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Sozialabgaben

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ExitUser

Gast
Hallo Ihr, ich habe eine kurze Frage: Mein Freund bekommt nun seit 01.07.2006 kein ALG2 mehr. Nun hat er ein Schreiben bekommen, in welchem die Abgaben des Amtes draufstehen. Nun habe ich das Amt gefragt, ob er nun weiter Krankenversichert und Unfallversichert ist. Nun schrieb uns das Amt, dass er sich selber versichern müsste und die das nicht zahlen :hmm: Wie soll das funktionieren? Ich zahle zwar seine Ausgaben, aber das ich ihn dann auch noch versichern sollte geht ja nun überhaupt nicht. Ich kenne das nur von meiner mutter, welche nun auch seit 01/2006 kein ALG2 mehr bekommt. Sie erhält aber Rentenpunkte. Könnt Ihr mir da weiterhelfen und mir sagen, ob das Rechtens ist.

Danke
 

Martin Behrsing

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Hallo,

ich nehme mal an, dass man Euch für eheähnlich erklärt hat und Dein Gehalt zu Grunde gelegt wurde. Habt ihr dagegen nicht widersprochen?
Es ist jetzt erstmal so, dass Dein Freund sich freiwillig versichern muss, da er sonst nach 2 Monaten keine Versicherung mehr hat und ihn auch dann keine gesetzl. Krankenkasse nehmen darf. Es sei denn, er findet eine sozialversicherungsplfichtige Stelle.
 
E

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Gast
Also wir haben klar wiedersprochen und nur Ablehnungsbescheide kassiert. Wir haben heute abend einen Termin bei einem Anwalt. Mein Gehalt reicht leider nicht aus um ihn dann auch noch krankenzuversichern. Bei 1000,-netto und 750,- Augaben bleibt nichts mehr übrig. Ich dachte ihr könntet mir da noch was sagen. Mal sehen was der Anwalt sagt. kann der da was machen? Wieso darf ihn dann die Krankenkasse nicht mehr nehmen?
 

Martin Behrsing

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Dann soll der Anwalt eine Klage einreichen, anders werdet ihr da wahrscheinlich nicht durchkommen. Viel Erfolg
 

Arco

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luzi77 schrieb:
Also wir haben klar wiedersprochen und nur Ablehnungsbescheide kassiert. Wir haben heute abend einen Termin bei einem Anwalt. Mein Gehalt reicht leider nicht aus um ihn dann auch noch krankenzuversichern. Bei 1000,-netto und 750,- Augaben bleibt nichts mehr übrig. Ich dachte ihr könntet mir da noch was sagen. Mal sehen was der Anwalt sagt. kann der da was machen? Wieso darf ihn dann die Krankenkasse nicht mehr nehmen?
.... wie Martin schon geschrieben hat - ab zum Anwalt ! !

Allerdings - nur mal angenommen ihr wäret eine eheähnlich BG (also nur mal rechnerisch angenommen) dann müßte dein Freund wenn du 1.000 Euro netto Einkommen hättest, trotzdem noch so ungefähr 300 Euro Alg2 bekommen ! ! ! und damit auch KV ! ! !

Siehe mal meine Berechnung

http://www.geldsparen.de/content/rechenmodule_merkur/Soziales/ALG2rechneri.php?hp=ja&ap0=0&ap1=0&ap2=0&ap3=0&ap4=0&mi=300&nk=50&hk=50&ww=nein&is=nein&b0=nein&b1=nein&eb=1450&en=1000&kg=0&Seite=6
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Ari, also ich habe seit Mai gegen alle Bescheide Widerspruch eingelegt. Wir haben, seit dem ich bei meinem Freund wohne (Nov. 05) immer weniger Geld erhalten. Dez.-Jan. rund 500€ und als ich ab Febru. arbeit bekommen habe waren die Regelleistungen zum schluss nur noch rund 250,00€. Im Juni lief der Antrages meines Freundes aus und auf Grund des Widerspruches wurde er abgelehnt. Seit Jul06 erhalten wir von denen kein Geld mehr und mein Freund ist auch nicht mehr KV versichert.

Der Anwalt verhandelt nun erst einmal mit denen, sieht aber ganz gute Chancen, dass wir was rausholen können. Das Amt sieht uns zwar als Eheähnlich, aber meine Erklärungen, welche ich in den Widersprüchen geschrieben haben, muss das Amt eigentlich akzeptieren und die müssen uns das Gegenteil beweisen, denn das wir keine Sind habe ich denen schon an 1000 Beispielen erklärt und die beharren immer nur auf dem einen Standpunkt und weisen auf alte Bescheide, welche die mir mal geschrieben haben und führen immer wieder alte BElege an.

Das komische an der Sache ist, dass ich von 1000,- rund 750,- feste Ausgaben meines Freundes habe, welche die Leute vom Amt auch sehen und wissen und die stellen sich trotzdem stur. Das ist ne komische Sache, welche ich nicht verstehe.

Na gut mal sehen, was der Anwalt schafft.
 
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