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Spielerisch lernen und verstehen: Unsere Bankenkrise

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Gozelo

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#1

MarkusK

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#2
Das Video is ja echt der Knaller :icon_biggrin:

Am besten finde ich die Spekulationsmaschine, ich habe sowas auch, aber ich stecke da meinen unnützen Papierkram rein und kein Geld :icon_pfeiff:
 

Richardsch

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#3
Geil :icon_lol:
Gibt es noch kein ARGE-Monopoly? Müsste man doch auch was machen können :biggrin:
 

Borgi

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#6
Geil :icon_lol:
Gibt es noch kein ARGE-Monopoly? Müsste man doch auch was machen können :biggrin:
So schlecht ist die Idee doch nicht!
Es kann gute, aber (mehr) schlechte Karten geben.
EREIGNISFELD
• "Ihr eingereichter Überprüfungsantrag wurde zu Ihren Gunsten entschieden. Ihre Arge darf das GG nicht mehr weiter missachten und Sie erhalten zur Belohnung einen Ein-Euro-Job"
• "Ihr FM hatte gestern einen harten Stuhlgang. Sie als Kunde wurden nun von ihm aufgefordert eine EGV zu unterschreiben. Da Sie diese erst zum prüfen mit nach Hause genommen haben, werden Ihnen mit dem heutigen Schreiben 10% der Leistungen gekürzt"
• "Bei ihrem letzten Termin haben Sie die Neugier Ihres FM nicht befriedigt. Wegen Nichtvorlage der Kontoauszüge wurden alle Leistungen gestrichen"
• "Die Ihnen zugewiesene Arbeit bei der Leihfirma erbrachte zu wenig Einkünfte. Die Arge gewährte Ihnen gegen Vorlage der Lohnabrechnung eine Aufstockung von 210,- Euro. Leider wurde das Geld schon Monatsende auf ihrem Konto verbucht. Die Arge verlangt die 210,- Euro zurück + eine Geldbuße von 300 Euro wegen Erschleichung von Leistungen. Zahlen Sie sofort 510,- Euro an die Staatskasse"
• "Sie haben Geburtstag. Ihre Oma hat Ihnen 100 Euro aufs Bankkonto überwiesen. Nach Verletzung des Bankgeheimnisses hat Ihre Arge davon erfahren. 100,- Euro werden als Zuverdienest angerechnet und Sie erhalten im Folgemonat nur noch 247 Euro Grundsicherung"
• Sie haben es geschafft: Sie haben Arbeit. Leider verweigert Ihnen die Arge die fest zugesicherte Mobilitätsbeihilfe und Sie können Ihrer Pflicht nicht nachkommen. Der Arbeitgeber brummt Ihnen die vereinbarte Vertragsstrafe von 1.000 Euro auf"
• Die Arge lädt Sie zum Termin ein. Statt Kaffee und Kuchen gibt es einen Ablehnungsbescheid Ihrer Fahrtkostenerstattung. Sie bleiben erneut auf 4,80 Euro Fahrtkosten sitzen"
• Sie wurden von einem Benz angefahren. Ihr Krankenhausaufenthalt dauerte 5 Tage an. Entrichten Sie nun 50 Euro an das Krankenhaus und nehmen Sie eine Kürzung der Leistungen (für Essen) von 22,50 Euro in Kauf"
• "Sie hatten keinen Termin bei der Arge, sind aber dennoch dort vorstellig geworden. Nach freundlicher Aufforderung durch das Sicherheitspersonal benötigen Sie Wundsalbe, Eispads und Verbandmaterial. Zahlen Sie 25,60 Euro an die Apotheke"

das könnte so endlos weitergehen
 
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#7
Das Schönste an "Bankenkrise" ist, dass es die Realität 1 zu 1 abbildet.

Einfach das "Risikolos" ziehen, fette Gehälter kassieren und wenn es dem Abgrund naht, zahlt es der saudoofe Michel mit seinen Steuern.

Hinterher das ganze Haushaltselend den Ossis und Hartzern in dei Schuhe schieben und weiterlachen.
 

Borgi

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#9
Klasse :icon_daumen: Sollte man weiter ausbauen :)
Die Felder sollten allerdings verändert werden.
Beispiel:
Die dunkelblauen Strassen (Badstrasse) sind unterschiedliche Brötchen, die hellblauen Felder Brote. Dann biegt man auf die Lila Felder, in denen es Lebensmittel gibt. Auf die orangefarbenen Felder gibt es (hartzertaugliche) höherwertigere Lebensmittel wie z. B Fleisch. Auf den roten Feldern findet man Kleidung (Socken, Unterwäsche T-Shirts) und die Gelben Felder stehen für Jeans, Jacke, und Schuhe. Auf den grünen Feldern sind Anschaffungsgüter wie z. B gebrauchte Haushaltgeräte. Parkstraße und Schlossallee stehen für gebrauchte Motorräder und PKW.
Wer auf dem Bahnhofsfeld landet muss Fahrgeld bezahlen. Energie und Wasser stehen für eine Rate für Nebenkostennachzahlung. Das Gefängnis gibt es auch und man kommt mit einem Pasch raus. Wer über LOS geht streicht 300 Euro ein (es müssen 18% Warmwasser und Strom abgezogen werden).
Anstatt Häuser werden einfache Münzen gebaut/gekauft. Ein Gegenspieler der auf einen der aufgewerteten Felder kommt muss dann das Zweifache bzw. dreifache bezahlen.
Im Prinzip ist jeder Spieler eine Ich-AG die Geld von der ARGE bezieht, aber auch „Gewinne“ erzielt durch den Verkauf von lebensmittel, Kleidung, Haushaltsgeräte und Gebrauchtfahrzeuge. Gewonnen hat, wer mit einem Startgeld von 1.000 Euro als Letzter überlebt.
Gemeinschaftskarten/Ereigniskarten ziehen einem Geld ab, können aber auch Geldgeschenke (Lottogewinn 30,-- Euro o. Ä.) bringen.

Jetzt brauchen wir nur Jemanden, der die nötige Bastelleidenschaft besitzt und uns allen dann das Spiel als PDF zum ausdrucken bereitstellt. Das Brett wird dann auf Karton geklebt, und die Karten auf Karteikarten (gibt es als DIN A4 im Handel) ausgedruckt. Für Geldscheine und Münzen muss noch eine kostengünstige Lösung gefunden werden.
 

Richardsch

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#10
Wie wäre es denn, wenn man sowas in real macht? Ich erinnere mich da an eine Aktion von Attac, die das gegen GATS machten, auch als Monopoly. Eingeladen sind alle, Arbeitnehmer, Hartzer und auch ARGE-Mitarbeiter.

Ich habe mir noch keine Gedanken über die Felder oder Karten gemacht. Mit den Häusern würde ich es evtl. so machen, dass in jeder Straße ARGEn sind, die dann nach und nach verschwinden so wie Hartz IV oder eben andersrum. "Los" würde ich 347 Euro auszahlen -ausnahmsweise ohne Widerspruch ;-)

Gruß Richard
 
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