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Spiessrutenlauf inner Arge

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mmd77

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#1
Montag 03.12.07 vormittags:
Immer noch keine Leistungen auf dem Konto, anrufe auf das Telefon von frau Maierhöfer werden nicht von ihr angenommen und es erfolgt kein Rückruf.


Dienstagvormittag:
ich spreche bei der arge vor, nach der Wartezeit werde ich von einer Frau empfangen die sich erst auf Nachfrage als frau Lemke vorstellt.
Diese teilt mir mit das die Leistung am 30.11. endete


-Frau Krause (Arbeitsvermittlerin) teilte 2 Monate vorher mit das bis Febr. 08 die Leistungen bewilligt seien (dies bezog sich anscheinend nur auf das überbrückungsgeld).-


Frau Lemke teilte mir mit das der folgeantrag den ich dann stellen wollte nicht am selben Tag bearbeitet wird, das es wohl möglich wäre, da Mitarbeiter auch nachmittags im Haus sind aber da die Öffnungszeiten bis 1200 (es war bereits ca. 12:05) ich da keine Chance hätte das es bearbeitet wird.


Ich teilte ihr mit das eine schnellstmögliche Auszahlung der Leistungen notwendig wäre um die Firma meiner Frau weiterhin finanzieren zu können.
Darauf antwortete sie, das es sie nicht interessiere was mit der Firma ist.
Ich bat frau Lemke darum mir ihre Aussage:

„es wäre throretisch möglich den Antrag am 04.12. noch zu bearbeiten und eine bar Auszahlung zu veranlassen aber das würden sie nicht machen“,
schriftlich zu bestätigen.


Dies wollte sie nicht und müsste sie nicht, sie wäre dazu nicht verpflichtet.
Um mir doch eine Absicherung zu verschaffen, bat ich um einen Termin bei Frau Zühlke (ihre Teamleitung).


Frau Zühlke war nicht in der Lage mein Anliegen zu verstehen, ich habe versucht es so simple wie möglich zu formulieren, dennoch machte es mir den Anschein als dachte sie, das ich nur meinen Frust ablassen wollte.
Ich versicherte ihr mehrmals dass ich keinen schuldigen suche, sondern mich bzw. die Firma meiner frau nur rechtlich absichern wollte.


Auch erklärte ich ihr mehrmal deutlich und leicht verständlich (dachte ich) wie sensibel eine Selbstständigkeit sein kann und das gerade in unserem Fall eine „vorrübergehende Zahlungsunfähigkeit“ das "AUS" bedeuten kann. (dies würde dann unter anderem auch bedeuten dass der Kredit vom Arbeitsamt nicht oder nicht pünktlich zurückgezahlt werden kann.)


Frau Zühlke versicherte mir dass Frau Lemke ihre Aussagen mir gegenüber nicht schriftlich bestätigen müsse.
Diese Aussage wollte frau Zühlke mir auch nicht schriftlich bestätigen.
Auf der Nachfrage nach ihrem Vorgesetzten gab sie mir eine Telefonnummer an die ich mich wenden könnte (Herr Jortzig) diese nummer war falsch und führte ins nichts.






Donnerstagvormittag:
Mit ausgefülltem Antrag und allen erforderlichen Unterlagen (Kassenbuch, Kontoauszügen von privat und Geschäftskonten) meldete ich mich um endlich die erforderlichen Leistungen zu empfangen.


Anstatt zu Frau Meierhöver gerufen zu werden sollte ich zu Frau Pilz, diese mir kompetent erschien und meinen Antrag entgegen nahm.

Ich schilderte ihr unsere private und geschäftliche Lage und sie telefonierte mit Frau Meierhöver.
Frau Meierhöver teilte mir dann durch ihr mit das sie den Antrag heute bearbeitet und das Geld dann Überweisst, sollte ich mich mittellos erklären würde ich Lebendsmittelgutscheine bekommen.


ich lehnte ab und teilte ihr mit das ich unsere Lieferanten und anderen auslagen nicht mit Lebendsmittelgutscheinen bezahlen könnte.


Ich teilte ihr auch mit das ich eine Weiterbildung machen werde (durch die ich selber bei meiner frau angestellt werden könnte und wir noch schneller aus den leitungsbezug rauskämen).
Einen formlosen antrag gab ich ab (inkl. sämtlich Zertifikaten).
-die 430 Euro für die Maßnahme die am Freitag den 09.12. beginnt hätten wir vorgestreckt und gehofft das die arge die kosten rückwirkend übernimmt.
Den Eingang des Antrags habe ich mir schriftlich bestätigen lassen.
Genauso wie die Aussagen von frau Meierhöver bezüglich der barauszahlung.

Die Kontoauszüge wollte ich nicht da lassen und so ging ich dann zu der Sprechanlage im Flur und wählte die Nummer von frau Meierhöver,


ich fragte sie freundlich wann ich ihr heute die Auszüge zur Einsicht vorlegen könnte.


Sie antwortete das sie es heute nicht macht, auf meine Frage warum denn, gab sie mir keine Antwort, nur das sie zu tun hätte und ich am nächsten Tag wiederkommen soll.

Der Ausfall durch dieses wegfallen der Liquidität

Ca. 150 Euro
durch kurseinnahmen (für die Kurse die ich nach der Weiterbildung hätte geben können hatten sich für Januar schon etliche Leute angemeldet)

Ca. 100 Euro
ausfall dadurch das die Leute die sich dann andere stellen wenden, auch bei bereits bestehenden Kursen meiner frau rausfallen

Ca. 75 Euro
dadurch dass meine frau nicht zur Arbeit fahren kann (kein Sprit).
Naja dann evtl. Anwaltskosten, da morgen der erste gang zu Sozialgericht ist. Allerdings nahm mir ein Anruf dort die Illusion dass das Geld evtl. noch rechtzeitig zur Weiterbildung ausgezahlt wird.












wenn jemand einen rat, tip oder trost hat.. immer her damit..



ich mein echt.. die wollen doch beschissen werden.. wer ehrlich ist..



es scheint so das wenn sie den eindruck haben, man kann oder möchte nicht akkern.. dann stecken sie was weiss ich für eine nergie darein dir in den arsch zu tretn..
und wenn man sich bemüht aus den leistungsbezug rauszukommen, naja ein stein nach dem anderen legen sie dir in den weg..
heftig, echt heftig.
 

Curt The Cat

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#2
Moinsen mmd77!

Erst mal herzlich willkommen hier im Forum!

Das ist ja 'ne Katastrophe, was die Mitarbeiter der ARGE mit Dir veranstaltet haben. Bei welcher ARGE wird das denn so praktiziert..?

Ich empfehle Dir, Dich mal HIER einzulesen. Dort steht genau, welche Rechte Du hast und welche Pflichten Deine SB haben, Stichwort: Auskunftspflicht etc.

Außerdem lege ich Dir ans Herz, daß Du immer in Begleitung einer weiteren Person in die ARGE gehst. Auch das steht Dir zu und ist Dein gutes Recht (SGB X, §13). Laß' Dich auf keinen Fall abwimmeln.

Also, auf gehts...!

:icon_wink:


 

mmd77

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#3
ja, danke sehr, das meiste habe ich schon gelesen.. und hat mir auch direkt bei den gesprächen den rücken gestärkt..
ja, zeugen wären gut gewesen, dann hätte ich nicht auf etwas schriftliches hoffen müssen.

leider sind so welche aktionen fast immer spontan, kurzfristig und dringend..

hihi, vielleicht kann ich ja einen der "möchtegern sherrifs" fragen ob er als zeuge dienen kann.

das ganze war in hamburg farmsen (ehemals alstertal) zum glück kann ich mittlerweile unsere anliegen, freundlich, selbstbewusst (und ein bisschen von obn herrab ) rüberbringt (muste ich als "quasi-co-Firmeninhaber lernen). ich finde, es mus sich niemand wie ein schmarotzer behandeln lassen.
 

scanners

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#4
der alltägliche Arge Horror, könnte mehrere solcher geschichten erzählen, du bist nicht alleine, habe das gefühl, das die mitarbeiter danach entlohnt werden wie sie gelder vergeben..... so nach dem motto , je mehr geld du bewilligst , je weniger verdienst du..... anders kann ich mir die schikanen der mitarbeiter dieser ämter echt nicht mehr erklähren...
 

mmd77

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#5
ja, aber wenn ich das von hier noch richtig in errinnerung habe, kann ich doch den entstandenen schaden, durch eine "amtshaftung" direkt von den schuldigen einklagen..

und zwar direkt von privat, nicht vom amt, bezirk etc.. oder?
 

Curt The Cat

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#6
ja, aber wenn ich das von hier noch richtig in errinnerung habe, kann ich doch den entstandenen schaden, durch eine "amtshaftung" direkt von den schuldigen einklagen..

und zwar direkt von privat, nicht vom amt, bezirk etc.. oder?
Da hat sich wohl was getan in der Amtshaftung.. Ich erinnere mich, daß ich da von einem Urteil gehört habe. Ich glaube, das war in Oldenburg und da mußte die Baubehörde Schadenersatz an einen Bauherren zahlen. Ich kann aber nicht mehr sagen, wie der Fall genau gelagert war ...

:icon_wink:




 

mmd77

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#7
ja, der bauherr hatte bestimmt nen guten anwalt.
ich hoffe das der ganze ärger etwas bringt.. aber das denke ich auch jedes mal wenn ich da hingehe..

nebenbei: es gibt auch gute mitarbeiter da, aus der leistungsabteilung sind wir mal an einen geraten,
der war ect angagiert..

ich hätte ihn damals fast gebeten, die branche zu wechseln, damit er sich nich auch zu einem arsch.. entwickelt.. irgendwie haben viele mal ihren guten tage.. und dann beim nächsten besuch..

das jemand "freundlicher" hatte ich noch nie erlebt.
 
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