Speyer/Fulda: Missbrauchstudie der Kirche wird vorgestellt

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Dagegen72

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https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/politik/artikel/speyerfulda-missbrauchstudie-wird-vorgestellt/
Das Thema Missbrauch beschäftigt die Herbstvollversammlung der katholischen Bischöfe, die am Montag in Fulda begann. Dabei werden am Dienstag die Ergebnisse einer Studie zum sexuellen Missbrauch durch Geistliche vorgestellt. Um 13.15 Uhr beginnt die Pressekonferenz in Fulda. Um 15 Uhr wird sich das Bistum Speyer in Speyer zu dem Teil der Studie äußern, der sich auf seinen Bereich bezieht. Zum Abschluss am Donnerstag wollen die Bischöfe erste Konsequenzen aus der Langzeituntersuchung präsentieren.
also, bisher hätten alle Bischhöfe ihre Jobs noch, hieß es im gestrigen TV-Interview mit Karl Marx. ätz
"Wir haben zu lange weggeschaut" so Marx.
https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kardinal-marx-wir-haben-zu-lange-weggeschaut

ätz - Papst Franziskus hat diese Missbrauchsskandale ja auch aktuell zum Thema. Missbrauch durch Katholiken die sich dem Zölibath (kein Sex) verschrieben haben ist ein Thema weltweit.

Aber, es ist definitiv nicht nur ein Thema der Kirche! Es gibt die #me too - Kampagne ("ich auch") auf Twitter.

Natürlich auch im Privatleben. Missbrauchstäter können der Bruder, der Vater, der Onkel, der Nachbar sein .. aber auch Frauen können TäterInnen sein. Das wird noch mehr verschwiegen!
Das ist ein guter Film dazu, kam gestern auf 3Sat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Hände_meiner_Mutter
anschl. kam eine Doku:
"Das dunkle Geheimnis - Missbrauch in der Familie"
https://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/196324/index.html
In Deutschland erfährt jedes siebte Kind sexuelle Gewalt. Besonders häufig stammt der Täter aus der eigenen Familie oder dem familiären Umfeld. Der Hort des Vertrauens wird zur Gefahr.

ich finde, wir sollten immer hellhörig sein, wenn ein Mensch Andeutungen macht. Niemand soll mehr wegsehen. Und niemand soll als Baatelle abtun, wenn ein Mensch erzählt, dass ihm irgendwas unangenehm ist.

Man sollte sich ausreichend Zeit und Geduld lassen mit der Suche nach einem guten Therapeuten / - innen. Wenn eine,r nicht gut erscheint darf man sich trauen zu wechseln, abzubrechen usw.
oder man kann gute Beratungsstellen aufsuchen.

einigermaßen bekannt ist Grauzone e.V. https://grauzone-ev.de/

man ist jedenfalls nicht unrein nach der Tat und das soll einem keine Kirche einreden und auch kein sonstiger Scharlatan.

Sigmund Freud hatte schon erkannt, dass die sog. "hysterischen" Frauen, oft missbraucht worden seien. Er nahm das aber wieder zurück, weil die Zeit für diese Erkenntnis nicht reif war. Ist auch schon lange her, das war noch die Zeit, als Männer mehr galten als Frauen, was auch ein Unsinn ist, beide sind zu 100% gleich.
 
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