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Sozialticket in Dortmund wird teurer und schlechter

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Arania

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#1

Octavius

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#2
http://www.elo-forum.org/alg-ii/48026-sozialticket-dortmund-teurer.html

Da kann man auch ein wenig nachlesen was dazu schon geschrieben wurde.


Die Schweinerei dabei ist und bleibt ja, das man dort nicht mehr vor 9 fahren darf. Bei vielen Ämtern muss man aber vor 8 schon da stehen um noch ohne Stress da durchzukommen..
Das heißt DA muss man sich auch schon wieder ein Ticket kaufen.. Somit kommt man im endefekt bald auf den Normalpreis raus wenn man Vielfahrer ist.
 

Arania

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#3
der Bericht in der westen ist von heute, kann man aber gerne zusammenführen
 

Octavius

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#4
Deswegen meinte ich ja, das man da auch noch nachlesen kann, was andere dazu geschrieben haben :) Wollte es ja nur "einfügen" damit man hier weiter Diskutieren kann. :icon_kinn:
 

PeterMM

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#5
für 10 € mehr gibt es dann das ticket 2000 9 uhr mit dem man nach 19.00 und am we im ganzen vrr fahren kann.

sozial kannn man das ticket dann aber nicht mehr nennen.
 

hergau

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#6
In München kostet das Sozialticket 22,90 und gilt auch erst ab 09:00 Uhr. Außer am Wochenende und an Feiertagen.
Da gilt es ganztätig.
Und wenn Du um 8 beim Amt sein mußt, dann beantragst Du einfach Fahrtkostenerstattung.
 

Arania

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#8
gibt doch eh Neuwahlen
 

Torsten68

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#10
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr - Ticket1000 - Preise

im abo also regulär 36,81 €, ersparnis 6,81 €.
werde wohl auf das ticket 2000 umsteigen, mit dem man im ganzen vrr ab 19.00 und am we fahren kann.. kostet nen 10er mehr.

sierau kriegt bei den neuwahlen meine stimme nicht:icon_evil:
Vor allem ist das Ticket 200 nicht Personenegebunden wie das Sozialticket.

Ist eine riesige Sauerei für den sch*** U-Turm werden mal wieder 3 Millionen mehr gebraucht das blöde Dingen hätte man damals sofort wegsprengen sollen.

Der Phönixsee verbrauch auch immer mehr Geld und ist auch Überflüssig da sich da höchsten die Reichen mit ihrem Segelbötchen tummeln können vom Baden dort ganz abgesehen
 

klaus1233

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#12
24.000 Ticketnutzer, die kein Geld haben, fahren öfters oder täglich in die Stadt und schauen anderen beim Geldausgeben zu, ohne selber daran Anteil zu haben. Schauen die Konsumpracht der Angebote, von denen sie ausgeschlossen sind, fragen Verkäufer sinnlose Fragen, probieren sinnlos Kleider an, stehen im gut beheizten Laden herum, päcken alles an, kaufen dann doch nichts. Das nervt. Dann noch in alter, schäbiger Kleidung, dass man ihnen den Hartz ansieht. Das verprellt dann wieder die kaufwilligen Kunden. Da macht der Handel mobil.

Das muss nicht sein, dass ist eine unnötige Ausgabe. Das verstehe ich. Das schürt nur den Neid und die Unzufriedenheit. Besser die Leute bleiben zu Hause und schauen Spaß-TV und Traum-Serien und Werbe-TV. So bleibt es ruhig unter allen Wipfeln.
 

Arania

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#13
Na ja so ganz stimmt das nicht, die Leute die Du beschrieben hast kaufen gerade mächtig ein, geh einfach mal mit offenen Augen durch die Stadt, dann wirst Du auch diese Konsumenten sehen, also sollte man sie auch beachten

Denn reiche Leute kaufen nicht den vierten Ferrari und sorgen auch nicht dafür das Massenware gekauft wird
 

klaus1233

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#14
Also ich habe kein Geld für Weihnachtsmarkt. Ich lebe von Hartz IV. Und auch nicht für die teuren Geschäfte in der Innenstadt. Von Imbissen, Restaurants ganz zu schweigen. Das Geld reicht gerade für den Disounter um die Ecke und für KiK oder Wolworth, bei Kleidung oder Anschaffung ein oder zweimal im Jahr. Ergo brauche ich auch keine Sozialtickets. Und ich tue mir das auch nicht an in die Stadt zu fahren, so masoistisch bin ich nun auch nicht, um mir die Näse an den Schaufensterscheiben platt zu drücken.

Dass ein unverhoffter Geldsegen bei Prekariat eher zu Umsätzen beim Einzelhandel führen würde, als zusätzliche Bereicherung der Oberschicht, da haben wir Konsens.
 

haef

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#15
24.000 Ticketnutzer, die kein Geld haben, fahren öfters oder täglich in die Stadt und schauen anderen beim Geldausgeben zu, ohne selber daran Anteil zu haben. Schauen die Konsumpracht der Angebote, von denen sie ausgeschlossen sind, fragen Verkäufer sinnlose Fragen, probieren sinnlos Kleider an, stehen im gut beheizten Laden herum, päcken alles an, kaufen dann doch nichts. Das nervt. Dann noch in alter, schäbiger Kleidung, dass man ihnen den Hartz ansieht. Das verprellt dann wieder die kaufwilligen Kunden. Da macht der Handel mobil.

Kein Problem, zahlt der Steuerzahler, denn dafür gibt es den hochgerüsteten Ordnungsamtsdienst und den "Cityservice", letzteren zumeist auf 1€ Basis. Da die Leute danach Schlange stehen - es gibt für die Angepasstesten die Option einer sozialversicherungspflichtigen Übernahme, kann ich von Zwangsarbeit wohl nur im allgemeinen Kontext sprechen.
Beide "Dienste", so vorhanden, sorgen auf jeden Fall für "saubere" Innenstädte.


Das muss nicht sein, dass ist eine unnötige Ausgabe. Das verstehe ich. Das schürt nur den Neid und die Unzufriedenheit. Besser die Leute bleiben zu Hause und schauen Spaß-TV und Traum-Serien und Werbe-TV. So bleibt es ruhig unter allen Wipfeln.
war das nicht über...:biggrin:
fG
Horst
 

Volker

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#16
um mir die Näse an den Schaufensterscheiben platt zu drücken.
Das ist mir etwas einfach gedacht. Ich denke mal sollte durchaus
auch mal in die Läden gehen, sich tolle Sachen anschauen fühlen.
und wenn ein Mitarbeiterin ankommt, dann sagen wie. Toll würd ich gerne kaufen... Mach ich hin und wieder schon mal.

Ausserdem siehst du mal was anderes als das übliche Verarmte.

Damit vergisst man nicht das es ein anderes Leben gäbe.
Und die Leut sind nicht total abgeschoben.

Volekr
 

Torsten68

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#17
Heute kamen die Briefe mit den neuen Nutzungsbedingungen/und Kündigung von der Stadt Dortmund



 

jimmy

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#18
In München kostet das Sozialticket 22,90 und gilt auch erst ab 09:00 Uhr. Außer am Wochenende und an Feiertagen.
Ich habe gerade nachgesehen, und hier in Berlin kostet so ein Sozialticket (Berlinpass) 33,50€. Huuuuh! Das ist viel Geld!
 

hergau

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#19
Ich habe gerade nachgesehen, und hier in Berlin kostet so ein Sozialticket (Berlinpass) 33,50€. Huuuuh! Das ist viel Geld!
Mittlerweile wurde der Betrag in München auf 23,90 Euronen angehoben.
 

Arania

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#20
In vielen Städten gibt es gar kein Sozialticket, ich musste mein Monatsticket immer voll bezahlen
 

Linchen0307

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#21
Hier bei uns gibt es das Sozialticket auch nicht, nur vergünstigte Schüler und Studenten Monatskarten.
 

haef

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#22
die ganze Sozialticketgeschichte war von Anfang an ein trojanisches Pferd.

1. sie hat viel Zeit und Kraft gekostet,
2. Wie allen freiwilligen Zusatzleistungen fehlt ihr jede Verbindlichkeit,
3. die Ergebnisse können schnell und ohne großen Aufwand wieder gekippt/erhöht werden,
4. beinhaltet es von vornherein ein Stigma

fG
Horst
 

gast_

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#23
In vielen Städten gibt es gar kein Sozialticket, ich musste mein Monatsticket immer voll bezahlen
Hier innerhalb des Ortes kann jeder zum halben Preis fahren - wenn er sich die 4er Tickets im Reisebüro holt.
Macht für mich keinen Sinn... wenn ich was zu erledigen hab, muß ich meist in die Kreisstadt...und dafür gibts keine Ermäßigung
 

Erolena

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#24
Aber die Konsequenz? Abschaffung aller Ermäßigungen?
Jede Ermäßigung stigmatisiert eine bestimmte Gruppe - als ärmer als die Reichen, die sich alles leisten können.

Mir fällt auf, dass sich hier bei jedem Thema des Sozialabbaus sofort viele Beiträge ansammeln, die entweder erklären,
- es ist bei mir am Ort noch schlimmer,
- es könnte noch schlimmer kommen,
- es wundert mich gar nicht, dass es so kam,
- die Ideallösung war diese Sozialleistung sowieso nicht.

Sollte man sich nicht wenigstens gegen weiteren Sozialabbau soweit einig sein, dass
a) wir gegen Sozialabbau sind
b) eine Beseitigung einer Sozialleistung nur dann zulässig ist, wenn sie durch eine andere Lösung ersetzt wird, mit der das angestrebte Ziel, auch bzw. besser erreicht wird.
(hier als Ziel, den Zugang zum ÖPNV für zu alle zu ermöglichen)
 

gast_

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#26
Aber die Konsequenz? Abschaffung aller Ermäßigungen?
Wieso das? :icon_eek:

Wenn, dann: Ermäßigungen nur für die, die es nötig haben... Fahrtkosten raus aus dem Regelsatz und jedem Bedürftigen eine Monatskarte!

Aber: Frei parken ist ja wichtiger :icon_party:
 

haef

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#27
hallo,

wenn ich nicht von Anfang an gegen Sozialtickets ausführlich und sachlich argumentiert hätte, übrigens als Betroffener, hätte ich jetzt nichts gesagt. Aber was jetzt läuft war in der Tat abzusehen, viele Interessengruppen!, vielfach auch nicht Betroffene, haben die 3 Affen gespielt und alles niedergemacht was dagegen sprach.

Aber die Konsequenz? Abschaffung aller Ermäßigungen?

ja, sind eh nur temporäre Spielbälle

Jede Ermäßigung stigmatisiert eine bestimmte Gruppe - als ärmer als die Reichen, die sich alles leisten können.

m.E. falsche Stoßrichtung --> Reiche. Es sollte um Normalität gehen

Mir fällt auf, dass sich hier bei jedem Thema des Sozialabbaus sofort viele Beiträge ansammeln, die entweder erklären,
- es ist bei mir am Ort noch schlimmer,
- es könnte noch schlimmer kommen,
- es wundert mich gar nicht, dass es so kam,
- die Ideallösung war diese Sozialleistung sowieso nicht.

:biggrin: s. Eingangssatz

Sollte man sich nicht wenigstens gegen weiteren Sozialabbau soweit einig sein, dass
a) wir gegen Sozialabbau sind
b) eine Beseitigung einer Sozialleistung nur dann zulässig ist, wenn sie durch eine andere Lösung ersetzt wird, mit der das angestrebte Ziel, auch bzw. besser erreicht wird.

Sozialabbau? Entrechtung und Zerstörung des Sozialstaates

(hier als Ziel, den Zugang zum ÖPNV für zu alle zu ermöglichen)

eben, aber dann auch mit einer breiteren Basis z.B. Vereinfachung und drastische Senkung, --> Fernziel 0-Tarif, der Tarife.
In Aachen gibt es, incl. der verschiedenen Preisstufen über 100 Tarife/Stufen mit etlichen Sondertarifen. Dabei werden Großfirmen/MA über sogen. Jobticketkontingente massiv bevorzugt. Das war z.B. ein Angriffspunkt der sträflich vernachlässigt wurde, man wollte ja schnell etwas für "die Bedürftigen" tun :icon_kotz:.
Dabei wurde dann die Linke und assoziierte Kreise links überholt, jetzt gibt es ein 1 € Ticket im engen Stadtgebiet, machte sich sehr gut von Seiten der Neo´s, hilft aber nicht wirklich.
fG
Horst
 
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