SPD stell Wahlprogramm vor - livestream bei PHOENIX

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Paolo_Pinkel

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Hier der livestrem:

PHOENIX - Livestream

Vorsicht! :icon_kotz: Gefahr

Die Aufmachung der Veranstaltung erinnert doch stark an den US-Amerikanischen Wahlkampf.

Wenn ich den **** reden höre höre ich Basta realoaded.

Gruss

Paolo
 
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Hier der livestrem:

PHOENIX - Livestream

Vorsicht! :icon_kotz: Gefahr

Die Aufmachung der Veranstaltung erinnert doch stark an den US-Amerikanischen Wahlkampf.

Wenn ich den **** reden höre höre ich Basta realoaded.

Gruss

Paolo

Die CDU macht gerade auf US-Wahlkampf, die SPD hat es dann nachgemacht und andere Parteien auch. Nix Neues.

------------------
Dieser Möchtegern-Kanzler will sich selbst Mut zusprechen und weis genau, das er es nicht schaffen wird. Das Ganze hätte auch besser unter der Überschrift

"Schröders Weg weiter gehen, auch wenn wir katastrophal gegen die Wand fahren, aber ansonsten haben wir keine Ideen"

stehen können.
 

Arania

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Ich wäre froh wenn wir schon Oktober hätten, dann wäre der ganze Rummel schon vorbei
 
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Ich wäre froh wenn wir schon Oktober hätten, dann wäre der ganze Rummel schon vorbei

Der andere Rummel danach ist aber noch schlimmer, das jammern um die niedrige Beteiligung, das motzen über die, weil die eigene Partei nicht soviel Stimmen bekommen hat und allgemein das Verschieben der Schuld des eigenen Versagen auf Andere.:icon_kotz:
 

Tinka

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Ich kann diesen Steinmeyer nicht ertragen :eek:!

Für mich sieht der sowas von häßlich Deutsch-Faschistisch aus, dass er schon fast filmreif ist in seiner typischen Herrenrassen Ausstrahlung.

Vielleicht glaubt die SPD, dass das potentielle Wähler anzieht oder gar Vertrauen erweckt...

Wenn sie sich damit mal nicht irren :icon_kotz:
 

Hotti

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Ich wäre froh wenn wir schon Oktober hätten, dann wäre der ganze Rummel schon vorbei
Nee, gut das noch etwas Zeit ist, so bekommen wir noch einige auf unserer Seite. Es ist gut, dass diese Finanzkriese schon vor der Wahl passiert ist, und nicht erst kurz danach.
 

Woodruff

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Witzig finde ich ja, dass Dieter Hundt Sorgenfalten bekommt, weil "Leistungsträger" angeblich zukünftig nicht mehr entlastet werden sollen. Pofalla redet gar von einem "Linksruck".

Nein, Herr Hundt, bei dieser Parteispitze brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass die SPD ihren bisherigen Kurs nicht fortsetzen und ihre eigenen Wähler nicht mehr bestrafen wird. Davon abgesehen wird sie sowieso nicht den Kanzler stellen - wenn sie es überhaupt nochmal in die Regierung schaffen sollte.
 

Hotti

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Witzig finde ich ja, dass Dieter Hundt Sorgenfalten bekommt, weil "Leistungsträger" angeblich zukünftig nicht mehr entlastet werden sollen. Pofalla redet gar von einem "Linksruck".

Nein, Herr Hundt, bei dieser Parteispitze brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass die SPD ihren bisherigen Kurs nicht fortsetzen und ihre eigenen Wähler nicht mehr bestrafen wird. Davon abgesehen wird sie sowieso nicht den Kanzler stellen - wenn sie es überhaupt nochmal in die Regierung schaffen sollte.
An diesen Drecksack Hundt habe ich gerade auch gedacht. Wenn sie den irgendwo im Kofferraum finden würden, wie seinen damaligen Vorgänger, würde ich nicht weinen.
 

Volker

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Steinmeier, vertut sich in ein Dinge phenomenal.
Kanzler zu werden bei Umfragewerte von 22%.
Nehmen wir mal an, die BTWahl ergibt 75% Wähler und davon 25 %
Stimmen für die SPD.

Wenn wir das runterbrechen auf 100 Wähler wären das etwa ganz grob
gepeilt 200 Wähler für die SPD. Und damit Kanzler werden...

:icon_neutral:

Volker
 

Woodruff

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FDP schließt Bündnis mit SPD definitiv aus

Das SPD-Wahlprogramm schafft nach den Worten von FDP-Chef Westerwelle Klarheit: Eine Koalition kommt keinesfalls infrage. Auch andere Parteien mäkeln herum.


"Dieses Programm ist geschrieben für die Linksfront“, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle angesichts der anvisierten Steuerpolitik. Auch die Union warf der SPD vor, mit dem Manifest ein Bündnis mit der Linkspartei vorzubereiten. Den Grünen ist das Wahlprogramm nicht ökologisch genug.
Steuerpolitik: FDP schließt Bündnis mit SPD definitiv aus - Deutschland - FOCUS Online


Da mit Steineiermeier, Münte und den anderen Schröder-Jüngern eine Koalition mit der Linken ausgeschlossen ist, bliebe für die SPD nur noch eine Neuauflage der Großen Koalition als einzige Option (falls die FDP nicht umfällt, woran ich nicht glaube).
 
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Zwischenruf
Bei Rot über die Kreuzung



Von Manfred Bleskin

Mit der Vorstellung ihres Wahlprogramms ist die SPD wieder auf die ersten Seiten der Websites und Zeitungen gerutscht. Damit hat sie es noch lange nicht an die erste Stelle der Wählergunst geschafft. Die Voraussetzungen sind zunächst einmal gut. Mit ihren Forderungen nach einer Börsenumsatzsteuer, einem bundesweiten Mindestlohn, einer Bürgersozialversicherung, einer Anhebung des Spitzensteuersatzes und einer Senkung des Eingangssteuersatzes spricht die Partei ihre traditionellen Wählerschichten an. Das allerdings hat sie mit dem "Hamburger Parteiprogramm" auch schon gemacht. Der Sympathieschub blieb aber aus. Die Sozialdemokraten bewegen sich in den Umfragen seit Monaten unverändert um die 25-Prozent-Marke.

Zu hoch die Zahl der Parteiaustritte, zu groß die Enttäuschung ihrer Wählerschaft über die Politik der vergangenen Jahre. Mit Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und Parteichef Franz Müntefering sollen zwei der entscheidenden Protagonisten von Hartz IV und der umfangreichsten Steuererhöhung im Nachkriegsdeutschland die Wähler davon überzeugen, dass sie fürderhin eine ganz andere Politik machen wollen. So kurz ist das Gedächtnis der Bürgerinnen und Bürger nun auch wieder nicht. Ein Leiharbeiter wird so leicht nicht vergessen, dass sich der Niedriglohnsektor erst unter einem Kanzler Gerhard Schröder so richtig etablieren konnte. Von den Steuervergünstigungen für die Großunternehmen ganz zu schweigen.
Zwischenruf - Bei Rot über die Kreuzung - n-tv.de
 

Clint

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Ich denke, Sancho hat einen klugen Menschen zitiert. Mir war auch schummrig, als ich
Steinmeier mit hohem Pathos Zustände beklagen und Verbesserungen versprechen hörte, die er und seine Partei höchstselbst herbei geführt haben.
Auflisten könnte man noch die Gesetzesänderungen, die die Heuschrecken geradezu eingeladen haben, die Verschärfung der Kinderarmut und ihre Ausdehnung auf immer mehr Betroffene bei gleichzeitiger verstärkten Förderung von Kindern finaziell besser gestellten Müttern, die quasi Aussperrung der Arbeitslosen von allen anderen Sozial-leistungen seien es die für Schwerbeschädigte, seien private Altersvorsorge, Leistungen für chronisch kranke Kinder.....
Wie man denen irgendwas glauben soll, frage ich mich wirklich.
Aber die Presse stürzt sich mehrheitlich auf die Unglaubwürdigkeit der Absage an die Linke.
Ob man sich aber bei unserem Volk auf ein funktionierendes Gedächnis verlassen kann?
Elisabeth, die Frau von Clint
 

Woodruff

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Links vorbei am Kanzlerkandidaten

Die SPD verabschiedet sich mit ihrem Wahlprogramm von der Mitte und rückt nach links. Verkaufen soll das ausgerechnet Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, der die FDP umwerben will. Bei den Sozialdemokraten passt nun gar nichts mehr zusammen.


[...]

Zunächst einmal passt der Kandidat nicht zum Programm. Das ist ein Kardinalfehler und schwerer Verstoß gegen Artikel eins des ungeschriebenen Wahlkampf-Grundgesetzes. Die SPD hat Frank-Walter Steinmeier ein Programm unter den Arm geklemmt, das mit der tiefroten Tinte der Parteilinken geschrieben wurde. Die SPD hat sich von der Mitte verabschiedet - oder versucht sie, wie Franz Müntefering am Montag im Interview im Deutschlandfunk, neuerdings kurz oberhalb von Hartz IV anzusiedeln.

[...]

Darüber muss man nicht per se abfällig urteilen. Den Linksschwenk kann man richtig finden oder falsch. Nur ist er mit Sicherheit nicht konsequent und stimmig. Es ist eben so, dass der Kandidat Frank-Walter Steinmeier wie kaum ein zweiter für die Eroberung der damals sogenannten neuen Mitte Gerhard Schröders stand. Steinmeier hat die Agenda 2010 entworfen und Wort für Wort formuliert, auch den Kern von Schröders Rede 2003 im Bundestag: "Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen."

Und eben jener Steinmeier zieht jetzt als Rächer der Entrechteten und Verarmten in die Schlacht. Das haut nicht hin.

[...]

Was unweigerlich zum nächsten Dilemma überleitet: der Koalitionsaussage. Steinmeier sagt, er möchte mit diesem Programm eine Koalition mit der FDP und den Grünen eingehen. [...] Diese Koalitionsaussage passt nicht zum Programm, das sich die SPD gerade selbst gegeben hat. Ehrlich wäre es zu sagen, dass man mit diesem Programm natürlich viele Schnittmengen mit der Partei "Die Linke" habe und insofern auch ein Bündnis mit Lafontaines Linker nicht mehr ausgeschlossen wird.

Denn so hat die SPD nicht nur kein Programm, das zum Kandidaten passt, sie hat auch kein Lager, um einen Lagerwahlkampf zu machen.[...]
SPD-Bundestagswahlprogramm: Links vorbei am Kanzlerkandidaten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 

Woodruff

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Diese Aussage könnte sich als prima Werbung für die SPD entpuppen...
Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Der deutsche Wähler ist zwar vergesslich, und wahrscheinlich werden sie den einen oder anderen ehemaligen Stammwähler zurückgewinnen können, aber für mehr als 30 Prozent dürfte es nicht reichen.
 

Paolo_Pinkel

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Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Der deutsche Wähler ist zwar vergesslich, und wahrscheinlich werden sie den einen oder anderen ehemaligen Stammwähler zurückgewinnen können, aber für mehr als 30 Prozent dürfte es nicht reichen.
Hi,

spätestens die die jetzt von den Reformen (Agenda 2010) "profitieren" dürfen durch z.B.: Zeitarbeit, Dumpinglohn, Arbeitslosigkeit, Auftsocker, Generation Praktikum, Mini-, Midi- und Ein-Euro-Jobber usw. werden sich sicherlich sehr genau überlegen ob sie ihr Kreuz noch bei der SPD machen und ihr damit ihr erneutes Vertrauen schenken, welches dann nach der Wahl wieder Mißbraucht wird.

Wir haben jetzt das Jahr 5 nach Hartz-IV. Der ein oder andere wird seine erleuchtende Lehrstunde gehabt haben:icon_party:

Gruss

Paolo
 
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Ich denke, Sancho hat einen klugen Menschen zitiert. Mir war auch schummrig, als ich
Steinmeier mit hohem Pathos Zustände beklagen und Verbesserungen versprechen hörte, die er und seine Partei höchstselbst herbei geführt haben.
Auflisten könnte man noch die Gesetzesänderungen, die die Heuschrecken geradezu eingeladen haben, die Verschärfung der Kinderarmut und ihre Ausdehnung auf immer mehr Betroffene bei gleichzeitiger verstärkten Förderung von Kindern finaziell besser gestellten Müttern, die quasi Aussperrung der Arbeitslosen von allen anderen Sozial-leistungen seien es die für Schwerbeschädigte, seien private Altersvorsorge, Leistungen für chronisch kranke Kinder.....
Wie man denen irgendwas glauben soll, frage ich mich wirklich.
Aber die Presse stürzt sich mehrheitlich auf die Unglaubwürdigkeit der Absage an die Linke.
Ob man sich aber bei unserem Volk auf ein funktionierendes Gedächnis verlassen kann?
Elisabeth, die Frau von Clint
Das nennt man "Zweckoptimismus", die Leute mit (gespieltem) "jetzt erst recht" Blabla davon überzeugen wollen, das sie es besser können.

Klappt bei einigen immer wieder.

Ich habe jetzt einige Zusammenfassungen von Wahlprogrammen gelesen und was einem am deutlichsten Auffällt, sie alle haben kein Programm, keine neuen Ideen und meistens von anderen Parteien abgeschrieben.

Alle Parteien buhlen nur um einen bestimmten Bevölkerungsteil, vergessen aber (mit Absicht) die anderen Teile. Also wird sich eher um das "Klientel" der Reichen und Mittelschicht gestritten, die Leute mit niedrigem Einkommen oder mit staatlicher Unterstützung wird dann eben nicht mehr beachtet (vielleicht deswegen "abgehängtes Prekariat").

Trotzdem wollen aber alle Parteien "das deutsche Volk" im BT vertreten, zu dem aber auch das "Prekariat" gehört. Wenn man aber im Wahlprogramm diese wachsende Mehrheit der "Prekären" nur mit ein paar Sätzen "behandelt", sie mit Steuersenkungen locken will, die den Meisten garnicht zu Gute kommen, sondern nur den eh schon gut verdienenden, haben alle Parteien inkl. ihrer Wahlprogramme ihr Ziel schon vor den Wahlen verfehlt, nämlich "das Volk" zu vertreten.

Was nützt es einem Elo, den Rentnern oder den Geringverdienern, die mit ihrem Einkommen kaum bis gar nicht (Arbeitssteuern) bezahlen, wenn der Spitzensteuersatz erhöht, andere Lohnkosten gesenkt wird? Eben garnichts.

Bei allem sog. Steuersenkungen gewinnen wie immer nur die Gut-, Besser- und Bestverdienenden und der "einfache Bürger der hart arbeitet" ist auch wie immer der Verlierer.

Ackermann, Zumwinkel und wie die ganzen anderen Bonzen heißen wird es freuen "Otto Normalverdiener" und "Lieschen Müller" werden nicht mehr als politisch Relevant erkannt.
 
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