Sperrzeit wegen fehlender Information durch Agentur

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Fragezeichen

Elo-User*in
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Guten Tag zusammen,

ich bin gerade etwas "aufgelöst", denn wenn ich es richtig verstehe soll ich aufgrund eines Fehlers der Agentur eine Woche Sperrzeit im Arbeitslosengeld bekommen.

Der Sachverhalt. Gerade war ich in der Agentur f Arbeit und meldete mich arbeitslos. Meine Arbeitssuchendmeldung hatte ich bereits umgehend nach dem Zeitpunkt meiner Kündigung und Freistellung telefonisch sowie im System dem Agentur vorgenommen. Die telefonische Vermittlung informierte mich, dass ich mit der schriftlichen Meldung keine weiteren Schritte vor der arbeitslosmeldung, die persönlich erfolgen müsste, vornehmen muss.

Zeitgleich mit meiner Arbeitssuchendmeldung bat ich die Agentur um Kontaktaufnahme, da ich mich informieren wollte, welche Weiterbildungsmöglichkeiten ggf möglich wären. Die Agentur sendete mir, nach dem mir dies telefonisch angekündigt wurde, daraufhin einen Termin. Zweck und Ziel dieses Termines war eine Information zu meinen Weiterbldungsmöglichkeiten. Den Termin sagte ich jedoch ab, da ich an den Weiterbildungsmöglichkeiten (nach Recherche der Optionen) kein Interesse mehr hatte. In der Terminabsage wies ich auch darauf hin "Termin zwecks INformation zur Weiterbildungsmöglichkeiten sage ich ab".

Zeitgleich bat ich die Agentur um einen neuen Termin zum Zeitpunkt meiner Arbeitslosmeldung. Eine Antwort auf meine Terminanfrage erhielt ich erst nach dem ich ein weiteres Mal um einen Termin bat. Man sendete mir einen Termin Anfang März - zu diesem Zeitpunkt sollte ich bereits "offiziell" arbeitslos sein (hat sich aufgrund einer Krankheit nun alles verzögert).

Heute erhielt ich ein Zusatzblatt mit dem Hinweis verspätete Arbeitssuchendmeldung, das bei mir zunächst einmal Fragen auslöste. Ich habe doch wie mit der Agentur abgestimmt eine Arbeitssuchendmeldung vorgenommen. Auf meine Nachfrage, ob ich nun noch etwas ausser dem schriftlichen Meldung machen muss, sagte man mir dies sei nicht nötig, ich hatte sogar explizit gefragt, ob man sich PERSÖNLICH melden muss, was verneint wurde. Jedoch habe ich auf dem Dokument auch einen Hinweis gefunden, dass man eine Sperrzeit erhält, wenn man sich nicht persönlich arbeitssuchend meldet. Ich stelle mir nun ernsthaft die Frage, warum mir die Agentur hierzu keine Information gegeben hat und mir, obwohl ich einen Termin abgesagt habe, der ja zur Meldung hätte genutzt werden können, keinen Hinweis auf die Sperrzeit gegeben hat. Ich hatte mich zweimal schriftlich und danach weitere Male telefonisch bei der Agentur gemeldet und nie einen einzigen Hinweis darauf erhalten. Vielmehr sendete man mir (auch in der Antwort mail auf meine Terminanfragen) nur den Hinweis auf die Pflicht zur persönlichen Meldung zur Arbeitslosigkeit.

Was kann ich nun tun, damit die drohende Sperrzeit nicht eintritt?

Ich bin wirklich fassungslos .... und dankbar für jede kompetente Hilfe.
 

Speedport

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Was kannst Du schriftlich belegen (Deine Anfragen und evtl. Antworten vom JC)?

Wenn Du antwortest: nichts, dann hast Du ein Problem.

Kontakte mit dem JC nur schriftlich und lasse Dir auch nur schriftlich antworten. Das für die Zukunft.

Im aktuellen Fall: teile mit was Du belegen kannst, dann sieht man weiter.
 

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Elo-User*in
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Was kannst Du schriftlich belegen (Deine Anfragen und evtl. Antworten vom JC)?


Im aktuellen Fall: teile mit was Du belegen kannst, dann sieht man weiter.

Ih habe die Absage des Termines schriftlich -
" den Termin am xyz zwecks Information Weiterbildungsmoeglichkeiten sage ich hiermit ab. Bitte senden Sie mir einen neuen Terminvorschlag fuer den abc"

xyz: war der erste mir zugesandte Termin - in diesem wollte man mir laut Aussage der Telefonberater Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten geben - entsprechend habe ich die Absage des Termines (so) formuliert.

abc: war die Anfrage für den Termin im Zeitraum der Arbeitslosmeldung.

Darauf reagierte man nicht - ich bat dann etwas später erneut um einen weiteren Termin, diese Anfrage wurde beantwortet jedoch teilte man mit, dass man erst nach dem Termin abc Zeit für mich hätte. Und es folgte der Hinweis: ich müsse mich persönlich arbeitslos melden.


Es fehlte aber der Hinweis auf die Notwendigkeit der persönlichen Arbeitssuchendmeldung.

Es kann ja wohl nicht sein, dass man auf meine Terminabsage nicht noch mal den Hinweis sendet, dass ich mich auch persönlich arbeitssuchend melden muss, oder? Schließlich habe ich wirklich Interesse gezeigt, alles was notwendig ist zu tun, damit alles glatt läuft ...
 

gila

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Nicht JC - ALG I.

Die "Bundesagenten" haben eine umfangreiche HP, auf der eigentlich alles zu finden ist, was man braucht.

Z.B.: Arbeitslosmeldung - www.arbeitsagentur.de

Die persönliche Arbeitslosmeldung gilt als Antrag auf Leistungen.
Sie muss spätestens am ersten Tag der Beschäftigungslosigkeit (frühestens drei Monate vorher) persönlich bei der für Ihren Wohnort zuständigen Agentur für Arbeit erfolgen.
Arbeitslosengeld wird frühestens von dem Tag an gewährt, an dem Sie Ihrer Agentur für Arbeit die Arbeitslosigkeit persönlich mitteilen. Suchen Sie daher im eigenen Interesse sofort Ihre Agentur für Arbeit auf, wenn Sie arbeitslos werden.

hier: Frühzeitige Arbeitsuchendmeldung - www.arbeitsagentur.de

Zur Wahrung der Frist reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird.
Die Anzeige kann schriftlich, telefonisch oder persönlich bei der Agentur für Arbeit vor Ort erfolgen.
Die verpflichtende persönliche Meldung kann nach terminlicher Vereinbarung – spätestens jedoch am ersten Tag der Arbeitslosigkeit – nachgeholt werden.


Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich nicht rechtzeitig oder nicht wirksam arbeitsuchend melden - weil sie den mit der Agentur für Arbeit vereinbarten Termin ohne wichtigen Grund nicht einhalten - tritt eine Sperrzeit von einer Woche ein. Für die Tage der Sperrzeit wird kein Arbeitslosengeld gezahlt und die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld gemindert.

----------------------------------------------------
Du solltest das, was du belegen kannst, umgehend in einem persönlichen Termin versuchen "gütlich" zu bereinigen!
 

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Elo-User*in
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Also, arbeitssuchend hatte ich mich umgehend nach Bekanntwerden der Kündigung gemeldet - telefonisch und im System der Agentur.

Heute, einen Tag vor Eintritt der Arbeitslosigkeit, meldete ich mich arbeitslos.

Die Agentur hatte ich telefonisch doch auch angefragt, ob es ausreicht, eine Arbeitssuchendmeldung schriftlich zu hinterlegen. DAs wurde mir dort bestätigt. Damit war der Fall für mich - erstmal - erledigt. Entsprechend habe ich nicht noch weitere Informationen auf der Website der Agentur gesucht - man kann doch davon ausgehen, dass die Damen und Herren ihren Job beherrschen ...
 

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Einen persönlichen Termin bekomme ich frühestens, wenn ich meine Unterlagen alle zusammen habe ...

Ist es angeraten nun schon einmal schriftlich eine Vorabinformation bezüglich der Arbeitssuchendmeldung und fehlenden Info der Agentur zu senden oder wäre es besser, das Thema direkt im Termin - der ja innerhalb einer Woche folgen sollte, zu thematisieren?
 

gila

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.... Entsprechend habe ich nicht noch weitere Informationen auf der Website der Agentur gesucht - man kann doch davon ausgehen, dass die Damen und Herren ihren Job beherrschen ...

Was dich aber nicht unbedingt davon befreit, dich nicht auch selbst zu informieren.
Das sind ja allgemeine Infos.
 

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Elo-User*in
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Zunächst einmal hat dein Arbeitgeber eine Informationspflicht dir gegenüber ...

https://www.info-arbeitsrecht.de/Impressum/Meldepflicht_Alo/meldepflicht_alo.html

Schwierig wird es zu beweisen, du seist von der Agentur nicht informiert oder "hingewiesen" worden.


Aber die Agentur hötte beispielsweise in der Mail, in der sie informierte, ein Termin sei erst später möglich, einen Hinweis auf die Notwendigkeit der persönlichen Meldung vornehmen können - nicht nur zur Arbeitslosmeldung sondern auch zur Arbeitssuchend Meldung. Ich hatte auch per Telefon die Bestätigung, dass eine persönliche Meldung nicht nötig ist (der Nachweis ist selbstverständlich schwierig zu erbringen und würde von der Agentur immer abgestritten werden.)

Danke für die weitere Info - mein Arbeitgeber hat es gerade so geschafft, mir eine Kündigung auszusprechen - ganz auf die "Amerikanische Tour" - über Pflichten etc wurde ich nicht informiert, nicht mal darüber, dass ich mich bei der Agentur überhaupt melden muss - aber das kann ich auch nicht nachweisen, er ist ja scheinbar nicht verpflichtet, hierzu eine schriftliche Dokumentation anzufertigen ...
 

Doppeloma

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Hallo Fragezeichen,

deine Arbeitssuchend-Meldung (zum Zeitpunkt der Kündigung) ist also bei der AfA nachweislich dokumentiert ???

Zeitgleich bat ich die Agentur um einen neuen Termin zum Zeitpunkt meiner Arbeitslosmeldung. Eine Antwort auf meine Terminanfrage erhielt ich erst nach dem ich ein weiteres Mal um einen Termin bat.

Du solltest deine Nachfragen/Termine wegen der Weiterbildung mal von der Meldung der (endgültigen) Arbeitslosigkeit trennen und solche Sachen nicht mehr telefonisch erledigen, sondern so wie es gefordert wird persönlich ...

Dafür braucht man keinen festen Termin.

Man sendete mir einen Termin Anfang März - zu diesem Zeitpunkt sollte ich bereits "offiziell" arbeitslos sein (hat sich aufgrund einer Krankheit nun alles verzögert).

Hast du die AfA über diese Erkrankung informiert, hast du eine AU-Bescheinigung für diesen Zeitraum ???

Wer bescheinigt AU ist kann nicht vermittelt werden und braucht sich erst nach der Genesung bei der AfA zu melden, ein Anspruch auf ALGI besteht in dieser Zeit nicht, sondern Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse.

Eine (persönliche) Arbeitslos-Meldung ab Ende der AU-Bescheinigung wäre also zeitgerecht und eine Sperre kann deswegen nicht verhängt werden.

Natürlich ist es erforderlich, dass du diese Tatsachen auch nachweisen kannst, dann dürfte die Sperre wohl "vom Tisch" sein.

Welche Unterlagen hat man dir denn bezüglich einer Sperre zugeschickt, zunächst wäre eine Anhörung notwendig, die dir Gelegenheit gibt, den Sachverhalt entsprechend aufzuklären.

Wird die Sperre trotzdem verhängt, dann wird dazu ein Bescheid erstellt gegen den du (mit der gleichen Begründung) Widerspruch einlegen kannst.

Wenn dein AG dich nicht über die Meldepflicht bei der AfA informiert hat, kann das durchaus positiv für dich gewertet werden, andererseits ist dir doch (deinen Schilderungen zufolge) diese Meldepflicht bekannt, allerdings nicht die AU betreffend, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

So solltest du das "reumütig" rüberbringen, dass du wegen der Krankheit nicht daran gedacht hast, die AfA darüber zu informieren und angenommen hast, es würde genügen dich jetzt nach der Genesung arbeitslos zu melden ... :icon_kinn:

Damit solltest du das eigentlich ohne Sperrzeit geregelt bekommen.

MfG Doppeloma
 

Fragezeichen

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Die Sperre soll erteilt werden aufgrund der fehlenden Arbeits Suchend Meldung - arbeitslos habe ich mich persoenlich gemeldet da es mir bekannt war dass dies Pflicht ist. Die Agentur hatte mich dazu informiert ...

und es liegen AUs vor ..

ich habe mich schriftlich im Online System arbeitssuchend gemeldet - ausserdem telefonisch - telefonisch habe ich auch nachgefragt ob die schriftliche Meldung im System der Agentur austeichend ist und dies wurde mir dann so bestaetigt.
Am Relefon sagte man mir sogar dass ich mich erst bei Eintritt persoenlich melden soll - dass das schon vorher moeglich ist hat man nicht mitgeteilt.

Es ist sowieso seltsam: man soll sich also zwei Mal persoenlich melden: bei Bekanntwerden der Arbeitslosigkeit UND nochmal bei Eintritt der Arbeitslosigkeit.

Ab sofort mache ich alles nur noch schriftlich - und fordere nach Terminen ein schriftliches Protokoll an - es kann nicht sein dass man so verhohnepipelt wird obwohl man einen verbrieften Anspruch auf Alogeld hat.
 

Lilastern

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Man soll sobald man weiß man wird arbeitslos, sich bei der AFA melden.

Die Arbeitssuchendmeldung kann aber frühestens 3 Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit gemacht werden.

Die Arbeitslosmeldung sobald man die Kündigung hat, aber spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit.

Ja, und wenn du Arbeitslos dann bist, findet noch die Antragsabgabe statt.
 

Onkel Melker

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Bei meinem Termin zur Arbeitsuchendmeldung hab ich die Sachbearbeiterin gebeten, gleich auch meine persönliche Vorsprache zur Arbeitslosmeldung im System einzutragen. Das war möglich, weil der Termin innerhalb der drei Monate vor dem tatsächlichen Eintritt der Arbeitslosigkeit war. Kein Problem, hat sie gemacht.

Und weil ich ein misstrauischer Mensch bin und vorher das Gesetz gelesen hatte (also die wichtigen Punkte draus) hab ich bei der telefonischen Terminvereinbarung zur Abgabe des Leistungsantrags (das war noch zeitig vor Eintritt der Arbeitslosigkeit), die Dame am Telefon nachschauen lassen, ob denn eine Arbeitslosmeldung eingetragen wäre, was sie bestätigt hat. Also war mein zweiter persönlicher Termin bei der AfA dann die Abgabe des Antrags auf ALG1. Dieser Termin war dann erst einige Tage nach Eintritt der Arbeitslosigkeit.
 
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Ganz ehrlich, hin und wieder kommt bei mir ein Fragezeichen, wenn ich deine Texte lese und ich frage mich, was denn nun, will es aber nicht weiter ausführen.

Lilastern

Man soll sobald man weiß man wird arbeitslos, sich bei der AFA melden.

Die Arbeitssuchendmeldung kann aber frühestens 3 Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit gemacht werden.

Die Arbeitslosmeldung sobald man die Kündigung hat, aber spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit.

Ja, und wenn du Arbeitslos dann bist, findet noch die Antragsabgabe statt.

Klipp und klar gesagt!

Nur eines möchte ich noch hinzufügen: Nicht immer ist es empfehlenswert, frühzeitig die persönliche Arbeitsmeldung zu tätigen. Wenn man zu einem sogenannten Nahtlosigkeitsfall werden soll, ist eine frühzeitige Arbeitslosmeldung nicht so nützlich, weil dann die AfA schnell handeln kann. .Dann am Besten 3 oder 1 Tag vorher. die Arbeitslosmeldung. Denn zu frühzeitig, schwupps kann es auch eine schnelle Entscheidung geben, nach ärztlicher Begutachtung vor allem nach Aktenlage einen Reha-Antrag zu stellen, der in einigen Fällen dann in eine EM-Renten-Antrag umgewandelt wird. Und schwupps, wenn man dem Rententräger sofort nach Aufforderung die geforderten Unterlagen zusendet, hat man die Entscheidung der DRV in der Hand. Und schwupps, bei positivem Bescheid des DRV, besteht dann kein AlgI-Anspruch mehr. Die AfA spart. Dafür wird der Rententräger der Leistungsträger. Allerdings, wenn man eine hohe und auskömmliche EM-Rente zu erwarten hat und nicht mehr arbeiten will, dann spricht nichts für eine frühzeitige Arbeitslosmeldung im Falle man voraussichtlich zu den Nahtlosigkeitsfällen von der AfA gezählt wird. Die AfA weist auf die Nahtlosigkeitsregelung bei Ausgesteuerten gern umgehend hin.
 

elo237

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Ganz ehrlich, hin und wieder kommt bei mir ein Fragezeichen, wenn ich deine Texte lese und ich frage mich, was denn nun, will es aber nicht weiter ausführen.

Lilastern



Klipp und klar gesagt!

Nur eines möchte ich noch hinzufügen: Nicht immer ist es empfehlenswert, frühzeitig die persönliche Arbeitsmeldung zu tätigen. Wenn man zu einem sogenannten Nahtlosigkeitsfall werden soll, ist eine frühzeitige Arbeitslosmeldung nicht so nützlich, weil dann die AfA schnell handeln kann. .Dann am Besten 3 oder 1 Tag vorher. die Arbeitslosmeldung. Denn zu frühzeitig, schwupps kann es auch eine schnelle Entscheidung geben, nach ärztlicher Begutachtung vor allem nach Aktenlage einen Reha-Antrag zu stellen, der in einigen Fällen dann in eine EM-Renten-Antrag umgewandelt wird. Und schwupps, wenn man dem Rententräger sofort nach Aufforderung die geforderten Unterlagen zusendet, hat man die Entscheidung der DRV in der Hand. Und schwupps, bei positivem Bescheid des DRV, besteht dann kein AlgI-Anspruch mehr. Die AfA spart. Dafür wird der Rententräger der Leistungsträger. Allerdings, wenn man eine hohe und auskömmliche EM-Rente zu erwarten hat und nicht mehr arbeiten will, dann spricht nichts für eine frühzeitige Arbeitslosmeldung im Falle man voraussichtlich zu den Nahtlosigkeitsfällen von der AfA gezählt wird. Die AfA weist auf die Nahtlosigkeitsregelung bei Ausgesteuerten gern umgehend hin.

Blödsinn wenn man krank ist sich dem JC auszuliefern
und ein Jobangebot nach dem anderen zu bekommen
das man nicht erfüllen kann

da sind Sperrzeiten also Hungern an der Tagesordnung
 

Lilastern

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Rentenantrag und Krankheit ist ja ein extra spezielles Thema.

Das hat mir der allgemeinen Arbeitssuchendmeldung und Arbeitslosmeldung nichts zutun.
 

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Vielen Dank zunächst für die Antworten - leider weiss ich immer noch nicht so recht, was ich nun unternehmen soll.


Auf das Thema Sperrfrist komme ich zu sprechen, da mir ein Dokument mitgegeben wurde welches heisst:

"Anhörung zum Eintritt einer Sperrzeit bei verspäteter Arbeitssuchendmeldung"

Folgende drei Informationen werden auf dem Dokument abgefragt.
1) Beendigung der Arbeitsverhältnisses (Kündigung, etc)
2) Zeitpunkt Arbeitssuchendmeldung
3) Stellungnahme zu ggf verspätet vorgenommener Arbeitssuchendmeldung


Die Arbeits-Suchendmeldung nahm ich umgehend nach Bekanntwerden der Arbeitslosigkeit vor - dies hatte ich bereits geschrieben. Wie: Im Online System und Telefonisch.

Um so weniger verstehe ich allerdings, warum ich einen solchen Fragebogen erhalten habe. Meines Erachtens nach habe ich alles korrekt gemacht - eine PERSÖNLICHE Meldung nahm ich nicht vor, da mir die Telefonische Auskunft mitteilte, dies sei nicht nötig.

Ich erhielt sogar einen weiteren Telefontermin zur detaillierten Aufnahme meines Lebenslaufes. Auch in diesem Telefonat: kein Wort, dass ich mich PERSÖNLICH melden muss.


Somit habe ich immer noch offene Fragen:

1) Droht mir denn nun eine Sperre?
2) Falls ja: reichen meine Nachweise
a
) Ausdruck der Arbeitssuchendmeldung
b) die Telefonanrufe bei der Agentur und des weiteren
c) ein Mailaustausch, in dem meine Sachbearbeiterin nach meiner Bitte um einen Termin auf die Notwendigkeit der persönlichen Arbeitslosgkeits-Meldung hinweist - jedoch nicht auf die persönliche Meldung der Arbeitssuchend-Meldung?​

3) Falls keine Sperre droht: Vielen lieben Dank für Eure Unterstützung!
 

Lilastern

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elo237 und Lilastern

Ihr habt mich völlig mißverstanden. Besser nachfragen, wenn was nicht klar ist und nicht einfach nur subjektiv interpretieren. Es gibt einfach widersprüchliche Passagen in den Beiträgen von Nutzer Fragezeichen. Das hat mich irritiert.

Ich habe mich undeutlich ausgedrückt.

Wenn man vom Arbeitgeber erfährt, man bekommt die Kündigung dann sollte sich derjenige der sich mit den Fristen und dieser Meldegeschichten beim Amt nicht auskennt, eben schon vorher informieren.

Dass ihm damit einfach keine Nachteile entstehen.

Pauschale Aussagen kann man eben nicht machen. Weil es bei jedem nicht gleich ist.

Aber erläutere dann, wie du es gemeint hast.
 

Fragezeichen

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Ich vergass eine weitere Anmerkung:

Aus meiner Sicht sind meine Angaben / Fragen nicht widersprüchlich - ich beschreibe immer den gleichen Sachverhalt ...

Sollten jedoch aus meinem hier dargestellten Sachverhalt, etc. FRAGEZEICHEN ;-) aufkommen, beantworte ich gerne Fragen, so dass deutlich wird, was ich meine.


Und noch ein Anmerkung:

Bin ich denn der einzige Mensch, dem die Logik einer zweifachen PERSÖNLICHEN Meldung nicht aufgeht? Für mich macht das einfach keinen Sinn. Wenn man sich TELEFONISCH arbeitssuchend meldet und zusätzlich im ONLINE System - welchen Sinn macht denn dann ein zusätzliches PERSÖNLICHES Vorsprechen, vor allem, wenn man sich PERSÖNLICH arbeitslos melden muss? Das ist doch völlig unlogisch und bereitet der Agentur überflüssigen Arbeitsaufwand (den man als Steuerzahler schließlich bezahlen muss).
 

Lilastern

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Die vorschriften sind nun einmal so, dass du dich fristgerecht arbeitssuchend und arbeitslos melden musst.

Das ist denen egal, auch wenn es für die elos keinen Sinn macht.

Die haben ihre Gesetze und berufen sich darauf.
 

Lilastern

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Und zu deiner Anhörung legst schilderst du die Fakten klar und deutlich.

Mehr kann man dir nicht raten.

Anrufe mit SB der AFA vermeiden, da sich dann keiner mehr an das Telefonat erinnern kann.

Am besten deine Angelegenheiten persönlich auf der AFA direkt erledigen.

Mit denen hat man ja am Telefon eigentlich nichts zu klären.
 
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