Sozialgericht beurteilt ALG-II-Empfänger

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Bienchen

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Aus eigener Erfahrung kann ich berichten wie das Sozialgericht in H/Saale
über Arbeitslose und deren Wert in der Gesellschaft urteilt.

Wir streiten uns immer noch um die Übernahme der Kosten für die Unterkunft, da wir ein Eigenheim besitzen. Was das sozialgericht in seinem Beschluss aufgeführt hat, ist mehr als diskriminierend. Ich fühle mich dadurch gerichtlich von der eigenen Bevölkerung des Landes ausgeschlossen und verstossen.

Zitat: "Das Grundeigentum ist folglich für die Wechselfälle des Lebens nicht ausreichend gesichert und DEN LEBENSVERHÄLTNISSEN DER ANTRAGSTELLER NICHT ENTSPRECHEND."

Jetzt haben wir es schriftlich per Gerichtsbeschluss bekommen, dass wir in dieser Gesellschaft als Aussätzige gelten, denen nichts mehr zusteht. Entweder wir ziehen in ein Ghetto oder unter die Brücke. Als Arbeitsloser ist man der letzte Dreck - durch Gericht bestätigt!!!!!!!! Auf Grund meiner psychischen Krankheit (EU-Rente) benötige ich große und helle Räume, ansonsten bekomme ich Panikzustände usw.. Weiterhin ist der Garten, das Einzigste, wo ich mich im Sommer noch wohl fühlen kann. Kleine Fahrten usw. sind mir leider nicht möglich.
Übrigens, wann bekommen alles ALG-II -Empfänger das große "A" zum Aufnähen am Ärmel, damit jeder gleich erkennt, mit wem er es zu tun hat.
Früher wurden die Juden verfolgt. Heute sind es die Arbeitslosen!!!!!!!!

Ein weiteres Zitat appeliert an unsere Dummheit, welche vorausgesetzt ist bei ALG-II -Empfängern.
" Gegebenenfalls müssten die Antragsteller ihre Wohneinheit unkostendeckend vermieten und sich eine angemessene Mietwohnung suchen."
Sollten wir dies machen, so wird uns die Miete ein Einnahme angerechnet und die ARGE wäre fein raus. Wir dagegen würden noch tiefer im Dreck sitzen, da Mieteinnahmen ebenfalls meldepflichtig beim Finanzamt sind. Für wie blöd halten die einen denn?
 

Martin Behrsing

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Aus eigener Erfahrung kann ich berichten wie das Sozialgericht in H/Saale
über Arbeitslose und deren Wert in der Gesellschaft urteilt.

Wir streiten uns immer noch um die Übernahme der Kosten für die Unterkunft, da wir ein Eigenheim besitzen. Was das sozialgericht in seinem Beschluss aufgeführt hat, ist mehr als diskriminierend. Ich fühle mich dadurch gerichtlich von der eigenen Bevölkerung des Landes ausgeschlossen und verstossen.

Zitat: "Das Grundeigentum ist folglich für die Wechselfälle des Lebens nicht ausreichend gesichert und DEN LEBENSVERHÄLTNISSEN DER ANTRAGSTELLER NICHT ENTSPRECHEND."

Jetzt haben wir es schriftlich per Gerichtsbeschluss bekommen, dass wir in dieser Gesellschaft als Aussätzige gelten, denen nichts mehr zusteht. Entweder wir ziehen in ein Ghetto oder unter die Brücke. Als Arbeitsloser ist man der letzte Dreck - durch Gericht bestätigt!!!!!!!! Auf Grund meiner psychischen Krankheit (EU-Rente) benötige ich große und helle Räume, ansonsten bekomme ich Panikzustände usw.. Weiterhin ist der Garten, das Einzigste, wo ich mich im Sommer noch wohl fühlen kann. Kleine Fahrten usw. sind mir leider nicht möglich.
Übrigens, wann bekommen alles ALG-II -Empfänger das große "A" zum Aufnähen am Ärmel, damit jeder gleich erkennt, mit wem er es zu tun hat.
Früher wurden die Juden verfolgt. Heute sind es die Arbeitslosen!!!!!!!!

Ein weiteres Zitat appeliert an unsere Dummheit, welche vorausgesetzt ist bei ALG-II -Empfängern.
" Gegebenenfalls müssten die Antragsteller ihre Wohneinheit unkostendeckend vermieten und sich eine angemessene Mietwohnung suchen."
Sollten wir dies machen, so wird uns die Miete ein Einnahme angerechnet und die ARGE wäre fein raus. Wir dagegen würden noch tiefer im Dreck sitzen, da Mieteinnahmen ebenfalls meldepflichtig beim Finanzamt sind. Für wie blöd halten die einen denn?

Kannst Du mir den Beschluss mal zukommen lassen?
 

Bienchen

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Der Beschluss vom Sozialgericht Halle umfasst 15 Seiten.
Weiterhin habe ich schon meine persönlichen Ausführungen dazu gemacht.
Ich werde natürlich gerne den Bericht Dir zukommen lassen.
Bitte teile mir mit, auf welche Art und Weise (eMail, Fax oder per Post)?
Vielen Dank schon im Voraus für das Interesse.
 

Martin Behrsing

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Hallo,

am besten per Fax: 0180 5039000 3946

geht aber auch per Emails
redaktion(at)erwerbslosenforum.de Bitte at durch @ ersetzen und die Klammern löschen. Ist wegen Spamm
 
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