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SPD-Linke warnt Sigmar Gabriel

wolliohne

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#1

  1. Parteichef Sigmar Gabriel treibt sein Projekt voran, für die SPD Wirtschaftskompetenz zu erobern. Der linke Parteiflügel fürchtet, dass dabei der zentrale Wert Gerechtigkeit verloren geht – und holt jetzt zum programmatischen Gegenschlag aus.
    In der Debatte über die künftige Wirtschaftspolitik der SPD hat der linke Parteiflügel vor einer Verengung der sozialdemokratischen Politik auf Versprechen zur Wirtschaftsförderung gewarnt. Eine „vernünftige Verteilungspolitik“ sei „Voraussetzung für eine vernünftige Wirtschaftspolitik“, schreibt der Vorsitzende der Parlamentarischen Linken (PL), Carsten Sieling, in einem zehnseitigen Thesenpapier („Zusammenhalten, was zusammen gehört“), das dem Tagesspiegel vorliegt. Die „PL“ ist die Vereinigung der linken SPD-Bundestagsabgeordneten.
    Sieling legt damit den ersten programmatischen Beitrag der Parteilinken zu der Debatte vor, die bislang vor allem Parteichef Sigmar Gabriel und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil vorangetrieben hatten.
    Quelle: Tagesspiegel Passend dazu: Juso-Chefin ruft SPD-Linke zur Einheit auf
    Uekermann bilanziert nun, »der derzeitigen Struktur und Organisation der Linken in der SPD gelingt es nicht«, den »grundsätzlichen Konflikt« innerhalb der SPD-Linken aufzulösen: »Einerseits streitet sie für eine weitgehende Veränderung der Gesellschaft, andererseits muss sie konkrete Politik gestalten und die (Regierungs-)Politik kritisch, aber auch konstruktiv begleiten.« Weder funktioniere die Arbeitsteilung sowie die Abstimmung zwischen den einzelnen Akteuren, noch gebe es »eine gute Verankerung in den sozialen Bewegungen«. Dies, so die Juso-Vorsitzende, sei »aber grundlegende Voraussetzung für die Durchsetzung linker Politik«.
    Die Juso-Chefin plädiert zudem für den Erhalt des Pluralismus auf dem linken Flügel der SPD: Es habe nie nur eine Linke bei den Sozialdemokraten gegeben, »sondern unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Ausrichtungen«. Dies sei »immer auch die Stärke« der SPD-Linken gewesen, weil so unterschiedliche Gruppen angesprochen werden konnten. Uekermann plädierte dafür, die SPD-Linke einerseits als Forum für »die langfristigen und grundlegenden Debatten um die Zukunft der Gesellschaft« als auch als ein »Netzwerk sein für die konkrete Gestaltung der Tagespolitik, für das Organisieren von Mehrheiten in Fraktionen, im Parteivorstand und auf Parteitagen« auszurichten.
    Quelle: Neues Deutschland
Hört hört zum wiederholten male!
 

pinguin

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#2
Jede Partei benötigt Wirtschafts-, Sozial- und Umweltkompetenz in etwa gleichem Masse, (unterscheidbar durchaus im jeweiligen Schwerpunkt), denn eine Partei, die nur einen Part abdeckt und vom Rest keine Ahnung hat, wird nimmer mehr gewählt, da sie u. U. zu leicht jenen Dingen zustimmt, wo sie komplett ahnungslos ist, obwohl Widerspruch angebracht wäre.
 

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#3
Jede Partei benötigt Wirtschafts-, Sozial- und Umweltkompetenz in etwa gleichem Masse, (unterscheidbar durchaus im jeweiligen Schwerpunkt), denn eine Partei, die nur einen Part abdeckt und vom Rest keine Ahnung hat, wird nimmer mehr gewählt, da sie u. U. zu leicht jenen Dingen zustimmt, wo sie komplett ahnungslos ist, obwohl Widerspruch angebracht wäre.

"Das Buch regt zum Nachdenken an. Marcel Fratzscher macht klar, welche Probleme wir angehen müssen. Ich habe es mit großem Gewinn gelesen."
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

aus

Marcel Fratzscher: Die Deutschland-Illusion - Hanser Verlag


Nachdenken alleine dürfte heute nicht mehr reichen....auch mal machen!

Vgl. dazu auch aktueller SPIEGE 37/2014

http://www.spiegel.de/spiegel/
 
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