• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Spenden unter bestimmten Umständen erlaubt?

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Hallo,
Ich beziehe Hartz4 und habe aber ein kleines sehr kleines Grundstück: Brachwiese mit abrißfähigen Bauten drauf.
Laut einem Gutachter, der mich netterweise umsonst beriet ist das Grundstück im Grunde nichts wert: Extrem niedriger Gundstückswert steht enormen Abrißkosten entgegen, daher ist das Grundstück nichts wert, also 0. Letzendlich sah das Jobcenter das auch so.

Allerdings verursacht das Teil Kosten, die ich gern loswerden will.
Inseriert hatte ich das Teil wegen Altlasten wollte es keiner haben.

Ich hatte nu überlegt, das Teil einem Verein zu schenken/spenden, der das gebrauchen kann, um was unterzustellen, dafür reicht es knapp noch mittels Planen; die müßten dann nur die Grundbuchsänderung/ Notarkram latzen.
Aber nun stoße ich auf https://www.buzer.de/gesetz/2602/a37316.htm
"Eine Pflichtverletzung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist auch anzunehmen, wenn

1.
sie nach Vollendung des 18. Lebensjahres ihr Einkommen oder Vermögen in der Absicht vermindert haben, die Voraussetzungen für die Gewährung oder Erhöhung des Arbeitslosengeldes II herbeizuführen..."


Tja, und nun? Unfairerweise könnte mir man mir das unterstellen, obwohl ich nur die Kosten loswerden will.
BEWEISEN, dass es keiner haben wollte, kann ich, außer dem Inserat auch nichts, und die Mails von Anfragen (mit negativem Ausgang) kann ich nicht verwenden, die fallen glasklar unter den Datenschutz.
Kennt jemand ein passendes Urteil dazu?
Tausend Dank für einen Tip!

(Bitte keine unangmessenen Fragen oder Ver-/urteilungen, Verunglimpfungen, wir sind hier nicht auf der Castingcouch, danke)
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
13.327
Bewertungen
7.216
Also erstmal kann man dir nicht unterstellen, dass du das Grundstück verschenkt, um Leistungen beziehen zu können, denn du beziehst ja schon Leistungen.

Wenn der Gutachter bestätigt hat, das es nichts Wert ist und das JC das anerkannt hat, dann kann das JC auch keinen nennenswerten Verkaufserlös erwarten.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Hallo Kerstin,
vielen Dank!
In Detail ist es so, dass das Amt das nicht offiziell anerkannt hat, sie haben einfach versucht das auszusitzen, als ich die aber immer arger mit dem Sozialgericht bedrängte und Fachleutemeinungen sammelte, haben die endgültige Bescheide gesendet. Kommentarlos. Laut meinem damaligem Anwalt nur aus einem Grunde: Um jeden Preis ein für die ungünstiges Grundsatzurteil vermeiden.
Welche Auswirkungen dies im Nachhinein hat, weiß ich nicht, z.B. könnten die ja *irgendwann* damit nochmal kommen, wenn sich die Grundstückspreise ändern (falls ich es bis dahin noch hätte..).
 

Zeitkind

Teammitglied
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Jan 2015
Beiträge
3.940
Bewertungen
5.927
Aber nun stoße ich auf § 31 SGB II ...
Hier solltest Du auf den Begriff Vermögen fokussieren;
§ 12 SGB II Zu berücksichtigendes Vermögen schrieb:
(3) Als Vermögen sind nicht zu berücksichtigen
6.Sachen und Rechte, soweit ihre Verwertung offensichtlich unwirtschaftlich ist
oder für den Betroffenen eine besondere Härte bedeuten würde.
Unfairerweise könnte mir man mir das unterstellen, obwohl ich nur die Kosten loswerden will.
Das bleibt Spekulation, solange Du nicht einen Versuch unternommen hast.
Stelle doch einfach einen begründeten Antrag auf Genehmigung, das wertlose Grundstück verschenken zu dürfen.
Dem fügst Du ein Wertlosgutachten bei und bekommst daraufhin einen ordentlichen Bescheid.
Laut einem Gutachter, der mich netterweise umsonst beriet ist das Grundstück im Grunde nichts wert ...
Frage den gleichen Gutachter, ob er Dir günstig eine Kurzexpertise ausstellt. :icon_wink:
 

Fairina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Aug 2007
Beiträge
4.807
Bewertungen
2.059
Gutachten einholen und wenn wirklich kein Wert vorhanden ist, eine Eigentumsaufgabe vornehmen. Dann hat die Kommune das Grundstück und somit dürfte auch das JC raus sein bei dir. Ich weiß, das ist gemein, aber ansonsten kann es Ärger geben? Bekommst du HartzIV darlehnsweise?
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Das bleibt Spekulation, solange Du nicht einen Versuch unternommen hast.
Stelle doch einfach einen begründeten Antrag auf Genehmigung, das wertlose Grundstück verschenken zu dürfen.
Dem fügst Du ein Wertlosgutachten bei und bekommst daraufhin einen ordentlichen Bescheid.


Das hört sich interessant an, ich nehme an, das ist ein formloser Antrag, ich fomuliere einen aus und dackel damti mal zur Rechtsberatung.

Gutachten einholen und wenn wirklich kein Wert vorhanden ist, eine Eigentumsaufgabe vornehmen. Dann hat die Kommune das Grundstück und somit dürfte auch das JC raus sein bei dir. Ich weiß, das ist gemein, aber ansonsten kann es Ärger geben? Bekommst du HartzIV darlehnsweise?

Ich wollte der Verbleibenschaft eine Richtung geben und statt einer simplen Eigentumsaufgabe einem Verein das bereit stellen, ich hoffe, das stellt kein Hindernis dar.
Nein, nicht AlgII-Bezug Darlehensweise, "normal".

Danke für Eure Tips!
 

Karinik

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Aug 2009
Beiträge
114
Bewertungen
42
So was ähnliches gibt es ja bei irgendwelchen letztendlich wertlosen GmbHs, weil sie verschuldet sind. Die werden für 1 € verkauft.
Daher Überlegung: Das Grundstück zum symbolischen Preis von 1€ an den Verein verkaufen. Dann hast du es los und dass das Grundstück nichts wert ist, darüber hast du ja sogar einen Bescheid.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
So was ähnliches gibt es ja bei irgendwelchen letztendlich wertlosen GmbHs, weil sie verschuldet sind. Die werden für 1 € verkauft.
Daher Überlegung: Das Grundstück zum symbolischen Preis von 1€ an den Verein verkaufen. Dann hast du es los und dass das Grundstück nichts wert ist, darüber hast du ja sogar einen Bescheid.
Ja, ok, das hört sich nach einem prima Fahrplan machen. So werde ich es angehen. recht vielen Dank!
 

Fairina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Aug 2007
Beiträge
4.807
Bewertungen
2.059
Au mann. Bitte nicht solche Ratschläge. Ein Verkauf ist ebenso wie eine Schenkung eine steuerpflichtige Sache. Wenn das Dingen unter Wert verkauft oder verschenkt wird, dann wird vom FA geschätzt. Und wenn der Beschenkte oder Käufer die Schätzungssteuern nicht zahlt/zahlen kann, ist der Schenker, Überlasser/Verkäufer dran. Kann man schön in der AO nachlesen. Immobilienboden ist nie ganz wertfrei. Die einzige Möglichkeit ist die Eigentumsaufgabe bei der ich das Haus/Grundstück/Eigentumswohnung der Kommune überlasse.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Au mann. Bitte nicht solche Ratschläge. Ein Verkauf ist ebenso wie eine Schenkung eine steuerpflichtige Sache. Wenn das Dingen unter Wert verkauft oder verschenkt wird, dann wird vom FA geschätzt. Und wenn der Beschenkte oder Käufer die Schätzungssteuern nicht zahlt/zahlen kann, ist der Schenker, Überlasser/Verkäufer dran. Kann man schön in der AO nachlesen. Immobilienboden ist nie ganz wertfrei. Die einzige Möglichkeit ist die Eigentumsaufgabe bei der ich das Haus/Grundstück/Eigentumswohnung der Kommune überlasse.
Tja, das ist kompliziert, nach Schätzungen von Immobilienmaklern, ist es so einzuschätzen: Bodenwert minus Abrißkosten. Negativ wäre das in dem Falle aber geht ja nicht, darum null. Das haben mir nun auch 2 Juristen so abgenickt, aber immer gemäß ihrer persönlichen Einschätzung und ihrer möglichen "Argumentationsstrategie". Das alles aber bezüglich der aktuellen Werteinschätzung.
Was ist die "AO"`? Dann lese ich dort mal in Ruhe genau nach, danke für eine Info!

Zwar gibt es nun Urteile wie das hier erwähnte:
https://www.iww.de/vb/archiv/schenkungssteuer-wann-sind-zuwendungen-an-vereine-schenkungsteuerpflichtig-f18289

Aber das sind sehr hohe Beträge, ab wann wird sowas erhoben? Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer ja auch erst ab 20.000 bis 500.000 Euro erhoben, wir reden hier über einen sehr viel geringeren Wert.
Im Zuge meiner Klopperrei mit dem Amt hat das Grundstücksamt der Ecke, wo das Grundstück ist, eine eigene Schätzung gemacht, welche (Nur, aber immerhin) 4-stellig ist.
In dieser Konstellation sieht das meines Erachtens schon eher besser aus, klar, wer nun zig Hektar hätte, hätte einen anderen Fall vorliegend... Die simple Eigentumsaufgabe wäre für mich leider keine Option, da ich der Sache noch eine Richtung geben möchte. Schwieriger, ich weiß, aber ich denke es gibt einen passablen Weg. Danke für den Hinweis, dass evtl. das Fa wegen Schenkungssteuer angespitzt ist, da muss man sich beizeiten schon gegen eine dreiste Schätzung die Kanonen laden. Soviele Gutachten und Fachmeinungen wie möglich zusammentragen.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Uff, nun gerate ich bei Recherchen auch an Begriffe wie die "Verschonungsbedarfsprüfung". Deutschlands Gesetze sind wirklich unnötig kompliziert....
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Au mann. Bitte nicht solche Ratschläge. Ein Verkauf ist ebenso wie eine Schenkung eine steuerpflichtige Sache. Wenn das Dingen unter Wert verkauft oder verschenkt wird, dann wird vom FA geschätzt. Und wenn der Beschenkte oder Käufer die Schätzungssteuern nicht zahlt/zahlen kann, ist der Schenker, Überlasser/Verkäufer dran. Kann man schön in der AO nachlesen. Immobilienboden ist nie ganz wertfrei. Die einzige Möglichkeit ist die Eigentumsaufgabe bei der ich das Haus/Grundstück/Eigentumswohnung der Kommune überlasse.
Ok, Abgabeverordnung.
Jedoch obliegt diese Sache dann nicht einer Abgabe, da einfach *zu wenig wert*.
Die Schenkungssteuer hat scheinbar als untersten Rahmen einen Freibetrag von 20.000 Euro, wo ein paar hundert qm Brachland mit Altlasten niemals rankommen werden.
Ich habe die Freibeträge auch nochmal hier im Detail schön erklärt gefunden:
https://www.familienrecht.net/schenkungssteuer/
Ich denke ich werde das Amt informieren und so weiter gehen. Schade, dass aber ein Notar gebraucht werden wird.
 

Bettelstudent

Elo-User/in
Mitglied seit
6 Nov 2017
Beiträge
360
Bewertungen
60
AW: Spenden unter bestimmten Umständen erlaubt?

Hallo Cbaumgarten,


einen Wert NULL gibt es nicht wirklich bei Grundstücken.

Du solltest einmal in der sogenannten Bodenrichtwertkarte
für dieses Grundstück nachschauen, was der Gutachterausschuss des Kreises da für Quadratmeterpreise angesetzt hat.
Dann solltest du im Altlastenkataster nachschauen, was dort dazu gesagt wird.

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen:
Bei uns kostet im Aussenbereich ein bebautes Grundstück 120 € pro Quadratmeter.300 Qm wären also gleich 36.000 €
Abriss eines normalen EFH würde 9.000 € kosten,wären immer noch 27.000 € Vermögen für dich.

Es wäre also sehr hilfreich, wenn im Altlastenkataster jede Menge Einträge wären,denn da geht die fachgerechte Entsorgung in die 6 stellige Richtung.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
AW: Spenden unter bestimmten Umständen erlaubt?

Hallo Cbaumgarten,
einen Wert NULL gibt es nicht wirklich bei Grundstücken.

Du solltest einmal in der sogenannten Bodenrichtwertkarte
für dieses Grundstück nachschauen, was der Gutachterausschuss des Kreises da für Quadratmeterpreise angesetzt hat.
Dann solltest du im Altlastenkataster nachschauen, was dort dazu gesagt wird.

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen:
Bei uns kostet im Aussenbereich ein bebautes Grundstück 120 € pro Quadratmeter.300 Qm wären also gleich 36.000 €
Abriss eines normalen EFH würde 9.000 € kosten,wären immer noch 27.000 € Vermögen für dich.

Es wäre also sehr hilfreich, wenn im Altlastenkataster jede Menge Einträge wären,denn da geht die fachgerechte Entsorgung in die 6 stellige Richtung.
Hallo und danke für den Beitrag.
Ich kenne die Bodenrichtwerte, der Wert ist 4-Stellig UND innerhalb der Größe meines Schonvermögens. Von der Seite habe ich keine Bedenken.
Die Preise scheinen extrem zu vaarieren, es ist bei mir ein extrem kleiner Bruchteil der von Dir genannten Summe von 120 Euro / Quadratmeter.

Die Abbruchkosten; Ich habe mir einige Angebote eingeholt, die waren alle über 20.000 Euro, allerdings MIT Entsorgung, was aber idR vorrausgesetzt wird. Du kommst auf einen mögl. 6-stellige Betrag, was auch schnell passieren kann. "Nur" 9000,- kann mir so also nicht passieren.


Und wie erwähnt, der besagte lokale Gutachterausschuss des Kreises (sorry, wußte im obigen Beitrag den Namen nicht mehr) postulierte einen nur 4-stelligen Wert.
(Es ist halt da, wo keiner sein will, & es macht erstaunlich viel aus...)
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Stelle doch einfach einen begründeten Antrag auf Genehmigung, das wertlose Grundstück verschenken zu dürfen.
Sorry, darauf wollte ich nochmal kommen, mein Kopfkino mag immer sämtliche Optionen durchzuspielen, auch wenn der Fahrplan ein anderer ist:
Vielleicht schieße ich mir ins Bein, wenn ich die überhaupt frage, besser wäre es vielleicht sogar, mit einer gesicherten rechtlichen Lage die vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Um es ganz zu verstehen: Der Antrag würde nur gestellt werden, um sich abzusichern, right? Es besteht keine gesetzlich begründete Anforderung an mich, dies tun zu müssen? "Nur" die Sicherheit, mir keine vorsätzlich erzeugte Armut vorwerfen lassen zu müssen? Richtig?
 

Fairina

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Aug 2007
Beiträge
4.807
Bewertungen
2.059
Wenn du dein Grundstück aufgibst, brauchst du dich auch nicht mehr um Abbruchkosten zu kümmern. Du bekommst aber auch kein Geld dafür.
 

swavolt

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
9.623
Bewertungen
8.741
Kosten?
Beantrage die Übernahme beim JC.
Schließlich kannst du es ja im Moment nicht loswerden.

Wäre gespannt auf die Antwort des JC.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Wenn du dein Grundstück aufgibst, brauchst du dich auch nicht mehr um Abbruchkosten zu kümmern. Du bekommst aber auch kein Geld dafür.
Ja, das steht nicht im Fokus.
Die Option der simplem Aufgabe ist aber für mich nicht zur Umsetzung akzeptabel. Ich möchte die Übergabe an einen Verein, um der verbleibenden Existenz noch eine Richtung zu geben. Ich hoffe, das ist nachvollziehbar.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Kosten?
Beantrage die Übernahme beim JC.
Schließlich kannst du es ja im Moment nicht loswerden.

Wäre gespannt auf die Antwort des JC.
Hmm, interessant, Du meinst, einer Veräußerung + Verrechnung eines etwaigen Gewinns akzeptieren und im gleichen Zug die Übernahme der Abriß- und Entsorgungskosten voraussetzen??? Ein sehr interessanter Gedanke, vielen Dank!
 

Bettelstudent

Elo-User/in
Mitglied seit
6 Nov 2017
Beiträge
360
Bewertungen
60
Hallo Cbaumgarten,


du bleibst die Antwort auf Altlasten schuldig :)

Ist nun da etwas im Altlastenkataster eingetragen oder nicht ?

Wenn ja, wirst du das Grundstück nämlich nicht so los.Denn auch die Gemeinde wird es nicht (selbst für umsonst) von dir haben wollen, sondern erst dann, wenn DU die Altlasten beseitigt hast.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Hallo Cbaumgarten,


du bleibst die Antwort auf Altlasten schuldig :)

Ist nun da etwas im Altlastenkataster eingetragen oder nicht ?

Wenn ja, wirst du das Grundstück nämlich nicht so los.Denn auch die Gemeinde wird es nicht (selbst für umsonst) von dir haben wollen, sondern erst dann, wenn DU die Altlasten beseitigt hast.
Achso, ja, da uss ich mich erst reinlesen, ich weiß nicht, wie Altlasten definiert sind. Ein Öl-verseuchter Boden stellt glasklar eine Altlast dar, aber auch Abrißwürdige Stallungen mit abgängigen Wänden (Sicherheitsrisiko), Ich recherchiere und reiche das nach..
Wenn mit Altlasten eine Hypothek gemeint ist, also eine "Verschuldung des Geländes", dann kann ich sagen: Nein, gibt es nicht.
Im Prozess der Wertdefinition habe ich aber auch eine Erklärung meiner Bank bekommen, dass diese dieses Brachland keinesfalls beliehen würde ;), von daher wäre das auch gar nicht möglich.
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Hallo Cbaumgarten,


du bleibst die Antwort auf Altlasten schuldig :)

Ist nun da etwas im Altlastenkataster eingetragen oder nicht ?

Wenn ja, wirst du das Grundstück nämlich nicht so los.Denn auch die Gemeinde wird es nicht (selbst für umsonst) von dir haben wollen, sondern erst dann, wenn DU die Altlasten beseitigt hast.
Aber was für ein krasses Szenario Du da entwirfst, stell mal vor, Du hast ein gigantisches Areal, was auch (z.b einfach nur wegen der postulierten Entwässerungskosten und Grundsteuer) Kosten verursacht, die Du nicht begleichen kannst;;; weggeben, selbst geschenkt an den Staat, kannst Du es auch nicht, weil die Gemeinde es schlichtweg nicht haben will. Krass, was dann bitte?
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
13.327
Bewertungen
7.216
Die Stallungen sind wahrscheinlich das kleinste Problem. Der oelverseuchte Boden das groessere.
 

Holler2008

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2008
Beiträge
1.719
Bewertungen
766
Hmm, interessant, Du meinst, einer Veräußerung + Verrechnung eines etwaigen Gewinns akzeptieren und im gleichen Zug die Übernahme der Abriß- und Entsorgungskosten voraussetzen??? Ein sehr interessanter Gedanke, vielen Dank!
Ich dachte eigentlich @sawolt meint die aktuellen monatlichen Unterhaltskosten für das Grundstück.

Das wäre auch meine Strategie.
- Die aktuellen regelmäßigen Kosten beantragen.
- bei Ablehnung, wie Zeitkind schreibt, um Genehmigung bitten, es verschenken zu dürfen. Dazu als Anlage das Gutachten, dass es letztendlich nichts wert ist.

Aber ich habe den Eindruck, du hast noch von keiner Seite, die dir mündlich Expertisen gab, etwas Schriftliches verlangt. (Immobilienmakler, 2 Juristen)

Überlege dir nochmal, wie wichtig dir das "Richtung geben" ist. Eine Eigentumsaufgabe scheint, so wie sie hier beschrieben ist, viel einfacher zu sein.
 

Tiefleger

Elo-User/in
Mitglied seit
27 Jun 2018
Beiträge
78
Bewertungen
24
Genehmigung
Dem Jobcenter ist es nicht möglich dem Kunden die Verwertung seines (Schon-)Vermögens zu erlauben ooder zu verbieten.

Eine Beratung ist den SB des JC auch nicht möglich.

Die Übernahme von Kosten, die ursächlich mit Vermögen des Antragsteller zu tun haben, ist auch nicht möglich,
Nur Kosten, die mit Einkommenserzeilung verbunden sind, können mit Einnahmen verrechnet werden.

Altlasten?
Der Übergang von Eigentum an Grundstücken bedarf einer Urkunde. In dieser kann man auch das Thema Altlasten abarbeiten.

Preis: 1 € klingt gut.
Bei Wert = Grundstückspreis minus Abrisskosten kann sogar ein negativer Erlös wirtschaftlich sein.

Notar- und Grundbuchkosten dürften bei ca. 200€ liegen. Sollte der neue Eigentümer übernehmen.

Bleibt nur das JC vom aktuellen Wert zu überzeugen. JC muss den Wert des Grundstückes feststellen um dessen Verwertbarkeit zu prüfen. JC darf den örtlichen Gutachterausschuss mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragen. Kosten dem JC nix. Der Gutachterausschuss arbeitet für JC kostenfrei.

Warum hat JC sich bisher nicht für das Grundstück interssiert?
 

cbaumgarten

Elo-User/in
Thematiker*in
Mitglied seit
8 Feb 2017
Beiträge
20
Bewertungen
0
Genehmigung
(.........)
Entschuldige vielmals, ich habe nicht gesehen, dass es nun eine Seite 2 gibt!!!
Also:
- Altlasten, ich habe nachgesehen, es ist nichts eingetragen. Nur was ich selber sehe, einsturzgefährdete Mauern und diverse Fässer im Scheunenboden. evt. zu vernachlässigen, da in Eigenarbeit beim Verwertungshof einreichbar.
- ja, das Jobcenter hat den örtlichen Gutachterausschuss mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragt, der Wert von ca. 8000 Euro liegt aber nur wenige hundert Euro über meinem Freibetrag. Ein Zwangsverkauf wäre wahrscheinlich eine unbillige Härte, darum hat sich das Jobcenter vor einem fatalem Grundsatzurteil gedrückt und sendet Bewilligungsbescheide, damit das Verfahren eingestellt wird. Trotzdem soll das Haus aus meiner Hand.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oben Unten