Sperrzeit bei Ablehnung einer Festanstellung nach Befristung? (1 Betrachter)

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Picard

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Guten Morgen!

Ich habe zwei sozialversicherungspflichtige Teilzeitjobs. Bei einem läuft jetzt nach zwei Jahren die letzte Befristung aus und man hat mir auch schon einen Festvertrag vorgelegt, den ich aber nicht angenommen habe.
Ich habe den Job vor zwei Jahren nur angenommen um etwas Zeit zu überbrücken. Er entspricht überhaupt nicht meiner Qualifikation und hindert mich mittlerweile auch, in dem anderen Job voranzukommen (der eine Job ist körperlich schwere Nachtarbeit, der andere Büroarbeit). Deswegen wollte ich es mit den zwei Jahren auf sich beruhen lassen.

Ich hatte bislang auch gedacht, dass ALG I nicht in Betracht kommt, da ich ja eigentlich nicht arbeitslos bin. Bin zum Glück noch rechtzeitig über das Institut der Teilarbeitslosigkeit gestolpert und habe mich noch rechtzeitig arbeitssuchend gemeldet.

Kann es mir jetzt passieren, dass ich eine Sperrzeit erhalte, weil ich den Festvertrag abgelehnt habe?

Schon mal besten Dank
Picard
 

gelibeh

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denke mal nein, denn die können nur Sperrzeiten verhängen, wenn man Dir einen Vermittlungsvorschlag inklusive Rechtsfolgebelehrungen gegeben hätten. Bevor man sperren kann, müssen die Dich über die Rechtsfolgen einer Ablehnung belehren.
 

bla47

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Nein, keine Sperrzeit. Hast ja nicht gekündigt. Da müsstest schon einen VV mit RFB für DIESEM Arbeitsplatz bekommen. Befristungen haben also auch Vorteile. Das Teilarbeitslosen Geld für max. 6 Monate bekommst du aber natürlich nur, wenn du dich dem Teilzeit Arbeitsmarkt zur Verfügung stellst. Nimm es also mit und vielleicht kannst du nach 6 Monaten in deinem verbleibenden Job mehr Stunden machen. Viel Glück.
 
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