SPD-Politker fordern sozialen Arbeitsmarkt

Leser in diesem Thema...

Dagegen72

StarVIP Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.425
Bewertungen
1.025
SPD-Politiker fordern einen sozialen Arbeitsmarkt | WAZ.de

der IAB (BA - nahes Institut) nennt dieses Jobs "Tütenkleber-Jobs" :icon_rolleyes:

Gegner des sozialen Arbeitsmarktes treibt die Sorge um, die neu Beschäftigten könnten regulären Firmen Konkurrenz machen. Zum Beispiel bei der Grünpflege, bei der Sanierung von Häusern oder bei der Betreuung von Menschen. Das dürfte sich nicht immer vermeiden lassen:confused:, es sei denn die soziale Arbeit würde auf einfachste Tätigkeiten begrenzt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 54151

Gast
... ich fordere eine soziale SPD. Nicht eine die nur so tut als ob.
 
E

ExitUser

Gast
Als ob das noch einen der Radischen-Roten interessieren würde, wie es der ''Unterschicht'' geht. Das sind alles Genosse der Bosse-Typen. Schröder war keine Ausnahme. Guckt euch doch nur mal den fetten Siggi an was der so alles abzieht. :icon_confused:

Nä, die SPD kann mit Hartz-IV-Empfänger und ähnlichen Bevolkerungsschichten nichts mehr anfangen. :icon_evil:
 

0zymandias

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
31 Jul 2012
Beiträge
8.101
Bewertungen
18.678
Zuerst fordern sie sich mehr Geld - und genehmigen sich es dann.
Und dann fordern sie mehr Leibeigene für sich - und ...

Gut, für die "Rathauschefs", also die Lehnsherren der Kommunen, ist es natürlich toll, wenn sie nichts mehr für Friedhofsgärtner zahlen müssen.
Und Altenbetreuer, Trockenbauer, Maler und Lackierer, Grünanlagenpfleger, Klempner, Hausmeister, ein paar Dutzend Berufe, mit denen ich keinen langweilen will und natürlich bleiben auch die Ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe eher nicht ein Leben lang dabei.

Trotz "Booms in der Wirtschaft".
 
E

ExitUser

Gast
Hier in Mönchengladbach ist der Oberbürgermeister eher daran interessiert sein Altersversorung zu erhöhen und der Pharmaindustrie ein Fahrrad-Test-Trophy zu besorgen. Toll! Die Tour der France kommt nach Mönchengladbach und der OB kann sein schiefes Gesicht in jede Kamera halten.

Aber ansonsten darben die Leute im Niedriglohnjobs bei Zalando und Co. Vielen Dank Herr Reinders. Die Tour brauchen wir in Mönchengladbach nicht, aber Jobs von denen man Leben kann, die brauchen wir.
 

flandry

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
25 Feb 2013
Beiträge
1.187
Bewertungen
209
Die sollten lieber eine gute Weiterbildung fördern.
Aber nein, dann verschwinden die Arbeitslosen aus der Statistik und die Politiker können viel weniger sozial sein, viel weniger Projekte der Presse vorstellen.
 

götzb

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
5 Apr 2008
Beiträge
2.183
Bewertungen
2.468
Sozialer Arbeitsmarkt ist dann ok, wenn..


alle bisherigen Dinge wie 1€ Jobs usw abgeschafft werden, und das dies dann darin gebündelt wird.
der zu erzielende Lohn mindestens so hoch ist, das eine Aufstockung nicht mehr benötigt wird.
die Tätigkeiten sinnvoll sind, und keine Konkurrenz zum regulären Arbeitsmarkt
und dies ein echtes Angebot ist, also freiwillig, ohne Zwang das annehmen zu müssen.
 
G

Gelöschtes Mitglied

Gast
Vielleicht sowas wie ABM, die waren nicht verkehrt.
 

Fabiola

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.971
Bewertungen
5.654
SPD-Politker fordern sozialen Arbeitsmarkt ... HÄ?
Wir haben aber doch eine soziale Marktwirtschaft hier in D - hab ich in der Schule zumindest so gelernt. Verstehe daher nicht, dass die SPD etwas fordert, was es längst gibt ... oder auf welchem Schlauch stehe ich gerade?
>Ironie aus<
:icon_kotz: :icon_kotz2:
 

Barthel Schink

Standard Nutzergruppe
Mitglied seit
17 Mrz 2016
Beiträge
285
Bewertungen
7
*Kopfschüttel*

Dadurch, daß hier der geschätzt 268 Thread aufgemacht wird, in dem "Polit-Bashing" betrieben wird und kollektiv abgekotzt wird, wie Scheiße xy oder yz ist, meint ihr was verändern zu können???

Danke den Möchtegern-Polöitkiks hier... ich mach Politik lieber an der Front!
 

XxMikexX

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
11 Feb 2012
Beiträge
2.858
Bewertungen
10
Ich fordere das die SPD ihr S wiederfindet!


Wer es findet wird Bundeskanzler!:icon_hihi:
 

0zymandias

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
31 Jul 2012
Beiträge
8.101
Bewertungen
18.678
Der S ist mit dem P in R.

Und da kann er gerne ungefunden bleiben, denn den können die sich so was von in den A ... - aber das ist nicht so wichtig. :biggrin:
 

Vidya

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
15 Apr 2016
Beiträge
1.032
Bewertungen
925
Ich glaube eher, die hier erfolgte Reaktion der Politiker in der Mitte Deutschlands ist eher eine Folge dessen, dass das Fallmanagement in Nürnberg für 2016 ein sehr umfangreiches Arbeitsmarktprogramm für "ALO" im FM herausgebracht hat, welches diese Poltiker in Dortmund usw. wohl nicht haben.

Jedoch bin ich nach Durchsicht des hier angefügten Werkes heilfroh, dass ich nicht in Nürnberg wohne.

Meines Erachtens ist darin auch ein Wort enthalten, das alle Merkmale dazu aufweist, das neue Unwort des Jahres zu werden. Ich meine das Wort, das Interessierte hier in der Anlage 3 finden können. Es handelt sich hier um das Wort:

NULLSPRECHER.

als Kennzeichnung für die Flüchtlinge, die keinerlei deutsche Sprachkenntnisse haben und auch wegen dieser fehlenden Sprachkenntnisse gleich dem FM zugeordnet werden sollen. Ich weiß nicht , ob die Politiker im sonstigen Deutschland sich wirklich so etwas wünschen, oder was ansonsten deren wirkliche Beweggründe sind.
 

Anhänge

  • Fallmanagemnet JC Nürnberg 2016.pdf
    1,8 MB · Aufrufe: 339
E

ExitUser0090

Gast
IAB-Kurzbericht zum Thema „Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung“ in NRW:
Zu den Herausforderungen der gegenwärtigen
Arbeitsmarktpolitik im Rechtskreis
des Sozialgesetzbuches (SGB) II gehört der
Abbau der verfestigten Arbeitslosigkeit:
Denn trotz der günstigen konjunkturellen
Entwicklungen stagniert die Zahl der Langzeitarbeitslosen
seit dem Jahr 2010 bei ca.
einer Million (Bruckmeier et al. 2015). Neben
qualifikatorischen Merkmalen wie fehlenden
Schul- und Ausbildungsabschlüssen
sind personen- und haushaltsbezogene
Merkmale wesentliche Hindernisse auf dem
Weg zur Integration in den Arbeitsmarkt.

Die „Modellprojekte öffentlich geförderte
Beschäftigung” (ögB) in NRW sind auf die
Gruppe besonders arbeitsmarktferner Langzeitarbeitsloser
zugeschnitten. Die Projekte wurden seit 2013 implementiert und von Februar
2014 bis September 2015 von einem Forschungsverbund
bestehend aus dem IAB und dem Institut
für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Köln
wissenschaftlich1 begleitet. In 155 gemeinnützigen
Betrieben wurden Modellprojekte durchgeführt, in
denen im Beobachtungszeitraum knapp 1.000 Personen
gefördert wurden. Die Förderung basiert auf
§ 16e SGB II.

https://doku.iab.de/kurzber/2016/kb1016.pdf
 
F

Frozen Smile

Gast
Die SPD hat doch A.Na(h)les als Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Mehr Sozial bekommt die SPD als U20-Partei nicht mehr hin. :icon_party:
 

Wutbuerger

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
21 Aug 2012
Beiträge
4.802
Bewertungen
2.356
Dann möchte ich das neue Unwort vorstellen : Nullgripsler
So einige Politiker müßten sich in diese Gruppe einsortieren .
Jetzt entdeckt die SPD das Thema Renten , vielleicht wollen sie bei der Wahl doch noch über 20% kommen .
Aber wer vor 10 Jahren den Murks verursacht hat und bis heute keine Kurswende fordert und mal einen Fehler zugibt der sollte sich heute nicht als Verteidiger der armen profilieren - es glaubt ihnen doch keiner mehr .
Bin gespannt ob es weiter CDU-SPD gibt oder ob wir CDU-Grüne bekommen .
Gefallen tut mir nichts davon .Aber Mutti hat heute schon gewonnen und nichts gemacht - bravo !
 

XxMikexX

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
11 Feb 2012
Beiträge
2.858
Bewertungen
10
Das Ganze funktioniert.

Fast alle sind verblödet und reagieren gar nicht mehr.


Detschland ist in ein Koma überführt worden.
 

Anja

Standard Nutzergruppe
Mitglied seit
8 Jun 2014
Beiträge
429
Bewertungen
62
Die SPD hat doch das Ende der sozialen Marktwirtschaft eingeleitet und unter Schwarz/Rot wird dieser Kurs fortgesetzt. Merkel hat doch schon vor Jahren beschlossen, dass die soziale Marktwirtschaft verschwinden soll.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die SPD unter Druck gesetzt fühlt, auch weil die "Mitte" verschwindet und damit ja immer weniger Leute verbleiben, die sie wählen würden, da die Mitte immer mehr Richtung unten rutscht!
Noch gut erinnere ich mich an ABMs, Zivis und Stationshilfen die anstatt ausgelernten Schwestern den Laden schmeißen mussten mit einer Schwester, die als Absicherung dafür gerade stehen musste. Ich will jetzt hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber ich fand das damals eine Riesensauerei mir sowas aufzudrücken. Denn die meinten ja auch noch, sie wären es (Medizinstudenten etc.), den konnte man gar nichts sagen und es gab Situationen, die dadurch sehr gefährlich wurden!
 
F

Frozen Smile

Gast
Für mich war die soziale Marktwirtschaft schon immer ein Mythos, also nichts reelles. Aber ich mag mich täuschen. :biggrin:

Ist aber ein tolles Thema in der saueren Gurkenzeit für die U20%-SPD. :icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

Anja

Standard Nutzergruppe
Mitglied seit
8 Jun 2014
Beiträge
429
Bewertungen
62
Das war eine soziale Marktwirtschaft für den AG.
900 € für den Zivi ist etwas anderes, als 2000 € für eine ausgelernte Kraft.
Kein Wunder, dass nicht nur die Caritas den Zivis, ABMs & Co. hinterher weint.
 
Oben Unten