Sperrfrist nach Aufhebungsvertrag

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chappy36

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Hallo, folgende Problematik:

Meine Lebensgefährtin hat bei Ihrem Arbeitgeber in Baden-Württemberg gearbeitet, war lange krankgeschrieben, ist dann nach Berlin gezogen, wo sie am 01.04.2017 bei der Berliner Niederlassung begonnen hat zu arbeiten. Der neue Chef hat sie allerdings einen Änderungsvertrag unterschreiben lassen, nach der sie ab 2018 nur noch sechs Wochenstunden für 454,00 € zu arbeiten hätte. Zu seiner Sicherheit wie er sagte für den Fall dass es nicht klappen sollte, weil er sie aus seinem Etat zu bezahlen hatte. Der Vertrag würde dann rechtzeitig wieder umgeschrieben, so dass alles beim Alten bleiben würde.

Es lief auch nach ein paar Anfangsschwierigkeiten recht gut. Trotzdem wollte ihr Arbeitgeber dann doch keine Änderung des Vertrages mehr, sie sollte den Vertrag mit 6 Wochenstunden erfüllen oder gehen, was wahrscheinlich auch der Plan war, um eine für Berliner Verhältnisse recht teure Mitarbeiterin loszuwerden.

Durch Kontakte zur Zentrale wurde ihr nun immerhin ein Aufhebungsvertrag mit einer Abfindung von drei Monatsgehältern angeboten. Einen neuen Job hat sie jetzt aber noch nicht.

Ich würde gerne mal ein paar Gedanken von euch lesen, insbesondere was eine eventuelle Sperrfrist beim Finanzamt betrifft. Ändert es etwas, wenn man einen Aufhebungsvertrag ohne Abfindung zum 30.04.2018 macht, bei der Sie einfach Ihr Gehalt bei Freistellung weiter erhält? Bekommt man dann auch eine Sperrfrist?

Vielen Dank für eure Gedanken
 

mbenmann

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Er meint wahrscheinlich die Bundesagentur. Lasse in dem Aufhebungsvertrag schriftlich aufnehmen, dass eine Kündigung sowieso eingetreten wäre, also aus betrieblichen Gründen. Du brauchst nämlich einen wichtigen Grund. Also nachweisen, dass die Kündigung eh erfolgt wäre - schriftlich! Sonst gibt es nämlich die angesprochene Sperre. Alternativ kannst du auch ein ärztliches Attest besorgen, aus dem hervorgeht, das aus gesundheitlichen Gründen nicht weitergearbeitet werden kann. Nix unterschreiben bevor alles geprüft und durchdacht wurde. Ohne Vertrag aus betrieblichen oder gesundheitlichen Gründen darfst du eine Sperre genießen, wobei man das Attest auch noch nachreichen kann. Allerdings sollte man sich das alles gut überlegen. :icon_pause:
 

ladydi12

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Hallo zusammen,

einen Aufhebungsvertrag unterschreibt man generell nicht, denn das führt fast immer zu Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld 1 und Arbeitslosengeld 2 und zu einem dementsprechenden Kampf, bis man die Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld1 und auch 2 wieder wegbekommt. Wenn der Arbeitgeber @chappys36 Lebensgefährtin gerne loswerden möchte (weil zu teuer im Futter oder warum auch immer) kann er ihr kündigen, sie in eine andere Niederlassung versetzen.... aber wahrscheinlich scheut der Arbeitgeber eine Kündigungsschutzklage von @chappys36 Lebensgefährtin und da kommt ihm ein Aufhebungsvertrag in seinen Augen billiger.:icon_cool:

Ich selber hatte hatte zu Arbeitslosengeld- und Arbeitslosenhilfezeiten das selbe Problem mit einem Aufhebungsvertrag, den ich unter Zwang unterschrieben hatte und weiß seitdem, wovon ich da spreche.:icon_cool:

meint ladydi12
 
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