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Spezielles Jobcenter für Flüchtlinge geht an den Start

Albertt

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Spezielles Jobcenter für Flüchtlinge geht an den Start

Ein spezielles Jobcenter für Flüchtlinge soll im Oktober in Dortmund seine Arbeit aufnehmen. „Kunden“ des sogenannten Integration Points sollen Flüchtlinge sein, die Arbeit suchen und natürlich auch arbeitsberechtigt sind. Dabei soll ihnen durch diese besondere Anlaufstelle behilflich sein.

In erster Linie sollen die Menschen dabei unterstützt und animiert werden, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen, beschreibt die Arbeitsagentur das Hauptziel des „Intgration Points“. Denn nur wer sich gut auf Deutsch verständigen könne, habe eine Aussicht auf erfolgreiche Vermittlung. Neun Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters werden die Vermittlung übernehmen – vorrangig solcher Asylbewerber, die eine hohe Bleibeperspektive haben (z. B. aus dem Bürgerkriegsland Syrien).

Insbesondere Ingenieure und Ärzte werden nach Auskunft des Jobcenters gesucht. Das Handwerk hat seinerseits bereits wiederholt deutlich gemacht, dass es auf Flüchtlinge hoffe, um unbesetzte Stellen und Ausbildungssstellen zu besetzen; bei der Handwerkskammer läuft bereits seit einem Jahr ein entsprechendes Qualifizierungsprojekt, in dessen Verlauf bereits ein knappes Dutzend Flüchtlinge nach entsprechender Vorqualifizierung an Betriebe vermittelt werden konnte.
Rundblick-Unna » Spezielles Jobcenter für Flüchtlinge geht an den Start

Mir fallen viele Fragen ein. Aber ich werde Sie nicht stellen.
 

JulieOcean

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...Neun Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters werden die Vermittlung übernehmen...
Auf diese "Vermittlung" bin ich gespannt. Vermutlich in Maßnahmen und Zeitarbeit.

... läuft bereits seit einem Jahr ein entsprechendes Qualifizierungsprojekt, in dessen Verlauf bereits ein knappes Dutzend Flüchtlinge nach entsprechender Vorqualifizierung an Betriebe vermittelt werden konnte.
Ich liege wohl nicht falsch, wenn ich auf Praktika tippe. .
 

bozzo

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Ich denke , ich werde auch bald flüchten wegen politischer Verfolgung durch das BAMS.

wer könnte mich wohl nehmen ?
soll ich die Papiere wegschmeissen ?
welchen Dialekt sollte ich sprechen ?

hmmm ...
 

ela1953

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In Dortmund werden die Flüchtlinge jetzt mit arabischen Schriftzeichen willkommen geheißen.
 
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Werden die Flüchtlinge auch ständig mit Sanktionen bedroht?
Meine subjektive Meinung ist, dass das nicht passieren wird, dass San. Deshalb separiert man sie eventuell auch von den übrigen deutschen und ausländischen Leistungsbeziehern.

Vielleicht entsteht gerade eine neue 2Klassengesellschaft im JC, politisch gewollt.

Die "übrigen" Leistungsbezieher sollten sich dann in jedem Falle davor hüten, den Frust an den FL. abzulassen. Die richtige Adresse wären DEUTSCHE Wirtschaftsvertreter, das Führungspersonal der Jobcenter selber und die Politiker, die wieder auf Spaltung der Gesellschaft aus sind.
 
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Die arbeiten auch für 4 - 5€ STD
Das steht zu befürchten. Sie können es nicht anders wissen, selbst 5€ klingt in deren Ohren als unglaublich viel.

Was 5€ in der BRD wirklich bedeuten, erfahren sie erst etwas später.
Von Abschiebung bei Jobverlust bedroht, werden sie höchstwahrscheinlich weiter mitmachen (müssen).
 
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"Arbeitgeber schätzen Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund" | Telepolis

Eben entdeckt. Ich lass das erstmal so stehen. Mal sehen, was Ihr zu dem Beitrag meint.

. "Arbeitgeber schätzen", so vermuten die Wissenschaftler, "Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund als besonders ehrgeizig, belastbar und verlässlich. Sie (DIE UNTERNEHMER) könnten vielmehr nach anderen "nicht-kognitiven" Eigenschaften wie Motivation, Zuverlässigkeit oder Ausdauer schauen, die ebenfalls geringqualifizierten Deutschen eher fehlen oder die ihnen Arbeitgeber aufgrund ihrer geringen Qualifikation eher absprechen. "
Telepolis schliesst dann mit:

Man könnte sich zudem fragen, ob es tatsächlich bei deutschen Schulabbrechern und Geringqualifizierten im Unterschied zu den Migranten einen Zusammenhang mit der Leistungsbereitschaft gibt oder ob hier nicht auch fehlende Unterstützung im Elternhaus eine Rolle spielt. Und die Ergebnisse der Studie könnten natürlich auch bei den geringqualifizierten Deutschen die Ablehnung von Migranten noch erhöhen.
 

Wolly

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Ich fang mal an.


Werden die Flüchtlinge auch ständig mit Sanktionen bedroht?
Sie werden erst jahrelang mit Maßnahmen eingedeckt,falls kein Job in Sicht,danach folgt auch hier die Sanktionskeule.
Erstmal werden sie schön brav befolgen,was angeordnet wird.
Die Maßnahmeträger hören die Kassen schon klingeln.
 

jockel

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Auf diese "Vermittlung" bin ich gespannt. Vermutlich in Maßnahmen und Zeitarbeit.



Ich liege wohl nicht falsch, wenn ich auf Praktika tippe. .
Jeder Praktika-Arbeitgeber bekommt sein eigenes Flüchtlingslager mit einem speziellen Motivationsspruch am Lagertor.

So Ähnliches hatten wir doch schon einmal in braunen Zeiten?

Was sagte Volker Pispers gleich zum Thema Kritik des Kapitalismus: Arbeitgeber sollten sich Sklaventreiber oder FDP auf die Stirn tätowieren lassen.

Volker Pispers: Warum läßt DU Dich vom Kapitalismus belügen und betrügen? - Volker Pispers

Das Märchen vom Wohlstand für alle aus der Wirtschaftswunderzeit Ludwig Erhardts und Konrad Adenauers kann man in die Tonne kloppen. Das Merkel macht auch mit Helmut Kohls Märchen von den blühenden Landschaften und ihrer Wachstumsbeschleunigung ein radikales Ende. Die berauscht sich am Flüchtlingsthema. Jetzt mischt sie aktuell mit tollen, euphorischen Sprüchen noch die UNO auf. Die dreht durch.

De Maziere und Söder möchten unterdessen die Notbremse ziehen und die deutschen Schotten dicht machen.
 

Wolly

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Gerade das werden sie nicht so wie Michel tun. Und auch, wenn es an die Interessen ihrer Familien geht, lernen die SB ganz andere als die gewohnten Flötentöne kennen.
Wir werden sehen.
Andere Flötentöne in Form von Beleidigungen, spülen dann auch wieder Kohle in die Staatskasse.
Strafe bezahlen oder abarbeiten.
Absitzen wäre ein Minusgeschäft.
 

jockel

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"Arbeitgeber schätzen Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund" | Telepolis

Eben entdeckt. Ich lass das erstmal so stehen. Mal sehen, was Ihr zu dem Beitrag meint.



Telepolis schliesst dann mit:
Das ist von der Privatwirtschaft praktizierter Sozialrassismus, flächendeckende Diskriminierung deutscher Erwerbsloser und das Ergebnis von politisch gewollter Armutsbildung an Untertanen. Diese Unternehmer haben nicht das Recht über Geringqualifizierte, Hilfsarbeiter, Un- und Angelernte den Stab zu brechen. Sie sind maßgeblich für diese aufgezwungenen Arbeits- und Lebensbedingungen bei ihren Untertanen verantwortlich und nicht die Untertanen selbst.

Wenn Unternehmer, Arbeitslosenbürokraten und Politiker nicht selbst hochwertig auf eigene Kosten aus- und weiterbilden und im höchsten Maße ihre mangelde Sozialkompetenz präsentieren, dann sollen sie sich gefälligst als Verursacher der Mißstände an die eigene Nase fassen. Der Fisch fängt vom Kopf her an zu stinken!

Wir sehen doch wie mit Betriebsbelegschaften umgesprungen wird und ziehen die Hosen nicht mit der Beißzange hoch.
 
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Gerade das werden sie nicht so wie Michel tun. Und auch, wenn es an die Interessen ihrer Familien geht, lernen die SB ganz andere als die gewohnten Flötentöne kennen.
Richtig. und weil die deutschen Laffen das nicht machen und nicht zusammenhalten, sind sie eben Schiessbudenfiguren der Jobcenter.
Diese miese Behandlung in den JC hat eben auch diese Seite, die nicht gerne angesprochen wird.

Ich schreibe das absichtlich hart.
 
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