• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

sparkasse, separierung für Pfändung....

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#1
Hallo,
Mein Mann hat am 30.04.
sein Geld von der Arge überwiesen bekommen und abgeholt.
Zuhause stellt er fest, es ist dann nicht mehr genug drauf um alle Überweisungen (schon mehr als dringend!) rausgehen zu lassen.
Er zahlt einen Teil wieder ein, und wirft die Überw. ein.
dazwischen der Feiertag.
Am Freitag morgen sind die Üs noch immer nicht raus, genug Deckung aber da.
Er geht zur sparkasse und keiner weiß WARUM das nicht rausgeht, soll noch am Nachmittag gebucht werden.
Samstag denn Post, daß die Buchungen mangesl Deckung nicht erfolgt sind.
Kontoauszug geholt-Geld genug ist drauf.
Am Montag geht er wieder hin, und wieder weiß keiner was da schief läuft, "die Buchungen gehen noch am Montag raus..." (so wird versprochen)
Heute abend holen wir einen Auszug, da wurden fast 200 € für die Pfändung einbehalten (Separierung für Pfändung...) und KEINE einzige Buchung für uns ist rausgegangen.
Übrigens genau nach 7 Tagen!!!
Erstmal ist HartzIV doch Sozialgeld und nicht pfändbar (Ok innerhalb eben der 7 Tagen abzuholen)
aber bisher lief das mit Üs reibungslos.
Gibt es eine Chance das Geld zurückzuholen (er wurde ja regelrecht hingehalten..."machen wir noch, machen wir noch," bis diese 7 Tage um waren)
Wenn ja, wie??
Danke
 

animas

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Dez 2005
Beiträge
327
Gefällt mir
2
#2
Sicheres Konto

Man kann sich wie folgt helfen.
Sieben Leute gründen einen Verein. Der hat ein Konto.
Alle notwendigen Zahlungen werden über dieses Konto abgewickelt.
Das hat folgenden Vorteil. Das Konto ist kostenlos, da der Mindestumsatz errreicht wird. Das Konto kann nicht gepfändet werden, da es dem Verein gehört. Der Verein ist eine juristische Person.
Wer kein Konto mehr bekommt, kann so sein Almosen von der ARGE überwiesen bekommen.
Problem! Welche 7 Leute vertragen sich und halten zusammen?
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#3
@animas, was soll denn der Blödsinn?


Conny, normalerweise kann man jede Lastschrift innerhalb von 3-6 Wochen zurückbuchen, wie das bei Pfändungen ist weiss ich leider nicht, war der Pfändungsschutz denn angegeben?
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#4
Man kann sich wie folgt helfen.
Sieben Leute gründen einen Verein. Der hat ein Konto.
Alle notwendigen Zahlungen werden über dieses Konto abgewickelt.
Das hat folgenden Vorteil. Das Konto ist kostenlos, da der Mindestumsatz errreicht wird. Das Konto kann nicht gepfändet werden, da es dem Verein gehört. Der Verein ist eine juristische Person.
Wer kein Konto mehr bekommt, kann so sein Almosen von der ARGE überwiesen bekommen.
Problem! Welche 7 Leute vertragen sich und halten zusammen?
Ich kenne keinen EINZIGEN, mit dem das ohne Schwierigkeiten ging ;-)


Es wär noch einfacher, wenn alles auf MEIN Konto käme, aber etwas "Selbstbestimmung" hätte er auch gerne...*verstehenkann*
Was ich mittlerweile weiß, war der größte Fehler, Geld wieder einzuzahlen, damit ist es kein Sozialgeld mehr, egal, ob man das selber vom HartzIV wieder zurückbringt (wir wollten Einzahlungsgebühren sparen*tja*)...
Was ich jetzt gerne wüßte, warum haben die trotzdem exakt 7 Tage gewartet und auf Nachfragen sich dumm gestellt?

Morgen steht erstmal SK und dann auch die Verbraucherzentrale auf dem Programm, bitte drückt uns die Daumen (200 sind echt ein Schlag!)
 

eAlex79

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Dez 2006
Beiträge
927
Gefällt mir
1
#5
Ach Banken.......

Meine wartet immer ganz geschickt mit dem Abbuchen der Sollkosten exakt einen Tag bevor mein ALG II kommt. :s

x
x Alex.
x
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#6
@animas, was soll denn der Blödsinn?


Conny, normalerweise kann man jede Lastschrift innerhalb von 3-6 Wochen zurückbuchen, wie das bei Pfändungen ist weiss ich leider nicht, war der Pfändungsschutz denn angegeben?
Naja, er war so "blöd" *sorry*, zuviel Geld abzuholen, zu Hause beim Rechnen stellte sich dann raus, daß sehr viel mehr an Überweisungen waren, als noch aufm Konto war, also wieder hin und wieder was eingezahlt damit man die Üs einfach einwerfen konnte- großer Fehler, so wollten wir eben die Einzahlgebühren "sparen", was ja nun nach hinten losging.
Pfändungsschutz ist *glaub* bei Soz.geld automatisch nur muß man eben die 7 Tage alles abholen, bisher ging das mit den Üs aber immer.
Und gegen diese Hinhaltetaktik müßte doch was zu machen sein...
Uns wirft das sehr zurück, da dann wieder sehr viel hinterherläuft, was kaum noch/gar nicht eingeholt werden kann...ich könnte grade nur heulen
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#7
Ach Banken.......

Meine wartet immer ganz geschickt mit dem Abbuchen der Sollkosten exakt einen Tag bevor mein ALG II kommt. :s

x
x Alex.
x
Zum Kotzen was?!!!

Immerhin brachte mich dein Signaturspruch zum Lachen "ist Deutschland dir zu leer..."
 

animas

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Dez 2005
Beiträge
327
Gefällt mir
2
#9
@animas, was soll denn der Blödsinn?
Du bist noch nicht so weit. Warum denn sonst dieser Kommentar?
Deine Argumente sind in 8 Buchstaben zusammengefasst.
Wenn Du nicht weißt, warum dann Dein Rat. Das war ein abgesprochenes Vorgehen und auch mit Gericht wird hier nichts werden. Das Geld ist weg.
Aber wo ist der Parkplatz?
Die ARGE packt die Leute einfach in eine BG. Und die Opfer dieser Marktwirtschaft sind nicht mal in der Lage sich zu solidarisieren.
Hartz IV wirkt schon ganz gut.
 

Glücksrabe

Elo-User/in

Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
100
Gefällt mir
9
#11
Selbst das scheint ein Problem zu sein... :(

Ich habe nun schon einiges über Banken gelesen und bin froh darüber, daß ich trotz Sperrung noch freundlich und mit einem verständnisvollem lächeln begrüßt werde. Für meine Bank (Sparkasse) bin ich jedenfalls kein Glücksgriff *g*

Ich vermute mal, daß die Pfändung vom Finanzamt getätigt wurde... und ob man das Finanzamt beten kann, die 200 Euro wieder rauszurücken ?! Ich glaube kaum... Wenn Euch die 200 Euro so sehr zurück werfen, könntet Ihr da nicht jemanden finden, der Euch unter die Arme greift und Euch die 200 Euro vorstreckt und in kleinen Raten zurück möchte ?

Solche Rückschläge kann man aber auch positiv sehen... diese 200 Euro haben einen (kleinen) Teil der bestehenden Verbindlichkeiten getilgt. Kein besonderer, aber ein kleiner Trost, oder ?

LG Glücksrabe
 

Unwichtig

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Jan 2007
Beiträge
296
Gefällt mir
0
#12
Vielleicht kannst Du ja die Bank auf Schadenersatz verklagen, ich könnte mir denken das die eine Überweisung innerhalb von z.B. 3 Tagen ausführen müssen.

Wende Dich mal an die Schuldnerberatung, ich fresse einen Besen, wenn es da keine Fristen gibt.

Hier z.B. AGB Dresdner Bank:

Für Folgeschäden aus der Verzögerung oder Nichtausführung von Überweisungen ist
die Haftung der Bank auf höchstens 12.500 Euro je Überweisung begrenzt. Diese
Haftungsbeschränkung gilt nicht für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit sowie nicht für
den Zinsschaden und für Gefahren, die die Bank besonders übernommen hat.
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#13
Guten Morgen ,

mal danke an alle...
Mein Mann wird, wenn es an der Sparkasse erfolglos bleibt, auch zur Verbraucherzentrale gehen.

*ähm* nein, es ist nicht das Finanzamt.

Leider ist es so, daß mein Mann seit der ersten Scheidung immer weiter in Schulden reingerutscht ist und sich ne Vogelstrauß Taktik angewöhnt hat.

Es handelt sich aktuell um eine Pfändung der Gerichtskasse
(er hat bei einem Ex- Arbeitgeber- erfolgreich übrigends- ausstehenden Lohn eingeklagt und muß- was ich einfach nicht verstehe- die Gerichtskosten tragen- Ex- AG meldete eh Inso an, jedenfalls vermuten wir, daß es DAS ist, was anders finden wir nicht, was über Gerichtskasse laufen könnte)

Ich habe das auch im Forum Schuldnerberatung gepostet und da hieß es dann ja, daß es ein Fehler war, Geld SELBER wieder einzuzahlen, das fällt unter Einkünfte und ist KEIN Pfändungssicheres Sozialgeld.

Aber wie gesagt, ich möchte wissen warum exakt 7 Tage hingehalten wurde.
Ich bin auch am Überlegen, wegen Schadensersatz.
Außerdem haben wir das schon öfter ohne Probleme so gemacht- auch schon mit der Pfändung drauf.

Und nein, wir haben leider niemanden, der uns was leihen könnte (MEINE Mutter hat uns schon oft geholfen und bekommt noch und hat selber nix....)

Wenn es interssiert, poste ich, was es dann heute gab...
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#14
Vielleicht kannst Du ja die Bank auf Schadenersatz verklagen, ich könnte mir denken das die eine Überweisung innerhalb von z.B. 3 Tagen ausführen müssen.

Wende Dich mal an die Schuldnerberatung, ich fresse einen Besen, wenn es da keine Fristen gibt.

Hier z.B. AGB Dresdner Bank:

Für Folgeschäden aus der Verzögerung oder Nichtausführung von Überweisungen ist
die Haftung der Bank auf höchstens 12.500 Euro je Überweisung begrenzt. Diese
Haftungsbeschränkung gilt nicht für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit sowie nicht für
den Zinsschaden und für Gefahren, die die Bank besonders übernommen hat.
Danke...

Und WO gehe ich dann damit hin, mit dem Wissen???
An wen wende ich mich/bzw. mein Mann sich da??
Ich wette bei Sk ist es nicht anders....und ICH will das wirklich nicht so hinnehmen.
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.154
#15
Man kann sich wie folgt helfen.
Sieben Leute gründen einen Verein. Der hat ein Konto.
Alle notwendigen Zahlungen werden über dieses Konto abgewickelt.
Das hat folgenden Vorteil. Das Konto ist kostenlos, da der Mindestumsatz errreicht wird. Das Konto kann nicht gepfändet werden, da es dem Verein gehört. Der Verein ist eine juristische Person.
Wer kein Konto mehr bekommt, kann so sein Almosen von der ARGE überwiesen bekommen.
Problem! Welche 7 Leute vertragen sich und halten zusammen?
Äh, was soll denn so eine Antwort. Dies würde jedem Vereinszweck widersprechen und Banken müssten von sich aus dann die Konten sperren. Bei Vereinen gelten bei den Banken ganz besonders strenge Richtlinien.
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#17
Wir waren eben bei der Verbraucherzentrale.
Rechtens ist das nicht gelaufen.
Morgen nachmittag ein Termin bei der Anwältin, dort (kostenlos)
Werde berichten, was es da gab...
Ob DAS Geld noch zu retten ist, weiß ich allerdings noch nicht.
 

1hoss43

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Mrz 2007
Beiträge
176
Gefällt mir
7
#18
Die Bank verhielt sich rechtskonform

@ Conny,

hier meine private Meinung dazu, die aus persönlichen Erfahrungen resultiert:

1. Unter die Pfändungssicherheit fallen nur Sozialleistungen, die dem Lebensunterhalt dienen und z.B. vom Arbeitsamt, ARGE, Rentenkasse u.ä. geleistet werden. Der Nachweis über die Eigenschaft der Sozialleistung muß entweder durch die Vorlage des Leistungs-/Rentenbescheides nachgewiesen werden, oder zweifelsfrei aus dem Verwendungszweck/Absenderkennung ersichtlich sein.

2. Zahlungen die von anderen Quellen kommen, so z.B. auch Bareinzahlungen, unterliegen nicht mehr der Pfändungssicherheit und werden von der Sk separiert und an den Gläubiger überwiesen.

3. Die 200,-€, die Dein Mann bar wieder einbezahlte, waren im gleichen Augenblick der Gutschrift auf dem Konto verloren, da die Herkunft des Geldes nicht mehr zweifelsfrei der Sozialleistung zugeordnet werden konnte. Anderst wäre es gewesen, wenn Dein Mann noch am Schalter seinen Irrtum bemerkt und das Geld wieder einbezahlt hätte. Da die Bareinzahlung nicht von der Pfändungssicherheit gedeckt sind, ist auch die 7-Tagesfrist völlig unerheblich.

4. Die Bank hat sich hier völlig rechtskonform verhalten. Daß die Bankangestellten Euch mehrere Tage darüber im unklaren ließen, mag zwar ärgerlich sein, ist aber rechtlich unerheblich.

5. Eine Klage gegen die Bank auf Schadensersatz ist aus den Punkten 1-4 nicht gegeben.

6. Die Bank zu wechseln dürfte überaus problematisch werden, da die Kontopfändung bei der Schufa, dem Schuldnerverzeichnis des Amtsgerichts u.a. aktenkundig ist. Die Sparkasse ist die einzige Bank, die verpflichtet ist, einem Kunden mit schlechter Schufa und/oder Kontopfändungen ein Konto einzurichten. Es hilft auch nichts, wenn man z.B. bei der Commerzbank ein Konto beantragt und dabei die Schufaklausel nicht unterschreibt, den die Bank kommt an die Auskünfte, die sie haben will. Notfalls geht sie dabei einen Umweg über andere Auskunfteien, wie z.B. Creditreform.

Den ganzen Ärger hab ich alles schon hinter mir und daraus resultieren die Erfahrungen in den Punkten 1-6.

Ich mache es jetzt immer so, daß ich, wenn ich zur Bank gehe die Überweisungsträger der auszuführenden Überweisungen gleich mitnehme und einreiche. Den überschüssigen Betrag lasse ich mir dann auszahlen.
Da die Überweisungen fristgerecht (7-Tagesfrist) eingereicht wurden, müssen sie auch ausgeführt werden. Bei Streitigkeiten darüber habe ich ja dann das Datum der Einreichung auf der Kopie.
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#19
Wenn ich ehrlilch bin, fürchte ich das ja auch...

Trotzdem ist so ein Gespräch morgen nicht falsch.
Mein Mann war nämlich schon mal beim Amtsgericht, um Pfändungsschutz zu beantragen und wurde weider weggeschickt, das müsse vom GL kommen...
Die Anwältin wird das morgen wohl in die Wege leiten (so wurde uns heute jedenfalls gesagt)

Ich bin mal gespannt....
Danke dir...
 

animas

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Dez 2005
Beiträge
327
Gefällt mir
2
#20
Äh, was soll denn so eine Antwort. Dies würde jedem Vereinszweck widersprechen und Banken müssten von sich aus dann die Konten sperren. Bei Vereinen gelten bei den Banken ganz besonders strenge Richtlinien.
Ja, was ist denn das für eine Antwort?
Welchen Vereinszweck meinst Du hier?
Die Richtlinie ist z.B. ein Guthabenkonto. Und weitere kannst Du mir bitte nennen.
Warum müssen Banken welche Konten sperren?
Man weiß doch wie die Genossenschaften entstanden sind? War damals auch "unmöglich", wurde aber ein Erfolgsmodel.
Das einzige Problem an meinem Vorschlag sind die sieben Menschen, die sich gegenseitig vertrauen müssen.
 
Mitglied seit
14 Nov 2006
Beiträge
8
Gefällt mir
1
#21
Wenn ich ehrlilch bin, fürchte ich das ja auch...

Trotzdem ist so ein Gespräch morgen nicht falsch.
Mein Mann war nämlich schon mal beim Amtsgericht, um Pfändungsschutz zu beantragen und wurde weider weggeschickt, das müsse vom GL kommen...
Die Anwältin wird das morgen wohl in die Wege leiten (so wurde uns heute jedenfalls gesagt)

Ich bin mal gespannt....
Danke dir...
Guckst Du hier:
http://www.elo-forum.org/kontopfaendung-verstoesst-gegen-die-guten-sitten-t2964.html


Überweisungsträger sind echte Stolperfallen.
Die Sparkassen bieten kostenloses und sicheres Online-Banking an:
- Überweisungen werden sofort und in Echtzeit abgebucht
- was übrig bleibt in bar abholen (oder auf ein Konto überweisen, das keiner kennt:)))
- man kann bequem überprüfen, ob die neue Kohle schon da ist
 

listche

Elo-User/in
Mitglied seit
16 Sep 2005
Beiträge
321
Gefällt mir
3
#22
Und wenn man dann evtl. die EV abgeben muß, verschweigt man da das Konto das keiner kennt und begeht so eine Sraftat. ( kein guter Rat )!

Gruß Listche
 

animas

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Dez 2005
Beiträge
327
Gefällt mir
2
#23
Die Sparkassen bieten kostenloses und sicheres Online-Banking an:
- Überweisungen werden sofort und in Echtzeit abgebucht
- was übrig bleibt in bar abholen (oder auf ein Konto überweisen, das keiner kennt:)))
Nein, nicht auf ein Konto einzahlen. Man muss sich bei einer Anschaffung für einen Herd oder eine Waschmaschine sonst erklären. Wie konnte man bei 345€ Geld sparen? Da stimmt doch was nicht und er Ärger geht los.
Warum der Bank das Geld überlassen? Verwahre es anders auf.

Ich kenne keine kostenlosen Konten. Ausser man hat 1000€ Zahlungseingänge
 

1hoss43

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Mrz 2007
Beiträge
176
Gefällt mir
7
#24
@Hastalapizza

Erst schlau machen.... überlegen..... und dann posten.

Das hier verlinkte Urteil verfängt bei dem Problem von Conny nicht, weil die Eigenschaft als Sozialzahlung der 200€, die Bar einbezahlt wurden, für die Bank nicht ersichtlich war und offensichtlich auch nicht dargelegt wurde.
Die Pfändung und Überweisung an den Gläubiger war somit rechtens.

Überweisungsträger sind echte Stolperfallen.
Die Sparkassen bieten kostenloses und sicheres Online-Banking an:
- Überweisungen werden sofort und in Echtzeit abgebucht
- was übrig bleibt in bar abholen (oder auf ein Konto überweisen, das keiner kennt:)))
- man kann bequem überprüfen, ob die neue Kohle schon da ist
Auch dieser Teil Deines Postings ist absolut sinnfrei, denn bei einer Kontopfändung, wie sie hier bei Conny vorliegt, wird das Onlinebanking seitens der Sparkasse gesperrt. Onlineüberweisungen sind dann genauso wenig möglich, wie Daueraufträge zu erteilen oder Lastschriftabbuchungen machen zu lassen.
Es ist lediglich möglich, seinen Kontostand online abzufragen.
 
E

ExitUser

Gast
#25
@Hastalapizza

Erst schlau machen.... überlegen..... und dann posten.



Das hier verlinkte Urteil verfängt bei dem Problem von Conny nicht, weil die Eigenschaft als Sozialzahlung der 200€, die Bar einbezahlt wurden, für die Bank nicht ersichtlich war und offensichtlich auch nicht dargelegt wurde.
Die Pfändung und Überweisung an den Gläubiger war somit rechtens.
Völlig korrekt, was du schreibst und auch schon oben geschrieben hast. Auch eigene (frühere) Erfahrung. ;)
Ende des Jahres soll das P-Konto kommen, dann wird es für viele Schuldner einfacher.
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#26
So, die "Beratung" hätte man(n) sich sparen können.
Gestern hat es noch geheißen, die könnte auch beim Amtsgericht den Pfändungsschutz durchsetzen.
Ne, macht se nicht.

Kann mir denn mal einer die Frage beantworten, WARUM haben die (obwohl das eingezahlte ja angeblich nicht mehr "geschützt" ist) trotzdem 7 tage mit dem Einzug gewartet und meinen Mann am Schalter immer doof vertröstet?
DAS kotzt mich hier grad am allermeisten an.
Ich darf wirklich nie zu viel (sehr viel!!!) Geld kommen, denn dann würde ich zu einem Rundumschlag sondergleichen ansetzen.
Dieses STRUNZDUMME Hinhalten macht mich am meisten sauer.
Da hätte man das doch gleich sagen können.
So entstehen Amokläufe, echt.....Verarsche sondergleichen.

Danke an alle...
Mit etwas Glück hat mein Mann ab nächste Woche nen Job, das Geld (zwar nicht mehr als jetzt aber immerhin weg von Arge und Sparkasse) wird dann wohl bei mir aufs Konto kommen, vorerst.
 
E

ExitUser

Gast
#27
Also, Conny, jetzt mal ein bischen wirkliche Hilfe und kein Gerede:

Ihr solltet Euch mal flott einen Fachanwalt für Insolvenzrecht in Eurer Nähe suchen (z.B. auf www.anwalt24.de) und dann dort nachfragen.

Ihr werdet erfahren, daß Ihr bei Bezug von Hartz-IV grundsätzlich nicht pfändbar seid gemäß der gesetzlichen Pfändungsfreigrenzen in der Tabelle zu § 850c ZPO (= Zivilprozeßordnung).

Wenn sich auf Eurem Konto als Guthaben nur Sozialleistungen (z.B. ALG II und Kindergeld) befanden, und diese, addiert mit der "Wiedereinzahlung" durch Deinen Mann, nicht höher waren, als Eure gesetzliche Pfändungsfreigrenze gemäß der o.g. Tabelle zu § 850c ZPO ist, dann war die Pfändung illegal und Ihr könnt die Bank oder Sparkasse auf Schadenersatz verklagen.

Ihr könnt aber auch zum örtlichen Amtsgericht gehen und dort den Antrag auf fortwährenden Pfändungsschutz für Euer Konto stellen und beantragen, daß der Gläubiger, der pfänden ließ, zur Rückgabe aufgrund Unterlaufens der gesetzlichen Pfändungsfreigrenze veranlasst wird.

Besser isses aber für all diese Schritte, daß ein Anwalt das macht.

Für die Zukunft folgendes:

Dein Mann, der ja, wie Du schreibst, verschuldet ist, sollte generell keinerlei Zugriff auf das Konto haben, d.h. nur Du solltest ein Konto haben, auf das die Sozialleistungen (auch seine) eingehen - denn wenn nur Du ein Konto hast, auf das Dein Mann keinen Zugriff (auch "Verfügungsgewalt" genannt) hat, also auch nur Du Geld abholen oder Überweisungen verfügen kannst, kann auch niemand von dem Konto etwas pfänden lassen, weils Dein Konto ist - es sei denn, Du, Conny, wärest auch verschuldet.

Dann lässt man als Hartz-IV-Bezieher grundsätzlich kein Geld auf dem Konto, sondern man geht sofort, wenns da ist, hin, überweist die nötigen Überweisungen und nimmt das restliche Geld mit und packt es zuhause in eine verschlossene Stahlkassette, die z.B. im Kleiderschrank angeschraubt ist. Schlüssel sollte tunlichst nur einer von Euch haben, und nur einer von Euch sollte "Finanzminister" sein (falls das Dein Männe nicht überzeugt, gestehe ihm den Posten des "Präsidenten" zu ;))

Man überweist grundsätzlich nur und lässt niemanden mehr abbuchen. Egal ob Telefon, Miete, Versicherungen oder was auch immer: Ihr überweist alles selber (geht heute mit dem PC problemlos, aber nicht online, sondern auf Vordrucke ausdrucken) und habt dadurch Kontrolle.

Also, kümmert Euch und such Euch einen Fachanwalt für Insolvenzrecht (auch Schuldenrecht genannt) und wehrt Euch.

Da Ihr grad dabei seid, Euch zu wehren, solltet Ihr auch ein wenig lesen, wie man das richtig macht:

http://www.elo-forum.org/man-als-erwerbsloser-zur-gegenwehr-alles-wissen-muss-t7239.html

http://www.elo-forum.org/warum-man-zeugen-braucht-und-wie-man-sich-organisiert-t7301.html

http://www.elo-forum.org/erfolgreich-wehren-gegen-eingliederungsvereinbarung-t6597.html

http://www.elo-forum.org/wehren-gegen-hohe-energiekosten-und-rechnungsnachforderungen-t7204.html
 
E

ExitUser

Gast
#28
Manche sollten mal richtig lesen.

Zitat von 1hoss43:" Zahlungen die von anderen Quellen kommen, so z.B. auch Bareinzahlungen, unterliegen nicht mehr der Pfändungssicherheit und werden von der Sk separiert und an den Gläubiger überwiesen"

und genauso ist es ...
 
E

ExitUser

Gast
#29
Manche sollten mal richtig lesen.
Stimmt, da hast Du recht, lies mal richtig nach, andine!

Zitat von 1hoss43:" Zahlungen die von anderen Quellen kommen, so z.B. auch Bareinzahlungen, unterliegen nicht mehr der Pfändungssicherheit und werden von der Sk separiert und an den Gläubiger überwiesen"

und genauso ist es ...
... und zwar nur dann, wenn die Gesamtsumme den Betrag der jeweiligen gesetzlichen Pfändungsfreigrenze für einen Monat nicht übersteigt. Darauf kommt es an, nämlich auf die gesetzliche Pfändungsfreigrenze, und die ist festgelegt in der Pfändungsfreigrenzen-Tabelle zu § 850c ZPO.

Nur kennen die viele nicht, Schuldner ebensowenig wie Gläubiger, und es gibt auch ne ganze Reihe Banker und sogar Rechtspfleger beim Gericht und auch Anwälte, die darüber und übers Schuld- und Pfändungsrecht in seiner Gesamtheit nicht Bescheid wissen!!!

Woher ich das aber weiß und warum ich da so sicher bin?

Weil ich mich einerseits aktiv fortbilde und andererseits selbst hochverschuldet bin und mich ohne Anwalt gegen Pfändungen und dergleich stets erfolgreich zur Wehr setze - mal davon abgesehen, daß ich als Hartz-IV-Bezieher ohne jedwede Aussicht auf Besserung meiner sozialen Lage die Schulden eh nie werde begleichen können...
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#30
Ihr werdet erfahren, daß Ihr bei Bezug von Hartz-IV grundsätzlich nicht pfändbar seid gemäß der gesetzlichen Pfändungsfreigrenzen in der Tabelle zu § 850c ZPO (= Zivilprozeßordnung).
hmhm, DAS weiß ich...

Wenn sich auf Eurem Konto als Guthaben nur Sozialleistungen (z.B. ALG II und Kindergeld) befanden, und diese, addiert mit der "Wiedereinzahlung" durch Deinen Mann, nicht höher waren, als Eure gesetzliche Pfändungsfreigrenze gemäß der o.g. Tabelle zu § 850c ZPO ist, dann war die Pfändung illegal und Ihr könnt die Bank oder Sparkasse auf Schadenersatz verklagen.

Ihr könnt aber auch zum örtlichen Amtsgericht gehen und dort den Antrag auf fortwährenden Pfändungsschutz für Euer Konto stellen und beantragen, daß der Gläubiger, der pfänden ließ, zur Rückgabe aufgrund Unterlaufens der gesetzlichen Pfändungsfreigrenze veranlasst wird.
Ja, das hat mein Mann vor einiger Zeit schon versucht.
Leider läßt der sich überall abwimmeln, so auch auch am Amtsgericht.
Sorry, es sit wirklich so, daß ich in punkto Schulden so ziemlich Bescheid weiß, Infos aus dem Netz ziehe und er GLAUBT es nicht.
So lief es ja auch noch einige Zeit mit dem Konto und JETZT eben nicht mehr, es ist eingetreten,was ich schon länger befürchte.

Besser isses aber für all diese Schritte, daß ein Anwalt das macht.
Wieder mein Mann...SEIN Konto, er würde ja nen Beratungshilfeschein bekommen (AMTsgericht) und da fängts schon an...s.o.

Für die Zukunft folgendes:

Dein Mann, der ja, wie Du schreibst, verschuldet ist, sollte generell keinerlei Zugriff auf das Konto haben, d.h. nur Du solltest ein Konto haben, auf das die Sozialleistungen (auch seine) eingehen - denn wenn nur Du ein Konto hast, auf das Dein Mann keinen Zugriff (auch "Verfügungsgewalt" genannt) hat, also auch nur Du Geld abholen oder Überweisungen verfügen kannst, kann auch niemand von dem Konto etwas pfänden lassen, weils Dein Konto ist
Ist so auch geplant, siehe letzten Post...
Mit dem ollen Hartz IV hatten wir da aber nur schwierigkeiten, Kontoinhaber, war nicht Empfänger-...nal gings- mal nicht

- es sei denn, Du, Conny, wärest auch verschuldet.
Regelinso(Geschäftspleite als Strohfrau *grumpf*)- fast vorbei...(daher kenn ich mich *eigentlich* ziemlich gut mit dem Kram aus,habe das erfolgreich alleine durchgezogen was mich hier verrücktmacht ist das VORGEHEN der Sparkasse...so Absichtlich hinterhältig *kotz*)
Ich habe wieder Konto mit onlinebanking (ein Segen!!!)

Dann lässt man als Hartz-IV-Bezieher grundsätzlich kein Geld auf dem Konto, sondern man geht sofort, wenns da ist, hin, überweist die nötigen Überweisungen und nimmt das restliche Geld mit
Ich rede mir hier Fransen an den Mund....
Schlüssel sollte tunlichst nur einer von Euch haben, und nur einer von Euch sollte "Finanzminister" sein (falls das Dein Männe nicht überzeugt, gestehe ihm den Posten des "Präsidenten" zu ;))
Kennst du uns?? ;-)


Da Ihr grad dabei seid, Euch zu wehren, solltet Ihr auch ein wenig lesen, wie man das richtig macht:
Mein Mann hat bereits aufgegeben...
ich fasse es auch nicht!!!
OK, das Geld ist definitiv weg...aber Streß gemacht hätte ich da schon noch, jedenfalls nicht kommentarlos geschluckt.

Die Links werde ich mir auf jeden Fall abspeichern, vielen Dank!!!

http://www.elo-forum.org/man-als-erwerbsloser-zur-gegenwehr-alles-wissen-muss-t7239.html

http://www.elo-forum.org/warum-man-zeugen-braucht-und-wie-man-sich-organisiert-t7301.html

http://www.elo-forum.org/erfolgreich-wehren-gegen-eingliederungsvereinbarung-t6597.html

http://www.elo-forum.org/wehren-gegen-hohe-energiekosten-und-rechnungsnachforderungen-t7204.html[/QUOTE]
 
E

ExitUser

Gast
#31
Bareinzahlungen sind voll pfändbar und unterliegen keiner Pfändungsfreigrenze, egal, ob es sich um ursprünglich unpfändbares Einkommen handelte!
Es sei denn, sie kann nachweisen, dass es Bargeld aus dieser Sozialleistung war.
 
E

ExitUser

Gast
#32
Bareinzahlungen sind voll pfändbar und unterliegen keiner Pfändungsfreigrenze, egal, ob es sich um ursprünglich unpfändbares Einkommen handelte!
Es sei denn, sie kann nachweisen, dass es Bargeld aus dieser Sozialleistung war.
Du verstehst es leider immer noch nicht - und stehst damit nicht alleine, wie ich schon schrieb. Gepfändet werden kann an Geld nur das, was die gesetzliche Pfändungsfreigrenze zu § 850c ZPO in einem Monat überschreitet.

Es ist völlig egal, woher das Geld stammt, ob ALG-II oder Nebenjob oder aus dem Sparstrumpf der Omma.

Die gesetzliche Pfändungsfreigrenze ist zudem gestaffelt: für eine alleinstehende Person, für zwei Personen, bei denen die eine der anderen Unterhalt gewährt, für drei Personen, bei denen zwei unterhaltspflichtig sind usw. usw. usw.

Beispiel:

Meine Familie und ich - ich habe vier Kinder und ne Ehefrau - sind erst ab einem monatlichen Einkommen von 2.199.- Euro netto monatlich pfändbar. Das aber erreichen wir mit Hartz-IV niemals. Haben wir noch zusätzlich Geld auf dem Konto, und überschreitet unser Einkommen aus ALG II und dem Guthaben auf der Bank (das ist jetzt nur ein Beispiel, ok, denn wir haben niemals Guthaben...) in einem Monat diese 2.199.- Euro nicht, kann weder das ALG II, noch das Bankguthaben gepfändet werden - weshalb es ja auch den Pfändungsschutz für Bankkonten gibt, deren Inhaber ständig unterhalb der gesetzlichen Pfändungsfreigrenze Einkommen haben, den man aber gesondert beim zuständigen Amtsgericht beantragen muß.

Haben wir aber ALG-II und zudem Guthaben auf dem Konto, das die 2.199.- Euro gesetzliche Pfändungsfreigrenze überschreitet, dann kann nur der Teil des Guthabens auf dem Konto gepfändet werden, der die Pfändungsfreigrenze überschreitet. ALG II und auch Kindergeld sind als Sozialleistungen grundsätzlich unpfändbar - und dies auch nach den 7 Tagen "Schonfrist" auf einem Bankkonto.

Das ganze Thema ist extrem komplex und deshalb sind Kontopfändungen ein extrem heißes Eisen für Gläubiger, denn die können bei unzulässigen Pfändungen extrem heftig Kosten und Schadenersatzklagen an den Hals bekommen - wenn der Schuldner sich auskennt oder einen entsprechend fitten Anwalt hat.

Ists jetzt deutlicher? ;)
 
E

ExitUser

Gast
#33
Okay, dann freue ich mich mit dir auf das P-Konto Ende des Jahres, dann gibt es auch für ein Konto eine automatische Pfändungsfreigrenze, ohne dafür aufs Gericht gehen zu müssen und zwar für alles, was auf dieses Konto geht. Ist doch toll oder? ;)
Und alles ohne Anwalt.
 
E

ExitUser

Gast
#34
Okay, dann freue ich mich mit dir auf das P-Konto Ende des Jahres, dann gibt es auch für ein Konto eine automatische Pfändungsfreigrenze, ohne dafür aufs Gericht gehen zu müssen und zwar für alles, was auf dieses Konto geht. Ist doch toll oder? ;)
Und alles ohne Anwalt.
P-Konto? So? Allen Ernstes soll man sich darauf freuen?

Dann lies mal das hier...

http://www.perspektive2010.de/blog/2007/02/22/brigitte-zypries-und-das-p-konto/

... und Du freust Dich nicht mehr! ;)

Ich halte es nach wie vor für sinnvoller, wenn man sich schlau macht und sich dann wehrt.

@Conny: bitte den o.a. Link ebenfalls lesen, betrifft auch Deinen Fall!
 
E

ExitUser

Gast
#36
Das habe ich schon längst gelesen, möchte dennoch mal wissen, worüber ihr jetzt eigentlich so entsetzt seid?????????????????
 
E

ExitUser

Gast
#37
Falls es wegen dem hier ist:
Jedoch enthält der Vorschlag von Brigitte Zypries auch Stoff für Kritik. Da wäre beispielsweise der Punkt, dass die Kontoinhaber ihr Konto erst vorsorglich in ein so genanntes P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umwandeln lassen müssen. Dies dürfte dazu führen, dass zeitgleich mit so einem Antrag möglicherweise existierende Dispositions- und Überziehungskredite von den Banken umgehend gekündigt werden. Ich denke hingegen, dass ebenso wie das Existenzminimum jedem jederzeit zusteht, jedes Konto automatisch diesen Pfändungsschutz erhalten sollte. Die Differenzierung in P-Konten und “normale” Konten dürfte meines Erachtens zu einer Diskriminierung der Betroffenen führen, vielleicht werden gar in verschiedenen Kreditinstituten eigene Kontonummer-Bereiche für solche P-Konten eingeführt, so dass Dritte erkennen können, ob es sich um ein solches P-Konto handelt oder nicht. Die Hamburger Sparkasse tat dies bereits bei den Guthabenkonten von Arbeitslosen
Ein richtiger Schuldner hat meist gar keinen Dispo mehr und er hat nichts zu verlieren, wenn er Hartz4 bekommt. Also was solls. Ihm wird es sicher lieber sein, er muss nicht jeden Tag um sein Geld auf seinem Konto bangen und es wird ihm sicher egal sein, ob da nun differenziert wird oder nicht. In der Schufa steht er außerdem ohnehin. Ich verstehe nicht, was jetzt da so erschreckend dran ist?
 

Conny

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
16 Jan 2006
Beiträge
79
Gefällt mir
1
#38
Falls es wegen dem hier ist:

Ein richtiger Schuldner hat meist gar keinen Dispo mehr und er hat nichts zu verlieren, wenn er Hartz4 bekommt. Also was solls. Ihm wird es sicher lieber sein, er muss nicht jeden Tag um sein Geld auf seinem Konto bangen und es wird ihm sicher egal sein, ob da nun differenziert wird oder nicht. In der Schufa steht er außerdem ohnehin. Ich verstehe nicht, was jetzt da so erschreckend dran ist?
Schon, aber es SOLLTE nicht egal sein.
Naja, abwarten, WAS denn kommt.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten