Sperrzeit nach auslaufen lassen eines befristeten Arbeitsvertrages ?

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Xasu

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Hallo, ich habe einen befristeten Vollzeitvertrag bis zum 31.08.2019. Mir wurde bereits eine unbefristete Verlängerung zugesagt welche ich aber eigentlich gar nicht möchte.
Zum einen liegt die Arbeitsstätte gute 36 KM weit entfernt und zum anderen wird dort sehr viel mit starken Lösungsmitteln, Lacken und Säuren gearbeitet, welche bei mir oft Kopfschmerzen verursachen.

Arbeitssuchend bin ich bereits gemeldet. Nun ist meine Frage, muss ich mit einer ALG1 Sperrzeit rechnen wenn ich den Vertrag einfach auslaufen lasse?
Im Arbeitgeberformular in Punkt 5 bzw 5.1, Angaben zur Kündigung bzw Beendigung, wären doch ohnehin keine Angaben zu machen da mir ja nicht gekündigt wurde und ich auch nicht selbst vorzeitig gekündigt habe.
Eigentlich darf doch nur drin stehen dass das Arbeitsverhätnis befristet war von bis und dass es nicht verlängert wurde, auch wenn angeboten, da ja faktisch kein neuer Vertrag unterschrieben wurde

Oder sehe ich das falsch? Bitte um Rat. ;)
 

Nena

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Hast recht.
Habe mal (im Erstgespräch)gesagt, dass ich nicht wüsste, ob mir eine Verlängerung angeboten worden wäre, ich hätte seit Wochen nicht mit AG gesprochen. AfA-Mensch hat nicht mal nachgefragt. War halt so., Befristeter Vertrag ist ausgelaufen.
 

Xasu

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Und wenn mein Ag im AG Formular unter 5.1 ankreuzt dass die Arbeit beendet wurde zum 01.09.19 durch den An oder aber weiter unten, warum auch immer, irgendwie vermerkt das ein verlängerungsangebot bestand? würde das dann doch etwas ausmachen ?
 

Nena

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Keine Ahnung. Wäre aber doch gelogen. Du hast nichts beendet.

Ich hätte da keine Angst (vor einer Sperre). Zumal Du ja sicherlich schon neue Stellen in Aussicht hast? Oder fängst Du jetzt erst an zu suchen? Selbst dann könntest Du der AfA sagen (falls die nachfragen), dass Du vielversprechende Bewerbungen am Laufen hast (und die nicht blockieren wolltest durch diese bestehende Arbeit). Oder so.
 

Xasu

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Nein in Aussicht habe ich so jetzt erst mal nichts, ich habe mich ehrlich gesagt erst vor kurze gegen die verlängerung entschieden. bei der db habe ich mich vor einer weile für eine umschulung beworben aber noch keinerlei rückmeldung erhalten. werde in nächster zeit schon suchen aber wollte ggfs auch eine umschulung in anspruch nehmen falls die afa mitmachen würde
 

gila

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Man soll sich da nicht täuschen was die Arbeitsagentur alles so herausfinden kann und was dann so ganz schnell als Sperre auf einen zukommen kann.

Daher würde ich eher auf die gesundheitlichen Belastungen, die mit dem Weiterführen des Jobs verbunden wären und dich in eine ernsthafte Erkrankung führen würden, gehen und durch mehrere Arztbesuche das auch dokumentieren lassen, dass die Weiterführung trotz eines Angebotes des Arbeitgebers gesundheitlich für dich nicht machbar ist
 

Schmerzgrenze

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... zum anderen wird dort sehr viel mit starken Lösungsmitteln, Lacken und Säuren gearbeitet, welche bei mir oft Kopfschmerzen verursachen.
Den Vorschlag von gila würde ich noch vor Auslauf des Vertrages verfolgen, denn damit kannst Du einen wichtigen Grund nachweisen,
das Angebot zur Verlängerung nicht wahrgenommen zu haben. Du hast dafür noch ausreichend Zeit. :icon_wink:
 

Xasu

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naja dafür müsste ich mich ja aber auch wieder irgendwie krankschreiben lassen ansonsten wäre das ja wohl nicht wirklich handfest oder ? das wollte ich eigentlich nicht, da der ag zu mir stets korrekt war und ich dort eigentlich keine nachteile hatte, hm ...
 

Gaestin

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Umschulung, sonst Bewerbungen rausschicken während Du noch im Arbeitsverhältnis bist, macht sich sehr viel besser.
 

Xasu

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Umschulung, sonst Bewerbungen rausschicken während Du noch im Arbeitsverhältnis bist, macht sich sehr viel besser.

das versuche ich ja nur, habe ich, ehrlich gesagt, bisher keinerlei qualifikationen im sinne einer ausbildung. deshalb möchte ich ja eine umschulung machen und was sonst so rumkommt bis zum beendigungsdatum keine ahnung.....

davon mal abgesehen, wie lange wäre die sperrzeit in diesem fall? es wären, so weit ich das jetzt recherchiert habe, doch nur 3 wochen oder ?
 

gila

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Dazu muss man sich nicht krankschreiben lassen, sondern einfach mal mit dem Arzt seines Vertrauens unterhalten, ihm klar machen, dass man sich nicht weiter solchen Giftstoffen aussetzen kann, dass man krank wird dabei, aber sich bisher nie AU schreiben lassen wollte aus Furcht vor Kürzungen 😉

Arbeitet man da denn ohne entsprechenden Schutz?
 

Xasu

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naja, im prinzip ja, da man sonst mehr oder weniger durchgängig mit einer halbschutzmaske tätig wäre, im arbeitsbereich ist man ständig diversen lösungsmitteln und lacken ausgesezt da um einen herum auch andere damit rumhantieren und so groß sind die räume nicht. teilweise stehen die lösungsmittel auch im verdacht krebserregend zu sein. hier und da gibt es mal ne absaugung die aber auch nicht benutz wird von den leuten, somit müsste man fast ständig ne maske tragen was aber eigentlich auch nicht praktikabel ist... davon abgesehen nehme ich auch noch ein medikament ein welches sehr oft kopfschmerzen hervorruft und beides zusammen geht echt nicht.... -.-
 

gila

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Also für mich hört sich das schon mal nach sehr fragwürdigen Arbeitsbedingungen an, ehrlich gesagt.

Meine Kristallkugel sagt mir dass du mit einer richtigen Argumentation bei deinem Hausarzt Unterstützung finden würdest, ganz besonders bei einer offensichtlich vorliegenden noch weiteren Grunderkrankung .

Im übrigen Übrigen kann man ja nicht vom Arbeitsamt gezwungen werden sich hier zu vergiften oder mit dem Arbeitgeber für bessere Bedingungen anzulegen. Meine Meinung.

Gehe schleunigst zum Arzt und jammere gescheit und bitte ihm um Unterstützung du kannst ja sagen nur für den Fall dass ein Attest verlangt würde...Aber
 

Xasu

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na so ist es nicht, die vorgegebenen werte werden schon eingehalten, so weit ich weiß. es werden ja nachweislich emissionmessungen usw durchgeführt und die liegen, im rahmen der messung, im vorgegebenen normbereich. nur können bei der messung auch gerade weniger lacke lösungsmittel zum einsatz gekommen sein, ist jetzt nicht so dass ständig was in der luft liegt.

vielleicht hole ich mal weiter aus. wir bekommen spritzgusswerkzeuge, von der autoindustrie (teilweise riesengroß) oder aber auch kleinere sachen, ne emsakanne oder aber eine werkzeugform von heckler oder weiß der geier... diese sind erst mal, da sie zumeist schon benutzt wurden, ziehmlich eingesaut, mit fetten, ölen usw. diese müssen dann gereinigt werden, mit renigungsbenzin, bremsenreiniger, rivolta.... danach gehts, je nach verwendungszweck ans maskieren.

einige werden nur sandgestrahlt und nur zum schutz maskiert. andere werden, genarbt und anschließend geätzt und brauchen daher eine aufwendige maskierung wo, je nach werkzeugöße und arbeitsbereich, mehr oder weniger mit einem gummilack welcher mit toluol verdünnt wird, gearbeitet wird, oder aber dann noch zusätzlich auch sprühlack. und das ganze passiert dann in der ganzen halle, wenn man diese so nennen kann, geschätzt würde ich sagen sind es evtl 200qm auf 8 personen die meist mit mindestens 2 werkzeugen zu tun haben^^ wie bereits gesagt werden die richtwerte wohl eingehalten nur ist das ganze dann auch irgendwo subjektiv, wie gut man mit der gesamtsituation zurecht kommt oder eben nicht, zu mal man evtl, so wie ich medikamentenbedingt, vorbelastet ist^^

das versuche ich ja nur, habe ich, ehrlich gesagt, bisher keinerlei qualifikationen im sinne einer ausbildung. deshalb möchte ich ja eine umschulung machen und was sonst so rumkommt bis zum beendigungsdatum keine ahnung.....

davon mal abgesehen, wie lange wäre die sperrzeit in diesem fall? es wären, so weit ich das jetzt recherchiert habe, doch nur 3 wochen oder ?

nochmals die frage^^ wie lange wäre die sperrzeit im falle des falles? 3 wochen in diesem fall, oder länger ?


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2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL



 
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gila

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das mit der Sperrzeit ist nicht immer gleich. Es gibt auch Ausnahmetatbestände wo keine Sperrzeit ausgesprochen wird, siehe z.b. hier in diesem Falle



ich denke mit einem Attest zusätzlich wärst du auf der sicheren Seite, auch für künftige Jobs die auf deine Gesundheit gehen
 
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Helga40

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Es gibt keine Sperrzeit. Der Vertrag ist ausgelaufen und gut. Das Angebot auf Weiterbeschäftigung ist nicht von der Agentur und damit nicht mit einer Rechtsfolgenbelehrung, so dass die Ablehnung nicht zu einer Sperrzeit führt.

Ein ärztliches Attest ist jedoch dahingehend ratsam, dass der TE nicht sofort wieder in eine ähnliche Arbeit vermittelt wird, die dann wieder die genannten Gesundheitsprobleme mit sich bringt.
 

Xasu

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danke erst mal allen interessierten. ich werde erst noch mit meinem ag sprechen und zur not meine grunderkrankung bennenen, ich denke nach kenntnisnahme wird mir dieser so oder so entgegenkommen... nur wollte ich es eben nicht darauf hinauskommen lassen^^
 
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