Sparen erlaubt?

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carnivoren

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Ich hab eine Frage und zwar bietet meine Bank ein kostenloses Tagesgeldkonto für ihre Kunden ohne Mindesteinlage an-dieses wollte ich mir zulegen.

Kann ich eigentlich Probleme bekommen wenn ich darauf Geld spare? Werden ja keine Riesensummen sein, vielleicht 10€ pro Monat, wenn überhaupt. Und muss ich das Tagesgeldkonto angeben beim Amt bzw. dafür eine Änderungsmitteilung machen?
 
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Hallo carnivoren,

du sollst aus dem Regelsatz sogar etwas ansparen für Anschaffungen und Reperaturen, bis 750 € pro Person der BG ist erlaubt.

Aber das Konto muss du dann spätestens beim nächsten Folgeantrag der Arge melden, sonst könnte es Ärger geben.
 

carnivoren

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Hallo carnivoren,

du sollst aus dem Regelsatz sogar etwas ansparen für Anschaffungen und Reperaturen, bis 75 € pro Person der BG ist erlabt.

Aber das Konto muss du dann spätestens beim nächsten Folgeantrag der Arge melden, sonst könnte es Ärger geben.
Wie, ich darf nie mehr mehr als 75€ ansparen, solange ich ALG2 beziehe? Dann lohnt sich das sparen ja garnicht?!? Stimmt das?

Ich mein, wie soll man denn dann von den Pauschalen des Regelsatzes die Gelder für Reparaturen etc. ansparen? Da fährt man ja besser, wenn man das Geld in den Sparstrumpf packt und garkein Sparkonto bzw. Tagesgeldkonto eröffnet...
 
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Das mit den 75 Euro ohne genauen Zeitraum halte ich für ein Gerücht.
Wäre ja ein Witz schlechthin, denn dann müssten die Argen ja alle möglichen notwendigen Dinge vorfinanzieren und könnten nicht mehr mit "ist im Ansparbetrag enthalten" argumentieren.

Ein neues Konto würde ich übrigens nicht erst mit dem nächsten Folgeantrag melden, das könnte zur Betrugsanzeige führen. Lieber "zeitnah", wie es ja immer verlangt wird.


Viele Grüße,
angel

PS: Nun hat er es ja selbst berichtigt, also hat sich der erste Teil meines Postings erledigt.
 

biddy

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carnivoren

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Achso, 750€ ist ja ok, die muss man ja erstmal ersparen, was einige Jahre dauern wird.

Melden werd ich das Konto sofern ich es noch eröffne sobald ich die Kontobestätigung und betreffende Unterlagen habe. Muss ich dafür einfach ein Schreiben aufsetzen ala "Sehr geehrte Blabla, ich habe ein Tagesgeldkonto bei XXX eröffnet mit der Kontonummer XXXX."

Oder brauche ich einen speziellen Vordruck zum einreichen?
 
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Das mit den 75 Euro ohne genauen Zeitraum halte ich für ein Gerücht.
Wäre ja ein Witz schlechthin, denn dann müssten die Argen ja alle möglichen notwendigen Dinge vorfinanzieren und könnten nicht mehr mit "ist im Ansparbetrag enthalten" argumentieren.
Das kann trotzdem auch mit den 750 Euro nicht stimmen. Ich soll pro Monat fast 80 Euro (zu zweit) sparen. Da bin ich in zehn Monaten bei 800 Euro. So lange ich (bis jetzt) Null Schonvermögen habe und länger Hartz4 beziehe, muss ich doch mehr sparen. Oder doch nicht? Muss ich bei 750 aufhören?
Aber egal, bei mir kommt eh nichts auf die Bank.
 

biddy

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Die 750 Euro haben nichts mit dem Ansparbetrag zu tun. Das ist der Freibetrag für notwendige Anschaffungen beim Vermögen, dass vor Alg2-Bezug da war.

Darauf kann u.a. verwiesen werden, wenn man ein Darlehen beantragt.
 
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Der Freibetrag / Schonvermögen gilt nur für das Vermögen, dass man beim Erstantrag ALG II besitzt. Was danach zufließt, wird als Einkommen behandelt. Wenn der Sparbetrag 750 € überschreitet, sollte man davon Anschaffungen machen, dazu ist das ja vorgesehen.
 
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Die 750 Euro haben nichts mit dem Ansparbetrag zu tun. Das ist der Freibetrag für notwendige Anschaffungen beim Vermögen, dass vor Alg2-Bezug da war.

Darauf kann u.a. verwiesen werden, wenn man ein Darlehen beantragt.
Das weiß ich und deshalb muss ich Rüdiger fragen, warum er es so geschrieben hat?

Hallo carnivoren,

du sollst aus dem Regelsatz sogar etwas ansparen für Anschaffungen und Reperaturen, bis 750 € pro Person der BG ist erlaubt.
Das liest sich so, dass man nur 750 Euro sparen darf.
 
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Der Freibetrag / Schonvermögen gilt nur für das Vermögen, dass man beim Erstantrag ALG II besitzt. Was danach zufließt, wird als Einkommen behandelt. Wenn der Sparbetrag 750 € überschreitet, sollte man davon Anschaffungen machen, dazu ist das ja vorgesehen.
Okay, danke, jetzt verstehe ich. ;-)
Dann darf ich also doch nur 750 Euro Bargeld angeben, wenn ich vorher Null Vermögen hatte. Oh herje, das wäre aber verdammt nach hinten losgegegangen.
 
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Das weiß ich und deshalb muss ich Rüdiger fragen, warum er es so geschrieben hat?


Das liest sich so, dass man nur 750 Euro sparen darf.
Sollte dein Ansparbetrag höher sein, wird dir die Arge Fragen stellen.

Ich schaffe es in 2 Jahren nicht, 750 € von meinem RS anzusparen.

Nun verlangt von mir keine Quellen, ich habe momentan nicht die Zeit, die raus zu suchen.
 
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Ich glaube dir. ;-)
Ich möchte mein Landeserziehungsgeld und einen Teil Elterngeld weg legen wegen Umzug. Das kostet viel Geld und wenn ich nach 30 Monaten ALG1 beantrage, brauche ich einen Monat zur Überbrückung, also 1000 Euro+Umzug+Kaution=keine Ahnung, aber viel ;-)
 
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Ich glaube dir. ;-)
Ich möchte mein Landeserziehungsgeld und einen Teil Elterngeld weg legen wegen Umzug. Das kostet viel Geld und wenn ich nach 30 Monaten ALG1 beantrage, brauche ich einen Monat zur Überbrückung, also 1000 Euro+Umzug+Kaution=keine Ahnung, aber viel ;-)
Das ist ja kein Problem, Erziehungsgeld zählt nicht als Einkommen, und niemand zwingt dich, das Erziehungsgeld jeweils bis Monatsende vollständig zu verbrauchen
 
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Okay, das stimmt, aber bedeutet das dann auch, dass ich offiziell mehr als 750 Euro ansparen darf?
 
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Zinsen auf die Ansparsumme. Die ARGE wird sich diese gerne gönnen wollen. Melden sollte man die "Erträge" schon.
Dies wäre "sonstiges Einkommen". Da muss die Arge die 30 Euro-Pauschale abziehen. Nur mit den Zinsen wird wohl keiner über die Pauschale kommen.

Viele Grüße,
angel
 
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Ich denke mal die ARGE wird hier 12 x die Pauschale ansetzen dürfen.
Bei 3% Zinssatz bräuchte man schon mehr als 12000 auf dem Konto.

Hauptsache der SB hat sinnvolle Arbeit.
 
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