Sozialversicherungs-Pfl. Arbeit für ca. einen Monat

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Thunfish

Gast
Entstehen mir als ALG2-Bezieher irgendwelche Nachteile, wenn ich einen 3-4 Wochen dauernden Steuerpflichtigen-Job annehme - bei dem ich vorausstl. >1000 Euro verdienen kann - bzw. worauf muss ich achten ?
 

wommi

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Was meinst Du mit Nachteilen ?
Selbstverständlich werden die 1000,-- als Einkommen berücksichtigt und das ALG2 entsprechend gekürzt !
Oder welche anderen Nachteile meinst Du ?
 
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Thunfish

Gast
Ja, Sicher :biggrin: Ich meine darüberhinaus.. z.B. ob ich danach wieder ALG2 bekomme und ob mir das Einkommen, dann mehr als 1 Monat angerechnet werden kann.

.. bin grad nicht mehr UptoDate, was die Einkommens-Anrechnung betrifft :icon_neutral:
 
T

Thunfish

Gast
Danke für das Käffchen und mit Netto meinte ich das anzurechenbare Einkommen.. wenn das dann z.B. bei 1000 Euro liegt, würde das JC die auch voll anrechnen, sodass ich evtl. 2-3 Monate davon leben muss (abgesehen von der Miete) - obwohl ich ja nur 4 Wochen gearbeitet habe.
 

gelibeh

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Einkommen wird für den Monat angerechnet, in dem das auf Deinem Konto gelandet ist. Das kann ja nur in einem Monat passieren.
Kann also sein, dass Du im Monat X keinen Anspruch auf ALGII hast.
 

nightangel

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Du bist dann in dem einen Monat Aufstocker und der Lohn wird einfach in dem Monat angerechnet wo er zufliest. Danach kriegst du wieder normal dein Alg2 wenn kein Lohn mehr kommt.
Wenn du einen befristeten Vertrag hast wo auch das Austrittsdatum fest drin ist wird das beim Jobcenter auch gleich so vermerkt, du reichst dann einfach die Lohnabrechnung für den einen Monat ein, legst einen Kontoauszug vor, wodrauf ersichtlich ist wann das Geld eingegangen ist, und dann wird für den Monat neu berechnet.
 

Seepferdchen 2010

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Einmalige Einkünfte sind, wenn im Monat des Zuflusses
schon Leistungen erbracht wurden, im Monat der auf den
Zufluss folgt anzurechnen (§ 11 Abs. 3 S. 2 SGB II).

Ist die
Einnahme höher als der Leistungsanspruch ist sie ab
dem Monat, der auf den Zufluss folgt auf sechs Monate
in gleichen Anteilen zu verteilen (§ 11 Abs. 3 S. 3 SGB II).

Quelle: © Harald Thomé / Wuppertal

Gruß:icon_pause:
 
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