Sozialdemokrat Larcher:„Wer der SPD helfen will, wählt die Linkspartei“

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
E

ExitUser

Gast
was für ein Wahlkampf
hier kommt nun die nächste Empfehlung eines (seit 40Jahren SPD Mitglied) Parteimitglieds nicht die eigene Partei zu wählen

ein sehr weise Empfehlung!

21.01.08, 15:11
SPD-Linker
„Wer der SPD helfen will, wählt die Linkspartei“


Nach Wolfgang Clement spricht ein weiterer SPD-Politiker eine Wahlempfehlung für die Konkurrenz aus. Der frühere Bundestagsabgeordnete Detlev von Larcher empfiehlt die Linkspartei.
Von FOCUS-Korrespondent Kayhan Özgenc

Der Ex-SPD-Abgeordnete Larcher
Seit fast 40 Jahren ist Detlev von Larcher SPD-Mitglied. Zwölf Jahre lang saß er für seine Partei im Bundestag und war Sprecher der SPD-Linken. Am nächsten Sonntag macht er etwas, was er vorher noch nie getan hat: „Ich wähle erstmals nicht die SPD, sondern die Linkspartei“, verrät von Larcher am Montag im Gespräch mit FOCUS Online. Der Sozialdemokrat hofft zudem, dass viele aus der SPD-nahen Wählerschaft seinem Beispiel folgen. Unverhohlen ruft er bei den Landtagswahlen in Niedersachsen, Hessen und Hamburg dazu auf, diesmal das Kreuz bei der einstigen PDS zu machen: „Wer der SPD helfen will, wählt die Linkspartei.“

Nach Wolfgang Clement ist von Larcher damit der zweite SPD-Politiker, der einen Wahlboykott der eigenen Partei empfiehlt. Die Motivlage der beiden könnte allerdings nicht unterschiedlicher sein. Der Parteirechte und frühere Wirtschaftsminister Clement stört sich an der aus seiner Sicht verantwortungslosen Energiepolitik der hessischen Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, die im Wahlkampf voll auf Windräder setzt.

„Rot-Rot ist eine echte Machtperspektive“

Der Parteilinke von Larcher hingegen erhofft sich von seinem Outing einen weiteren Linksrutsch seiner Partei: „Nur mit Hilfe einer starken Linkspartei findet die SPD wieder zur Politik der sozialen Gerechtigkeit zurück.“ Die Linke müsste nach seiner Ansicht den Einzug in sämtliche Parlamente schaffen. „Dann kann sie die SPD noch stärker nach links treiben.“
...
SPD-Linker: „Wer der SPD helfen will, wählt die Linkspartei“ - Deutschland - FOCUS Online
 

sickness

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Juni 2006
Beiträge
496
Bewertungen
0
wo er recht hat, hat er recht. ich denke auch, dass die verräterpartei spd sich eher an ihre ursprünglichen wurzeln erinnert, wenn die ehemalige wählerschaft geschlossen nach links tendiert. es würde auch dem restlichen neoliberalen pack die augen ein stück weiter öffnen, was die bürger unter demokratie verstehen. nämlich genau das gegenteil von dem, was die jetzige reGIERung derzeit darunter zu verstehen scheint!!!
 
E

ExitUser

Gast
.. find ich Klasse!!!
ja finde ich auch - der scheint seine asoziale Partei gut zu kennen

die SPD Sympathisanten Leute sollten wirklich genau hinschauen und Inhalt wählen, nicht traditionelles Lager

selbst in der TV Sendung, als Koch definitiv nochmal darauf hinwies, dass Ypsilanti zwar eine Mindestlohnkampagne gestartet hat, aber die Höhe des ML verschweigt, hat sie das Geheimnis nicht gelüftet. Das ist UNGLAUBLICH
so gesehen kann sie auch den Kompromiss wählen zwischen keinem ML und Rürup 4,50 : macht am Ende ???

ein Buhlen um die FDP sagt alles

eine permanente Absage an die Linke mit deren Forderungen ebenso, ganz schön frech und verlogen
 
E

ExitUser

Gast
Lachen ist erlaubt, ne?:biggrin:

Mann, was geht da ab. Wenn die SPD so weitermacht, verliert sie nicht nur Wähler, sondern besteht hinterher auch nur noch aus *verabschiedeten* Parteimitgliedern. Wirft sie Clement raus, bleibt ihnen bei allen anderen auch keine andere Wahl.

Aber sollen sie mal wirklich alle zur LINKEN verweisen, meinen Segen haben sie dafür.:icon_daumen: Es würde mich freuen, wenn die LINKE jetzt regelrecht an Stimmen und Mitgliedern explodiert.

Cement, immer her mit so guten Nachrichten, können wir brauchen.:wink:
 

Bruno1st

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Dezember 2005
Beiträge
3.722
Bewertungen
2
Lachen ist erlaubt, ne?:biggrin:

Mann, was geht da ab. Wenn die SPD so weitermacht, verliert sie nicht nur Wähler, sondern besteht hinterher auch nur noch aus *verabschiedeten* Parteimitgliedern.

irgendwann rufen alle Politiker zur Wahl einer anderen Partei auf und verteilen Werbeflyer die man bei der Wahl vorlegen muß - danach bekommt der Koberer seine Provision ausbezahlt.
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
Der Parteilinke von Larcher hingegen erhofft sich von seinem Outing einen weiteren Linksrutsch seiner Partei: „Nur mit Hilfe einer starken Linkspartei findet die SPD wieder zur Politik der sozialen Gerechtigkeit zurück.“ Die Linke müsste nach seiner Ansicht den Einzug in sämtliche Parlamente schaffen. „Dann kann sie die SPD noch stärker nach links treiben.“

Lol, wie naiv kann Mensch sein. Wollen die sich die Legitimation für ne Wahlpartie sichern?

Unverhohlen ruft er bei den Landtagswahlen in Niedersachsen, Hessen und Hamburg dazu auf, diesmal das Kreuz bei der einstigen PDS zu machen: „Wer der SPD helfen will, wählt die Linkspartei.“
Nee, wer sich selbst helfen will, wählt die Linke.

Deutscher Bundestag: Sitzverteilung im Bundesrat

Hier wird schnell eins klar: Der SPD ist schon lange nicht mehr zu helfen.
 
E

ExitUser

Gast
Hier in Nürnberg kann ich die Linkspartei als Alternative definitiv nicht empfehlen. Man antwortet nicht auf Mails. Man antwortet nicht auf Faxe. Man beschäftigt sich mit der großen Politik, tut aber nichts was die Probleme in der Stadt selbst angeht. Selbst der Oberbürgermeisterkandidat der Linkspartei ist dabei leider keinen Deut besser.
 
B

B. Trueger

Gast
Hier in Nürnberg kann ich die Linkspartei als Alternative definitiv nicht empfehlen. Man antwortet nicht auf Mails. Man antwortet nicht auf Faxe. Man beschäftigt sich mit der großen Politik, tut aber nichts was die Probleme in der Stadt selbst angeht. Selbst der Oberbürgermeisterkandidat der Linkspartei ist dabei leider keinen Deut besser.


Hast du etwa etwas anderes erwartet? Na, die Linke-Bubble platzt auch bald. Abwarten.:icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
Mir ging es nicht um meine Erwartungen, sondern um die klare Faktenlage in Nürnberg. Das mag in anderen Städten völlig anders sein.
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
B. Trueger meinte:
Ne, wer sich selbst helfen will, geht auf die Straße und das mit Entschlossenheit. Der Rest ist für mich nicht tragbar.
Das eine schließt das andere nicht aus. Ich erwarte das Heil nicht ausschließlich von oben. :tongue:
 
B

B. Trueger

Gast
Ja Tom, ich habe dich schon verstanden. In anderen Städten sieht das nicht wirklich anders aus.:wink:
 
E

ExitUser

Gast
seit Samstag wird bis heute Abend über des ... Clements Aussage rumlamentiert, obwohl jeder Mensch weiss, wer da spricht

bemerkenswert wie die Medien hingegen nun zur Wahlempfehlung von Larcher schweigen
 

Rote Socke

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
17 September 2005
Beiträge
1.034
Bewertungen
62
Den Gewohnheitswählern, die ihr Kreuz immer an der gleichen Stelle machen sei gesagt, das sie auch ihren Wahlzettel umdrehen können
:icon_mrgreen::biggrin::icon_lol:
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
Es geht wohl eher darum, wie die Ratte WC das Schiff ohne Gesichtsverlust verlassen kann. Ein Streit eignet sich da immer gut.

Von mir aus kann er allerdings in der SPD bleiben. Er hat den Zerfall schließlich mitgeprägt.
 
E

ExitUser

Gast
Es geht wohl eher darum, wie die Ratte WC das Schiff ohne Gesichtsverlust verlassen kann. Ein Streit eignet sich da immer gut.

Von mir aus kann er allerdings in der SPD bleiben. Er hat den Zerfall schließlich mitgeprägt.
nee, ich denke es geht wohl darum, die Frage der Wahl auf CDU oder SPD zu beschränken und damit die jeweiligen Lager zu mobilisieren

witzig finde ich übrigens, dass bei der Tagesschauumfrage: soll dieser A... aus der SPD austreten oder nicht? , soviele wie schon lange nicht mehr sagen
IST MIR EGAL! :biggrin:

bei dieser SPD ist das ja auch völlig wurscht ob der da nun noch drin ist oder nicht
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
Cementwut meinte:
nee, ich denke es geht wohl darum, die Frage die Wahl auf CDU oder SPD zu beschränken und die jeweiligen Lager zu mobilisieren

Du wirst lachen, bisher war ausschließlich Koch in den Schlagzeilen. Und plötzlich taucht auch mal der Name der Herausforderin auf. Ich habe immer noch Schwierigkeiten, ihn zu behalten. Und das ein / zwei Wochen vor der Wahl! Von daher wird an Deiner These auch was dran sein.

wtzig finde ich übrigens, dass bei der Tagesschauumfrage: soll dieser A... aus der SPD austreten oder nicht? , soviele wie schon lange nicht mehr sagen
IST MIR EGAL! :biggrin:

7% findest Du viel? Die Zahl der Gläubigen, und gläubig sind sowohl die Ja- als auch die Neinabstimmer, ist mir noch entschieden zu hoch.

bei dieser SPD ist das ja auch völlig wurscht ob der da nun noch drin ist oder nicht
Eben.
 
E

ExitUser

Gast


7% findest Du viel? Die Zahl der Gläubigen, und gläubig sind sowohl die Ja- als auch die Neinabstimmer, ist mir noch entschieden zu hoch.

na gut *grins* nicht wirklich , aber für tagesschauumfrageergebnisse schon enorm (es sind 7,4%)

ich sehe es mal als gutes Omen für Niedersachsen und Hessen :biggrin:
 

Jenie

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 März 2007
Beiträge
2.197
Bewertungen
71
mh.. im Grund genommen frage ich mich warum sie das tun.

Da fällt mir ein... Der EU - Vertrag ist doch von Merkel unterschrieben worden...

Und es gibt ja das Gesetz das der Bundestag in Deutschland sich selbstauflösen kann.

mh... also ists jetzt wurscht was wir wählen??? weil sowieso Brüssel die Macht übernimmt? Wollen die uns jetzt so verarschen weils eh egal ist?

Oder meinen sie es ernst .... Ich weis nur das die Linke nicht vorhat aus der EU auszutreten und das sie den Kapitalismus im Kern nicht angreifen wollen...

Das waren aussagen von Lafontaine..

**** Grübel ***
 
B

B. Trueger

Gast
Da fällt mir ein... Der EU - Vertrag ist doch von Merkel unterschrieben worden...

Ist es nicht so, das Gesetze, um rechtsfähig zu sein, der Bundespräsident, hier Köhler, unterschreiben muss (was Merkel unterschreibt ist vollkommen irrelevant) und ihm das Bundesverfassungsgericht verboten hat?:icon_kinn:
 

Jenie

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 März 2007
Beiträge
2.197
Bewertungen
71
Ist es nicht so, das Gesetze, um rechtsfähig zu sein, der Bundespräsident, hier Köhler, unterschreiben muss (was Merkel unterschreibt ist vollkommen irrelevant) und ihm das Bundesverfassungsgericht verboten hat?:icon_kinn:


mh das weis ich nicht so genau... Ob sie das nun selbst unterschrieben hat weis ich eigentlich auch nciht wirklich -- da habe ich mich verkehrt ausgedrückt... meinte von ihr ohne der Stimme des Volkes durchgedrückt worden. Da gab es so ein tolles Wort dafür --- fällt mir jetzt nicht ein...

WEnn dem so ist das dies Laut verfassungschutz falsch ist dann wäre das ja schon mal gut. obwohl sie laufend was gegen den Verfassungschutz tun und wirklich eins auf die mütze bekommen sie ja doch nicht
 
E

ExitUser

Gast
off topic
Merkel hat in Lissabon lediglich den Startschuss unterschrieben

der EU-Reformvertrag wird dann im Parlament abgenickt und wenn das Verfassungsgricht nicht vorher STOPP ruft wird es wohl der Horschtel durchwinken
 

Jenie

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 März 2007
Beiträge
2.197
Bewertungen
71
off topic
Merkel hat in Lissabon lediglich den Startschuss unterschrieben

der EU-Reformvertrag wird dann im Parlament abgenickt und wenn das Verfassungsgricht nicht vorher STOPP ruft wird es wohl der Horschtel durchwinken


Zum Thema ob der Verfassungsschutz es köhler verbietet habe ich das gefunden:

Köhler kann nicht unterschreiben
Im Detail geht es um Folgendes: Im Mai 2005 verabschiedeten Bundestag und Bundesrat den EU-Verfassungsvertrag. Der CSU-Abgeordnete Gauweiler klagte dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht. Er findet, dass der Bundestag durch die EU-Verfassung grundgesetzwidrig entmachtet wird. Bundespräsident Horst Köhler sagte zu, die Ratifizierungsurkunde nicht zu unterschreiben, bevor keine Entscheidung aus Karlsruhe vorliege. Nun entschied ein Richter, Gauweilers Klage vorerst nicht zu bearbeiten. Karlsruhe trifft also keine Entscheidung, Köhler kann nicht unterschreiben, und die Verfassung liegt auf Eis.

WAr aus einem bEricht des Sterns 2005...

und das:
EU-Reformvertrag unterzeichnet

Gusenbauer und Plassnik unterschrieben für Österreich - Socrates: "Sackgasse überwunden" - Unterschrift Browns steht noch aus - mit Infografik

Lissabon/Brüssel/Wien - Der EU-Reformvertrag, der die gescheiterte EU-Verfassung ersetzt, ist unterzeichnet. In einer feierlichen Zeremonie in Lissabon setzten die Staats- und Regierungschefs und die Außenminister der EU-Staaten am Donnerstag ihre Unterschriften unter das Reformwerk. Für Österreich unterschrieben Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Außenministerin Ursula Plassnik den "Vertrag von Lissabon". Plassnik: Reformvertrag wichtige Etappe


Weiterlesen...





mh schaut so aus als ob der Verfassungsvertrag in einen Reformvertrag umgewandelt wurde
 
E

ExitUser

Gast
Zum Thema ob der Verfassungsschutz es köhler verbietet habe ich das gefunden:

Köhler kann nicht unterschreiben
Im Detail geht es um Folgendes: Im Mai 2005 verabschiedeten Bundestag und Bundesrat den EU-Verfassungsvertrag. Der CSU-Abgeordnete Gauweiler klagte dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht. Er findet, dass der Bundestag durch die EU-Verfassung grundgesetzwidrig entmachtet wird. Bundespräsident Horst Köhler sagte zu, die Ratifizierungsurkunde nicht zu unterschreiben, bevor keine Entscheidung aus Karlsruhe vorliege. Nun entschied ein Richter, Gauweilers Klage vorerst nicht zu bearbeiten. Karlsruhe trifft also keine Entscheidung, Köhler kann nicht unterschreiben, und die Verfassung liegt auf Eis.

WAr aus einem bEricht des Sterns 2005...

und das:
EU-Reformvertrag unterzeichnet

Gusenbauer und Plassnik unterschrieben für Österreich - Socrates: "Sackgasse überwunden" - Unterschrift Browns steht noch aus - mit Infografik

Lissabon/Brüssel/Wien - Der EU-Reformvertrag, der die gescheiterte EU-Verfassung ersetzt, ist unterzeichnet. In einer feierlichen Zeremonie in Lissabon setzten die Staats- und Regierungschefs und die Außenminister der EU-Staaten am Donnerstag ihre Unterschriften unter das Reformwerk. Für Österreich unterschrieben Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Außenministerin Ursula Plassnik den "Vertrag von Lissabon". Plassnik: Reformvertrag wichtige Etappe


Weiterlesen...





mh schaut so aus als ob der Verfassungsvertrag in einen Reformvertrag umgewandelt wurde
oooo jenie sach mal was soll das?

es gibt x Themenstränge im Forum zu deinen Fragen
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten