SPD-Gutachten plant völlige Entrechtung

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
E

ExitUser

Gast
Ein Gutachten von Professoren aus dem sozialdemokratischen Finanzministerium hat in optimal möglicher Volks-Ferne auf 56 Seiten empfohlen, AlG II-Empfänger zukünftig in ca. 800.000 Arbeitsgelegenheiten (früher dann 1-Euro-Jobs) bei Kommunen und privaten Arbeitsgelegenheiten ohne Aufwandsentschädigung arbeiten zu lassen.

Wer ablehnt, bekommt gar nichts mehr bzw. Lebensmittelgutscheine. Die Experten finden, dass bei den ARGEn noch zuviel Milde waltet und empfehlen, daß das "Fordern" verschärft werden müsse. Was das bei einer Anzahl von ca. 6 Mio Arbeitslosen gegenüber ca. 590.000 freien Arbeitsplätzen bewirken soll, fragt man sich. Fördern und Fordern...

Hartz IV: SPD-Gutachten plant völlige Entrechtung Hartz IV 4 | ALG II | Hilfe & News zu Hartz 4
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Ich werde mal die 56 Seiten lesen:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
Das scheint wieder mal ein Auswuchs der Tatsache zu sein, dass das Recht auf Leben bei den Mittellosen an die Ausführung fremdbestimmter, dem Profit anderer dienender Arbeit gekoppelt ist.

Wie war das damals noch? "Arbeit macht frei." :icon_kotz2:

Diese Verknüpfung verteidigen vor allem diejenigen, die davon profitieren, und zwar mit Klauen und Zähnen.
 
L

lupe

Gast
@ andine, es gibt jede Menge Leute, die Stuß dahersabbeln, wenn der Tag lang ist. Und ein Tag kann ja bekanntlich sehr lang werden. 1. Haben wir 7 Millionen Hartz IV und 3,5 Millionen ALG I Empfänger. 2. Ergo sind doch dann nie vorhandene Jobs für ALLE da! 3. Sind die Arbeitslosenzahlen wie immer schön geredet. 4. Paßt nicht jede Stellenausschreibung auf alle Arbeitssuchenden (Qualifikation). 5. Wer sehr lange Arbeitslos ist, findet auch fast nichts mehr. 6. Wer ein gewisses Alter hat, auch nicht mehr! 7. Sicher waltet wohl eine gewisse Milde bei dem einen oder anderen. Was will man denn jemanden seitens der ARGE erzählen, der 30 - 40 Jahre zu guten Bedingungen garbeitet hat? Der also Steuern und in alle Sozialsicherungssyteme wie blöd eingezahlt hat? 8. Gefördert wird ja nur die Miete und die Grundsicherung zum Leben. Was ja nicht ausreicht. Gefördert wird aber keine Bildung oder Qualifikation, worüber die Politiker ja immer gerne reden. Forden tun sie, keine Frage. P.S. Irgendwie funzen die Absätze (obwohl ich sie mache) hier nicht richtig oder ich bin zu blöd...
 

Emma13

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juli 2007
Beiträge
1.488
Bewertungen
146
Ich bin bis Seite 20 gekommen, mehr schaffe ich nicht, um nicht vor Empörung zu platzen - Fazit ist jedenfalls, dass nach Ansicht dieser "Weisen" der Erwerbslose in Zukunft seinen Regelsatz "abarbeiten" soll - sonst gibts eben nix :icon_kotz:

Grüße - Emma
 
L

lupe

Gast
Habe ich noch vergessen...Man könnte natürlich, ähnlich wie im Amiland alle Sozialleistungen streichen. Dann hätten wir ein zweites Harlem oder Bronx. Die Leutz würde abens vor einer Feuertonne stehen. Was denkst Du oder solch geneigter Professor, was dann wohl in diesem Land passieren würde? Schau Dich doch mal jetzt schon um, was so abgeht in Deutschland. Immer mehr Mütter bringen ihre Kinder um. Das hat es doch früher nie so gegeben. Immer mehr leben in Armut, und das in einem der reichsten Länder der Welt. Deutschland hilft den Chinaopfern mit Milliarden, den Russen schenken wir auch mal wieder einen Scheck. Klar Israel ist unsere Geschichte. Da müssen wir auch einen Beitrag leisten. NUR, die eigenen Deutschen, die maßgeblich am Erfolg dieses Landes beteiligt waren und noch sind, die vergißt Deutschland. Das ist das eigentliche Desaster, wie ich finde. Die Politker landein /landaus reden nur noch von der Haushaltskonsolidierung. Nur findet die auf dem Rücken der Bürger statt!!! Denn wir zahlen die Zechen für das Unvermögen unserer Volksvertreter. So sieht es aus... Dann kann mir so ein Professor gut gestohlen bleiben.
 

Fortunatus

Elo-User*in
Mitglied seit
28 Mai 2006
Beiträge
331
Bewertungen
16
Die sollen das meiner Meinung nach genau so umsetzen. Das Resultat wird ein Zusammenbruch der Tarifsysteme, sowie fallende Arbeitskosten sein. Damit verbunden ein Zusammenbruch der Binnenwirtschaft. Es liegt doch auf der Hand, die Deutschen haben sich bisher so ziemlich alles gefallen lassen, also machen wir weiter damit. Die SPD dürfte dann der 5 Prozent Hürde bei den Wahlen näher kommen. Auch wurscht, dann setzen halt die anderen die notwendigen Reformen um, damit die Reichen endlich noch reicher werden.
Mir ist es langsam alles egal, ich kapituliere vor der Dummheit der Menschen, da ich auch keine Lust mehr auf sinnlose Diskussionen habe. Ich kann es nicht mehr hören: "Darüber sollte man nicht reden. Wir können es eh nicht ändern. Die Hartz-Gesetze haben wir eben gebraucht, weil es zu viele gibt, die den Staat ausnutzen. Du siehst das zu negativ. Wenn ich in deiner Situation wäre, dann würde ich jede Arbeit annehmen. Du hast Depressionen, dann reiß dich halt zusammen, die Generation nach dem Krieg hat halt auch einfach angepackt." Das sind dann oft die gleichen Leute, die jammern, dass sie immer mehr arbeiten müssen und immer weniger verdienen, aber die Zusammenhänge nicht begreifen wollen.
 

Fortunatus

Elo-User*in
Mitglied seit
28 Mai 2006
Beiträge
331
Bewertungen
16
Wen meinst du damit???


Damit meine ich allgemein Antworten, die ich schon auf Hartz-Diskussionen gehört habe.
Mich nervt es einfach, mit welcher Arroganz hier die These von sog. Experten der SPD untermauert wird, dass noch nicht genügend gefordert wird und de facto Zwangsarbeit und damit verbunden weitere Lohnsenkungen in diesem Land eingeführt werden sollen. Der sog. Mittelstand und die unteren Arbeiterschichten labern aber genau diesen Mist vom "faulen Erwerbslosen", der gezwungen werden muss, einfach nach. Da man bei derartigen Diskussionen nur bei anderen Erwerbslosen Verständnis findet, frage ich mich wirklich, wie weit unsere Politiker noch gehen können und es wird halt einfach so weitergemacht. Vielleicht brauchen wir in diesem Land wirklich erst wieder so ziemlich das Schlimmste, unter dem fast jeder leidet, bis sich wieder etwas ändert.
Klar, die Linke ist im Kommen, aber so lange nicht rot-schwarz-grün-gelb unter 50 Prozent kommen, fürchte ich, wird sich nichts ändern.
 

Georgia

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
5 Dezember 2006
Beiträge
1.178
Bewertungen
0
Die sollen das meiner Meinung nach genau so umsetzen. Das Resultat wird ein Zusammenbruch der Tarifsysteme, sowie fallende Arbeitskosten sein. Damit verbunden ein Zusammenbruch der Binnenwirtschaft. Es liegt doch auf der Hand, die Deutschen haben sich bisher so ziemlich alles gefallen lassen, also machen wir weiter damit. Die SPD dürfte dann der 5 Prozent Hürde bei den Wahlen näher kommen. Auch wurscht, dann setzen halt die anderen die notwendigen Reformen um, damit die Reichen endlich noch reicher werden.
Mir ist es langsam alles egal, ich kapituliere vor der Dummheit der Menschen, da ich auch keine Lust mehr auf sinnlose Diskussionen habe. Ich kann es nicht mehr hören: "Darüber sollte man nicht reden. Wir können es eh nicht ändern. Die Hartz-Gesetze haben wir eben gebraucht, weil es zu viele gibt, die den Staat ausnutzen. Du siehst das zu negativ. Wenn ich in deiner Situation wäre, dann würde ich jede Arbeit annehmen. Du hast Depressionen, dann reiß dich halt zusammen, die Generation nach dem Krieg hat halt auch einfach angepackt." Das sind dann oft die gleichen Leute, die jammern, dass sie immer mehr arbeiten müssen und immer weniger verdienen, aber die Zusammenhänge nicht begreifen wollen.


Vollkommen richtig.

Je eher dasSystem zusammen bricht , desto eher ein Neuaufbau (hatten wir ja auch schon mal)
Außerdem, es muß flott gehen, denn jeder Tag ist ein verlorener Tag, der uns vom Leben genommen wird :icon_kotz:
Habt ihr daran schon mal gedacht ?

@ andine
Damit meint er die Sprüche der nichtbetroffenen Dummies.
 

moraira

Elo-User*in
Mitglied seit
24 April 2008
Beiträge
27
Bewertungen
2
Er hat hier nur zitiert, was ihm so zu Ohren gekommen ist. Es ist wohl kaum seine Meinung und somit meint er auch niemanden!

Ein Freund, mit dem ich gestern telefoniert habe, meinte auch zu mir, wenn es nach ihm ginge, würde ich als Hartz iV Empfänger einen 7m² Raum gestellt bekommen und eine Gemeinschaftsdusche auf dem Flur.

Allerdings muss man zu seiner Situation dazu anmerken, dass er als Selbständiger schon seit Jahren unter dem Existenzminimun lebt, weil er zu wenig Aufträge hat aber sein Recht auf ergänzendes ALG II nicht wahrnehmen will.
 
E

ExitUser

Gast
Ein Freund, mit dem ich gestern telefoniert habe, meinte auch zu mir, wenn es nach ihm ginge, würde ich als Hartz iV Empfänger einen 7m² Raum gestellt bekommen und eine Gemeinschaftsdusche auf dem Flur.

Allerdings muss man zu seiner Situation dazu anmerken, dass er als Selbständiger schon seit Jahren unter dem Existenzminimun lebt, weil er zu wenig Aufträge hat aber sein Recht auf ergänzendes ALG II nicht wahrnehmen will.

Das sind die Schlimmsten!!! Sich beklagen, aber das Ihnen zustehende Recht gleichzeitig nicht wahrnehmen. Bei so viel IQ sollte er seine Selbstständigkeit wirklich mal überdenken, sag ihm das. :icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
Ich hätte mit ihm erst mal Tacheles geredet und gefragt, warum er glaubt, dass es einen Sinn macht, seine Selbstständigkeit weiter zu führen.
 
E

ExitUser

Gast
Interessante Auszüge aus dem Papier ...

ALG II nur noch bei Arbeitsaufnahme in kommunalen Arbeitsgelegenheiten
oder bei privaten Arbeitgebern im Versteigerungsverfahren
(sonst: Lebensmittelgutscheine
bei Übernahme der Wohnkosten)
Versteigerungsverfahren?:eek:

(3) IZA
Konsequentes Workfare; bei Ablehnung entsprechender Arbeitsgelegenheiten
Streichung des ALG II
Nur ALG II bei 39 h/W; keine Hinzuverdienstmöglichkeiten

(4) BMWi
Konsequentes Workfare: ALG II nur bei Gegenleistung
in öffentlich bereitgestellter Tätigkeit oder Ausbildung im Umfang von 39 h/W, aber offenbar doch auch Aufstockung bei privater Tätigkeit unter 39 h/W
Nur Aufstockung des aus regulärer Arbeitszeit erzielten Einkommens auf ALG II-Niveau
Hilfe, ich verstehe das nicht!!!
 

Bruno1st

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Dezember 2005
Beiträge
3.722
Bewertungen
2
Ein Freund, mit dem ich gestern telefoniert habe, meinte auch zu mir, wenn es nach ihm ginge, würde ich als Hartz iV Empfänger einen 7m² Raum gestellt bekommen und eine Gemeinschaftsdusche auf dem Flur.

Allerdings muss man zu seiner Situation dazu anmerken, dass er als Selbständiger schon seit Jahren unter dem Existenzminimun lebt, weil er zu wenig Aufträge hat aber sein Recht auf ergänzendes ALG II nicht wahrnehmen will.

Wie kommst du zu solchen "Freunden" ??? Solche Typen würde ich nie als Freunde bezeichnen.

Um es banal zu sagen, hätte ich tatsächlich so ein Gespräch in meinerm Umfeld, dann hätte sich der Sprecher nach so einer Äußerung entweder für die Olympiade als Sprintweltmeister qualifiziert oder würde die Vorteile der medizinischen Ernährung per Magensonde genießen. :icon_wink: (nicht ganz ernst nehmen)
 

Georgia

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
5 Dezember 2006
Beiträge
1.178
Bewertungen
0
Ich würde an Deiner Stelle mal dem Link in Beitrag 1 folgen, am Ende ist das Gutachten eingefügt.


Du, dem Link bin ich schon heute Mittag gefolgt. ich habe aber aus Zeitmangel das Gutachten nur überfliegen können.

Zitat Sancho:
Ich habs gelesen und mir ist klar, auf welches "Instrumentarium" die setzen.
Dann erkläre doch uns Anderen, die aus welchen Gründen auch immer, noch nicht so weit sind mit dem Lesen, um was es sich deiner Meinung nach handelt, was auf uns zu kommt. Und benutze doch bitte nicht irgendwelche Kürzel als Erklärung, die widerrum zum Gutachten führen. Danke !
 
E

ExitUser

Gast
AW: SPD-Gutachten plant völlige Entrechtung-Details

Dabei ist nicht nur von erheblicher Bedeutung, wer – der Transferempfänger oder die Transfer leistende Behörde – den Beweis für das Fehlen bzw. die Existenz einer Beschäftigungsmöglichkeit zu führen hat, sondern auch, wie der Beweis im Einzelnen zu erbringen ist. So ließe sich die Arbeitsbereitschaft des Transferempfängers insbesondere dadurch testen, dass der Leistungsträger bzw. die Kommunen stets eine ausreichende Anzahl von Arbeitsgelegenheiten ohne (reguläre) Entlohnung bereithalten. Wer diese Angebote nicht annimmt, muss mit einer empfindlichen Kürzung oder gar Streichung des Regelsatzes rechnen. Diesbezügliche Vorschläge werden insbesondere vom BMWi, vom ifo, vom Wissenschaftlichen Beirat beim BMWi, vom IZA und vom Sachverständigenrat unterbreitet. Das Kölner Kombilohnmodell schlägt eine Workfare-Regelung vor, die am geltenden Recht orientiert ist. Das bei Arbeitsaufnahme in diesen Arbeitsgelegenheiten weiterhin gezahlte ALG II stellt bei diesen Modellen gewissermaßen den Arbeitslohn dar. Dies wird zuweilen im Sinne eines Gebens und Nehmens charakterisiert: der Empfänger der staatlichen Hilfe gebe auf diese Weise auch etwas zurück – nämlich die von ihm für das Gemeinwohl geleistete Arbeit. Arbeitslose sind demnach zur Aufnahme von Arbeit zu verpflichten, um die grundsätzliche Hilfsbereitschaft der Geber zu erhalten. Es geht aber wohl auch darum, die Transferempfänger unter Druck zu setzen.
Es ist zunächst nicht ganz klar, wie sich diese Vorschläge von den bereits praktizierten Ein-Euro-Jobs unterscheiden. Auch hierbei handelt es sich schließlich um zusätzliche, wenn auch in der Regel befristete Arbeiten im öffentlichen Interesse. Nach den Vorstellungen des ifo soll es aber bei den kommunalen Arbeitsgelegenheiten – anders als bei den Ein-Euro-Jobs – keinerlei Hinzuverdienstmöglichkeiten, also keine Mehraufwandsentschädigung geben. Möglicherweise geht es den genannten Autoren aber vor allem darum, dass diese Arbeitsgelegenheiten stets im ausreichenden Umfang zur Verfügung stehen. Auch wird nach Ansicht des ifo bei den Ein-Euro-Jobs wohl zu sehr darauf abgestellt, dass sie von den ALG II-Empfängern freiwillig übernommen werden. Dies würde durch richterliche Entscheidungen gestützt.15 ALG II-Bezieher können sich der Zumutung der Verpflichtung zur Annahme eines Ein-Euro-Jobs
Siehe ifo-Schnelldienst 4/2007, S. 35.
22
15entziehen, indem sie eine geringfügige Beschäftigung am Markt nachweisen. Sie stellen sich damit besser, als wenn sie nur auf ALG II angewiesen wären, entlasten die Sozialkassen aber kaum und haben überdies nur eine geringe Arbeitszeit.
Zweifellos wäre ein rigoroses Vorgehen sehr wirksam.Bei der Aussicht, zu irgendeiner Arbeit verpflichtet zu werden, dürften Arbeitslose nichts unversucht lassen, eine Arbeitsstelle zu finden, die ihren Vorstellungen besser entspricht. Das BMWi und das IZA gehen sogar so weit, darüber hinausgehende Anreize zur Arbeitsaufnahme (Hinzuverdienstmöglichkeiten) für überflüssig zu erklären.16 Das dürfte umso eher gelten, je drastischer die Sanktionen bei Nichtannahme derartiger Arbeitsgelegenheiten ausfallen. Wenn der Arbeitslose in diesem Fall nur noch eine Wohnstelle und Lebensmittelgutscheine erhält, bleibt ihm wohl keine Wahl. Praktisch werden dann alle arbeitsfähigen ALG II-Empfänger auch zur Arbeitsaufnahme bereit sind.

Der letzte Satz unterstellt ALG2-Empfängern schon wieder, dass sie nicht arbeiten wollen. :-(
 
L

lupe

Gast
Leute, ich kenne auch die Sprüche von den jenigen, die noch in Lohn und Brot stehen. Das ist doch alles Quark. Die wenigsten sind zu faul zum Arbeiten! Wenn denn die Arbeit auch anständig entlohnt wird. Wer fordert, dass ein HIV Empfänger einen 7m² Raum gestellt bekommen und eine Gemeinschaftsdusche auf dem Flur, der weiß noch nicht, dass derjenige dann evtl. morgen selber einen Antrag auf HIV stellen muß, wenn er entlassen wird. Mal sehen, was er dann zu seiner; Idee vorzutragen hat. Ich nehme an, derjenige argumentiert dannn völlig anders. Ich kenne nun beide Seiten. Also die, aus der gutbürgerlichen Mitte mit einem guten Einkommen (neues Auto, teure Hobbys, Ansehen in der Gesellschaft etc, etc, wie auch die der Sozialhilfeempfänger (mit all den Facetten). Das System (Sozialhilfe) wie wir es haben, ist schon recht gut. Nur, die Agenda 2010 war Mist! Man bringt auch durch diese Agenda niemanden in Lohn und Brot, der vorher nie gearbeitet hat, bzw. das Berufsleben nicht kennt. Andererseits werden die Alten im großflächigen Stiel entlassen, weil sie zu teuer sind, oder mal eher das Maul aufmachen, als dies ein Jüngerer machen würde.. An der Erfahrung und anderem liegt es sicher nicht. Die Arbeitgeber wollen nur Duckmäuser und Jasager. Und vor alllem: Billig und willig. Nur das werden die nie finden. Und das begreifen die einfach nicht....Ach ja, Arbeitgeberpräsident Hundt ist echt geil. So ein Klappskalli den die da gewählt haben, na ja, was soll man dazu sagen. Der letzte macht das Licht in DE aus. Hoffentlich kommt unsere vielgepriesene Nationalmannnschft in der EM weiter.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten