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Sperrzeit wg.Verkehrsdelikt?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Conny62

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#1
hatte vor knapp 6 Monaten mit dem Firmenbulli beim einparken einen kleinen Kratzer an einem parkenden PKW verursacht,den Ich zunächst nicht bemerkt hatte,und daraufhin einen anderen Parkplatz aufgesucht,meine Arbeit (im Innenausbau)verrichtet,zum Firmensitz gefahren,und als Ich nach ca.einer Stunde wieder dorthinfuhr stand schon die Polizei da,und hat mich wegen Fahrerflucht angezeigt.Hatte mich ca.2 Wochen später schriftl.der Polizei erklärt und seitdem nichts mehr gehört.Nun habe Ich gestern,also nach fast 6 Monaten einen Strafbefehl bekommen,der Schaden läge danach bei rd.1000 Euro,und nun muss Ich 635 Euro und die Verfahrenskosten zahlen,und,viel schlimmer,2 Monate Führerscheinentzug,beginnend in 2 Wochen,welches gleichbedeutet das mich mein Chef sofort kündigt.Nun meine verzweifelte Frage hier:kriege Ich bei Kündigung deswegen eine-womöglich 12-wöchige Sperrzeit aufgebrummt??Wenn ja,könnte Ich mir gleich den Strick nehmen,da Ich statt eines cents Ersparnis noch n haufen Schulden habe.:confused:
 

Mario Nette

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#2
1.000 € für einen Kratzer? :icon_eek: Bist du mit 'nem Eisberg auf die Titanic gestoßen?

Mario Nette
 

mathias74

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#3
Das ist natürlich sehr schlecht mit der Fahrerflucht, hast du die Kündigung schon erhalten, wenn nicht kannst du doch sicher in den Betrieb weiter Arbeiten, dann bisste halt Beifahrer oder im Lager oder so.
Wieso 12 Wochen Sperrzeit ?? Wenn du eine normale Kündigung bekommst dann würde ich mir keine Gedanken machen
 

Conny62

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#4
tja,viell.haben die den ganzen Kotflügel ausgetauscht,wer weiss...
Beifahrer geht z.zt.überhaupt nicht weil beide Kollegen zufällig auch noch einige Monate Fleppe weghaben,und der Chef braucht unbedingt einen Fahrer...hoffe irgendwie das der Strafbefehl noch irgendwie abgemildert wird,so irgendwie das der Führerscheinentzug auf späteren Zeitpunkt verschoben wird,bis die Kollegen Führerschein wiederhaben...die Hoffnung stirbt zuletzt,ansonsten gehen bei mir die (letzten)Lichter aus
 

VerBisUser

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#5
Hallo Conny,
da hast Du wohl schlechte Karten.
Die Sperrzeit wirst Du deshalb bekommen, weil Du verhaltensbedingt gekündigt wurdest, nämlich in Folge einer strafbaren Handlung.

Nimm bitte umgehend Kontakt zu einem RA für Arbeitsrecht auf, um ggf. Kündigungsschutzklage einzureichen (3-Wochen-Frist beachten).
Die Arbeitsagentur wird die Sperrzeit vorläufig bescheiden, allerdings bekommst Du auch während der vorläufigen Sperre kein Geld.
Da hilft dann nur der Weg zur ARGE, aber:
Bedürftigkeitsprüfung!
Sanktion (30% für 3 Monate) wegen Herbeiführung einer Notlage.

Ab zum Anwalt oder zur Gewerkschaft.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Du solltest vor allem erstmal dringend einen Strafverteidiger oder einen Anwalt für Verkehrsrecht aufsuchen. Viel schwerwiegender als die Sperrzeit kann der Führerscheinentzug sein. Der Anwalt sollte schauen, was sich da machen läßt (ggf. Einspruch gegen den Strafbefehl).

Wenn du einen leichten Unfall tatsächlich nicht bemerkt hast, liegt auch keine Verkehrsunfallflucht vor, selbst wenn du den Kratzer verursacht hast. Unfallflucht setzt immer vorsätzliches Handeln voraus.

Es ist natürlich auch die Frage, was du der Polizei bei der Vernehmung alles erzählt hast.
 

blinky

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#7
Legst Du gegen den Strafbefehl Widerspruch ein, kommt es zur Gerichtsverhandlung
 

Muzel

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#8
Gegen einen Strafbefehl kann man nur innerhalb von 2 Wochen Einspruch einlegen, § 410 StPO. Dann gibt es eine Hauptverhandlung aber mit abgespeckten Rechten für den Angeklagten.
 

Muzel

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#9
Dann wollte ich dringend darauf hinweisen, dass im Falle eines Einspruch dass Verschlechterungsverbot nicht gilt. Die Hauptverhandlung kann zu einem schlimmeren Urteil führen als der Strafbefehl. Das ist eine üble Falle bei den Strafbefehlen. Dieses Verschlechterungsverbot gilt bei normalen Urteilen nicht, wenn der Angeklagte ein Rechtsmittel einlegt.
 

Falke

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#10
Dann wollte ich dringend darauf hinweisen, dass im Falle eines Einspruch dass Verschlechterungsverbot nicht gilt. Die Hauptverhandlung kann zu einem schlimmeren Urteil führen als der Strafbefehl. Das ist eine üble Falle bei den Strafbefehlen.
Wahre Worte Muzel!!
Der TE sollte sich das gut durch den Kopf gehen lassen...

Gruss
Falke
 

Conny62

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#11
dann bleibt mir nichts anderes übrig als den Führerscheinentzug zu verheimlichen und schwarz weiter zu fahren.Einen Anwalt oder sonstigen Beistand kann Ich mir z.zt. überhaupt nicht leisten,bin blank bis aufs letzte Hemd.Entweder gehts gut,oder Ich habe Pech,dann gehe Ich halt in den Knast,da brauch man wenigstens nicht zu verhungern.Ein grausamer Staat ist das in dem wir leben,aber was will man machen:icon_kotz:
 

Muzel

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#13
Wenn es dir nur um den grauen Lappen geht, kannst du auf die Rechtsfolgen deinen Einspruch beschränken, dann gilt das Verschlechterungsverbot.
 

ich0815

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#15
Schade, ist leider zu weit weg für mich, sonst hätte ich für dich den Fahrer gemacht.
 

Muzel

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#16
Was willst du nun machen? Für eine Fahrerflucht fehlt dir der Vorsatz und somit hättest du dich gar nicht strafbar gemacht.
 

Arania

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#17
dann bleibt mir nichts anderes übrig als den Führerscheinentzug zu verheimlichen und schwarz weiter zu fahren.Einen Anwalt oder sonstigen Beistand kann Ich mir z.zt. überhaupt nicht leisten,bin blank bis aufs letzte Hemd.Entweder gehts gut,oder Ich habe Pech,dann gehe Ich halt in den Knast,da brauch man wenigstens nicht zu verhungern.Ein grausamer Staat ist das in dem wir leben,aber was will man machen:icon_kotz:

Davon würde ich dringend abraten, wenn Du erwischt wirst ist nicht nur der Führerschein für länger weg, sondern Du hast ein Strafverfahren am Hals das teuer enden kann

Rechtsanwalt Feiertag | Fahrerlaubnisrecht (MPU, Alkohol am Steuer), Verkehrsstrafrecht, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahrverbot | Anwalt in Berlin, Schneberg
 

Conny62

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#18
was kann Ich denn dagegen noch machen,wenn Ich den mickrig bezahlten job los bin und eine 12 wöchige Sperre bekomme,bedeutet das den Totalverlust meiner Existenz,verliere die Wohnung und muss auch noch verhungern.Zu so einer Sozialstation gehe Ich nicht,da bin Ich mir zu stolz,da verhungere ich definitiv lieber
 

tunga

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#19
dann bleibt mir nichts anderes übrig als den Führerscheinentzug zu verheimlichen und schwarz weiter zu fahren.Einen Anwalt oder sonstigen Beistand kann Ich mir z.zt. überhaupt nicht leisten,bin blank bis aufs letzte Hemd.Entweder gehts gut,oder Ich habe Pech,dann gehe Ich halt in den Knast,da brauch man wenigstens nicht zu verhungern.Ein grausamer Staat ist das in dem wir leben,aber was will man machen:icon_kotz:
Schwarz fahren ist vielleicht im Moment für Dich einen klitzekleinen Moment `überlegenswert´ - aber absolut nicht ratsam! Lass es lieber!!!

Was ist wenn Du schwarz fährst und was passierit - versicherungstechnisch noch viel übler...ne lass das mal lieber, auch wenn man denkt `ach die Möglichkeit mich gerade jetzt...´ ...und der scheiss Stress der damit verbunden ist....das ist ein Bumerang!!!

In den Knast geht so schnell niemand, schon gar nicht wegen eines kleines, unwichtigem Verkehrsdelikt wie in Deinem Fall.

Für Dich persönlcih schon richtig shit, aber im Grossen Ganzen gesehen `klein`.

Klar im Knast musste nicht verhungern, aber....so im Knast sein ist echt übel (mal abgesehen, das man dafür nicht im Knast landet, und wenn dann doch ist die Strafe nicht weg - sozusagen ausgesessen) sondern noch ganz andere Probleme kommen auf Dich zu.

Ich war Sozialarbeiterin Knast und kann Dir Geschichten erzählen die Du nicht hören willst!

Also, Kopf hoch - Möglichkeiten ausloten und nicht soo negative, wenns auch schwer fällt in Deiner persönliche Situation, denken, es geht schlimmer....und ich sehe Deine Perspektive gar nicht schlecht!!!
 

Muzel

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#20
Es gibt auch Strafverteidiger, die Leute wie dich umsonst vertreten. Du musst schnell handeln. 14 Tage sind schnell um.
 

Conny62

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#21
danke,habe gerade einen Rechtsanwalt angeschrieben,da Ich seit einer Woche nicht mehr ruhig schlafen kann,hoffe es ist noch nicht zu spät..
 

Muzel

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#22
Warum nur einen? Viele Mütter haben schöne Töchter. Ich würde so eine Anfrage per E-Mail stellen. Das geht schneller.
 

Martin Behrsing

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#23
Bitte,
wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland. Für derartige Fragen gibt es Rechtsanwälte, die man dann aber auch nehmen sollte. Warum du so etwas nicht machst, leuchtet mir nicht ein.

Solche Diskussionen gehören hier bitte nicht in den Hilfebereich. Deshalb sperre ich auch hier.
 
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