Sozialwohnungswucher in München (1 Betrachter)

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München: Sozialwohnungswucher

Das Planungsreferat rechnete nach: In 25,4 Prozent aller überprüften Fälle wurde ein "wesentlicher Mietpreisverstoß" festgestellt. Jetzt müssen Vermieter 186726 Euro zurückzahlen, die Miete senken – und auf Mieterhöhungen verzichten.

Ungenauigkeit und Trickserei
Sie ergab: Bei 26 Wohnungen betrugen die Überschreitungen bis zu 10 Cent pro Quadratmeter, 396 Wohnungen waren bis zu 50 Cent zu teuer. Bei 28 Einheiten wurde bis zu ein Euro zu viel verlangt und bei vier Wohnungen lag die Überschreitung sogar bei mehr als ein Euro pro Quadratmeter. Das klingt vielleicht nach weniger als es tatsächlich ist. Die Vermieter der im Jahr 2008 beanstandeten Objekte mussten ihre Mieter aber entschädigen. Und dabei wird das Volumen der Ungenauigkeiten und Tricksereien deutlicher.


Exakt 186 726,26 Euro mussten sie an ihre Mieter zurückbezahlen. Zudem senkten sie die Miete um monatlich 14 155,86 Euro. Die dritte Ausgleichsmaßnahme: Die Eigentümer verzichteten auf rechtlich zulässige Mieterhöhungen und -nachzahlungen in Höhe von 65 850 Euro. Weitere Konsequenzen drohen den schwarzen Schafen nicht.


Abendzeitung München/Sozialwohnungswucher in München
 
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