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Spielplatzkümmerer

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Arania

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#1
Ein-Euro-Jobber sollen nach einem Vorschlag der CDU in ganz Berlin Kinder auf Spielplätzen betreuen. Das Neuköllner Projekt «Spielplatzkümmerer» solle deshalb auf die anderen Bezirke ausgeweitet werden, forderte der CDU-Landesvorstand. In Neukölln lernten junge Arbeitslose «Verantwortlichkeiten zu übernehmen» und könnten «die Pflicht nach den Hartz-Reformen mit einer sehr sinnvollen Aufgabe verbinden», so die CDU am Samstag. In Neukölln sind 350 Ein-Euro-Jobber auf Spielplätzen im Einsatz
http://www.welt.de/data/2005/06/02/726464.html

Was es doch alles für neue Berufe gibt?
 
E

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Gast
#2
Die Betreuer sind sieben Tage pro Woche je nach Bedarf in Schichten unterwegs.
Außerdem sollen sie dafür sorgen, daß unerwünschte Besucher wie Jugendbanden oder Drogenabhängige und Alkoholiker den Plätzen fern bleiben.

Toll :motz: :motz: Ein recht gefährlicher Job :kotz: :kotz:
 

Linchen0307

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#3
... nur mal angenommen...
AlgII Empfänger gibt es mannigfaltig. Wer sagt uns, das alle diese Leute koscher sind?Vielleicht gibt es gerade dort in Berlin/Neuköln jemanden, dem man nie nicht Kinder anvertrauen sollte.
Ich will hier niemanden diskrimminieren. ABER, wer sagt uns, das es nicht so ist. Spinnen die Politiker langsam?? Genau so, wie es welche gibt, ein minimaler Teil, die ALGII zu Unrecht bekommen, genau so kann es welche geben, denen wir keine Kinder anvertrauen sollten.

ICH BITTE ALLE , DIES NICHT FALSCH ZU VERSTEHEN
 
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#4
Ein-Euro-Jobber säubern Schilder
Finkenwerder

Drei Ein-Euro-Jobber werden künftig in Finkenwerder Straßen- und Verkehrsschilder säubern. Damit sollen sie die Garten- und Tiefbauabteilung des Ortsamtes unterstützen. Betreut werden sie vom Beschäftigungsträger Ökologische Technik.
ug
Hamburger Abendblatt
 

Martin Behrsing

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#5
nehmen wir doch dafür die bei den Neoliberalen doch so beliebten Anglizismen

Playground-Care-Manager (oder Assistant) :lol: :twisted:
Damit haben wir dann wenigsten eine illusorische Aufwertung der Tätigkeit.
 

Kater

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#6
in Anlehnung an Stadtkämmerer wäre doch Stadtkümmerer für Ein-Euro-Jobber mit Besen in der Straßenpflege auch nicht schlecht...
 

gelibeh

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#7
Hab in Finkenwerde gearbeitet, so dreckig waren die Schilder nicht. Wer hat das denn vorher gemacht???
 
E

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Gast
#9
Martin Behrsing sagte :
nehmen wir doch dafür die bei den Neoliberalen doch so beliebten Anglizismen

Playground-Care-Manager (oder Assistant) :lol: :twisted:
Damit haben wir dann wenigsten eine illusorische Aufwertung der Tätigkeit.
und der Aufseher ist dann der Playground-Officer
 

Brucewilles

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#10
Einstein sagte :
Martin Behrsing sagte :
nehmen wir doch daf�r die bei den Neoliberalen doch so beliebten Anglizismen

Playground-Care-Manager (oder Assistant) :lol: :twisted:
Damit haben wir dann wenigsten eine illusorische Aufwertung der T�tigkeit.
und der Aufseher ist dann der Playground-Officer
nein die werden noch sinnvoller eingesetzt, als Traffic-Manager oder Verkehrskasper ???

Neues "gemeinn�tziges" T�tigkeitsfeld f�r 1-Euro-Jobber bzw. kostenlose "Gemeinn�tzige"an was man in Sachsen-Anhalt, Th�ringen und Sachsen alles denkt.

Ausgangslage:
Schul- und Polizeibeh�rden haben erkannt, dass frisch eingeschulte Erstkl�ssler im Gegensatz zu fr�heren Zeiten heute zu "bl�de" sind, um die Benutzung von Bus und Bahn selbst zu begreifen und zu erlernen.

Also macht man auf den Schul- und Pausenh�fen von Grundschulen Verkehrserziehung-2005 unter Mitwirkung von P�dagogen, Polizei, Sch�lern und ALG-IIlern Training.

Ein-, Aus- und Umsteigen wird ge�bt, eben so wie das "regelwerkkonforme" �berschreiten von Stra�en und der korrekte Aufenthalt an Haltestellen.

Der ALG-IIler erf�llt dabei folgende Aufgabe:
Die erziehenden Polizeibeamten f�hren in ihrem Bus so Art aufklapp- bzw. -spannbare Stra�enbahn, Bus- LKW-, und Autoattrappen mit sich (mit lustigem Gesicht vorne auf dem Stoff bzw. der Folie) - da drunter kommen dann 1-2 (je nach Gr��e) ALG-IIler, die dann die "Linie 8" bzw. den Stra�enverkehr simulieren und �ber den Schulhof rattern. Da k�nnen die Kleinen, denen durch ihre Eltern nichts mehr beigebracht wird, dann prima �ben = in den Bus (bzw. das Tragegestell) kann man sogar Dank einer Aussparung in der Folie einsteigen und anschliessend mitlaufen. (Ich w�rde da gerne als "Wanderbaustelle" mitmachen ...)
Auf jeden Fall erzeugt das bei alle au�er den Letztgenannten gute Laune und Frohsinn. :party:

Kann man noch nicht mal ablehnen, da "gemeinn�tzige Aufgabe", die sonst nicht durchgef�hrt werden kann. :uebel:
 
E

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Gast
#11
und der Aufseher ist dann der Playground-Officer
Nein, das ist dann der Platzhirsch, der die auf der Spielplatzbank sitzenden und strickenden Muttis mit Gummibärchen versorgt und gegebenenfalls es denen besorgt. Das wäre jedenfalls zusätzlich. :lol:
 

achim2

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#13
"Spielplatzkümmerer, Sprachtrainer, Schilderputzer, Hundeplatzpfleger"

.... ich bin erstaunt, was es doch (seit Hartz4) für neue Arbeitsstellen und -möglichkeiten gibt.

Warum sind wir da nicht schon alleine darauf gekommen.

So viele kreative Ideen, nur damit wir nicht verlernen, morgens pünktlich aufzustehen, klasse!

Danke, Deutschland!

Ach so ja! Nicht vergessen: Du (Ich) bin ja Deutschland!

Alos, danke Ich!
 
E

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Gast
#14
Linchen0307 sagte :
... nur mal angenommen...
AlgII Empfänger gibt es mannigfaltig. Wer sagt uns, das alle diese Leute koscher sind?Vielleicht gibt es gerade dort in Berlin/Neuköln jemanden, dem man nie nicht Kinder anvertrauen sollte.
Ich will hier niemanden diskrimminieren. ABER, wer sagt uns, das es nicht so ist. Spinnen die Politiker langsam?? Genau so, wie es welche gibt, ein minimaler Teil, die ALGII zu Unrecht bekommen, genau so kann es welche geben, denen wir keine Kinder anvertrauen sollten.

ICH BITTE ALLE , DIES NICHT FALSCH ZU VERSTEHEN
Hallo Linchen,

darüber habe ich auch schon nachgedacht. Eigentlich müssen Leute, denen man Kinder anvertraut, auch entsprechend qualifiziert sein, pädagogisch oder psychologisch (obwohl, auch darunter gibt es schwarze Schafe!); und das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, weil sich dieses Problem auch in Kitas, Schulen, Kinderheimen etc. stellt.

Soweit ich weiß, ist es bisher nicht üblich, diejenigen, denen die Kinder anvertraut werden, hinsichtlich ihrer ´Neigungen´ zu überprüfen. Und dies weder in staatlichen Einrichtungen, noch auf den Kinderspielplätzen.

... Und ich bitte ebenfalls darum, dies nicht falsch zu verstehen.

LG
Luna
 
E

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Gast
#15
Ausbildung und Qualifikation sind nicht die Kriterien nach denen die ArGe Ein-Euro-Jobs zuweist. Es ist einfach nur Willkür, ohne die Bedürfnisse der Betroffenen zu berücksichtigen. Sei es nun in diesem Fall beim Ein-Euro-Jobber selber oder bei den Kindern und deren Eltern.
 
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