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Sozialdatenschützer werden aktiv

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Martin Behrsing

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#1
von Norbert Hermann

Bochum - Wegen der öffentlichen „Zur-Schau-Stellung“ von Sozialdaten von 35 Hartz IV-Betroffenen in den Bochumer Tageszeitungen vom 9. und 10. Sept. 2009 ist zwischenzeitlich auch die Landesdatenschutzbeauftragte aktiv geworden. Die ARGE Bochum wird u. a. angefragt, ob eine hinreichende Abwägung stattgefunden habe zwischen dem Sozialgeheimnis einerseits und den Zustellungserfordernissen andererseits. (siehe auch: (1) ).

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

Doink

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#2
PR-sozial sagte :


Mitarbeitende bundesweit, Maßnahmeträger und sogar UnternehmerInnen auf Beschäftigtensuche haben ohne jegliche Kontrolle einer Zugangsberechtigung Zugriff auf persönliche Daten einschließlich der Informationen über vorliegende Krankheiten oder soziale Probleme

soll dass heißen, dass auch dieses Bewerbeprofil damit gemeint ist? Im anderen Thread wurde ja mehrfach betont, das dieses anonym sein müsste. Wäre da nicht ebenfalls eine Überprüfung notwendig?
 

Martin Behrsing

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#3
D'u hast ja nun mitbekommen, dass die BA ihre Software nicht im Griff hat und es schon mal vorkommen kann, dass irgendwie falsch verlinkt wurde. Und ZUPP-schon sind die Daten offen, wenn auch nur für einen Tag.
 

Doink

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#4
wurde eigtnlich schonmal irgendwo erwähnt, dass das Jugendamt und die ARGE auch fleissig Daten austauschen? Falls ja, würde es mich nicht überraschen.
 

pilates

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#5
„Der Personalrat der hannoverschen Jobcenter hat den Verdacht, dass sensible Daten von Hartz-IV-Empfängern, die nur für den internen Gebrauch innerhalb der BA gedacht waren, in die Online-Jobbörse der Agentur geraten sind. So hätten in Einzelfällen möglicherweise nicht nur Agentur-Mitarbeiter, sondern auch potenzielle Arbeitgeber im Internet Einblick in intime Daten des Arbeitsuchenden erhalten.
...
Verbis enthält neben allgemeinen Daten wie Name, Adresse und Alter ein sogenanntes Profil, das die Sachbearbeiter über ihre Kunden anlegen. Darin finden sich auch sensible Angaben etwa über Krankheiten, Haftstrafen, Schulden oder Suchttherapien.“

Leck bei Bundesagentur für Arbeit möglicherweise noch größer / Deutschland / Welt / Politik / Nachrichten / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Die Mitarbeiter der Bundesagentur haben keinen Überblick, was alles miteinander verlinkt ist. Es ist kaum allen bewusst, wenn in der Abteilung "Berufliche Ziele im Bewerberprofil“ oder in der Abteilung "Lebenslauf" Daten eingetragen werden, dass diese u.U. veröffentlicht werden können.

Als „Soforthilfe“ gibt es jetzt Listen mit Begriffen, die nicht mehr gebraucht werden sollen.
 

Doink

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#6
Wie wäre es mit Sanktionen gegen die ARGE? Wäre dochmal ne schöne Abwechslung. Außerdem würde ich die sofortige Einstellung jeglicher Online-Services verlangen und diese erst nach sogfältiger Überprüfung eines Datenschutzbeauftragten wieder freigeben. Die Hartz 4 Empfänger, deren Daten missbraucht wurden müssen es auch erfahren und das Recht haben Klage einzureichen.
 

ladydi12

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#7
Hallo doink,

das sehe ich genauso:icon_daumen: und überlege mir, ob ich zunächstmal eine Akteneinsichtnahme daraufhin beantrage.

meint ladydi12
 

Doink

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#8
so langsam habe ich es wirklich satt. Warum werden die Daten der Mitarbeiter der ARGE und des Jugendamtes mehr geschützt als wir?

Mögliche Antwort: Weil wir die unterste Schublade sind und das Maul zu halten haben, da wir sonst das Taschengeld gestrichen bekommen!:icon_evil:
 
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