SPD:16 Prozent Mehrwertsteuer – und zwar auf alles

Roter Bock

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juni 2011
Beiträge
3.276
Bewertungen
3.304
Daran kann man sehen, wie weltfremd die SPD ist. Lebensmittel wurden in den letzten Jahren immer teurer.

Trotzdem eines stimmt - etliche Ausnahmen können weg. Und By the way - eine gute Zeit den Hoteliers die 7% MwSt. (...der Schwachsinn der FDP) weider wegzunehmen.

Aber wenn es schon zwei MwSt. Sätze gibt sollten alles Lebensmittel auf 7 % runter, dafür andere Ausnahmen die komplett sinbefreit sind streichen.

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
Wer wenig Geld zur Verfügung hat zahlt überdurchschnittlich viel für Lebensmittel. Deshalb sind die 7% schon richtig. Die restlichen Dinge können mit 19% belastet werden. Als Ausgleich wäre die Senkung des Eingangssteuersatzes und der Abbau der kalten Progression sinnvoll!
 

USERIN

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2014
Beiträge
2.125
Bewertungen
393
Daran kann man sehen, wie weltfremd die SPD ist. Lebensmittel wurden in den letzten Jahren immer teurer.

Trotzdem eines stimmt - etliche Ausnahmen können weg. Und By the way - eine gute Zeit den Hoteliers die 7% MwSt. (...der Schwachsinn der FDP) weider wegzunehmen.

Aber wenn es schon zwei MwSt. Sätze gibt sollten alles Lebensmittel auf 7 % runter, dafür andere Ausnahmen die komplett sinbefreit sind streichen.

Roter Bock
Trotzem werden pro Kopf und Jahr durchschnittlich 82 Kg weggeworfen (weil Lebensmittel sooooo teuer sind?).

Hier wären 25% MwSt mal versuchsweise angebracht..vielleicht fördert das ja die Wertschätzung (und ein Umdenken).
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
3.928
Bewertungen
414
Das berühmte Sommerloch naht?

Es ist nicht hilfreich, die MwSt.-Sätze für Nahrungs- bzw. Lebensmittel zu erhöhen.

Das, was leider weggeworfen wird, mag nicht wenig sein, doch sollte vorher erst eine Aufschlüsselung her, die darlegt, wo die meisten Lebensmittel weggeworfen werden? Und das sind, gleich welcher finanziellen Lage, keinesfalles nur Familien, sondern primär auch Gastronomie und Handel.
 
E

ExitUser

Gast
Trotzem werden pro Kopf und Jahr durchschnittlich 82 Kg weggeworfen (weil Lebensmittel sooooo teuer sind?).

Hier wären 25% MwSt mal versuchsweise angebracht..vielleicht fördert das ja die Wertschätzung (und ein Umdenken).
Ah ja, alle die mit Lebensmittel sorgsam umgehen, sollen Deiner Meinung nach wegen andere leiden:icon_kinn:

Kannst ja freiwillig mehr zahlen, wenn Du es so toll findest.
 

dagobert1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2012
Beiträge
5.642
Bewertungen
4.587
Trotzem werden pro Kopf und Jahr durchschnittlich 82 Kg weggeworfen (weil Lebensmittel sooooo teuer sind?).
Da würde mich mal eine Statistik interessieren, welche das aufschlüsselt nach
1. Privathaushalten
2. Handel / Gastronomie
3. Lebensmittel erzeugende / verarbeitende Industrie (einschl. Landwirtschaft)

DAS wäre mal interessant.
 

Charlot

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 März 2011
Beiträge
2.922
Bewertungen
2.946
Das heisst dann, dann wir für den Liter Milch oder unser täglich Brot statt 7 auf einmal 16 Prozent Mwst zahlen sollen.
Der Herr Neureich zahlt für den Porsche oder seine Yacht dann statt 19 auch 16 Prozent.

Wieder einmal werden dann die finanzschwachen mehr und die finanzstarken weniger belastet.
 

USERIN

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2014
Beiträge
2.125
Bewertungen
393
Das heisst dann, dann wir für den Liter Milch oder unser täglich Brot statt 7 auf einmal 16 Prozent Mwst zahlen sollen.
Der Herr Neureich zahlt für den Porsche oder seine Yacht dann statt 19 auch 16 Prozent.

Wieder einmal werden dann die finanzschwachen mehr und die finanzstarken weniger belastet.

Das ist doch Pippifax.... du vergisst, dass jeder findige Steuerberater PKW und Yachten steuerlich in Ansatz bringt (Geschäftswagen, Geschäftsräume, etc.)... oder kannst du deine Lebensmittel von der Steuer absetzen?

Im Übrigen kann man Fehlverhalten am besten über Steuern steuern....erst da wo es weh tut, setzt meist ein Umdenken ein.

Wie "wichtig" das Thema ist, beweisen ja immer wieder die Wahlergebnisse.... rumjaulen, aber nichts dagegen unternehmen.
 
Mitglied seit
25 Oktober 2012
Beiträge
837
Bewertungen
186
16% ist zwar sicher noch zu hoch, aber immerhin käme man über den Schnitt gerechnet vermutlich noch günstiger weg, als bisher, weil die Energie- und Betriebskosten im Allgemeinen die Ausgaben für Lebensmittel eh übertreffen. Zudem die Lebensmittel so kompliziert durchzogen sind von Ausnahmen und Regeln, daß man eh nicht nur 7% zahlt.
Die Behauptung, Lebensmittel seien hier spottbillig, ist natürlich hanebüchen, billig ist es nur für den Erzeuger. Nämlich das, was er bekommt. Weil nach dem Erzeuger noch etwa 10 Stationen parasitieren, bis der Kunde was auf dem Band liegen hat.
 

Roter Bock

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juni 2011
Beiträge
3.276
Bewertungen
3.304
Meine Frau wirtschaftet so gut, das wir fast keine Lebensmittel wegwerfen müssen. Das letzte was wir dann wirklich weggeschmissen haben war angegammelter Feldsalat - vor 4 Jahren.

Wer natürlich wartet bis der Joghurt auf "selbstdrehend" steht...

Wenn die Läden und Ketten den Gammel nicht in dem Umfang wie bisher steuerlich abschreiben könnten, wäre das auch mal hilfreich.

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
Das ist doch Pippifax.... du vergisst, dass jeder findige Steuerberater PKW und Yachten steuerlich in Ansatz bringt (Geschäftswagen, Geschäftsräume, etc.)... oder kannst du deine Lebensmittel von der Steuer absetzen?

Im Übrigen kann man Fehlverhalten am besten über Steuern steuern....erst da wo es weh tut, setzt meist ein Umdenken ein.

Wie "wichtig" das Thema ist, beweisen ja immer wieder die Wahlergebnisse.... rumjaulen, aber nichts dagegen unternehmen.

Hast Du Dich nie gefragt wie man auf eine statistische Zahl von 82 kg / Jahr angeblich weggeworfener Lebensmittel bei Privathaushalten kommen kann?

:
Bundesbürger machen immer weniger Müll - STIMME.de
''2012 wurden der neuesten Statistik zufolge 36,7 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt, eine halbe Million Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Vor allem in die graue Restmülltonne wanderte demnach deutlich weniger: Nach dem Aussortieren von Glas, Papier, Verpackungs- oder Biomüll blieben 13,2 Millionen Tonnen übrig - das waren 400 000 Tonnen weniger als im Jahr zuvor.
...Rein rechnerisch warf 2012 jeder Bürger alles in allem 456 Kilogramm in die diversen Tonnen und Container, sieben Kilo weniger als 2011. Davon waren 72 Kilo Papier oder Pappe, 32 Kilo Verpackungen, 24 Kilo Glas und 113 Kilo Bioabfälle.''

Das wären 30 Gramm Biomüll am Tag pro Haushalt... Schalenreste, Teebeutel, Kaffeefilter und so Zeug eben.
Die Industrie, Dicounter und Fastfoodketten, Bäckereifabriken und Ketten, Kantinen, Hotels etc. sind hier wohl eher diejenigen welche am meisten wegwerfen.
Denen würde die MwSt gar nichts ausmachen, ist ein Posten der weiter durchläuft.
 
E

ExitUser

Gast
25 % Mehrwertsteuer auf Autos über 30.000 € und andere Luxusgüter!
 
D

Don Vittorio

Gast
25 % Mehrwertsteuer auf Autos über 30.000 € und andere Luxusgüter!
Klar,wer braucht schon Arbeitsplätze.

Die Automobilindustrie ist für die deutsche Wirtschaft mit einem Umsatz von 357 Milliarden Euro und 750.000 Beschäftigten im Jahr 2012 eine der bedeutendsten Branchen.
Neben dieser direkten Beschäftigung hat die Automobilindustrie aufgrund der starken wirtschaftlichen Vernetzung innerhalb der deutschen Wirtschaft bedeutenden Einfluss auf die Beschäftigung bei branchenfremden Unternehmen. Dazu zählt zum Beispiel die Gießereiindustrie, die circa 80 Prozent ihrer Umsätze mit der Automobilindustrie macht, des weiteren die Chemie- und Elektroindustrie sowie der Maschinenbau.
Die Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche und europäische Wirtschaft


Übrigens,die Mitarbeiter der Automobilindustrie erwirtschaften auch Dein Einkommen.
 

Detmo2009

Elo-User*in
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
405
Bewertungen
52
Mal wieder ein Glanzbeispiel wieso das "S" in dieser Partei nur noch sarkastisch zu verstehen ist... Erst recht wenn die Truppe an der Macht ist oder zumindest mitspielt :icon_kotz:

Zum Glück kann man diesen Vorschlag schon fast dem Sommerloch zuschreiben. Wobei mich sowas in diesem Land nicht mehr wundern würde... Ja klar, es wird einiges Billiger, aber nur für Menschen mit entsprechendem Einkommen. Die vielen Erwerbslosen schauen in die Röhre, oder will man gleich die Sozialleistungen entsprechend anheben? Das lässt man bestimmt wieder unter den Tisch fallen!
 

USERIN

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2014
Beiträge
2.125
Bewertungen
393
Klar,wer braucht schon Arbeitsplätze.



Die Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche und europäische Wirtschaft


Übrigens,die Mitarbeiter der Automobilindustrie erwirtschaften auch Dein Einkommen.

So ein Quatsch.... in Dänemark zahlt man bis zu 180% Abgaben beim Neuwagenkauf...dazu kommen sehr hohe Steuern (Gewicht/Abgas/Verbrauch) für sehr "dicke" Autos während der Zulassung.

Sieht der Arbeitsmarkt schlechter aus als in Deutschland ? Wohl kaum!
 

USERIN

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2014
Beiträge
2.125
Bewertungen
393
Hast Du Dich nie gefragt wie man auf eine statistische Zahl von 82 kg / Jahr angeblich weggeworfener Lebensmittel bei Privathaushalten kommen kann?
Hast du dich nie gefragt wer für so ein Verhalten in westlichen Spaßgesellschaften den eigentlichen Preis zahlen muss?

Ja Nee is klar: Wenn jeder an sich denkt, ist ja an alle gedacht (Wenn Arbeitgeber das machen, werden die ja oft und gern pauschal als Ausbeuterschweine beschimpft). Immer wie man es gerade braucht.....
 
Mitglied seit
25 Oktober 2012
Beiträge
837
Bewertungen
186
So ein Quatsch.... in Dänemark zahlt man bis zu 180% Abgaben beim Neuwagenkauf...dazu kommen sehr hohe Steuern (Gewicht/Abgas/Verbrauch) für sehr "dicke" Autos während der Zulassung.

Sieht der Arbeitsmarkt schlechter aus als in Deutschland ? Wohl kaum!
Und wieviele Arbeitsplätze hängen dort in der Automobilbranche ab? Werden dort überhaupt Autos hergestellt?
 

USERIN

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2014
Beiträge
2.125
Bewertungen
393
Und wieviele Arbeitsplätze hängen dort in der Automobilbranche ab? Werden dort überhaupt Autos hergestellt?

Nicht jeder sieht in einem Auto das goldene Kalb.... glücklicher Weise setzt auch in Deutschland lagsam das Umdenken ein (die Autobranche stöhnt schon), gerade junge Leute suchen Alternativen wie Carsharing etc.


P.S. Wie schlecht würde es der Schweiz gehen ohne ihre MEGA-AUTOBRANCHE!
 
Oben Unten