SR Funkhaus Saarbrücken an der Tür

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Diana

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Hi Foris

Meine Bekannte lebt mit ihrem 20 jährigen Sohn in einer Wohnung.
Neulich war da jemand an der Tür (muss wohl vom SR Funkhaus Saarbrücken gewesen sein, so steht es auf dem Durchschlag den er hat) und hat dem Sohn irgendein Antrag mit kompletten Daten und Konto-Einzugsermächtigung abgeluchst.

Sollte das so eine Art GEZ sein? Wenn ja, sie wohnen ja beide in einer Wohnung, da reicht es doch wenn die Mutter an die GEZ zahlt. Oder seh ich das falsch. Ein Auto ist auch nicht auf den Sohn zugelassen. GEZ-Befreiung erhält sie nicht da sie den Zuschlag nach §24 erhält. Würde der Sohn diese Befreiung bekommen? Der hat aber mit der GEZ so nichts zu tun, lediglich mit dem SR Funkhaus seit gestern. Wenn ich das recht verstanden habe gehört der SR Funkhaus Saarbrücken zum Hause GEZ.

Meint Ihr das dies so richtig ist? Wenn nein, wie kommt er da wieder raus. Die wollen sogar rückwirkend Geld abbuchen.

Wie sieht die Berechnung in Sachen Miete, Wohnung, RS aus in dem Fall? Oder wie sollte sie aussehen?

Beide sind ALG2 Empfänger.

Danke im Voraus für Eure Antworten
 

wolliohne

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Herzliche Grüße ins schöne Saarland

Hallo Díana,

herzlich willkommen im Forum.
Das leidige Thema "So eine GEZ" (habe selbst auch Probl.mit denen)
Soweit mir bekannt ist, muss zumindest der/das Fernseher/Radio d. Sohnes Deiner Bek. angemeldet werden, als Volljähriger muss er GEZ Gebühren bezahlen.
Es sei denn er stellt einen Antrag auf Befreiung,gilt aber erst ab Antragstellung sonst "Zahlemann und Söhne".
Jedes Bundesland hat ihre eigenen GEZ Beauftragten,diese Leute muss ich aber genau so wenig in die Wohnung lassen wie z.B. den Sozialschnüffler der ARGE od. d. AA.(noch ist die Wohng. GGesetzlich geschützt)

Also schnellstens einen Antrag auf Befreiung stellen, gibts bei jeder Post,Bank,Rathaus
 
E

ExitUser

Gast
Also schnellstens einen Antrag auf Befreiung stellen, gibts bei jeder Post,Bank,Rathaus
oder hier:
https://www.erwerbslosenforum.de/antrag/gez1.pdf

und nicht vergessen, eine beglaubigte Kopie des Alg-2-Antrages beifügen.

Wenn deine Bekannte nicht sofort die Gelegenheit hat, sich die Kopie bei der Arge zu besorgen, zunächst ein formloses Schreiben an die Arge senden, in dem die sofortige Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr beantragt wird und mitteilen, dass die Belege "umgehend nach Erhalt nachgereicht" werden.

Die meisten Argen machen einen Extra-Ausdruck und beglaubigen ihn für diese Antragstellung. Dadurch hat man keine Kosten und muß auch nicht das richtige Original an die GEZ womöglich auf Nimmerwiedersehen schicken.
 
A

Arco

Gast
Barney meinte:
Also schnellstens einen Antrag auf Befreiung stellen, gibts bei jeder Post,Bank,Rathaus
oder hier:
https://www.erwerbslosenforum.de/antrag/gez1.pdf

und nicht vergessen, eine beglaubigte Kopie des Alg-2-Antrages beifügen.

Wenn deine Bekannte nicht sofort die Gelegenheit hat, sich die Kopie bei der Arge zu besorgen, zunächst ein formloses Schreiben an die Arge senden, in dem die sofortige Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr beantragt wird und mitteilen, dass die Belege "umgehend nach Erhalt nachgereicht" werden.

quote]

Hallo Barney, du meinst oben bestimmt nicht die Arge sondern die GEZ :daumen: :daumen:
 
A

Arco

Gast
Re: GEZ für Sohn

Hallo nochmal :!: :!: :!:

habe mir noch ein paar Gedanken gemacht und es kam mir was seltsam vor. Nachdem ich eben nochmal auf die Website der GEZ nachgesehen habe, bin ich jetzt eigentlich der Meinung das der Sohn überhaupt keine Gebühren zahlen muß.

Die Mutter ist angemeldet und der Sohn lebt bei ihr in der Haushaltsgemeinschaft und hat kein Einkommen (bzw. ja nur Alg2).

Nachstehend gefunden auf der GEZ-Website unter Fragen zur Gebührenpflicht:

11. Müssen Haushaltsangehörige mit eigenen Geräten Rundfunkgebühren zahlen?

Haushaltsangehörige (z.B. Kinder, Großeltern) müssen Geräte dann selbst anmelden, wenn sie eigenes Einkommen - wie BAFöG, Ausbildungsvergütung, Rente - haben, das den einfachen Sozialhilferegelsatz/Regelsatz für Haushaltsangehörige übersteigt.

Die Rundfunkgeräte von Haushaltsangehörigen sind nicht anmelde- und gebührenpflichtig, wenn ihr Einkommen den einfachen Sozialhilferegelsatz/Regelsatz für Haushaltsangehörige nicht übersteigt. Voraussetzung ist, dass im Haushalt bereits Rundfunkgeräte angemeldet sind.
Da steht nichts wegen Volljährigkeit, sonder es wird nur abgezielt auf das Einkommen !!!!

Wenn ich recht haben sollte, dann braucht der Sohn nichts zu zahlen und ist gelinkt worden. Also Widerspruch einlegen !!!!!
 

Diana

Elo-User*in
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Re: GEZ für Sohn

Arco meinte:
... Die Mutter ist angemeldet und der Sohn lebt bei ihr in der Haushaltsgemeinschaft und hat kein Einkommen (bzw. ja nur Alg2).

Nachstehend gefunden auf der GEZ-Website unter Fragen zur Gebührenpflicht:

11. Müssen Haushaltsangehörige mit eigenen Geräten Rundfunkgebühren zahlen?

Haushaltsangehörige (z.B. Kinder, Großeltern) müssen Geräte dann selbst anmelden, wenn sie eigenes Einkommen - wie BAFöG, Ausbildungsvergütung, Rente - haben, das den einfachen Sozialhilferegelsatz/Regelsatz für Haushaltsangehörige übersteigt.

Die Rundfunkgeräte von Haushaltsangehörigen sind nicht anmelde- und gebührenpflichtig, wenn ihr Einkommen den einfachen Sozialhilferegelsatz/Regelsatz für Haushaltsangehörige nicht übersteigt. Voraussetzung ist, dass im Haushalt bereits Rundfunkgeräte angemeldet sind.
Da steht nichts wegen Volljährigkeit, sonder es wird nur abgezielt auf das Einkommen !!!!

Wenn ich recht haben sollte, dann braucht der Sohn nichts zu zahlen und ist gelinkt worden. Also Widerspruch einlegen !!!!!

Genau so dachte ich das nämlich auch. Denn die Mutter hat einen Antrag bei der GEZ gestellt wegen Befreiung. Aber noch keine Antwort erhalten.
Nun taucht plötzlich vom SR Funkhaus jemand beim Sohn auf.

Ich dächte er braucht nichts zu zahlen. Denn die Befreiung wird man bei seiner Mutter ablehnen weil sie 6 Euro Zuschlag nach §24 erhält. Er wird diesen Zuschlag aber nicht erhalten. Denke ich jedenfalls.
Muss er eigentlich eine eigene Berechnung bekommen oder steht seins auf der Berechnung der Mutter mit drauf? Nach meinem Wissenstand sind ja beide eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Auch wenn sie in einer Wohnung leben. Oder irre ich mich da?

Grüssle
 
E

ExitUser

Gast
Diana meinte:
Hi Foris

Meine Bekannte lebt mit ihrem 20 jährigen Sohn in einer Wohnung.
Neulich war da jemand an der Tür (muss wohl vom SR Funkhaus Saarbrücken gewesen sein, so steht es auf dem Durchschlag den er hat) und hat dem Sohn irgendein Antrag mit kompletten Daten und Konto-Einzugsermächtigung abgeluchst.

Sollte das so eine Art GEZ sein? Wenn ja, sie wohnen ja beide in einer Wohnung, da reicht es doch wenn die Mutter an die GEZ zahlt. Oder seh ich das falsch. Ein Auto ist auch nicht auf den Sohn zugelassen. GEZ-Befreiung erhält sie nicht da sie den Zuschlag nach §24 erhält. Würde der Sohn diese Befreiung bekommen? Der hat aber mit der GEZ so nichts zu tun, lediglich mit dem SR Funkhaus seit gestern. Wenn ich das recht verstanden habe gehört der SR Funkhaus Saarbrücken zum Hause GEZ.

Meint Ihr das dies so richtig ist? Wenn nein, wie kommt er da wieder raus. Die wollen sogar rückwirkend Geld abbuchen.

Wie sieht die Berechnung in Sachen Miete, Wohnung, RS aus in dem Fall? Oder wie sollte sie aussehen?

Beide sind ALG2 Empfänger.

Danke im Voraus für Eure Antworten

Hallo, Diana!

zuerst einmal: SOFORT die Einzugsermächtigung wiederrufen.

Man müßte sehen, was er unterschrieben hat...

wenn dein Sohn in seinem Zimmer ein Fernsehen stehen hat, das DIR gehört, dann braucht ER keine GEZ zahlen...
insofern würd ich den Sachverhalt schildern und mich beschweren...
er ist doch kein mieter, was wollte man also von ihm?

Gruß aus Ludwigsburg
 
A

Arco

Gast
Re: GEZ für Sohn

Diana schrieb:
"Genau so dachte ich das nämlich auch. Denn die Mutter hat einen Antrag bei der GEZ gestellt wegen Befreiung. Aber noch keine Antwort erhalten.
Nun taucht plötzlich vom SR Funkhaus jemand beim Sohn auf.

Ich dächte er braucht nichts zu zahlen. Denn die Befreiung wird man bei seiner Mutter ablehnen weil sie 6 Euro Zuschlag nach §24 erhält. Er wird diesen Zuschlag aber nicht erhalten. Denke ich jedenfalls.
Muss er eigentlich eine eigene Berechnung bekommen oder steht seins auf der Berechnung der Mutter mit drauf? Nach meinem Wissenstand sind ja beide eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Auch wenn sie in einer Wohnung leben. Oder irre ich mich da? "


Hallo Diana !
Ich nochmal - da der Sohn über 18 ist, ist er eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Das hat aber mit der GEZ nichts zu tun.
Da die Mutter der Haushaltsvorstand ist (für die GEZ) und sie einen Zuschlag bekommt, muß sie GEZ zahlen. Er ist wiegesagt eigentlich so oder so frei.

Allerdings kann man sich jetzt fragen ob die Mutter auf die 6 Euro Zuschlag verzichten könnte (ich weiß jetzt nicht ob das geht ?), dann auch von der GEZ befreit ist und dann damit im Monat 16 - 6 Euro, also 10 Euro mehr hätte. Nur so ein Gedanke :pfeiff: :pfeiff:

Wegen der "Linkerei" des GEZ-Drücker wie gesagt sofort Widerspruch einlegen, evtl. mit Klage drohen und die Einzugsermächtigung sofort widerrufen (so wie Ludwigsburg schon gepostet hat)
 
E

ExitUser

Gast
@Diana

Übrigens gleich mal eine gute Gelegenheit dem Sohn deiner Bekannten zu raten, ab sofort nix SOFORT zu unterschreiben.

Wer ne Unterschrift haben will soll das Formular oder was immer es ist dalassen, man kann es auch per Post zurück schicken.

Vor allem Kleingedrucktes muß aufmerksam gelesen und erstmal verstanden werden.

Nur so schützt man sich vor Unterschriften, die man nachher bereut.

Wer das verweigert, hat garantiert Dreck am Stecken!

Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie erlebt, daß es etwas gibt, was SOFORT hätte unterschrieben werden müssen!

Und jemand, der an etwas verdient, ist immer mit größter Vorsicht zu betrachten: bei Eigeninteresse ist eine Beratung oft nur für den Betreffenden von Vorteil, der zu etwas rät.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Diana

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Re: GEZ für Sohn

Arco meinte:
Allerdings kann man sich jetzt fragen ob die Mutter auf die 6 Euro Zuschlag verzichten könnte (ich weiß jetzt nicht ob das geht ?), dann auch von der GEZ befreit ist und dann damit im Monat 16 - 6 Euro, also 10 Euro mehr hätte. Nur so ein Gedanke :pfeiff: :pfeiff:

Das mit dem Zuschlag raffe ich ebenfalls nicht. Sie hatte einen 6 Stunden job, wurde arbeitslos, bekam ca. 600 Euro ALG1 und ging dann in ALG2. Trotzdem erhält sie den Zuschlag :kinn: . Ich hatte bei weitem mehr ALG1 und bekomme den nicht. Also ich weis nicht wonach die das errechnen.
Ob sie darauf verzichten kann und wie das ginge, weiss ich allerdings auch nicht.

Nun bin ich dran einen Widerspruch zu schreiben. Allerdings hat der Sohn nur einen Beleg (so Art Durchschlag). Da stehen eine Auftrags-belegnummer drauf, aber keine Teilnehmernummer, seine Bankverbindung (die Einzugsermächtigung werde ich mit sofortiger Wirkung widerrufen) und was er zu zahlen hat und was er nachzuzahlen hat. Also rückwirkend möchten die auch Geld haben.
Das Schönste, er hat nur ein Radio in seinem Zimmer, also nicht mal einen Fernseher.

Ich finde so ein Gebahren von den Typen unter aller Sau. Das sowas noch gefordert wird, gezielt los geschickt wird - ist mir unverständlich.

Wenn Ihr Ideen habt für einen saftigen Widerspruch wäre ich Euch dankbar.

Tschüssi
 
E

ExitUser

Gast
Übergangsregelung zum Arbeitslosengeld II (ALG II):
Für den Zeitraum des Übergangs vom bisherigen Arbeitslosengeld zu dem neuen Arbeitslosengeld II wird ein auf 2 Jahre befristeter Zuschlag gezahlt. Dieser Zuschlag beläuft sich auf 2/3 des Unterschiedsbetrages zum bisher bezogenen Arbeitslosengeld zuzüglich Wohngeld und ALG II. Der Zuschlag ist der Höhe nach begrenzt auf 160 Euro für Alleinstehende und 320 Euro für Paare. Er wird im 2. Jahr um 50 % gekürzt.

Daher wird er Armutsgewöhnungszuschlag genannt. :dampf:
 
A

Arco

Gast
Barney meinte:
Übergangsregelung zum Arbeitslosengeld II (ALG II):
Für den Zeitraum des Übergangs vom bisherigen Arbeitslosengeld zu dem neuen Arbeitslosengeld II wird ein auf 2 Jahre befristeter Zuschlag gezahlt. Dieser Zuschlag beläuft sich auf 2/3 des Unterschiedsbetrages zum bisher bezogenen Arbeitslosengeld zuzüglich Wohngeld und ALG II. Der Zuschlag ist der Höhe nach begrenzt auf 160 Euro für Alleinstehende und 320 Euro für Paare. Er wird im 2. Jahr um 50 % gekürzt.

Daher wird er Armutsgewöhnungszuschlag genannt. :dampf:

Hallo Barney,
??? Frage, kann man auf diesen Zuschlag verzichten ????? und damit dann die GEZ-Befreiung erhalten, so wie ich das mal oben so angedacht habe :pfeiff: :pfeiff: :pfeiff:

Nur so mal grundsätzlich in den Raum gestellt.....
 
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