Sozialgerichtsverfahren / Höhe u. Anerkennung der Kosten gesetzlich nicht vorgesehen!

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batzmann

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Liebe Gemeinde,

derzeit streite ich mich mal wieder mit dem Jobcenter bezüglich der Übernahme von Kosten eines selbst bewohnten Eigenheimes.
Der Landkreis bezieht sich auf die Angemessenheit, Mietspiegel und die Größe des Hauses Anhand selbst erstellten Gutachten.

Heute kam das im Anhang befindliche Schreiben vom Gericht. Nachweisführung problemlos. Ging auch heute alles, wie immer, 2-fach per Post zurück.

Was mich STUTZIG macht ist der einleitende Satz:
" .. , dass im Falle des Eigenheims eine pauschale Beweilligung von Unterkunftskosten gesetzlich nicht vorgesehen ist sondern immer nach konkretem Anfall von Kosten im jeweiligenBeweilligungszeitraum."

> Mein Gedanke: Weiß das Gericht / Denkt es, dass es sich das Jobcenter bei Eigenheimen nicht nach im ersten Absatz genannte Gründe halten darf !?

Weil:
Meine Unterkunftskosten sind durch o.g. Richtlinien des Landkreises wie auf die Kosten einer 60qm Mietwohnung gedeckelt. Frau und ich bekommen für unser Haus 405,15 € inklusive Heizung.
 

Anhänge

  • Sozialgericht 07.07.pdf
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Helga40

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AW: Sozialgerichtsverfahren / Höhe u. Anerkennung der Kosten gesetzlich nicht vorgese

Das SG meint damit, dass man die Kosten, die bei einem Eigenheim anfallen (Wasser, Abwasser, Müll, Versicherungen, Schornsteinfeger, Schuldzinsen...) nicht einfach für das Jahr addieren und dann durch 12 Monate teilen und dann mit einem gleich hohen monatlichen Betrag anrechnen darf, sondern, dass diese Kosten immer nur in dem Monat berücksichtigt werden dürfen, in dem du sie zahlen musst. Also z. B. Wasser Abschläge im Februar, April, Juni... nur in diesen Monaten, Abwasser alle 3 Monate im Januar, April, Juli... nur in diesen Monaten usw...
 
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