi12
 

Bruno1st

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Hallo Zardoz,
Zitat:
Zitat von Zardoz
Es muß doch einer wahrlich bekloppt sein, wenn er heutzutage noch Informatik lernt. Im Ausland ja, da würde ich z.B. in N.Y. 120000 $ / Jahr für mein Spezialgebiet bekommen. Aber im bescheuerten Deutschland bei irgendeinem größenwahnsinnigen deutschen Unternehmer, da gibts doch höchstens 1000Euro im Monat. Da kehr ich doch lieber den Stadtpark...

und warum wanderst du dann nicht aus? Was hält dich hier in Deutschland?:icon_question:

fragt ladydi12
da paßt einiges nicht zusammen - vermutlich nur Provokation

Informatik lernt man nicht - das ist ein Studienfach und hat mit dem Zusammschrauben von PC's nicht viel zu tun (man sollte etwas schrauben können, es geht aber um anderes).

Welches Spezialgebiet eigentlich ? Da gibt es sicher nur wenige Unternehmen und wenn man dort nicht reinkommt, ist es gelaufen - da nutzt das Spezialwissen auch nichts mehr.

120.000 US ist zwar ganz nett, doch auch solche Stellen gibt es in Deutschland - außerdem sind die Lebenshaltungskosten dort nicht berücksichtigt.

PS. kannst du mir mal die "größenwahnsinnigen" Unternehmer verrraten - vielleicht hole ich mehr wie die 1000,- raus - danke
 

druide65

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Es wird immer von den "Studierten" gesprochen.
Ohne deren Qualifikation und Arbeit zu schmälern....das Gros der Arbeit wird immer noch von den "nicht Studierten" verrichtet .Und so wird das auf absehbare Zeit auch bleiben.

Die "Dippels"glänzen durch hervorragendes theoretisches Fachwissen....delegiert wird die eigentliche Arbeit nach unten und von dem namenlosen Programmierer,Systembetreuer,Admin etc. umgesetzt und ausgeführt.

Das eigentliche Problem der IT Branche ist die hohe Erwartungshaltung der Firmen.
Es wird die eierlegende Wollmilchsau verlangt,unter 30 und möglichst günstig im Gehalt....20 Jahre Berufserfahrung von Vorteil.

Nun kann man aber von einem z.B SAP Spezialisten nicht erwarten das er einwandfrei ein Netzwerk planen,aufbauen und Administrieren kann.

Ein Schornsteinfeger repariert ja auch nicht dein Auto...


Fakt bleibt aber:Nirgendwo gehört man schneller zum "alten Eisen" als in der IT Branche.
sechs Monate Arbeitslosigkeit können hier schon das Aus bedeuten.

Deswegen sind hier BA und Argen gefragt hier zeitnah zu reagieren und durch Weiterbildung dem vorzubeugen.
Potential ist auf jeden Fall in Deutschland genug vorhanden....
 

EDV_ler

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Recht hat der Mann! ( druide65 )
Programmiert wird im Osten und in Indien...und es liegt nicht daran das wir hier in Deutschland keine Programmierer haben.
Das Thema Greencards für Inder, die nach Deutschland kommen sollten, hat sich von selbst erledigt...die sprechen alle Englisch und verdienen in den USA ein Vielfaches...die haben gar keinen Bock auf Deutschland.
Die Anforderungen an das EDV Personal hier sind von der Industrie und Mittelstand so hoch geschraubt das es nicht zu bedienen ist.
Heute erwartet man z.B. von einem Admin, dass er sich in allen Microsoft Programmen von 98 bis Server 2008 auskennt...alle Linux und Unix Betriebsystemen drauf hat...hinzu kommen Navision und SAP...**Hallllo **
Wenn du dann 2800 Brutto aufrufst schauen die dich an wie Roberto Blanko bei der Darmspieglung guckt.
( Man brauch ja Argumente um Billigheimer aus dem Ausland zu holen)
Zu tun Gibt es hier mehr als genug.
Was die Möglichkeit der Aus und Weiterbildung angeht welche die AA anbietet...reine Geldverbrennungseinrichtungen...da bekomme ich Kreise in den Augen.
Die Zeitarbeitsfirmen und Super-Consultings sorgen dann für den Rest.
Hier werden dann aus der Not raus Fachkräfte fürn Appel und en Ei verramscht.
Wo das enden soll ??? fragt mich nicht
 

Mario Nette

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Es wird immer von den "Studierten" gesprochen.
Ohne deren Qualifikation und Arbeit zu schmälern....das Gros der Arbeit wird immer noch von den "nicht Studierten" verrichtet .Und so wird das auf absehbare Zeit auch bleiben.

Die "Dippels"glänzen durch hervorragendes theoretisches Fachwissen....delegiert wird die eigentliche Arbeit nach unten und von dem namenlosen Programmierer,Systembetreuer,Admin etc. umgesetzt und ausgeführt.
Die Dippels werden auch in kleinen Klitschen verheizt, wo ein Dippel an den nächsten delegiert. Wenn ich die letzte Zeit überlege, so war ein Gros der Belegschaft mit Titel ausgestatt, das Sagen hatten die mit dem größten Mundwerk, Überstunden sind selbstverständlich, Lohn ist gering, Arbeitsumgebung ist nicht mal ansatzweise DIN, gespart wurde überall, und hinzu kommt jetzt immer mehr Bürokratiewahn, weil man aus den Jungs und Mädels nicht mehr genug rausquetschen kann, aber meint, da ginge noch was. Fachinformatiker gabs da gar keine, Praktikanten kamen aus den Unis.

Dippel (FH) Mario Nette
 

Zita

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Informatiker

Leute, wenn es denn so ist, dass Mangel an Fachkräften in Bereich Informatik bestünden, muss ich ja davon ausgehen, dass unser Sohn nicht arbeiten will.

Kurz: Gelernter Informatiker an der Fachhochschule in Wedel mit Staatsexamen, Web Designer mit Abschluss Note 1, Umzug für eine in Aussicht gestellten Arbeit vor 2 Jahren, Versuch einer Ich-AG, gerade im Aufbau von Freunden und politischer Arbeit nach Umzug.

In den letzten 2 Jahren über 200 Bewerbungen und Absagen erhalten.

Jetzt eine stundenweise Anstellung als Administrator. Vorher 1 Euro Job.

Die Anzeigen müssen genauer "untersucht" werden. Wenn die Arbeitgeber außer der berufsbedingten Ansprüchen noch vielerlei Anforderungen an Qualität haben, kann es keine Besetzung des Jobs geben.

Auch Bekannte, die wegen eines Jobangebotes ausgewandert sind, haben Schiffbruch erlitten und nicht den Job für .......... Euro.

Warum soll man auswandern? Deutschland muss die Arbeitslosigkeit im Griff bekommen und nicht nur fordern. Denn bei vielen Anforderungen ist es reine Augenwischerei. Erst wenn es, nicht nur auf dem Papier, Arbeitsstellen reichlich und mehr als Arbeitslose gibt, kann man evtl. von Arbeitsverweigerung sprechen. In meinem Bekanntenkreis hat jeder Arbeitslose mindestens 1 fachlich qualifizierte Ausbildung, wenn nicht noch 1-2 mehr.
 

meike.b

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Informatik lernt man nicht - das ist ein Studienfach und hat mit dem Zusammschrauben von PC's nicht viel zu tun (man sollte etwas schrauben können, es geht aber um anderes).
ohne den rest jetzt gelesen zu haben. Informatiker ist auch ein lehrberuf. Ich z.B. bin Fachinformatikerin. habe 3 Jahre eine Lehre gemacht, und nun bion ich arbeitslos. weil man als gelernter ja eh keine ahnung hat, und billiger als die studierten ist man auch nicht mehr, denn das geht ja nicht mehr
 

Faustus

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Das Ganze zielt darauf ab auch hier das Lohnniveau zu senken.
Wenn diese Ausländer hier nur noch mit 4oooo im Jahr abgespiesen werden dürfen, dann geht es den alten an den Kragen. Rausschmiss und ein Jahr später
kriegst Du noch weniger als die eingestellten Ausländer.
Das was die Politik hier macht ist schlicht und einfach Hochverrat
 

Mario Nette

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Und genau darum @meike schäme ich mich dafür, solche Stellen anzunehmen, die mit gut ausgebildetem Fachpersonal statt Studierten besetzt werden könnten. Aber ich muss sie annehmen, wenn in den Bereichen, für die man als Studierter qualifiziert ist, keine Jobs geschaffen werden. Z. B. gabs in dem Unternehmen keine Leute für:
- Technisches Management
- Konfigurationsmanagement
- Usability und Accessibility
- Test, Dokumentation
- Analyse und Design (projektbezogen)

Das haben alles die gleichen Leute erledigt, nämlich die programmierenden, schlechtbezahlten Dippels, wenn es überhaupt erledigt wurde. Ich weiß nicht, ob solchen Chefs einer abgeht, wenn sie sich brüsten können, nur Studierte zu beschäftigen und einen ach so hohen Standard damit aufzuweisen. Ganz offensichtlich wird aber nur das Wesentliche ge-/erarbeitet und der "hohe Standard" ist Augenauswischerei.

Von daher hast du mit ehrliches Mitgefühl.

Mario Nette
 

Faustus

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War da nicht schon mal was mit der Green Card ?

Wenn Politiker die eine Bundesagentur gegen Arbeit mit den jahrzehntelangen Softwareproblemen unterstützen, die ARGEn miut dem gleichen Mist ausstatten, dann plötzlich neue ITler möchten, ist doch etwas faul.
Das ist keine Denk- oder Sprechblase - diese Blase hätte den rückwärtigen Ausgang nehmen sollen, statt oral verbreitet zu werden.

Die haben ja nicht mal eine Ahnung, wie lange eine Ausbildung dauert - von Berufserfahrung ganz zu schweigen.

Vermutlich wollen die nur wieder einige Studien finanzieren und Geld verbrennen.
Richtig Bruno, da ist was faul. Ich kann auch schon sagen was: wenn früher 80000€ im Jahr minimum Gehalt festgeschrieben war, und das jetzt um die Hälfte gesenkt wird, dann geht es primär darum, das Lohnniveau noch mehr zu senken. Dann werden anständige Deutsche demnächst mit weniger als 30000€
im Jahr zufrieden sein müssen. 30000€ hab ich aber als Handwerker auch schon erreicht. Laut gültiger Definition ist das Bundesdurchschnitt. Wer 60% davon erreicht und darunter gilt als Arm.
Ich frage mich nun ernsthaft wie die Drecksäcke überhaupt an Steuern kommen wollen wenn die das Volk "Verarmen"
 

Bruno1st

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Richtig Bruno, da ist was faul. Ich kann auch schon sagen was: wenn früher 80000€ im Jahr minimum Gehalt festgeschrieben war, und das jetzt um die Hälfte gesenkt wird, dann geht es primär darum, das Lohnniveau noch mehr zu senken. Dann werden anständige Deutsche demnächst mit weniger als 30000€
im Jahr zufrieden sein müssen. 30000€ hab ich aber als Handwerker auch schon erreicht. Laut gültiger Definition ist das Bundesdurchschnitt. Wer 60% davon erreicht und darunter gilt als Arm.
Ich frage mich nun ernsthaft wie die Drecksäcke überhaupt an Steuern kommen wollen wenn die das Volk "Verarmen"
das Arbeitslose "keine" Steuern zahlen, kapieren die erst, wenn der letzte Kredit überzogen ist.

Ich hatte im August ein Vorstellungsgespräch als Freiberufler (Springer) - 30 Std,/Woche zugesagt, Mo-So auf Abruf - rund um die Uhr, für 15,- €/brutto - Fahrtkosten, Pension, usw. gehört zu meinem Privatvergnügen wie auch Krankenversicherung, Rente, usw.
Die haben dann auch jemanden aus der Nähe gefunden - doch der hat eine ähnliche Einstellung wie ich auch. Die gelieferte Leistung entspricht der Bezahlung und für miese Bezahlung arebite ich zwar mit, aber denken kostet extra :)))
leg dich nie mit einem ITler an und lasse ihn dann noch an deine Maschinen :icon_mrgreen:
 

Faustus

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Hi,

mitnichten...
Das Problem liegt wo anders: Gerade in der IT wird gerne aktuelles Wissen abgegriffen (und das gerne weit jenseits von bei uns geltenden Arbeitsschutzgesetzen), um dann die Mitarbeiter wieder zu entfernen.
Viele Unternehmen machen es sich eben bzgl. Weiterbildung recht einfach (Zeit bleibt dafür eh in den wenigsten Fällen nicht) und jammern lieber.
Der andere Punkt sind aber eben Arbeitszeiten (unsere amerikanischen Entwickler arbeiten halt 14h/d und das an 6 Tagen die Woche, während wir offiziell eine 42h/Woche und sogar Anspruch an Urlaub haben) und so lästige Dinge wie Kündigungsfristen...
Gruss
burki
Das ist auch richtig, aber leider nur ein kleiner Teil der Sauerei
 

Faustus

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Recht hat der Mann! ( druide65 )
Programmiert wird im Osten und in Indien...und es liegt nicht daran das wir hier in Deutschland keine Programmierer haben.
Das Thema Greencards für Inder, die nach Deutschland kommen sollten, hat sich von selbst erledigt...die sprechen alle Englisch und verdienen in den USA ein Vielfaches...die haben gar keinen Bock auf Deutschland.
Die Anforderungen an das EDV Personal hier sind von der Industrie und Mittelstand so hoch geschraubt das es nicht zu bedienen ist.
Heute erwartet man z.B. von einem Admin, dass er sich in allen Microsoft Programmen von 98 bis Server 2008 auskennt...alle Linux und Unix Betriebsystemen drauf hat...hinzu kommen Navision und SAP...**Hallllo **
Wenn du dann 2800 Brutto aufrufst schauen die dich an wie Roberto Blanko bei der Darmspieglung guckt.
( Man brauch ja Argumente um Billigheimer aus dem Ausland zu holen)
Zu tun Gibt es hier mehr als genug.
Was die Möglichkeit der Aus und Weiterbildung angeht welche die AA anbietet...reine Geldverbrennungseinrichtungen...da bekomme ich Kreise in den Augen.
Die Zeitarbeitsfirmen und Super-Consultings sorgen dann für den Rest.
Hier werden dann aus der Not raus Fachkräfte fürn Appel und en Ei verramscht.
Wo das enden soll ??? fragt mich nicht
Wo das Enden soll?
Genau so wie auf dem Bau!
Die armen Schweine kommen hierher für den "Mindestlohn" und würden ihren
Chefs die Füße küssen bekämen die ihn. Die Drückeberger auf unserer seite
sorgen dafür das weder die ausländischen Unternehmer und erst recht nicht
deren angestellten viel davon sehen. Und der "Berliner Zirkus" sorgt dafür
das diese Dreckschweine machen können was sie wollen.
Bau und Handwerk sind Platt, die Industrie wandert ab, jetzt sind unsere
Hochschulabsolventen wie Ärtzte ,Informatiker, und demnächst auch Physiker dran.Wenn wir dann alle wach werden, sind die Feudalherren schon wieder
mit der Peitsche zu Gange.
 

Faustus

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Ich denke, es wird euch Studierten und gelernten Informatikern wahrscheinlich
ähnlich gehen wie mir als Handwerker:
Bei einer Vorstellung saßen wir zu 5. im Vorzimmer, und der 6. wurde gerade rausgelassen. Ich kam dran . Beim reingehen fragte mich der Unternehmer :
Was glauben Sie was der haben wollte? 9,5€ die Stunde---und als die Tür zu war : für 9€ können Sie bei mir anfagnen.
Da hab ich rot gesehen, mich auf dem Absatz umgedreht und die flache Hand ausgestreckt, und im nächsten Augenblick lag der quer auf seinem Schreibtisch.Natürlich kamen die anderen sofort herein um zu sehen was los war.Ich erzählte es ihnen, und weil wir uns schon von anderen Firmen her kannten, fielen die weiteren Vorstellungsgespräche aus.10 minuten später saßen wir bei einem Glas Bier und waren uns einig, wenn der den Mund aufmacht kriegt der noch mehr.Das ist jetzt fast 2 Jahre her, gehört habe ich aber noch nichts.Noch Heute ekelt es mich das ich dieses Schwein überhaupt berührt hab, aber ändern kann ich ja nun nicht mehr.
 

Jenie

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WArum Faustus... Du hast deinen Ärger dahingepackt wo er hingehört....

Zum glück kam ncihts und das zeigt doch wie recht du hattest und welch schlechtes gewissen der haben muss das er sich nicht traute das anzuzeigen....
 
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