Sperrzeit eingetreten obwohl mir ALG zugesichert wurde!! (1 Betrachter)

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Thorns

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Bei mir ist eine Sperrzeit eingetreten obwohl mir das ALG zugesichert wurde:

Habe wegen einer Fortbildung zum Meister meine Stelle am 28.02.2007 gekündigt (bzw. im gegenseitigen Einvernehmen). Ab 26.03.2007 geht der Kurs los. Bei der Agentur für Arbeit wurde mir dann gesagt das ich ALG erhalte... (leider hab ich mir das nicht schriftlich geben lassen!)

Jetzt ist ein Brief gekommen, das vom 01.03.2007 bis zum 23.05.2007 eine Sperrzeit eintritt:

"Sie haben ihr Beschäftigungsverhältnis bei ... durch eigene Kündigung selbst gelöst.

Sie mussten voraussehen, dass Sie dadurch arbeitslos werden.

Ihr Verhalten haben Sie damit begründet, dass Sie am 26.03.2007 einen Meisterkurs beginnen. Diese Gründe konnten jedoch bei Abwägung Ihrer Interessen mit denen der Versichertengemeinschaft den Eintritt einer Sperrzeit nicht abwenden. Auch in den vorhandenen Unterlagen habe ich keine Anhaltspunkte für das Vorliegen eines wichtigen Grundes im Sinne der Sperrzeitregelung erkennen können.

Ich verkenne nicht, dass die Gründe für Ihr Verhalten aus Ihrer Sicht bedeutsam waren. Ein wichtiger Grund im Sinne der Sperrzeitregelung liegt aber nur vor, wenn ihnen die Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses objektiv nicht mehr zugemutet werden konnte.

Die Sperrzeit dauert zwölf Wochen...."

Entstehen mir Kosten wenn ich einen Widerspruch einlege?? (habe keinen Rechtsschutz)

bringt mir das dann überhaupt irgendwas??

Während meiner Fortbildung wurde jetzt ein Termin von der Agentur für Arbeit angesetzt, sollte ich dann dort erscheinen, da mir vorher gesagt wurde das ich erst wieder kommen muss 3 Monate vor Beendigung des Meisterkurses??

Gruß Tom
 

Martin Behrsing

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Hallo Tom,

Kosten entstehen dir im Widerspruch und im sozialgerichtlichem Verfahren nicht. Also lege Widerspruch ein und verweise auf das Gespräch vom.... Uhrzeit.... Sachbearbeiter.

"Dieser Sachbearbeiter sagte mir wortwörtlich......."
Bringe Deine Verwunderung zum Ausdruck, dass aus offenbar falscher Beratung von der Arbeitsagentur dir jetzt Sanktionen auferlegt werden. Diese hätten vermieden werden können, wenn die Beratung richtig gelaufen wäre.

Drohe auch ein Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes an (Frsit Widerspruch 10 Tage) und beantrage sofortige Akteneinsicht mit Einsicht in die elektonische Akte, damit du das Gespräch nachvollziehen kannst.
 
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