SPD – wohin? Aktuelles aus Bonn und Umgebung (1 Betrachter)

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wolliohne

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“SPD – wohin? Regierungsprogramm und Wahlstrategie 2013″

Verantwortlich: Wolfgang Lieb Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Bonn lädt zu einem Gespräch mit Wolfgang Lieb zum Thema “SPD – wohin? Regierungsprogramm und Wahlstrategie 2013″. Am Dienstag, dem 23. April 2013, um 17.30 Uhr in die Friedrich-Ebert-Stiftung-Stiftung nach Bonn.

www.NachDenkSeiten – Die kritische Website -
Gesprächskreis Bonn

Einladung
zu einem Gespräch mit Wolfgang Lieb (Mitherausgeber der NachDenkSeiten) zum Thema:
“SPD – wohin? Regierungsprogramm und Wahlstrategie 2013″
Mit Sonderparteitagen, Bürgerdialogen, vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen hat für die politischen Parteien die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes begonnen. Sämtliche Parteien wollen legitimerweise eine größtmögliche Zahl von Wählerinnen und Wählern für sich mobilisieren. Das kann nur gelingen, wenn sie ein klares, unverwechselbares Programm und Profil vorweisen können und eine erfolgversprechende Wahlstrategie haben. Über das Programm und die Wahlstrategie der SPD wollen wir mit Wolfgang Lieb diskutieren.
Termin: Dienstag, 23. April 2013, 17.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, 53175 Bonn, Godesberger Allee 149, Konferenzsaal 2

Programm

  • Begrüßung und Moderation
    Eckehart Hagen
  • Impulsreferat
    Wolfgang Lieb
    “SPD – wohin? Regierungsprogramm und Wahlstrategie 2013″
  • Diskussion
Um Anmeldungen wird gebeten per E-Mail: Edenhofer-Bonn@t-online.de

Habe mich schon mal angemeldet.
 

wolliohne

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wolliohne

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Meinungsforscher Güllner: Der Steinbrück-Schreck
Manfred Güllner ist Sozialdemokrat – und eines der größten Probleme für Peer Steinbrück. Mit wöchentlichen Umfragen und bissigen Kommentaren quält er die SPD und ihren Kanzlerkandidaten wie kein anderer Meinungsforscher. Was treibt den 71-Jährigen an?
Er sieht die SPD im Niedergang begriffen, und zwar so richtig. Kein Zugang zu bürgerlichen Schichten, eine bröckelnde Wähler- und Mitgliederschaft, mangelnder Reformeifer, kein vernünftiges Personal, zu weit links – Wenn man Güllner zuhört, glaubt man, die Partei befinde sich im Endstadium und er selbst sei berufen, ihr das beizubringen. Die Diagnosen sind nicht ganz falsch. Aber aus dem Mund von jemandem, der dazu da ist, Stimmungen abzubilden, anstatt sie zu bedienen, klingen die Thesen auffallend reißerisch.
Es gibt auch Sozialdemokraten, die er mag. Gerhard Schröder zum Beispiel, zu dem er zu Kanzlerzeiten ein gutes Verhältnis hatte. “Wenn er wissen wollte, wie es so steht, rief er an”, sagt Güllner. Über Jahre begleitete der Forsa-Chef Schröders Regierungspolitik, klopfte wichtige Weichenstellungen auf mögliche Wirkungen ab.
Quelle: Spiegel Anmerkung WL: Es gibt die begründete Vermutung, dass Güllner sauer auf die SPD ist, weil er in der Zeit nach Schröder nicht mehr so viele Aufträge vom Willy-Brandt-Haus bekommt.
 
E

ExitUser0090

Gast
Keine Schnittstellen

Die SPD versteht sich als Teil des herrschenden Einparteiensystems. Die Suche in der Linkspartei nach Gemeinsamkeiten schafft Illusionen

Marianna Schauzu

Im SPD-Wahlprogramm finden sich klare Aussagen: »Wir bekennen uns zur besonderen Verantwortung gegenüber den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Deswegen wollen wir im Rahmen der Reform der Arbeitslosen- und Sozialhilfe keine Absenkung der zukünftigen Leistungen auf Sozialhilfeniveau. (…) Das klassische Regelarbeitsverhältnis wird auch künftig dominieren. Es wird jedoch zunehmend ergänzt durch andere Beschäftigungsformen wie z. B. befristete Arbeitsverhältnisse, Teilzeitarbeit, Werkverträge, Zeitarbeit, Telearbeit oder Jobrotation. Wir wollen diese flexiblen Ergänzungen zum Regelarbeitsverhältnis gestalten und dabei soziale Sicherheit gewährleisten. (…) Alle Arbeitsverhältnisse müssen klar normiert, sozial abgesichert und existenzsichernd sein. Flexibilität darf nicht zulasten sozialer Sicherheit gehen.«

Diese klaren Worte finden sich allerdings nicht in dem am letzten Wochenende auf einem Parteitag in Augsburg angenommenen SPD-Programm für die Bundestagswahlen im September, sondern in dem für die Wahlen im Herbst 2002. Auf seiner Grundlage wurde die SPD stärkste Partei, so daß sie die 1998 geschlossene Koalition mit den Grünen fortsetzen konnte. Was anschließend kam, ist bekannt. Am 14. März 2003 verkündete Gerhard Schröder die Agenda 2010. Dies bedeutete: Reduzierung der Arbeitslosenhilfe auf Sozialhilfeniveau, Ausweitung der geringfügigen Beschäftigung, Absenkung der Zumutbarkeitsregeln für Arbeitslose usw.
Tageszeitung junge Welt
 

wolliohne

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ich war dabei hier ganz kurz,

und fand es als sehr gelungene Veranstaltung bei ca. 35 Besuchern a la Couleur!

Oberster Tenor war die unverändert und weiter brodelnde Agenda 2010 unter den MG die allerdings genau so ohnmächtig sind wie wir.
Sehen ihre Partei sehr kritisch und befüchrten wie ich einen drastischen Absturtz auch wg.dem ungeliebten Steinbrück.
Einer sagte, das seien Politbüro Verhältnisse da in der Sache nicht mehr diskuttiert werde.

Sogar der Anwesende Dressler sieht die spd in Richtung 18%
und sagte, er sei froh das er die heutige Politik nicht mehr verstehen muss.
O.Ton:"die Sozis haben die Statistik manipuliert"

W. Lieb hielt eine beeindruckende Rede die ich versuche im Original zu bekommen.

Unter den Anwesenden waren weiterhin ehemalige hochrangige Beamte der Bonner Republick wie Kanzleramt,Arbeitsministerium und der Staastkanzlei Mainz.
Sahen durchweg keinen Unterschied mehr zw.cdufdpspdgrüne
und sehen den Einheitsbrei mit ihrer Austeritätspolitik als Bedrohung des sozialen Frieden mit enormem Schaden für d.noch funktionierende Demokratie.

Das mangelnde Engagement der Jugend selbst innerhalb der spd wurde kritisiert.
sowie die verlorene Generation in Südeuropa
da es doch eigentlich in der Gesellschaft eine Mehrheit für linke Politik gäbe.
 

wolliohne

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[FONT=&quot]Referat spd wohin,

[/FONT]
Hier ist das versprochene Referat ?SPD ? wohin? Regierungsprogramm und Wahlstrategie 2013?*|*NachDenkSeiten ? Die kritische Website


Ps. wir erwarten endlich ein großes Aufbegehren (kleine Revolution) aller linken Kräfte innerhalb der spd und die Korrektur der fatalen Agenda 2010 die viele Menschen in die Armut und somit in die Isolation getrieben hat.
Es wäre an der Zeit die spd mitsamt ihren "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und H4 Tätern sowie ihrem Möchtegernkanzler zu entzaubern!



 

hemmi

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Kaum eine Partei hat je solange unter den Nachwirkungen eines schlecht gemachten Gesetzes solange zuleiden wie die SPD und hoffentlich hat sie das noch Lange.:icon_kotz2:
 

wolliohne

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Das Elend der SPD und wie sie ihm entkommt
… es liegt auch an einer Partei, die offensichtlich thematisch-ideologisch so überfordert ist, dass sie es nicht fertig bringt, zusammen zu denken, was zusammen gehört …
Meine Antwort: Ein Programm mit einem klaren Fokus auf Infrastruktur und öffentliche Güter: Straßen, Schienen, Schulen, Universitäten. Dieses Land zerbröselt vor unseren Augen und das liegt ganz klar daran, dass seit 20 Jahren praktisch nicht mehr öffentlich investiert wird.
Also ein staatliches Investitionsprogramm – und dabei gilt klotzen, und nicht kleckern …
Angesichts des extrem niedrigen Zinsniveaus sollte es nicht schwer sein, mit diesen Investitionen eine Rendite zu erwirtschaften, die die Kapitalkosten übersteigt.
Quelle: Zeit Herdentrieb
 

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AW: Aktuelles aus Bonn und Umgebung SPD – wohin

Gerechte Armut
Von Stephan Kaufmann und Eva Roth | 27 Kommentare
Alle Parteien versprechen, nach der Bundestagswahl für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Nun versuchen Arbeitgeber zu zeigen, dass der Begriff nichts mit höheren Löhnen und Umverteilung zu tun hat. Mehr...


Ps. ich sage gerade der spd (u.a.wg.AfD) fdp/cdu 5 Monate vor den Wahlen einen drastischen Absturz voraus!
ja meinst Du denn die Wähler wählen :icon_pfeiff: jetzt dafür die GRÜNEN und/oder DIE.LINKE?
Wünschen würde ich es ja DIE.LINKE, aber dazu müssen Köpfe gezeigt/gewählt werden z.B. WAGENKNECHT
 
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